Ich bin dabei wahnsinnig zu werden, allein.Ganz allein

    Ich (23J.alt) werde wahnsinnig und ich habe gerade KEINEN Menschen auf der Welt mit dem ich darüber reden kann. Ich kann mit niemanden darüber reden und ich wünsche mir objektiven Rat von Menschen die mich nicht kennen.

    Es ist so viel so konfus. So viel , so dumm. Mein Kopf: ein Schlachtfeld, mein Ich sagt die ganze Zeit: atme-drehe nicht durch-atme-drehe nicht durch-atme-atme,atme..


    Ich bin alleine mit meinem (EX)Partner (30J.alt) weeeit weg von Zuhause. Seit paar Jahren. Diese Jahre waren hart, aus vielen Gründen. Ende 2017 kam es zur Trennung: Mein Partner hatte eine Sinnkrise, wusste nicht mehr ob er mich liebt. Gut, 4 Wochen später kam er zurück und bat um eine 2. Chance. Die gab ich ihm, mit Hoffnung Liebe. Wir waren schließlich lange zsm gewesen und es war unsere 1.Trennung.


    9 Wochen (Frühjahr 2018) später wackelte es wieder, ob seine Zweifel weiterhin da waren oder ob schwierige Umstände wie Jobverlust, Existenzsorgen und schwere Krankheit seiner Mutter es getriggert haben , wusste ich nicht. Damals hatte ich seine Worte die er zur 1.Trennung ausgesprochen hatte ,noch nicht verdaut (".... ich liebe dich nicht mehr, aber du bist ein guter Mensch, wenn du willst bleibe ich in der Stadt und unterstütze dich bis du dein Studium fertig hast...bist wie eine Schwester....keine Anziehung...")

    und ging auf ihm los, wollte Antworten, stellte 1000 Mal eigentlich die gleichen Fragen mit nur einem Ziel: ich wollte sicher sein dass er mich liebt und nicht aus reinem Pflichtbewusstsein zurück gekehrt ist in die Studentenstadt, in die Beziehung. Ich war ein seelischer Wrack und noch schlimmer: er reagierte nicht. Ich stellte ihn wichtige Fragen , existenzielle Fragen und er starrte mich nur an. Er war verwirrt, durcheinander, ich sagte zum Beispiel "du liebst mich nicht, gebe es zu dass du aus reinem Pflichtbewusstsein zurück bist" und er starrte mich an. " du willst eigentlich jetzt in Berlin bei deiner Familie sein und nicht alleine hier in Gießen bei mir" - und er starrte mich wieder an. Naja es ging Wochen weiter, ich kurz vor einem Nervenzusammenbruch, am Ende zerstört, voller Schamgefühl ..und schmeißte ihn raus. Er hat sich gegen Ende nicht gewehrt und einer Trennung zugestimmt. 5 Monate waren wir getrennt. Zwischendurch paar mickrige Bemühungen von ihm, ich ignorierte es. Ich ging diese 5 Monate durch die H Ö L L E. Von Scham, Trauer bishin zu Einsamkeit, von Klausurenqualen und Existenzängste bishin zu kaputten Selbstbewusstsein, ABER ich war stark genung ich ziehte die Trennung durch und war sicher! 10000000000000% sicher.


    September 2018: er und seine Familie haben mich wieder überzeugt dass er es bereut, ein Fehler war, er depressiv war und daher nicht richtig auf meine Antworten reagiert hat. Tagelange Terror von ihm, Bettelei und Tränen und und und. Ich gab ihm die letzte Chance, und entschied was zuvor gesagt wurde und passiert war zu vergessen.


    So , Frühjahr 2019, jetzt: wir sind am selben Punkt gelangt. Er wurde wieder gekündigt. Nach 2 Wochen der Ignorei (seinerseits) habe ich ihm angesprochen wieso er so distanziert ist. Ja nachh 1 Mio Fragen wo er GENAUSO wie letztes Jahr mich angestarrt hat, kam endlich halbwegs von ihm raus: ich sei zu "gut" für ihm, er sei nicht bereit und nie bereit gewesen für Verantwortung. Er überlegt , ÜBERLEGT ob er sich Trennen will.

    Ich nehme es gefasst auf, kommt er 2 sec. später und sagt "trennen wir uns jetzt wirklich", ich sag ihm "ja dein wunsch.." dann geht er wieder in den anderen Raum und ändert gefühlt alle 30 min seine Meinung.


    Ich bin am Ende und fasse nicht dass alles wieder passiert. Er war sooo überzeugt September 18 das alles besser wird. Alle seine Familienmitglieder meinten dass er wahnsinnig wurde in der Trennungszeit und jetzt wirft eine Kündigung uns zurück. Er sagt er liebe mich schon, doch braucht allein 1-3 Jahre Zeit zur selbstfindung, will mir daher so ein Leben aus Komplexen und Unreife nicht antun. Ich stimme der Trennung gefasst zu (ja ich bin stabiler und stärker seit der letzten Trennung), gehe ins andere Zimmer und dann kmmt er wieder so blöd rein und fragt: Ach ist jetzt wirklich Schluss?!


