Keine Sorge, ich haben beim lesen deiner Beiträge nicht das Gefühl, dass du sie ständig bedrängst, im Gegenteil, du scheinst viel Einfühlungsvermögen zu haben. :)


    Was mir auffällt, die Gespäche über Sex bei euch scheinen problembelastet zu sein und als Ergebnis bist du und sie verunsichert (auf meheren Ebenen). Vielleicht solltet ihr/du die Gespräche in eine etwas andere, positivere Richtung bringen. Also statt auf den Problemen rumtureiten, eher mal darüber reden, was ihr denn so alles ausprobieren könntet. Auch im lockeren Sinn.


    Der Punkt, dass sie offensichtlich beim Sex den Kopf nicht so recht abschalten kann, kann ein guter Einstieg für solch ein Gespräch sein. Du kannst sowas sagen wie "hey ich habe darüber nachgedacht, dass du beim Sex soviel nachdenken musst, vielleicht können wir dafür eine Lösung finden, was hälst du davon?" und in dem Kontext kannst du auch langsam die Idee des Augenverbinden bringen, als sanfter Vorschlag (du hast genug Einfühlungsvermögen, dass sie dir deswegen nicht gleich den Kopf abreist :-D) Es gibt natürlich auch noch andere Möglichkeiten dies zu erreichen. zB kannst du sie fragen, ob du ihr Anweisungen geben darfst. Sie schrieb dir da ja, dass sie immer daran denken muss, ob es dir gefällt oder nicht, ob sie das so richtig macht ect. Wenn du ihr Anweisungen geben darfst (natürlich darf sie auch jederzeit stop oder nein sagen), dann können solche Gedanken plötzlich wegfallen weil sie ja dann sicher sein kann, dass dir das gefällt ;-) (ausser du magst keine Anweisungen geben ^^)


    Im Allgemeinen möchte ich darauf hinweisen, dass sehr viele Frauen eine devote Ader haben (in einer Studie kam da mal die Zahl von 70% raus) und lustigerweise wird diese Art von Sex heutzutage in der Öffentlichkeit (also so Spielfilme ect.) viel weniger gezeigt. Da steht dann oft die Frau in Reizunterwäsche unter der Tür und gibt eindeutige Signale, sprich oft sieht man die Frau in der Rolle der Verfüherin. Ein weiterer Punkt ist, dass viele dieser passiven Frauen ihre Vorlieben später entdecken (ü30 und mehr) und das diese Frauen oft erst dann zu einem erfüllten Sexualleben kommen.


    Ich sage dir das alles nur, um dich etwas zu ermutigen deine Freundin auch in diese Richtung zu erforschen. :)

    So, ich will auch mal wieder ein Update geben.


    Leider hatten die meisten von euch Recht, ich wollte es nicht glauben und habe mal einfach weitergemacht.


    Nachdem wir Sex hatten, sind im Endeffekt wieder 4 Wochen vergangen, ohne, dass was war (wir sehen uns unter der Woche einmal und nahezu das gesamte we). Dann merkte sie, dass ich distanzierter geworden bin und war traurig und hat mich drauf angesprochen. Ich habe es ihr wieder und wieder gesagt, woran es liegt, dass ich viele Sachen nicht verstehen kann, dass das für mich einfach nicht passt, wenn es nur alle 4-5 Wochen ist und alles. Sie hat wieder zurückgezogen reagiert, man kann mit ihr im Endeffekt nicht über das Thema sprechen, sie ist da verklemmt. Sie sagte, dass das schon klar ist, dass das wenig ist und dass sie auch wusste, dass ich deswegen distanzierter gewesen bin (ist ja klar, wenn man immer und immer wieder abgewiesen wird, sogar Zungenküsse kommen so gut wie nie vor). Sie sagte, dass sie sieht, wie mich das belastet, dass sie hofft, dass das Thema nicht alles kaputt macht, weil sie da so schwierig ist und dass sie hofft, dass wir uns wieder näher und vertrauter sind ?!?


