Hohe Ansprüche und Angst vor Enttäuschung

    Hallo und guten Abend,


    ich möchte die Anonymität dieses Forums nutzen, um eure unvoreingenommene Meinung zu erfragen.

    Ich habe eine - wie ich inzwischen befürchte ans Krankhafte grenzende - Überzeugung, dass ich mir nahestehende Menschen pausenlos enttäusche. Wenn ich gelobt werde, kann ich mich für zwei Minuten freue, bevor ich erkenne, dass nicht meine gute Leistung der Grund sein muss, sondern niedrige Ansprüche. Wenn ich kritisiert werde, denke ich ungelogen wochenlang später noch darüber nach. Der schlimmste Satz, den man mir sagen kann, ist "Du hast mich enttäuscht".

    Warum ist das so und wie werde ich diese übertriebene Anspruchshaltung endlich los?

  • 26 Antworten
    Zitat

    Warum ist das so...?

    Warum das so ist? Naja, aus fremder Perspektive lässt sich nur spekulieren.

    Aber mal ein paar Einflussfaktoren, die beteiligt sein könnten:

    * Gibt es genetische Einflüsse?

    * Siehst du Einflüsse deines Umfeldes?

    * Gibt es Personen in deinem Umfeld, die den Aufbau und/oder Erhalt dieser Ängste begünstigt haben könnten?

    * Gibt es Verhaltensweisen bei dir selbst, die die den Aufbau und/oder Erhalt dieser Ängste begünstigt haben könnten? Gibt es vielleicht sogar Vorteile aus der Angst?



    Zitat

    und wie werde ich diese übertriebene Anspruchshaltung endlich los?

    Oft nehmen Menschen die Eigenschaften der Menschen ihrer Umgebung an. Wenn du deine Anspruchshaltung loswerden willst, überleg dir den Wechsel in eine Umgebung von Menschen mit (erstmal aus deiner Sicht) geringeren Ansprüchen an sich und andere.


    Wenn man sieht und immer wieder erlebt, dass andere Lob auch gut annehmen können - ohne langes Hinterfragen - oder Kritik auch wieder beiseite wischen können - ohne langes Grübeln, dann hat man darin im Prinzip Rollenbilder, die über die Zeit dann auf dich abfärben können. Menschen, die zufrieden mit sich sind.


    Gegen Ängste, auch die Angst davor, andere zu enttäuschen:

    * Rationalisierung: Bei einer Enttäuschung braucht es ja erstmal zwei: einen, der enttäuscht, und einen, der enttäuscht wird. Was ist für beide ihre jeweilige Verantwortung? Wie hätten sich auch andere besser vor Enttäuschung schützen können?


    * Rationalisierung: Was ist für dich so schlimm daran, andere zu enttäuschen? Warum macht es dir Angst? Was kann dir denn im schlimmsten Fall passieren?


    * Und gut wäre, wenn deine Angst vor dem nachhaltigen Enttäuschen anderer auch immer mal gerade von einem Erfolg der Klärung oder Versöhnung widerlegt werden würde:

    Welche Erinnerungen hast du an versöhnliche Erlebnisse? Erlebnisse, wo Enttäuschungen oder Konflikte auch mal wieder überwunden wurden?

    Verhueter schrieb:

    Das solltest du, zusammen mit deiner Essstörung, alles mit deinem Psychotherapeuten besprechen.

    Ich bevorzuge die Anonymität. Zudem habe ich weder eine Essstörung, noch einen Psychotherapeuten.



    Einen genetischen Einfluss vermute ich nicht. Es sei denn, meine Eltern oder andere ältere Familienmitglieder haben ebensolche Verhaltensweisen in jüngeren Jahren an den Tag gelegt und haben diese bis heute überwunden.

    Nächster Punkt, direkte Einflüsse aus dem persönlichen Umfeld: kann ich auch verneinen. Ich vermute, du beziehst dich auf potenzielle Kritik durch Angehörige, Partner et cera - meine Eltern übertreiben es bisweilen sogar mit dem Lob und der Anerkennung. Damit ist auch dieser Punkt auszuschließen.

