both

    Also allgemein gesagt: "Lern mich kennen"...


    Es war so, daß ich eben genau das gefragt hab, ob sie lust hat sich mit mir zu treffen, weniger, ob sie ne beziehung will.


    Ich hab sie gefragt, ob sie einen Freund hat, um das erstmal als Grund auszuschließen, mich nicht zu treffen ( als Reaktion auf die immergleiche Antwort )


    Was wäre mit "Hast du Lust nen Café zu trinken" ?nach einer ihrer monotonen Antworten, oder besser im Stil von "Ich gehe jetzt einen Cafe trinken, willst du mitkommen" ? oder, was ich gerne mal ausprobieren will (und was meinem Charakter nicht allzu fern liegt),


    "Ich möcht jetzt nen Cafe trinken, und seh dir an, daß du daran teilnehmen willst"; eventuell noch ein "seh ich das richtig ?" dazu, und dann die AW abwarten - na, was meints ihr ?


    Natürlich ist es besser, das in ihre Sätze einzubinden, aber bei solchen Sätzen gibt es ja wenig Ansatzpunkte - bildlich wie eine Kletterwand fast ohne Einkerbungen oder Griffe.

    selbst, wollte ich sagen.

    Hatte Johnnys Posting nicht gelesen, bevor ich meins abgeschickt habe.


    Sie ist ja nur der reaktive Teil, erstens, weil Du sie angequatscht hast, zweitens, weil sie die Frau ist. Eigentlich liegt hierin Dein Vorteil: Sofern Du sie nicht immer mit demselben Input fütterst ("Ich will nicht." - "Warum" - "Weil ich nicht will" etc.), kannst Du die Sache steuern. Wenn sie natürlich auf Johnnys gemütlichen-K.-Vorschlag antwortet: "Ich will mit Dir auch keinen Kaffe trinken, auch keinen gemütlichen." usw., ist wohl nichts zu wollen.


    Johnnys Tipp bezüglich weniger Fragen ist wichtig. Wer bist Du, dass sie sich von Dir ausfragen lassen muss, Dir Rechenschaft ablegen soll ("Hast Du nen Freund?", "Liegt es an mir?"). Mit dieser Fragerei akzeptierst Du ja letztlich implizit bereits ihre Abfuhr und zögerst den nahenden Moment eures endgültigen Abschiedes nur heraus.


    Johnnys kleiner Dialog funktioniert so natürlich auch nur, wenn sie hinreichend intelligent ist. Seine Replik auf die Bemerkung "Ich seh'doch, wohin das führen soll." wird nicht unbedingt von jeder verstanden werden. Bei Nichtverstehen hast Du die Arschkarte gezogen: nachträgliches Erklären ist nicht der Bringer ("Ach so - hahaha"), sondern wirkt eher so, als ob Du ihr ihre eigene Begriffsstutzigkeit unter die Nase reiben möchtest; lässt Du es einfach im Raum stehen, denkt sie, dass Du kryptisches und damit für sie langweiliges Zeugs redest. Aber eine, die es nicht zu würdigen weiß, wenn ich auf witzige Weise schlagfertig sein kann, wäre mir ohnehin egal.

    Noch etwas

    meint ihr, es ist geschickt - auf das ziel ausgerichtet gesehen 8-) - nach dem "was willst du ?" von ihr mit "ich hab vor nen kaffee zu trinken, willst du einen mittrinken ?" zu starten ?Also:


    Ich: Hallo


    Sie: Was willste ?


    Ich: "ich hab vor nen kaffee zu trinken, willst du einen mittrinken ?"


    Übrigens: Bevor sich das Ganze hier auf Kaffee verfestigt, ich trinke nur Tee ;-)

    Johnny

    Zitat

    Du: "Interessant, daß Du damit anfängst - ich hatte aber fürs erste nur 'nen gemütlichen Kaffee im Sinn. "


    Sie: "Ich seh' doch, wohin das führen soll!"


    Du: "Eigentlich wollte ich ja ein Café vorschlagen, aber wenn Du ein gutes kennst, dann können wir uns gerne dort verabreden."

    Versteh ich das richtig, du machst einfach weiter, oder ist "Eigentlich wollte ich ja ein Café vorschlagen, aber wenn Du ein gutes kennst, dann können wir uns gerne dort verabreden." eine Antwort auf "Ich seh' doch, wohin das führen soll!"

    Karl-20 :

    Knapp daneben, es ist eine Antwort auf "Ich seh' doch, wohin das führen soll!". :-)


    Aber generell kommen natürlich andere Antworten - z.B. "Du suchst doch bloß was zum ficken!". Passende Antwort z.B.: "Ach, nennt man Kaffeetrinken jetzt so? ;-) ".


    Apistogramma hat ganz recht - einfach ein bisserl vollquatschen, bis sie nicht weoß, wo ihr der Kopf steht. Sagt sie zu, prima, falls nicht, war eh nichts zu wollen.


    Die Frage nach einem Freund verkneife ich mir - was soll das bringen?

    Wenn sie einen Freund hat,...

    ... heißt das noch lange nicht, daß sie einem Wechsel abgeneigt wäre. Und wenn sie keinen hat, muß sie noch lange nicht an Dir interessiert sein - die Frage ist also für die Katz.