    Dann hatten wir vor inzwischen wieder 10 Tagen Sex und Nähe, es war schön, aber im Endeffekt hat sich nix gebessert. Gestern hat sie mit einer Freundin gesprochen, die ihr sagte, dass sie keine Lust mehr auf Sex gerade mit ihrem Freund hat (sie ist schwanger) und dass das normal ist, dass es weniger wird und dass es irgendwann auch ganz aufhört. Dass Frauen da so sind und dass das unabhängig von der Zeit, mit der man mit jemandem zusammen ist, weniger wird. Ich meine, wir haben aktuell alle 4-5 Wochen Sex und ich sehe, dass ihr das im Endeffekt zu viel ist und dass sie es ähnlich wie diese Freundin sieht. Ich sagte ihr, dass das nicht normal ist, hab ihr XXX viele Beispiele von meinen Freunden aufgezählt, die 1-10x die Woche Sex haben, auch nach Jahren, da sagte sie nur, dass das ned stimmt und dass die mir nicht die Wahrheit sagen. Ich hatte mehrere Freundinnen davor, da war auch ein regelmäßiges Sexleben Standard, dazu hab ich ihr aber noch nix gesagt.


    Seit dem Gespräch gestern über ihre Freundin und so hat sich bei mir irgendwie der Schalter umgelegt. Ich habe wirklich kaum noch Hoffnung, dass das besser wird. Wenn es aber so bleibt oder gar schlechter wird, zerbreche ich daran, weil ich dann immer schlecht gelaunt bin und zurückgezogen und alles. Das packe ich nicht, abstinent zu leben. Wir haben noch nie gestritten, alles läuft super, Anschauungen, Pläne, Zusammen sein, alles, aber dieser für mich sehr wichtige Punkt (und für sie sehr unwichtige Punkt), da sind wir komplett verschieden und das killt uns (mich). Sie stellt es immer als absolut normal da, dass man so selten Sex hat und alles, einfach Wahnsinn.


    Was also soll ich tun? Ein Gespräch mit ihr wird wohl auch zu nichts mehr führen, oder? Sie weiß ja eigentlich, dass mich das sehr belastet und alles. Ich liebe sie sehr, eigentlich war ich mir sicher, dass ich diese Frau heiraten will, aber das ist so einfach für mich die Hölle.

    Carthago, das Reden kannst du dir doch schenken.


    Sie hat mehrmals deutlich gemacht, dass sie in Sachen Sex ganz anders ist.


    Für sie ist das überflüssig.


    Ich wundere mich nur, dass du es überhaupt so lange ausgehalten hast.

    Zitat

    Ich liebe sie sehr

    Na ja, wenn du gerne leidest....


    Du solltest auch dich selbst lieben und dich nicht verbiegen.


    Es ist nicht normal, dass irgendwann der Sex in einer Beziehung aufhört, wie sie und ihre Freundin glauben.


    Lass dir da nix einreden.

    Es ist total egal, wie es bei anderen Paaren aussieht und wie häufig sie nach x Wochen/Monaten/Jahren der Beziehung Sex haben. Da ist mir von jahrelang gar kein Sex bis hin zu mehrmals am Tag alles mögliche bekannt.


    Für euch muss es passen und das tut es offensichtlich für beide so gar nicht.


    Nach dem Gespräch mit der Freundin zu urteilen, sucht sie ja auch irgendwie nach einer "Absolution" und zeigt damit, dass sie ihr Verhalten als völlig normal und deines als "abnormal" einstuft.


    Meine Befürchtung wäre da wie deine - sie weiß, dass du nicht zufrieden bist. Sie will (oder kann) aber nichts dagegen machen, ein Kompromiss ist so nicht zu finden.


    Wenn für dich das Körperliche einen komplett anderen Stellenwert hat als für sie, wird in der Hinsicht nie eine harmonische Beziehung entstehen. Ob du dich damit abfinden kannst, kannst nur du beantworten.