    Den nächsten Punkt kann ich schon eher bejahen. Scheint zwar thematisch ähnlich wie der vorherige zu sein, zielt jedoch eher auf die Aufrechterhaltung als auf die Entstehung des Problems ab - wenn ich dich richtig verstehe. Es gibt in der Tat die ein oder andere Person in meinem Freundeskreis, die zur Aufrechterhaltung meiner Verhaltensweisen beiträgt. Hintergrund hierfür ist - in meinen Augen - zu harsche Kritik. Ich selbst formuliere Kritik meistens sehr vorsichtig, da ich die betroffene Person nicht verletzen möchte. Wahrscheinlich deshalb nehme ich unverblümte Kritik gelegentlich als unverhältnismäßig wahr, da ich die Äußerung der Kritik als verletzender einschätze, als das Verhalten, für welches ich kritisiert werde.

    Zum letzten Punkt fällt mir leider aktuell nichts ein. Ich wüsste nicht, welchen Vorteil Angst vor Zurückweisung bringen sollte.

    DarkerShark schrieb:
    Zitat

    und wie werde ich diese übertriebene Anspruchshaltung endlich los?

    Oft nehmen Menschen die Eigenschaften der Menschen ihrer Umgebung an. Wenn du deine Anspruchshaltung loswerden willst, überleg dir den Wechsel in eine Umgebung von Menschen mit (erstmal aus deiner Sicht) geringeren Ansprüchen an sich und andere.


    Wenn man sieht und immer wieder erlebt, dass andere Lob auch gut annehmen können - ohne langes Hinterfragen - oder Kritik auch wieder beiseite wischen können - ohne langes Grübeln, dann hat man darin im Prinzip Rollenbilder, die über die Zeit dann auf dich abfärben können. Menschen, die zufrieden mit sich sind.

    Grundsätzlich ist das ein guter Ratschlag, setzt aber die Überzeugung voraus, dass das Problem wirklich eine übertriebene Anspruchshaltung meinerseits ist - und keine real existierende Unzulänglichkeit.

    Manchmal denke ich, dass ich im tiefsten Grunde meines Herzens ein ziemlich selbstbezogener Mensch bin, der einfach nicht mit ehrlicher Kritik umgehen kann, und sich deshalb selbst vormacht, dass seine Anspruchshaltung das Problem ist, um sich seine leider sehr realen Defizite nicht eingestehen zu müssen.

    Andere könnten sich vor Enttäuschung durch meine Person schützen, indem sie ihre eigenen Ansprüche heruntersetzen. Aber ist das effektiv? Hier kommt wieder die Frage auf, ob die von anderen geäußerte Kritik gerechtfertigt ist.


    Das Gefühl, jemanden enttäuscht zu haben, bestärkt mich in der Befürchtung, nicht gut genug zu sein. Diese Befürchtung begleitet mich seit Jahren konsequent - die Befürchtung, nicht gut, intelligent, hilfsbereit, empathisch, freundlich, nützlich genug zu sein.


    Aus dem Stegreif fallen mir keine positiven Lösungen von derartigen Konflikten ein. Alles wird vergessen oder unter den Teppich gekehrt. Aus den Augen, aus dem Sinn.

    Finnick schrieb:

    Das Gefühl, jemanden enttäuscht zu haben, bestärkt mich in der Befürchtung, nicht gut genug zu sein. Diese Befürchtung begleitet mich seit Jahren konsequent - die Befürchtung, nicht gut, intelligent, hilfsbereit, empathisch, freundlich, nützlich genug zu sein.


    Aus dem Stegreif fallen mir keine positiven Lösungen von derartigen Konflikten ein. Alles wird vergessen oder unter den Teppich gekehrt. Aus den Augen, aus dem Sinn.

    Das grundsätzliche Problem besteht mMn darin, dass du dich ständig selbst bewertest.

    Bewerten, bewerten, bewerten...

    Wozu?

