Ich hab den Faden zwischenzeitlich gelesen.


    Du weigerst dich, andere Wohnformen zu nutzen (WG; zu der 1Zimmerwohnung hast du dich nicht geäußert, wohl unter deiner Würde?) und ggf aus der aktuellen Stadt wegzuziehen. Hinsichtlich Job hast du genaue Ideen, was du nicht willst, was okay ist, aber dann musst du mit den Konsequenzen leben, statt deinem Sohn die Verantwortung aufzubürden.


    Dein Kind ist erwachsen. Ich finde dich irgendwie manipulativ, dass du ihm seinen Aufenthalt nicht richtig gönnst und die Schuld auf seinen Freund schiebst. Wenn du in zwei Jahren keine Wohnung fandest, die dir passt, zwei Zimmer willst du, nehme ich an, wird das in einem Jahr höchstwahrscheinlich genau so sein. Dass er auszieht ist normal und war vorhersehbar. Dass du ihn für deine Misere verantwortlich machen willst finde ich irgendwie gruselig. Mich befremdet der Faden sehr.

    ms92, auf die erste Frage hatte ich schon geantwortet, ich suche Wohnungen nach dem Preis, der angemessen sein muss.


    Callcenter geht sicherlich auch. Ich bewerbe mich nicht nur auf meinen letzten Beruf, aber das wurde alles schon hier im Faden thematisiert.


    Und für die anderen...Sohn ist jetzt fast mit der Schule fertig, schreibt noch 2 Klausuren, ist aber schon zu Hause. Wenn er fertig ist, will er ja auch auf meine Kosten leben. Angenommen ich finde eine Arbeit, wo ich knapp oder kurz vor Knapp aus Hartz4 rauskomme und er wohnt hier noch, wäre es dann vermessen Kostgeld zu verlangen?

    Die Aussage, dass du dir solche Sorgen machst, wo er nach dem W&T unterkommt bzw dass er "auf der Straße landet" , finde ich verlogen und kaufe ich dir nicht ab. Gesetzt den Fall, du ziehst in eine Einraumwohnung. Wenn er zurück kommt, kann er einige Wochen da bei dir auf ner Matratze schlafen (ja, nicht luxuriös, aber machbar) oder bei seinem Kumpel übernachten. Ein WG Zimmer findet sich übrigens recht schnell.

    Reizende, also eine WG kommt definitiv nicht für mich in Frage und zu der Anzahl der Zimmer habe ich schon mehrfach was geschrieben. Zumal mit den WGs sieht es ja auch nicht besser aus. Ich bin im sozialen Netzwerk unserer Stadt unterwegs. Da werden täglich x Beiträge eröffnet, Hilfe suche WG, oder Wohnung und nicht alles sind Hartzer. Vor ein paar Jahren war es hier noch leichter. Und auch mal eben in eine andere Stadt ziehen ohne Job geht nicht, wurde auch schon hier erklärt warum. Ich bürde die Verantwortung nicht meinem Sohn auf und ich gönne es ihn von Herzen, auch mehrfach geschrieben und unterstütze ihn und recherchiere im Internet, aber die wollen nicht viel Hilfe. Wie gesagt, lies bitte alles und interpretiere richtig. Ich schrieb vor ein paar Zeilen was zum Thema ausziehen! Und es geht nicht um eine Wohnung, die mir nicht passt, es geht darum, dass es bisher keine gegeben hat, bzw. ausgerechnet ICH die bekommen habe.

    Zitat

    also eine WG kommt definitiv nicht für mich in Frage und zu der Anzahl der Zimmer habe ich schon mehrfach was geschrieben. Zumal mit den WGs sieht es ja auch nicht besser aus. Ich bin im sozialen Netzwerk unserer Stadt unterwegs. Da werden täglich x Beiträge eröffnet, Hilfe suche WG, oder Wohnung und nicht alles sind Hartzer.

    Wie gesagt, ich kann es verstehen, wenn dir eine WG nicht recht ist. Ich habe eine Zeit lang gerne in WGs gelebt, bin jetzt aber froh mein eigenes Reich zu haben. Hätte sich meine finanzielle Situation in den letzten paar Jahren deutlich verschlechtert, hätte ich es aber auch in Erwägung ziehen müssen aus meiner 36 Quadratmeter Wohnung mit 1,5 Zimmern (vorübergehend) eine WG zu machen. Wäre nicht super gewesen, aber die einzige Möglichkeit für mich die Wohnung zu behalten und bezahlbaren Wohnraum zu haben.


    Wenn in deiner Stadt dringend WGs gesucht werden, kannst du wahrscheinlich auch, falls du nicht gleich ein eigenes, kleines und bezahlbares Reich findest, das Zimmer deines Sohnes, wenn / falls er nach Australien geht, an jemanden untervermieten. Küche und Bad würdet ihr dann teilen, ansonsten hätte aber jeder seinen Rückzugsbereich.


    Ich an deiner Stelle würde das nicht definitiv ablehnen, sondern durchaus als vorübergehende Notlösung in Erwägung ziehen. Ist ja immer noch besser, als auf der Straße zu landen, oder?

    Reizende, du liest nicht richtig, sorry...Ich mache mir keine Sorgen wo er nach W&T unterkommt. Ich schrieb doch, falls er dann kein Zimmer hat, Sofa bei mir.


    Graograman..Also mit Mitte 50 in eine WG ist echt nichts für mich. Die Idee mit dem Untermieten des Zimmer habe ich auch schon erklärt, erstens wird es als Einkommen angerechnet und zweitens, fehlt dann immer noch ein Großteil an Geld, das ist keine Option. Wie gesagt, ich suche Wohnungen nach den Vorgaben des Jobcenter, die Anzahl der Zimmer spielt da weniger die Rolle. Solange die Wohnung im preislichen Rahmen liegt, ist es ok. Der Vermieter muss ja auch da mitspielen.

    Bater und ich glaube kaum, dass junge Leute eine alte Oma als WG-Partner haben wollen. Da ist doch immer Leben in der Bude und das ist nichts mehr für mich. Ich werde ja nicht jünger, sondern älter. Wie gesagt, für Menschen, die nicht selbst betroffen sind, ist es immer einfach was vorzuschlagen. Möchte bei manchem mal sehen, ob die immer noch der Meinung sind, wenn sie selbst betroffen sind. Eine gute Bekannte meinte auch, ach ist doch nicht schlimm, dann ziehst du in den Brennpunkt. Möchte die mal sehen ( freistehendes Einfamilienhaus und immer Unterstützung von den Eltern ), wenn es bei ihr so käme.

    Zitat

    Und auch mal eben in eine andere Stadt ziehen ohne Job geht nicht, wurde auch schon hier erklärt warum.

    Ich bin keine H4 Spezialistin. Aber jemand schrieb, dass das Amt auch Umzugskosten in eine andere Stadt trägt, was auch Sinn ergibt.

    hm, dein Sohn will sein eigenes Ding machen und auch keine Rat annehmen wegen sparen für die Reise usw....


    Dann lass ihn wirklich einfach machen und schau nur für dich selber, dass du dein Wohnproblem löst.