    Zitat

    die ihr sagte, dass sie keine Lust mehr auf Sex gerade mit ihrem Freund hat (sie ist schwanger) und dass das normal ist, dass es weniger wird und dass es irgendwann auch ganz aufhört. Dass Frauen da so sind und dass das unabhängig von der Zeit, mit der man mit jemandem zusammen ist, weniger wird.

    Es ist keineswegs bei allen Frauen so und es hängt auch von vielen unterschiedlichen Einflüssen und Gegebenheiten ab. Auch eine bestimmte Lebensweise kann zu bestimmten Hormonbildungen beitragen oder diese unterdrücken (auch die Art des Partners und sein Verhalten).


    Der menschliche Körper reagiert über unsere bewusste Wahrnehmung, die dann auch ins Unterbewusstsein verschoben wird und reagiert am Ende auch über das Unterbewusstsein auf bestimmte Einflüsse, die dann als "Gefühl" erscheinen. Genaugenommen muss man über Sex nicht viel reden. Zuvieles Reden über Sex (wenn es nicht erregenden Charakter trägt) schwächt die Libido.


    Wenn das sexuelle Bedürfnis der Partner zu unterschiedlich ist, dann passen die Partner in der Regel nicht zusammen (oder mindestens einer der Partner leidet). Da wäre eine rechtzeitige Trennung angesagt. Alles andere wäre eine zermürbende Verschwendung von Lebenszeit.

    Ich habe sie gerade trotzdem noch drauf angesprochen. Dass mich das einfach belastet, und ob sie das ernst gemeint hat, dass es dann in absehbarer Zeit nochmal weniger wird, bis dann gar nichts mehr ist. Dass ich immer gedacht hab, dass sie deswegen so schwierig ist, weil sie 2x betrogen wurde und sie sich seitdem schwer tut. Dass ich immer geduldig sein wollte in der Hoffnung, dass sie sich irgendwann öffnen kann und es irgendwann ein bisschen besser wird, dass ich sie aber auch nicht drängen will und ich dafür Verständnis habe. Wenn sie aber GENERELL so ist, dass das für sie keine Rolle spielt etc, dann kann keiner was dafür, dann muss sie es mir aber ehrlich sagen.


    Dann kam als Antwort, dass es schon wirklich an der Vergangenheit liegt, dass sie so unglaublich kompliziert geworden ist, komplizierter als andere, dass sie immer zu viel nachdenkt und sie weiß, dass mir das alles so schwer fällt. Sie sagte, dass sie den Kopf da einfach nicht abschalten kann und sie einfach immer so viel denkt.

    Ja, sie macht herrlich viel blabla um sich armes, gequältes kleines Mädchen und dir ein schlechtes Gewissen. Ändern will sie aber nichts, deine Not sieht sie auch nicht.


    Ich glaube, das wird nichts mehr. Wie es aussieht, seid ihr sexuell nicht kompatibel.

    Zitat

    und dass das normal ist, dass es weniger wird und dass es irgendwann auch ganz aufhört. Dass Frauen da so sind und dass das unabhängig von der Zeit, mit der man mit jemandem zusammen ist, weniger wird.

    Freundinnen, die niemand braucht, hm? :(v


    Ich weiß nicht, ob ich es überlesen habe: hast du mittlerweile raus, ob ihre letzten Beziehungen eventuell auch am fehlenden Sex gescheietert sind?

    Zitat

    Wenn sie aber GENERELL so ist, dass das für sie keine Rolle spielt etc, dann kann keiner was dafür, dann muss sie es mir aber ehrlich sagen.

    Carthago, das hat sie dir am Anfang sehr deutlich gesagt.


    Lies mal deine ersten Beiträge nach.


    Weil sie betrogen wurde.....


    Dann müssten sehr viele Frauen mit Sex nichts mehr zu tun haben wollen.


    Das ist eine Ausrede.