    Du mußt halt darauf achten, nicht bierernst und langweilig rüberzukommen - mit einem Schuß Ironie kommen auch Platitüden prima an. :-)

    Warum nicht gleich direkt?

    Weil _keine_ Frau, die etwas auf sich hält, mit einem mitgeht, der sie etwa so anquatscht:


    "Hey, ich hab' mich in Dein Gesicht verliebt, lass uns eine Beziehung anfangen! Zuvor nehme ich Dich aber ins Café mit, damit wir uns kennenlernen können!" ;-D


    Gäule nie von hinten aufzäumen! :-)

    Karl-20

    Du verstehst die Johnny-Replik auf das ihr in den Mund gelegte "Ich seh'doch, wohin das führen soll." ja selbst nicht.

    Zitat

    Ich gehe jetzt einen Cafe trinken, willst du mitkommen

    Zitat

    Ich möcht jetzt nen Cafe trinken, und seh dir an, daß du daran teilnehmen willst"; eventuell noch ein "seh ich das richtig ?"

    Was soll das? Du siehst es ihr also an. Das ist doch hochgradig dämlich und anmaßend. Du sprichst sie eben mal auf der Straße an, Du bist auf den ersten Blick noch nicht mal unbedingt ihr Typ (was ja noch kein Beinbruch sein muss) und erzählst ihr dann, dass Du ihr anssiehst, dass Sie quasi nur auf Dich gewartet hat, es aber möglicherweise selbst bloß noch nicht weiß. Denk doch mal daran, dass Frauen ständig angegafft und auf mehr oder weniger penetrante und dämliche Art und Weise angebaggert werden. Zunächst gilt es doch, auf möglichst nette und originelle Weise diesen Leidensdruck bei ihr nicht auch noch zu erhöhen. Deine Strategie beruht doch auf dem heute untauglichen Prinzip "Ich Mann, Du Frau, Komm!" (Ich seh's Dir an!) Auch: Warum willst Du fragen, ob sie mitkommen will. Du möchtes sie doch kennenlernen, Dich mit ihr unterhalten, mit Ihr etwas unternehmen, sie einladen. Sag doch gleich: "Ich geh jetzt auf Toilette. Willst Du mitkommen und meinen Schwanz halten? Ich seh's Dir an, Du willst!"

    ich verstehe vieles in diesem bereich

    nicht


    Es war einen GedankenVersuch wert. Ich finde, einmal eine dumme Antwort auf eine dumme Frage bekommen zu haben, ist ok, und zeigt einem einen passenderen Weg.


    Ich bin natürlich vorsichtig, daß diese "Testpersonen" mich nicht wiedererkennen ( Abend, ungewöhnliche Plätze ).


    In Zukunft bin ich natürlich vorsichtiger. Besonders wenn ich in einer Umgebung bin, in der ich öfter sein will.


    "Wenn sie einen Freund hat,...


    ... heißt das noch lange nicht, daß sie einem Wechsel abgeneigt wäre"


    Du meinst doch nicht ernsthaft, daß ich in meinem sehr frühen Anfangsstadium schon so weit wäre, einem seine Freundin auszuspannen. Daher ist die Frage jetzt noch nicht fehl am Platz. Aber unüblich ist sie sicher...


    "Was soll das? Du siehst es ihr also an. Das ist doch hochgradig dämlich und anmaßend. Du sprichst sie eben mal auf der Straße an, Du bist auf den ersten Blick noch nicht mal unbedingt ihr Typ (was ja noch kein Beinbruch sein muss) und erzählst ihr dann, dass Du ihr anssiehst, dass Sie quasi nur auf Dich gewartet hat, es aber möglicherweise selbst bloß noch nicht weiß. Denk doch mal daran, dass Frauen ständig angegafft und auf mehr oder weniger penetrante und dämliche Art und Weise angebaggert werden. Zunächst gilt es doch, auf möglichst nette und originelle Weise diesen Leidensdruck bei ihr nicht auch noch zu erhöhen. Deine Strategie beruht doch auf dem heute untauglichen Prinzip "Ich Mann, Du Frau, Komm!" (Ich seh's Dir an!) Auch: Warum willst Du fragen, ob sie mitkommen will. Du möchtes sie doch kennenlernen, Dich mit ihr unterhalten, mit Ihr etwas unternehmen, sie einladen. Sag doch gleich: "Ich geh jetzt auf Toilette. Willst Du mitkommen und meinen Schwanz halten? Ich seh's Dir an, Du willst!""


    Das war hart, aber es hat mir geholfen, danke.

    Karl-20 :

    Nimm's nicht zu hart - wenn wir manchmal etwas brutal klingen, dann wohl weil wir dieselben Fehler (und das kann ich wenigstens für mich sagen) selber mal gemacht haben.


    Genaugenommen bin ich als pubertierende, tickende und tropfende Hormonbombe in so ziemlich jedes Fettnäpfchen gestolpert, vor dem durch Blaulicht, Sirenen und große Schilder mit der Aufschrift "Stop! Fettnäpfchen!" gewarnt wurde.


    Da muß man durch - bekanntlich lernt man nur aus eigenen Fehlern.


    Ich finde Deine Einstellung aber prima - manch Anderer wäre uns wahrscheinlich schon an die Kehle gegangen, Du hebst Dir die Energie wohl lieber für die Frauenwelt auf... ;-D Weitermachen! ;-)