Freunde von mir haben mal eben in der Mittagspause geheiratet und erst Wochen später was gesagt. Wir alle fanden das cool. Eine andere Freundin hat eine Art Ralley veranstaltet und das Brautpaar hat den Gästen kleine Geschenke gemacht statt umgekehrt. War auch witzig... Wichtig ist doch, was ihr wollt. Und wenn ihr in 10 Jahren was vermisst, könnt ihr immer noch feiern ]:D

    ...ich glaube tatsächlich, dass wenn enge Freunde oder gar Familie heiraten würden und ich wüsste es nicht im Vorfeld - muss gar nicht dabei sein - dann wäre mir das hinterher keine Silbe für sie wert.


    Kein Theater, aber auch kein Glückwunsch und kein "oh, schade wäre gerne dabei gewesen" und cool fände ich es auch nicht. Ich fände es einfach "nicht" und würde das auch so behandeln. Wenn ich denen anscheinend so egal bin, dann sind sie mir bzw. ihre Handlung auch vollkommen egal und nicht einmal eine hochgezogene Augenbraue wert. Ich würde diese Mitteilung wohl einfach überhören und erzählen, was ich an dem Tag gemacht habe...


    kann mir auch keiner erzählen, dass nicht doch eine Reaktion (tendenziell sogar eine positive) erwartet wird, wenn man erzählt, dass man geheiratet hat, gerade bei Freunden/Familie.


    Und diese Reaktion würde ich schlicht verweigern.

    Naja, wenn Dir selber die Feier wichtig ist, dann wirst Du auch die Leute einladen, die Dir wichtig sind. Wenn Du hingegen die Hochzeit als reinen Verwaltungsakt ansiehst, den Du nicht feiern möchtest, was sollen denn dann die Leute da, die Dir wichtig sind? Aber ich gebe Dir Recht, Glückwünsche oder gar Geschenke gibt's dann eher nicht, aber die sind doch dann wohl auch gar nicht gewollt.

    @ chricharlie

    Natürlich erwartet man eine positive Reaktion. Aber wie man so wenig Verständnis für die Wünsche von anderen haben kann, verstehe ich nicht. Dein gekränktes Ego so raushängen zu lassen wäre für mich sehr unpassend.

    Ich finde, dass eine Hochzeit vor allem so sein sollte, wie es sich für die Eheleute am passendsten anfühlt. Wir haben unsere Hochzeit auch nicht an die große Glocke gehängt und nur seeeehr wenige Personen eingeladen. Viele haben dann im Nachhinein auch eher beleidigt reagiert. Hätte ich vorher nicht für möglich gehalten, dass sie das so persönlich nehmen. Eine Freundin von mir hat auch ganz unspektakulär geheiratet und ich glaube, dass bis heute nicht alle darüber informiert sind, dass die beiden verheiratet sind. Und ja, auch wenn ich nicht eingeladen bin, freue ich mich für das Brautpaar, gratuliere den beiden und muss nicht die beleidigte Leberwurst spielen. Es muss sich nicht immer alles um mich drehen, ich bin da recht pflegeleicht ;-D

    ja... aber es muss sich ja dann auch nicht alles um das Brautpaar drehen. 8-) ... wenn ich heirate und ich will niemandem was sagen, oder niemand dabei, weil nicht wichtig, okay.


    aber hinterher Glückwünsche, wenn es dann komischerweise doch wichtig ist und man es doch sagt? Nö.

    Zitat

    aber hinterher Glückwünsche, wenn es dann komischerweise doch wichtig ist und man es doch sagt? Nö.

    Es bricht einem doch aber auch kein Zacken aus der Krone, wenn man jemandem Glück für den weiteren (ehelichen) Lebensweg wünscht. Wenn du erwartest, dass jeder Bekannte dich im Vorfeld über alles zu informieren hat, nimmst du dich aus meiner Sicht viel zu wichtig. Ich persönlich käme mir ziemlich kindisch vor, wenn ich kein "Alls Gute" über die Lippen bringen würde, nur weil das Brautpaar nicht vorher brav Meldung bei mir gemacht hat.

    ... und es bricht auch keinem ein Zacken aus der Krone, wenn er es im Vorfeld kommuniziert, dass er heiratet. Wie gesagt, wer wichtig genommen werden will, muss andere auch wichtig werden und heiraten und dann Glückwünsche einfahren wollen - no sir.