    Sie hat ein Problem mit Sex, das muss sie lösen. Nicht Du. Wenn sie ein Trauma hat, dann gehört sie in Therapie. Wobei ich es fragwürdig finde, zu behaupten, dass betrogen werden ein solches Trauma auslöst. Wenn sie zu sehr am grübeln ist, dann muss sie da was tun. Ist sie depressiv? Auch dann: Therapie. Oder kann sie schlecht abschalten? Dagegen hilft vielleicht mal ne Flasche Wein... Was auch immer passiert, die Initiative für mehr kann nur von ihr kommen. Sie muss das wollen. Danach sieht es nicht aus. Sie verschließt sich ja schon der Realität, dass es andere Paare gibt, die 3x täglich Sex haben.


    Ansonsten musst Du entscheiden, ob Du in dieser Beziehung langfristig glücklich bist. Heute, in einem Jahr, in 10 Jahren... Wenn nicht, dann zieh die Konsequenzen.

    Ihr habt alle Recht, mit dem was ihr schreibt.


    Ich habe die Augen davor verschlossen, dass das mit ihren Exfreunden im Endeffekt nur eine Ausrede ist, die sie vorschiebt. Denke zur Zeit sehr viel über alles nach. Dabei ist mir auch eine ihrer Aussagen ins Gedächtnis gerufen worden. Ich liebe sie wie gesagt sehr und wenn es um Nähe geht (egal ob küssen, Sex oder sonstwas), geht es echt immer, wirklich immer von mir aus. Jede Annäherung kommt von mir. Ich "geb dann immer nach", weil ich einfach das Bedürfnis nach ihrer Nähe habe. Dann hab ich schonmal zu ihr gesagt, dass das schon krass ist, dass das immer nur von mir kommt und dass ich das irgendwann wohl auch einstellen werde.


    Darauf sagte sie, dass sie glaubt, dass sich "irgendwann der Wind anders dreht" und das umschlägt, es sei bisher immer so bei ihr gewesen, dass sie es dann mit der Angst zu tun bekommt und dann quasi sie kommt und die Nähe sucht. Das deutet doch auch wieder darauf hin, dass es bei ihren Exfreunden im Endeffekt immer genauso abgelaufen ist, oder?


    Ich liebe sie halt trotzdem und ihr habt auch Recht, wenn ihr schreibt, dass mir das nur weiteres Leid einbringen wird und alles. Ich mag es einfach noch nicht sehen, dass es im Endeffekt keinen Ausweg für mich gibt, dass es unausweichlich ist, dass es mir immer schlechter gehen wird, wenn es so weiter läuft wie bisher. Ich mag ihr auch keineswegs eine "Drohung" aussprechen, weil sie ein herzensguter Mensch ist und sie das sicher nicht mit Absicht macht. Aber wir bzw. ich werde(n) definitiv daran scheitern, weil ich kein sexloses Leben führen kann.

    Da bist du echt in einer heiklen Situation.


    Ich bin persönlich kein Fan von... "ich bin halt so"


    ála friss oder stirb Hund...


    Ich bin so aber ich kann mich ändern wenn ich selbst damit unglücklich bin.


    Zumindest kann ich es versuchen.


    Dass ihr viel durch den Kopf geht mag sein.. bezweifle ich nicht.


    Aber will sie denn überhaupt was ändern?


    Die Vergangenheit in allen Ehren.... aber ich kann mich nicht immer drauf rausreden.


    Leider kannst du wohl drauf warten, dass sie, falls sie schwanger wäre, gar nicht mehr will.


    Was hältst du denn von einem Paargespräch bei einem Therapeuthen?


    Wenigestns ein mal.


    Die fragen oft anders und vielleicht kommen dann Sachen zu Tage die vieles erklären.


    Hat sie denn sonst noch Probleme wg. ihrere Exfreunde?


    Ist sie eifersüchtig, misstrauisch, schreckhaft oder so?


    Wenn man betrogen wurde, entwickelt man ja einige Ängst unter umständen.


