Zitat

    Wir haben wirklich sehr ausführlich über die Vergangenheit usw. gesprochen.

    Quatschen oder ficken? Ich glaub, es wird beim quatschen bleiben...


    Schieß die Alte ab, wer nach 2 Jahren nicht nen fremdgehenden Partner verarbeitet hat, wird das auch in den nächsten 20000 Jahren nicht tun. Oder es ist eben nur ne Ausrede, um nicht ficken zu müssen!

    Hast du mittlerweile herausgefunden, ob sie bei ihren Exfreunden auch so war? Also ob der Betrug wirklich Ursache ihrer sexuellen Unlust ist? Wenn ja, dann wäre das nämlich etwas, wo langsam mal ein Psychologe draufschauen sollte - und wenn sie das nicht möchte, dann musst du ihr wohl klarmachen, dass du so nicht weitermachen möchtest.


    Sollte sie bei ihren Exfreunden auch so gewesen sein - dies also der Normalzustand sein - dann solltest du in Betracht ziehen, dass sie eventuell asexuell sein könnte.


    Schau mal - evenuell auch mit ihr zusammen - hier hinein: http://www.aven-info.de/asexualitaet/asex.html


    Sollte sie asexuell sein, dann gibt es nichts, was sie daran ändern kann.


    Es geht also zuerst einmal darum, herauszufinden, warum sie keine Lust auf Sex hat. Und wenn es etwas ist, woran sie etwas ändern könnte - also z.B. ein Trauma - dann muss sie entscheiden, ob sie das will oder lieber die Beziehung aufs Spiel setzt.


    Sollte sie asexuell sein, dann ist ihre Unlust einfach etwas ganz normales und kein Grund, sie hier wie einige als "Alte, die fürs nicht-ficken eine Ausrede braucht" ( :(v :-X) zu bezeichnen. Das macht es für dich aber natürlich nicht besser.


    Generell kann eine Auflösung der Situation aber nur über sie und das, was sie bereit ist, dir zu erzählen, erfolgen. Wenn sie sich jedes Gesprächs über das Thema verschließt, eventuell auch aus Angst, dich zu verlieren, dann kommt ihr beide nicht weiter. Eventuell, wenn an ihrem Zustand nichts zu ändern ist, ist die Beziehung ohnehin zum scheitern verurteilt - was sie dann wahrscheinlich weiß, aber nicht wahrhaben, sondern hinauszögern will und deshalb so reagiert.


    Die Beziehung zu beenden wäre also komplett verständlich, wenn Bedürfnisse so weit auseinandergehen. Nur irgendwelche Schuldzuweisungen halte ich für unangebracht. Jeder ist, wie er/sie ist.

    Ich habe ein knappes Jahr meine Regel ohne jeden Grund nicht mehr gehabt.


    Ich hatte so viele Probleme, dass ich allen Ernstes auch vergessen hatte, dass es die Periode gibt. Kurzum: mir ist das gar nicht aufgefallen, dass die Tage weg waren.


    Erst als ich mal bewußt Binden im Supermarkt sah, dachte ich mir so...mensch, jau, da war doch mal was...da war es dann schon 7 Monate her. Da ich Angst hatte, man könnte einen Eierstau bekommen (so einen Scheiß dachte ich damals) ging ich zum Frauenarzt. War alles ok. War wie bei deiner Freundin. Alles psychisch, ohne Befund. Ich hatte die Wahl zwischen warten und künstlich einleiten. Ich wartete....ich wartete noch 5 Monate und dann kamen sie wieder, als wäre nichts gewesen. Waren direkt wieder regelmässig.

    Ach ja: bei mir war es übrigens auch Angst vorm Poppen. Als diese Angst vorbei war, da der potentielle Kandidat weg war, kamen die Tage zurück.


    Ich fragte dann auch Psychologen und habe ein paar Runden Gespräche genommen. Es wurde gesagt, es könne die Angst vor ungewollter Schwangerschaft sein. Und wirklich sicher gegen Schwangerschaft ist nunmal nur, auf das Poppen zu verzichten. Wer der Pille zu 100% vertraut, darf sich nicht beschweren, doch schwanger zu werden.


    Da ich es wirklich absolut nicht wollte, dachte mein Körper wohl, dann canceln wir halt vorerst die Periode. Obwohl ich das unlogisch finde, da ich mit dem Typen ja nichts hatte, aber man weiß ja nie, wie und auf welche Art doch was hätte passieren können. Mein Körper ist halt auf Nummer sicher gegangen.


    Obwohl...so ganz kann ich das nicht nachvollziehen, denn dann hätte mein Körper die Periode direkt für immer einstellen können, denn man könnte ja auch mal vergewaltigt werden, da kann auch was passieren...also ich meine nur, ich finde es komisch, dass die Tage damals wegen ungewollter Schwangerschaft weg gewesen sein sollen.


