Ich glaub, wenn man die Freundin einlädt, dann muss man damit leben können wie sie sich benimmt. Wie stellt ihr euch das denn mit der Ansage vor? Sie ist doch erwachsen ":/ . Man kann doch keiner erwachsenen Frau vorschreiben keine "Fresse" zu ziehen. Irgendwie sagt das ja auch sehr deutlich: "Ich find dich richtig scheiße, muss dich leider einladen und deshalb sei gefälligst nicht so wie du bist." Selbst wenn das den Tatsachen entspricht, trägt das wohl ebenso wenig zu einer harmonischen Feier bei wie sie auszuladen.


    Wenn in der Konstellation keiner über seinen Schatten springen kann, bleibt nur ausladen oder mit dem Verhalten leben.

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    Dazu gehört natürlich auch mein Bruder (Mein Trauzeuge). Nur leider komme ich so garnicht mit seiner jetzigen Freundin klar. (Knapp 3 Jahre zusammen)

    Ich gehe mal davon aus, dass dein Bruder seine Freundin liebt.


    Auch wenn du sie nicht leiden kannst, finde ich selbstverständlich dass seine Partnerin mit eingeladen wird. Sollte sie sich an dem Tag tatsächlich daneben benehmen, müsste dein Bruder/ihr Partner ggf. dafür sorgen dass sie das unterlässt.

    Ach die "gesellschaftlichen Konventionen", da soll man eine verhasste Person zum schönsten Tag des Lebens einladen, nur weil man das so macht? Total beknackt, passt aber zum Forum.


    Gott sei dank sind wir hier nicht im tiefsten Arabien, denn sonst würden auch lustige Steinigungen zur gesellschaftlichen Konvention gehören.

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    Ach die "gesellschaftlichen Konventionen", da soll man eine verhasste Person zum schönsten Tag des Lebens einladen, nur weil man das so macht? Total beknackt, passt aber zum Forum.

    Nö, nicht wegen irgendwelcher "gesellschaftlicher Konventionen" sondern um den Bruder der Braut/Partner der unbeliebten Person nichtvor den Kopf zu stoßen.

    Ich denke der Schlüssel dieses Problems ist dein Bruder.


    Wenn ich dich richtig verstanden habe, würdest du sie auch nur deines Bruders zu Liebe einladen.


    Nun gehe ich mal von einem sehr guten Verhältnis zu ihm aus, denn er soll dein Trauzeuge sein. Und ich gehe davon aus, dass ihr gut miteinander reden könnt.


    Ich würde ihm meinen Zwiespalt mitteilen (einerseits ist es die Freundin, andererseits ist sie nicht gerade der Familienliebling) und ihn fragen, ob er ein Problem damit hätte, wenn ihr seine Freundin nicht einladet.


    An Weihnachten u zu anderen Familienfeiern scheint er ja auch kein Problem damit zu haben, also könnte ich mir vorstellen, dass er diese Ausladung auch nicht so eng sehen wird. Blut ist dicker als Wasser.


    Was die Freundin denkt, wäre mir wurscht, ihr grüßt euch ja nicht mal auf der Straße.


    Dass du deinen Bruder als Trauzeugen gewählt hast, finde ich toll. Ich teile nicht die Meinung anderer User, die das als unglücklich gewählt ansehen.


    Warum sollst du deinen Bruder nicht als Trauzeugen nehmen? Wegen seiner blöden Freundin? (Und, überspitzt, die beste Freundin kann ich auch nicht wählen, ihr Freund hat eine Glatze und hasst Oma..?)


    Ich glaub, es geht los! :-o

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    Ich glaub, wenn man die Freundin einlädt, dann muss man damit leben können wie sie sich benimmt. Wie stellt ihr euch das denn mit der Ansage vor? Sie ist doch erwachsen

    Seh ich auch so.

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    Ich denke der Schlüssel dieses Problems ist dein Bruder.

    Denke ich nicht. Der Schlüssel ist sie selbst und diese Frau. Warum sollte der Bruder verantwortlich für deren schlechtes Verhältnis sein? Oder für das Benehmen seiner Freundin?

    ICH würde NIEMALS jemand zu meinem Fest einladen der mich nichtmals mitm Arsch ansieht!!! Auf den restlichen Familienfeiern wird sie doch auch nichtmehr eingeladen,zur Familie und Eltern gibt's ja auch kein Kontakt. Also raus mit der Dame und das wars, gaaanz Einfach ne Grenze zeigen!!!