    Nicht nur die Eigenheit keinen Sex mehr zu wollen

    Ach Carthago,


    du bist so behutsam und lieb, versuchst dich zurückzunehmen, sie nicht zu überfordern und keine Dinge anzusprechen, die ihr weh tun könnten.


    Ich glaube allerdings damit verbesserst du deine Beziehung nicht, mit so "angehaltener Bremse", so dass "ja kein echter Konflikt entsteht" kann eine Beziehung nicht wachsen und nichts wird sich ändern.


    Klar, du sollst nicht mit vollem Tempo gegen die Wand donnern, aber manchmal muss man was wagen, auch wenn es die Beziehung eventuell belastet und auch wenn es sein kann, dass die Beziehung daran zerbricht. Tust du nichts, wird sich auch nichts ändern, die Beziehung früher oder später auseinander gehen und sie wird "total aus dem Häuschen sein" weil "sie hat das nie so ernst gesehen, weil du hast ja nie so wirklich was gesagt".


    Also, was deine Freundin da macht ist auf jedenfall nicht normal. Es ist nicht normal, dass man irgendwann keinen Sex mehr in der Partnerschaft hat. Klar, es kann mal eine Flaute geben, vor allem wenn die Hormone verrückt spielen, so wie in der Schwangerschaft.


    Es ist auch nicht normal 2 Jahre nach einem Betrug keinen Sex haben zu können. Warum auch, war es ja nicht der Sex mit dem Mann, der ihn in fremde Arme getrieben hat (eher der fehlende)


    Fang bitte an klar mit ihr zu kommunizieren, klar ist das nicht angenehm, aber nur das ist fair. Sie soll doch wissen was für einen Stellenwert das Problem für dich dastellt. Ihr Problem hat da keine höhere Einstufung als deines, das ist gleichwertig und irgendwie müsst ihr da auf einen Nenner kommen.


    Hat sie denn Spaß am Sex? Ich mein du schreibst ja, dass sie auch kommt. Aber sie kommt nicht in Stimmung? Warum bist du dann so passiv? Warum wartest du, dass sie von selbst in Stimmung kommt? Das wird nicht passieren. (sieht man ja). Eventuell hilft es ihr, wenn du der aktive Part bist?


    Ach ja, auch eine Möglichkeit wäre eine Sexualtherapie. Gemeinsam, ich war bei sowas noch nie, aber genau dafür ist es doch gemacht, oder nicht?

    Zitat

    Darauf sagte sie, dass sie glaubt, dass sich "irgendwann der Wind anders dreht" und das umschlägt, es sei bisher immer so bei ihr gewesen, dass sie es dann mit der Angst zu tun bekommt und dann quasi sie kommt und die Nähe sucht. Das deutet doch auch wieder darauf hin, dass es bei ihren Exfreunden im Endeffekt immer genauso abgelaufen ist, oder?

    Sprich aus Angst wird sie dann zutraulich? So wie es bisher schon war, wenn du extra passiv war, hat sie deine Nähe gesucht.... Aber schön war das ja für euch beide nicht. Also hat das ganze nichts mit einem Lösungsansatz zu tun.


    Was macht sie denn, wenn du einfach aufdringlich bist? Du zum beispiel bei ner Massage nach unten rutscht :=o oder sie nachts wenn ihr nebeneinander liegt anfängst sie zu befummeln :=o Gibt sie dir dann einen Korb? Also unterbricht sie dich, ist sie dann genervt? Oder lässt sie es geschehen und kommt dann nach 10 Minuten oder so auch in Stimmung?


    Ich mein sie sagt zum einen dinge wie "ohhh das Spitzenteil kann ich nicht kaufen, dann fällst du ja über mich her %-| " und danach trägt sie die ganze Zeit ein Spitzenteilchen, vielleicht wünscht sie sich ja, dass du "über sie herfällst"?