    Evoluzzer schrieb:
    Finnick schrieb:

    Das Gefühl, jemanden enttäuscht zu haben, bestärkt mich in der Befürchtung, nicht gut genug zu sein. Diese Befürchtung begleitet mich seit Jahren konsequent - die Befürchtung, nicht gut, intelligent, hilfsbereit, empathisch, freundlich, nützlich genug zu sein.


    Aus dem Stegreif fallen mir keine positiven Lösungen von derartigen Konflikten ein. Alles wird vergessen oder unter den Teppich gekehrt. Aus den Augen, aus dem Sinn.

    Das grundsätzliche Problem besteht mMn darin, dass du dich ständig selbst bewertest.

    Bewerten, bewerten, bewerten...

    Wozu?

    Wenn man das eigene Verhalten nicht hinterfragt, bemerkt mal potenziell unangebrachtes Verhalten nicht. Ignoran einfach nur das zu tun, wonach einem gerade der Sinn steht, erscheint mir nicht richtig.

    Finnick schrieb:

    Zudem habe ich weder eine Essstörung

    Nicht? Wie kommst du denn darauf?


    Finnick schrieb:

    noch einen Psychotherapeuten.

    Dann solltest du dir einen suchen.

    Finnick schrieb:

    Wenn man das eigene Verhalten nicht hinterfragt, bemerkt mal potenziell unangebrachtes Verhalten nicht. Ignoran einfach nur das zu tun, wonach einem gerade der Sinn steht, erscheint mir nicht richtig.

    Reflektieren ist ja ganz ok. Das Problematische dabei ist aber deine ständige Bewertung bzw. Negativ-Bewertung. Da fehlt mir eine neutrale Position. Erst kommt der (zu hohe) Anspruch, dann die (unausweichliche) Enttäuschung. Auf welchem Niveau hättest du dich denn gerne?

    Evoluzzer schrieb:
    Finnick schrieb:

    Wenn man das eigene Verhalten nicht hinterfragt, bemerkt mal potenziell unangebrachtes Verhalten nicht. Ignoran einfach nur das zu tun, wonach einem gerade der Sinn steht, erscheint mir nicht richtig.

    Reflektieren ist ja ganz ok. Das Problematische dabei ist aber deine ständige Bewertung bzw. Negativ-Bewertung. Da fehlt mir eine neutrale Position. Erst kommt der (zu hohe) Anspruch, dann die (unausweichliche) Enttäuschung. Auf welchem Niveau hättest du dich denn gerne?

    Mein Bewertungsprozess ist nie abgeschlossen, da es keinen allwissenden Richter gibt, der mir sagt, wie ich mich selbst einzuordnen habe.

    Eine durch mich ausgelöste Enttäuschung ist erst einmal nichts, was ich weg argumentieren könnte. Die Enttäuschung ist nun mal da, ausgelöst durch mich. Das ist zunächst einmal eine feststehende Tatsache.

    Wenn ich nun nicht damit leben kann, andere zu enttäuschen, bleibt mir keine andere Wahl, als für jeden Menschen, abhängig von seinen individuellen Ansichten und Eigenheiten, der perfekte Gegenspieler zu werden. Selbstverständlich entbehrt das jeder Realität und ist selbst für mich nicht erstrebenswert, da ich an meinen eigenen Überzeugungen festzuhalten gedenke.

    Mein Anspruch ist letztendlich sehr egozentrisch: ich möchte nicht, dass Menschen negativ über mich denken.

    Bei mir funktioniert es, indem ich nur Versprechungen mache, wenn ich sie auch halten kann. Im Job genauso: wenn ich mir unsicher bin, ob ich über entsprechende Fähigkeiten verfüge, dann lehne ich einen Job ab. Mit den Ecken und Kanten, die ich habe, kommt andere dann entweder klar, oder nicht. Und das ist mir dann relativ egal, solange ich meinen Standpunkt bzw meine Einstellung vor mir selbst vertreten kann. Dazu gehören auch Lernprozesse, wenn ich wirklich mal Mist baue, und man mir das mitteilt. Mitunter braucht es ein wenig, bis ich zu einer gewissen Selbsterkenntnis erlange. Und ja, ich kann auch sehr stur sein, wenn man mir blöd kommt. Aber ich lerne hoffentlich nie aus.