    Ich würde mit deinem Bruder dem Trauzeugen reden. Ihn fragen, ob er sie


    a) überhaupt selbst dabei haben möchte, oder


    b) ob sie sich für 1 Tag benehmen könnte wie ein zivilisierter Mensch bzw er das sicherstellen könnte.

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    Ich glaub, wenn man die Freundin einlädt, dann muss man damit leben können wie sie sich benimmt. Wie stellt ihr euch das denn mit der Ansage vor? Sie ist doch erwachsen

    Was spielt das für ne Rolle? Wenn die Dame auf der Hochzeit anfängt zu pöbeln, würde die von mir maximal eine mündliche Verwarnung kriegen und beim nächsten Partyfoul wäre die schneller rausgeschmissen, als die "ist doch alles scheiße hier" sagen könnte.

    Monika65

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    Ich denke der Schlüssel dieses Problems ist dein Bruder.

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    Denke ich nicht. Der Schlüssel ist sie selbst und diese Frau. Warum sollte der Bruder verantwortlich für deren schlechtes Verhältnis sein? Oder für das Benehmen seiner Freundin?

    Schade, du hast offensichtlich nicht weiter gelesen, was ich damit gemeint habe.


    Natürlich ist der Bruder NICHT für deren schlechtes Verhältnis oder das Benehmen der Freundin verantwortlich. Das habe ich auch gar nicht geschrieben oder gemeint.


    Der Schlüssel ist mE auch nicht die TE u die Freundin des Bruders. Die ganze Familie (außer der Bruder) hat mit der Dame ein Problem.


    Deshalb würde ich das Gespräch mit meinem Bruder suchen u ihm erklären, warum ich mich schwer damit tue, die Freundin einzuladen.

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    Mein Bruder meinte es sei unverschämt sie einfach nicht einzuladen

    Und ich finde diese Wortwahl völlig unangemessen. Klingt so, als ob dein Bruder über deine Befindlichkeiten hinweg gehen will und seine Ansprüche in den Vordergrund stellt. Ich habe meine Zweifel, dass du das Problem mit ihm gelöst bekommst.


    Konventionen jetzt mal außen vor: Dieses Thema scheint dich ausreichend zu wurmen, als dass du es einfach unter Konvention abhaken könntest, was ich durchaus verständlich finde, hast du ja offenbar mehrfach unschöne Erfahrungen mit der Freundin deines Bruders gemacht bzw. fühltest dich womöglich auch direkt von ihr angegriffen.


    Es ist dein großer Tag, ein Ereignis, das sich womöglich nie wiederholt, es sind deine Fotos und Filme, auf denen idR alle !!! Hochzeitsgäste drauf sind. Du willst dich uneingeschränkt freuen und davon ausgehen können, dass dir die Gäste wohlgesonnen und deren Glückwünsche an euch aufrichtig sind. Du willst die Vorfreude auf die Hochzeit genießen, ohne einen steten latenten Grummel, weil du vielleicht einen für dich oberfaulen Kompromiss gemacht hast. Hinzu kommt, du weißt nicht mal, ob dein Bruder mit dieser Frau zusammenbleibt, hast aber deren Gesicht für immer auf deinen Erinnerungsstücken und ggfls. unschöne Zusammenstöße während der Feier. Wie also entscheidest du? Musst du damit rechnen, dass dein Bruder mit dir bricht, wenn du seine Befindlichkeit hier nicht berücksichtigst? Falls ja, hast du nur die Wahl zwischen Pest oder Cholera, denn du darfst damit rechnen, dass dein Bruder dich irgendwann wieder unter Druck setzt, um seine Belange durchzusetzen.

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    An Weihnachten u zu anderen Familienfeiern scheint er ja auch kein Problem damit zu haben

    Vorausgesetzt, dass sie zu den Feiern eingeladen war, lässt sich bei der Häufigkeit auch vermuten, dass die Freundin kein Interesse an dir/eurer Familie hat. Und nun soll sie auf ein so großes Event wie deine Hochzeit, weil dein Bruder das so will.


    Falls er sich in seiner Rolle als Trauzeuge, dessen Freundin nicht eingeladen wurde, unwohl fühlt, kannst du dem mit Verständnis begegnen und ihm den Rücktritt von dieser Aufgabe anbieten.