    Naja, wie dem auch sei, eins ist klar, nämlich, dass die Periode auf lange Zeit ohne körperliche Ursache verschwinden kann.

    Danke schon einmal für eure Antworten.


    Leider konnte ich noch nicht herausfinden, aus welchem Grund ihre Exfreunde sie betrogen haben, ob es am zu wenigen Sex lag.


    Gestern habe ich sie dann direkt darauf angesprochen, weil sie gemerkt hat, dass ich so niedergeschlagen war und nicht gut drauf war. Ich hab ihr erklärt, dass es doch was schönes und ganz normales ist, dass man sich "körperlich nahe" kommt, wenn man sich lieb hat usw. und dass ich bei ihr merke, dass sie das gar nicht will und auch das Gefühl habe, dass sie es nur ab und zu mir zuliebe macht und will, dass es schnell zuende ist. Dass sie mir bitte mehr sagen soll als "Ich bin da anders", ob es an mir liegt, ich was falsch mache, ob sie generell Sex nicht mag, ob es ihr egal ist usw.


    Dann hat sie gesagt, dass sie nicht weiß, was sie dazu sagen soll, dass es aber ganz sicher nicht an mir liegt. Für sie spielt es keine große Rolle und es ist ihr auch nicht so wichtig. Warum das so ist, kann sie nicht sagen. Sie tut sich irgendwie schwer und kann es sich selbst nicht erklären. Sie habe schon öfters deswegen nachgedacht, aber sie weiß es nicht. Wahrscheinlich sei sie einfach zu verklemmt und deswegen fühle sie sich da selbst schlecht und es ist ihr dadurch unangenehm, aber sie weiß es nicht.


    Da kann man dann wohl es entweder akzeptieren, dass es so ist, oder nicht, oder? Weil eine Veränderung wird man nicht erzielen können, bei diesen Aussagen.

    Bei ihr ist es jetzt halt schwer herauszufinden ob sie das nur sagt um ihre Ruhe zu haben oder ob da wirklich mehr dahinter steckt. Die Vermutung "sie ist asexuell" liegt nahe, da sie aber auch schonmal andere Gründe (nicht verarbeitetes Fremdgehen des Ex) vorgeschoben hat kann auch das hier jetzt bloß ne Ausrede sein.

    Zitat

    Da kann man dann wohl es entweder akzeptieren, dass es so ist, oder nicht, oder? Weil eine Veränderung wird man nicht erzielen können, bei diesen Aussagen.

    Wenn sie nicht angeboten hat, sich mit dem Problem in wie-auch-immer-gearteter Weise auseinanderzusetzen, dann ist dem wohl so. Und es gäbe ja einige Möglichkeiten: Frauenarzt (Hormonstatus checken, Pille?), Psychologe, einfach mal online einen Test auf Asexualität machen oder sich zumindest mal informieren, um für sich selbst eine Tendenz zu finden... Denn einfach zu sagen "Wahrscheinlich bin ich einfach zu verklemmt, aber ich weiß es nicht und so ist es halt" heißt ja eigentlich "Ich habe keine Ahnung, warum ich so bin, aber ich will auch nichts ändern oder etwas über mich herausfinden".


    Nochmal: Selbst wenn sie sich mit der Sache auseinandersetzt kann es gut sein, dass herauskommt, dass sie asexuell und daher sowieso nichts änderbar ist. Aber auch für diese Erkenntnis braucht es eine Grundbereitschaft, sich mit seinen eigenen Gefühlen auseinanderzusetzen. Für sie ist es so in Ordnung, also würde sie es nur für dich machen. Und wenn sie dazu nicht bereit ist, zumindest mal eine Stunde online über Asexualität zu lesen oder beim nächsten Kontrollbesuch beim Frauenarzt gleich mal Blut mit abnehmen zu lassen, was ja beides keine Riesendinger sind... dann muss man sagen, dass die Beziehung ihr wohl nicht viel wert ist. Nicht, weil sie keinen Sex will - das ist, je nach Grund, komplett okay und eventuell naturgegeben (bei Asexualität) - sondern weil sie so gar nicht auf dich eingeht, was dein Bedürfnis nach einer Antwort angeht und eben auch nicht minimal nachforschen lassen will.

    kurz zu dir magicc:


    Die Erklärung haut nicht ganz hin, das der Körper die Periode einstellt um nicht schwanger werden zu können.. Denn zum Schwanger werden brauchts einen Eisprung. Nur wenn der aus bleibt wird man nicht schwanger. Allerdings kann man trotz fehlendem Eisprung die Periode bekommen. Ist dann halt ein anovulatorischer Zyklus ;-)


    Das man aber durch psychische Probleme auch körperliche Symptome haben kann wie zb das ausbleiben der Periode ist möglich.