    Finnick schrieb:

    Mein Anspruch ist letztendlich sehr egozentrisch: ich möchte nicht, dass Menschen negativ über mich denken.

    Was andere über dich denken kannst du nicht wissen. Deine Überlegungen gehen ins Leere. Du kreierst ein Problem, das es so gar nicht gibt, außer in deinem Kopf.

    Und wozu solch einen energieraubenden Anspruch vertreten?

    Gehe doch einfach davon aus, dass andere Menschen dir sagen, wenn sie von dir enttäuscht wurden. Wenn sie das nicht tun, ist es ihr Problem, müssen sie selber lösen.

    Nobody ist perfect.

    Finnick schrieb:

    Hier kommt wieder die Frage auf, ob die von anderen geäußerte Kritik gerechtfertigt ist.

    Und warum kannst Du das für Dich selbst nicht beurteilen?


    Wenn mich Jemand kritisiert, dann mache ich mir Gedanken über den Inhalt, ob da was dran ist und wenn ja, ob ich es ändern möchte und dann wie ich es ändern kann.


    Viele Dinge die Menschen an mir kritisieren sehe ich anders, dann nehme ich es hin, dass diese Person eben anders denkt, lebt, what ever. Geht es in der Kritik um eine Sache zwischen dieser Person und mir, also bezogen auf unsere Beziehung, dann schaue ich, ob ich für mich hier einen Weg oder Kompromiss finde. Wenn nicht, dann überdenke ich die Beziehung.


    Die Art und Weise der Kritik, ob nun "harsch" oder "taktvoll" ist für mich zweitrangig.

    Finnick schrieb:

    Wenn man das eigene Verhalten nicht hinterfragt, bemerkt mal potenziell unangebrachtes Verhalten nicht.

    Hinterfragen sollte man (sich) immer.


    Finnick schrieb:

    Mein Anspruch ist letztendlich sehr egozentrisch: ich möchte nicht, dass Menschen negativ über mich denken.

    Dann mal viel Spass im weiteren Leben. Es wird immer Menschen geben die negativ über Dich denken. Aus hunderten von -meist eigenen persönlichen- Gründen, wie z.B. Neid.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die meiste negative Kritik mir gegenüber von Menschen kommt zu 70 Prozent daraus besteht, dass sie aus eigentlich ganz anderen Gründen als dem Kritikinhalt mit mir ein Problem haben. Meistens ist das dann noch nicht mal meine Person selbst, sondern die Position die ich für diese Menschen darstelle.

    Zum Beispiel die Ex des neuen Partners - was ich da schon erlebt habe, da wurde nach Gründen gesucht ohne Ende, gegen sowas kommt man nicht an. Aber warum auch?


    Du solltest einfach lernen zu unterscheiden, zu schauen von WEM eine Kritik kommt.

    Ich habe mir angewöhnt Kritik fast nur dann ernst zu nehmen wenn sie von Menschen kommt von denen ich weiß, dass ihnen wirklich etwas an mir liegt.

    Hey Finnick,


    Ich habe dieses Problem sehr ähnlich ... deswegen habe ich mir auch schon so meine Gedanken dazu gemacht.


    Zitat

    Ich selbst formuliere Kritik meistens sehr vorsichtig, da ich die betroffene Person nicht verletzen möchte. Wahrscheinlich deshalb nehme ich unverblümte Kritik gelegentlich als unverhältnismäßig wahr, da ich die Äußerung der Kritik als verletzender einschätze, als das Verhalten, für welches ich kritisiert werde.