    Miteinander auszukommen, ist nie eine Einbahnstraße. Dazu gehört von allen Seiten eine Portion "Good Will". Nach deinen Schilderungen sehe ich die aber nicht bei der Freundin, und dein Bruder kommt gerade auch nicht so rüber.

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    Es ist dein großer Tag, ein Ereignis, das sich womöglich nie wiederholt, es sind deine Fotos und Filme, auf denen idR alle !!! Hochzeitsgäste drauf sind. Du willst dich uneingeschränkt freuen und davon ausgehen können, dass dir die Gäste wohlgesonnen und deren Glückwünsche an euch aufrichtig sind. Du willst die Vorfreude auf die Hochzeit genießen, ohne einen steten latenten Grummel, weil du vielleicht einen für dich oberfaulen Kompromiss gemacht hast. Hinzu kommt, du weißt nicht mal, ob dein Bruder mit dieser Frau zusammenbleibt, hast aber deren Gesicht für immer auf deinen Erinnerungsstücken und ggfls. unschöne Zusammenstöße während der Feier. Wie also entscheidest du? Musst du damit rechnen, dass dein Bruder mit dir bricht, wenn du seine Befindlichkeit hier nicht berücksichtigst? Falls ja, hast du nur die Wahl zwischen Pest oder Cholera, denn du darfst damit rechnen, dass dein Bruder dich irgendwann wieder unter Druck setzt, um seine Belange durchzusetzen.

    Super Argumente von ** minimia für ein weiteres Gespräch mit deinem Bruder :)=


    Dem Beitrag kann ich nur zustimmen :)^

    Der Bruder hat doch bereits Stellung bezogen, er fände es unverschämt, sie nicht einzuladen, weil sie seine Partnerin ist. So fürchterlich viel Schlimmes über sie habe ich auch nicht gelesen, außer dass sie eine "Fresse zieht" und gemeckert hat. Ich habe auch so eine unliebsame Schwägerin, die nach etlichen Versuchen seit Jahren konsequent bei uns nicht mehr willkommen war. Hat alles geklappt, aber da sind richtig fiese Dinge vorgefallen, weil sie eine Borderline Störung hat.


    Wie der Bruder das sieht, ist ja nun klar. Es ist also rein eine Frage, wie sich die TE dazu stellt. Ein Gespräch mit ihm kann aber vermutlich nicht schaden, da würde ich dann aber dazu raten, klar Stellung zu beziehen.

    Dein Bruder wird oder soll werden, euer Trauzeuge. Somit gehört auch seine Freundin dazu.


    Egal wer Sie ist, oder was mit ist.


    Einfach hoffen das die beiden bis September 2017 nicht zusammen sind, ist auch nicht gut. :|N

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    So fürchterlich viel Schlimmes über sie habe ich auch nicht gelesen,

    Was da alles genau vorgefallen ist, hat die TE auch nicht beschrieben (muss sie auch nicht). Jedoch hat das hier...

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    Wir beide verstehen uns absolut garnicht. Ich bin schon oft über mein Schatten gesprungen und wollte es nochmal mit ihr "versuchen". Aber ich komme einfach nicht mit ihr klar. In den 3 Jahren ist einfach schon so viel vorgefallen. Ich habe schon oft mitbekommen wie sie über mich gelästert hat. Dies hat sie mir auch schon persönlich ins Gesicht gesagt.

    ...offenbar ausgereicht, dass sie nun mit dieser Frau quasi verfeindet ist, und sie verständlicherweise nicht auf ihrer Hochzeit haben will.

    Ein Beitrag aus der Reihe: Probleme, die man ohne Hochzeit nicht hätte... :-o 8-)


    Unter dem Strich finde ich es befremdlich, dass das Streben nach der perfekten Hochzeitsinszenierung über das Verhältnis zum eigenen Bruder, den man sogar als Trauzeugen will, gestellt wird. Was ist denn das für ein Kontrollwahn, der sich sogar auf den Gesichtsausdruck anderer Leute erstreckt?! :-o :[]


    Was soll das für ein Fest der Liebe sein (ich unterstelle mal, dass eine Hochzeit sowas ist), wenn gleichzeitig die Liebste des eigenen Bruders nicht geduldet wird? Ich staune.