    Es ist die Frage, ob sie nichts ändern will oder es nicht kann. Obwohl ich sie schon öfters auf die Problematik (wohl auch nicht deutlich genug) hingewiesen habe, habe ich seitdem auch nicht erkennen können, dass sie es zumindest versucht.


    Ein Paargespräch mit einem Therapeuten ist eher keine Option, für sowas ist sie denke ich gar nicht empfänglich.


    Zu ihren Exfreunden hat sie gar keinen Kontakt mehr, zu keinem. Sie ist nicht eifersüchtig, weil ich ihr keinen Grund dazu gebe und probiere, ihr so viel Sicherheit wie nur irgendwie möglich zu geben. Sie ist eher so, wenn ich positiv von der Zukunft spreche, dass sie das zwar will, aber immer so "mal schauen", weil sich bestimmt noch alles (bei mir) verändert und es dann anders kommt, wie man es plant.

    @ sugarlove

    Wenn ich sie gar nicht auf das Thema anspreche, ändert sich nichts. Wenn ich sie (behutsam) drauf anspreche, löst das bei ihr gleich eine halbe Katastrophe aus, sie zieht sich dann zurück und ist überfordert mit der Situation und wird "genervt". Als sie ihre Regel nicht bekommen hat über 2 Jahre lang, musste sie auch Hormone nehmen und das hat ihr scheinbar auch zugesetzt. Seit sie mich hat, normalisiert sich das mit ihrer Regel wieder, zwar unregelmäßig, aber allmählich pendelt es sich wieder ein.


    Sie hat meiner Meinung nach schon Spaß am Sex, sie wird schnell feucht, und wenn ich sie oral verwöhne, kommt sie auch immer, teilweise auch mehrfach. Wenn ich passiv bin, ist es eh zu 100% so, dass nix kommt, es war noch nie so, kein einziges Mal. Ich fange dann einfach an, sie am Hals zu küssen und so (aber nur bei mir, bei ihr (sie hat eine eigene Wohnung, aber darüber wohnen die Eltern) lief noch kein einziges Mal was!!) und meistens steigt sie dann drauf ein, aber es kommt schon öfters vor, dass dann sowas kommt wie "jetzt gib Ruhe" und dann lacht sie etwas verlegen oder so. Wenn ich immer anfange, erhöhen sich die Chancen zumindest um einiges, dass was läuft. Ich würde sagen jedes zweite Mal (aber eben nur, wenn wir im Bett zum Schlafen liegen, sonst ) macht sie dann mit. Wenn wir im Wohnzimmer abends auf der Couch liegen und ich anfange oder angefangt hab, sie zu befummeln "unten", dann kommt eher ein verlegener Blick und sowas wie "Was ist da denn los" oder "jetzt reicht es aber auch wieder Freundchen" und dann lacht sie so dabei. Es könnten ja ihre Eltern reinkommen und wir seien ja anständig (ihre Eltern waren noch nie da, wenn ich da bin). Also das blockt sie immer zu 100% sowieso ab dann. Das mit dem Spitzenteil, da kam es einmal vor, dass sie das extra angezogen hat, dann sagte sie aber im Lauf des Abends, als ich angefangen habe "du brauchst die gar keine Hoffnung machen, heute gibt's eine Sperre", dann hab ich nachts nicht mehr gemacht. Sie hätte dann erwartet gehabt, dass ich doch was starte, weil das doch nur ein Spaß gewesen sei. Aber sonst, na ja, spielt das mit der Spitzenkleidung eher keine Rolle. Sie erwartet halt, ich denke wegen "klassischer Rollen", dass, wenn dann überhaupt immer nur vom Mann sowas ausgeht.


    Ich merke, dass ich im Alltag zunehmend genervt werde, dass ich immer weniger nachvollziehen kann. Sie klammert das jetzt wieder aus, sie ist also auch eher nicht in der Lage, darüber zu sprechen oder das zu erkennen, wie schlimm es für mich ist. Irgendwie hoffnungslos und deprimierend alles.