    Das mache ich genau so. Lebe nach dem Prinzip "was-du-nicht-willst-was-man-dir-tut ..." und bekomme im Gegenzug häufig selbst genau das Gegenteil. Ich bin darauf gekommen dass das eben nur so ist, weil ich keine klar definierte Grenze habe. Ich nehme nicht in Anspruch Recht oder eine Expertise zu haben. Obwohl mir der gute Teil meines Umfeldes diese sogar zugesteht (zumindest wenn gerade Ratlosigkeit vorherrscht).
    Unverhältnismäßig ist da übrigens ein gutes Wort. Vielleicht strahlt der Perfektionismus den man an sich selbst richtig dann doch so stark ins Außen, dass dieses denkt eben diesen auch erwarten zu dürfen. Da beißt sich quasi die Ratte in den Schwanz.

    An der Stelle empfehle ich dir mal Schulz von Thun's Model zum kommunikativen Teufelskreis. Generell ist seine 'Miteinander Reden' Reihe extreeeeem genial zur Kommunikation + Psychologie. :)z

    Was das Thema Enttäuschungen angeht ... das ist eigentlich recht einfach aufzulösen. Du schriebst du hättest jemanden enttäuscht. Aber im Grunde, dazu nehme man das Wort wirklich wörtlich, ist eine Enttäuschung nichts schlechtes. Und enttäuscht werden kann jemand nur wenn ihm entweder eine falsche Versprechung gemacht wurde, oder wenn er sich selbst etwas falsches versprochen hat. Eigentlich fängt es schon bei der Vorstellung oder Erwartung an.
    Für Erwartungen anderer kann man nichts. Man kann nur, wie ein Vorschreiber richtig sagte, seine Versprechen halten. Das erfordert die Achtsamkeit, sich nicht aus dem Fenster zu lehnen.

    Ich denke aber auch noch viel darüber nach und hab das generelle Problem für mich nicht gelöst. Für mich fühlt sich Lob auch wie etwas an, 'das man halt so ausspricht'.
    Und Kritik wie etwas, dass wie ein Schüreisen in den Rippen stecken bleibt. @:)

    Finnick schrieb:

    Ich selbst formuliere Kritik meistens sehr vorsichtig, da ich die betroffene Person nicht verletzen möchte. Wahrscheinlich deshalb nehme ich unverblümte Kritik gelegentlich als unverhältnismäßig wahr, da ich die Äußerung der Kritik als verletzender einschätze, als das Verhalten, für welches ich kritisiert werde.

    Oh, das habe ich vorhin wohl überlesen.

    Passt aber zu dem was ich vorher schrieb. Es stellt sich hier die Frage, warum es Dir mehr um die Art und Weise wie die Kritik vorgebracht wird geht, als den Inhalt?

    Und weiterhin stelle ich mir die Frage: Was ist für Dich "vorsichtige Kritik" und was "unverblümt"?

    Hast Du ein Beispiel?

    "Ich möchte nicht Menschen negativ über mich denken"

    Dazu kann man nur sagen, dass Menschen immer das denken was sie wollen. Wenn jemand negativ über Dich denkt, hat das in der Regel nicht viel mit Dir zu tun.
    So sehr Du es Dir auch wünschst, Du wirst niemals die Kontrolle darüber haben was andere denken. Du kannst natürlich versuchen, und das sollte jeder, nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln, andere nicht bewusst verletzen, usw.
    Aber was den einen enttäuscht, ist für jemand anderen vielleicht nicht mal der Rede wert.
    Enttäuschung ist auch etwas sehr individuelles.

    Möchtest Du jedermanns Erwartungshaltung erfüllen?

    Je mehr Du selbst zu Dir stehst, desto weniger legst Du den Fokus darauf wie das jemand findet.
    Im übrigen finde ich es, wie auch in Deinem anderen Thread über (angebliche) Fressucht, auch hier nicht krankhaft, wie Du es selbst ausdrückst. So viele Menschen sind unsicher und haben Angst vor Kritik etc. Man kann aber an sich arbeiten.
    Ich glaube Dein Grundproblem ist ein ganz anderes, und da solltest Du Dir eventuell wirklich mal professionelle Hilfe suchen.