    @ Carthago

    Mal eine Frage: verhütet deine Freundin hormonell?

    Guten Morgen Carthago,


    ja, das siehst du richtig mit deinem Änderungswunsch, finde ich. Du kannst jetzt nur noch mehr Druck aufbauen und nerven, damit erreichst du aber wohl eher das Gegenteil.


    Leidest du sehr unter dem Gedanken, dass es vielleicht doch einen Mann geben könnte, der sie zum Aufblühen bringt? Ist das eigentlich eine Sorge von dir? Oder würdest du es ihr sogar gönnen, auch wenn du nicht der Auslöser wärst?


    Das ist ein Punkt, mit dem du vielleicht erst Mal selber klar kommen musst.


    Wie wäre es, wenn sie nach dir einen Partner finden würde, mit dem sie sehr harmoniert und dem es ebensowenig wichtig wäre, ständig Intimitäten auszutauschen.


    Fühlt sich dieser Gedanke besser an für dich?


    Ansonsten bin ich mir nicht ganz im Klaren, weshalb du dir selber solche Einschränkungen auferlegst. Mich erinnert das irgendwie an das Bild mit dem Esel und der Karotte.


    Ein anderes Beispiel sind auch Paare, die z.B. jahrelang versuchen, ein Kind zu bekommen und es einfach nicht klappt. Manchmal wird einem Partner dabei sogar noch medizinisch Unfruchtbarkeit bestätigt.


    Wenn es dann aber irgendwann einmal doch zu einem Seitensprung kommt, ist plötzlich die Affäre schwanger oder die Frau durch einen Seitensprung….da fragt man sich doch dann auch…wie kann das eigentlich sein? Warum ging es jetzt so schnell? Und die Beteiligten müssen auch damit klar kommen.


    Wenn man eine Veränderung will, will man natürlich keinen Druck aufbauen, hofft aber oft trotzdem auf eine rasche Verbesserung der Situation. Doch im Grunde ist bei euch bereits alles gesagt und sie hat diesbezüglich offenbar auch schon ein paar einschneidende Erfahrungen gemacht, die aber wohl nicht wirklich eine positive Veränderung bedingt haben. Für mich ist das aus einigen Schilderungen jedenfalls nicht erkennbar.


    Für sie wäre es daher wünschenswert, wenn sie zukünftig danach schaut, einen Partner zu finden, dem es ebensowenig wichtig ist, ständig Intimitäten auszutauschen und für dich wäre es erst Mal wünschenswert, herauszufinden, wo deine Grenzen aber auch Chancen liegen, finde ich.


    Ihr lebt nicht zusammen, oder?


    Wäre es eine Option für dich, dir selber eine Frist zu setzen, wie lange du noch abwarten und auf eine Veränderung hoffen magst?


    Diese Frist kann auch verlängert oder verkürzt werden. Doch dann hast du für dich selber Mal einen Rahmen geschaffen, der dich handlungsfähig macht und nicht ohnmächtig.

    Dass ihre gynäkologische Disposition auf Schockerlebnissen beruht, halte ich noch für denkbar. Aber soweit man das aus deinen Beiträgen einschätzen kann, scheinen das hier zweierlei Schuhe zu sein.


    Deine Schilderung klingt nicht danach, dass die für sie sicherlich schlimmen Untreue-Erfahrungen ihre intime Veranlagung grundlegend bestimmt haben könnten. Einfacher ausgedrückt: Ihr geringes sexuelles Bedürfnis wird nicht oder nur zu einem sehr geringen Teil ursächlich mit der Untreue ihrer früheren Partner zusammenhängen, aber die Untreue ihrer Expartner mit ihrer geringeren Libido – womit ich die Untreue nicht entschuldigen will.


    Ihre Äußerungen scheinen doch sehr deutlich zu sein:

    Zitat

    den nimmt sie nicht für ernst … das ist alles nicht normal usw. Bei anderen spiele das alles auch keine so große Rolle.

    Zitat

    Die kauf ich mir nicht, dann fällst du wieder über mich her.

    Zitat

    Näher geht sie darauf auch nicht ein, sie sei da eben anders und nicht so offen.

    Zitat

    ... dass es aber ganz sicher nicht an mir liegt. Für sie spielt es keine große Rolle und es ist ihr auch nicht so wichtig.

    Dass sie sich nicht näher dazu äußern will, kann ganz einfach auf ihrer Erfahrung beruhen, dass schon ihre früheren Beziehungen durch das stark abweichende sexuelle Bedürfnis sehr schwierig wurden. Dann ist es nur zu verständlich, sich nicht noch konkreter dazu zu bekennen, dass sie wenig Lust hat, weil sie befürchtet, dass sie dich dadurch verliert. Und dass sie dazu tendiert, andere, die viel Lust haben, als unnormal darzustellen, ist ebensogut nachvollziehbar. Sie will ja auch eine völlig normal veranlagte Frau sein, die eine normale Beziehung führt; eben so, wie es nach ihrem Empfinden normal ist.

    Zitat

    Wahrscheinlich sei sie einfach zu verklemmt

    Das kann sein. Es hört sich aber nicht so an. Es gibt Menschen, die einfach sehr, sehr ruhig getaktet sind. Deswegen müssen sie noch nicht gleich asexuell sein.


    Für dich wird wichtig sein, ob die Chance besteht, dass sich etwas ändert, und ob ihr euch in Zukunft annähern könnt. Verbiegen hat aber wenig Sinn, wenn sie häufiger Sex hat, um dich zu halten. Oder wenn du ihr zuliebe verzichtest; auch sie täte sich damit keinen Gefallen.

    Ich fürchte, wenn zwei Partner zusammenkommen, deren sexuelle Bedürfnisse so weit auseinander klaffen, wird es schwer sein, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Da hilft auch viel Reden nicht.


    Entweder wird der mit der geringeren Libido sich "zwingen" müssen, dem anderen "zu liebe". Und das merkt der andere ja. Was natürlich für beide Seiten nicht erfüllend ist.


    Oder der mit der größeren Libido muss verzichten, wird unzufrieden, frustriert, auch das wirkt sich auf die allgemeine Qualität der Beziehung aus.


    Wenn man nicht kompatibel ist in diesem Bereich, dann kann die Beziehung noch so harmonisch sein.


    Das tut mir leid, lieber TE, das so sagen zu müssen. Ich sehe da jedenfalls keine Zukunft, in der ihr beide ein für euch beide erfülltes Sexleben führt.


    Deine Freundin sollte, wie ein Vorposter schrieb, in Zukunft offen damit umgehen, dass sie kein großes Bedürfnis hat (oder eventuell asexuell ist) und sich so ihren Partner aussuchen. Die Männer, die auch keine Lust haben, die gibt es auch.

    Zitat

    Dann hat sie gesagt, dass sie nicht weiß, was sie dazu sagen soll, dass es aber ganz sicher nicht an mir liegt. Für sie spielt es keine große Rolle und es ist ihr auch nicht so wichtig.

    und sie zwingt dich mit ihrem verhalten in eine ebensolche rolle, erreicht aber, daß es dir umso wichtiger wird


    ich kann mir nicht vorstellen, daß sie nicht weiß, was genau sie am sex stört und woran es liegt, daß sie keinen bock hat

    Meine Vermutung, sie wird ihn sicher lieben und Angst haben dass er sie verlässt, wen sie sagt dass sie keinen Bock auf Sex hat. Und deshalb das herumgeeiere ala, ich weiß nicht woran es liegt.

    Sie nimmt sie Pille nicht mehr, seit Schluss mit ihrem letzten Exfreund ist, also seit drei Jahren jetzt, wir verhüten via Kondom.


    Natürlich würde es mich fertig machen, wenn es einen anderen gäbe, der sie zum 'erblühen' bringen könnte, ich liebe sie ja und mag sie natürlich auch nicht an einen anderen abgeben.


    Das echt so schlimme ist, dass ich weiß, dass sie mich liebt, sie macht so viel für mich, überrascht mich immer mit netten lieben Dingen, kümmert und sorgt für mich, ist immer für mich da und auch so sind wir so gleich und auf einer Wellenlänge. Aber genau bei diesem 'einen Punkt', der für mich schon große Bedeutung hat, sind wir so verschieden und das ist so unendlich schlimm und traurig. Ihr geht es auch nicht gut grad, aber nicht, weil sie nicht glücklich wäre, sondern weil sie es nicht mag, wenn es mir nicht gut geht und ich nicht richtig glücklich bin.


    Aber angesprochen hat sie das Thema auch nicht mehr und ich glaube auch nicht, dass da noch was kommt. Gestern beim Einkaufen hat sie mir wieder Spitzenunterwäsche von sich aus gezeigt und gefragt, ob mir das gefallen würde. Komisch einfach. Habe heute bei ihr übernachtet und mich vollkommen passiv im Bett verhalten und mich im Vorfeld schonso damit abgefunden, waren auch beide sehr müde, sie ist dann 'rübergekommen' und hat mir noch einige Küsse gegeben und sich an mich rangekuschelt, war schon schön, aber dann haben wir natürlich geschlafen.


    Es ist echt nicht einfach und ich will sie wirklich nicht verlieren, aber ist schwierig alles.