    Ich bin dabei wahnsinnig zu werden, allein.Ganz allein

  • 86 Antworten

    ihr solltet euch trennen nicht aufgrund fehlender Liebe sondern gerade weil ihr euch gern habt


    vor allem er nimmt sich selbst als Belastung wahr und ihr könnt beide gerade nicht das aufbringen was der andere braucht


    trennt euch im guten, ohne Drama und vor allem redet miteinander, dass jeder seinen Weg im Leben finden muss und in ein paar Jahren findet ihr wieder zueinander, wenn ihr beide emotional und was existentielle Themen betrifft stabiler seid, oder ihr seid dann offen für neue Beziehungen bzw. vl entwächst du dieser Beziehung mit der Zeit


    achte auf dich!

    Danke für die Antwort und entschuldigt Rechtschreibfehler . Ich weiss , Trennung ist das beste , er wechselt ständig seine Meinung. Krankhaft er macht mich auch krank !

    Deine bohrenden Fragen ("gib zu das...") sind irgendwie nachvollziehbar, aber darauf gibt es schlichtweg keine zufriedenstellenden Antworten. Das wird letztlich zur selbsterfüllenden Prophezeiung, hier eben die zweite Trennung:

    MorgenLefay schrieb:

    Er hat sich gegen Ende nicht gewehrt und einer Trennung zugestimmt.

    Natürlich hat er sich nicht gewehrt. Ihr hattet etliche Dramen und du wolltest dich trennen, warst dir zu "1000000000% sicher". Was sollte er da tun, auf dich einreden, es nicht zu tun, als ultimativen Liebesbeweis? Nein, da hast du dich verkalkuliert. Und dass er sich "nicht gewehrt" hat bedeutet nicht, dass er es insgeheim ja die ganze Zeit wollte.

    MorgenLefay schrieb:

    Zwischendurch paar mickrige Bemühungen von ihm, ich ignorierte es.

    Was soll das "mickrig" implizieren? Dass er dir auf gut Deutsch hätte nachrennen müssen? So funktioniert es nur im Kinofilm, nicht im wahren Leben. Auf kleine Bemühungen wäre es an DIR gewesen, auch kleine Bemühungen zurückzugeben. Stattdessen hast du ihn ignoriert, weil seine Bemühungen zu mickrig waren.

    MorgenLefay schrieb:

    Tagelange Terror von ihm, Bettelei und Tränen und und und. Ich gab ihm die letzte Chance, und entschied was zuvor gesagt wurde und passiert war zu vergessen

    Waren dir seine Bemühungen vorher zu "mickrig", sind sie dir nun zu penetrant geworden ("Terror" "Bettelei"). Kurz: Er kann es dir nicht recht machen.

    Ich habe hier sehr stark das Gefühl, dass die in einer Beziehung wichtig ist, das man dir den Hof macht. Du willst die Entscheidungen treffen, er hat sich ordentlich zu bemühen und dann gibst du ihm gnädigerweise noch eine Chance.


    Insgesamt seid ihr beide ziemlich extrem in euren Emotionen und Abhängigkeiten, gleichzeitig aber nicht so wahnsinnig reflektiert und kommunikativ miteinader. Von klärenden Gesprächen über Grundsätzlichkeiten lese ich nichts.

    Für mich klingt das wie ein typischer Fall von "Es passt nicht und wird nur immer schlimmer". Ihr mögt euch, da ist eine Anziehung, alles gut. Das reicht aber nicht für eine Beziehung, da kann die Familie noch 10x sagen, dass er ja auch so fertig war.

    as euch immer wieder trennt und vereint, sind Abhängigkeiten, Einsamkeit, Machtspielchen. Ihr fixt euch damit immer wieder an und macht euch am Ende doch nur gegenseitig fertig. Das alles ist nicht Sinn einer (Liebes-)Beziehung, oder?

    MorgenLefay schrieb:

    ändert gefühlt alle 30 min seine Meinung.

    Wenn du das weißt, kannst du ihm entweder Zeit geben, sich in Ruhe zu fassen, oder du entscheidest, dass du das nicht willst und gehst. Dann aber konsequent, ohne Bemühungen zu erwarten und immer wieder CHancen zu erteilen, die ohnehin zum Scheitern verurteilt sind.


    Insgesamt scheint ihr einfach beide emotional zu instabil zu sein, um das jetzt plötzlich hinzubekommen. Lieber Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende. Ihr werdet nie loslassen können, wenn ihr euch immer wieder anfixt.

    Und er macht dich nicht krank, diese Schuldzuweisung ist unfair. Wenn hier irgendjemand "krank" ist, dann ihr beide. Und dass ihr aneinander klettet ist nicht Ursache, sondern Folge eurer jeweiligen Probleme mit euch selbst.

    Danke für die Antwort. "Kletten" .. ja darüber muss ich auch nachdenken. Vielleicht hast du mich etwas falsch verstanden. Mehr als schwierig im Forum etliche Gespräche und Vorfälle zusammenzufassen, aber nein er muss mir nicht den Hof machen. Ich weiss nicht , aber ich erwarte schon wenn ich sage : Wilst du dich trennen ? , eine klare Antwort , damit ich weiß wo ich stehe. Keine Antworten ist eine Antwort ,oder ? Er gibt keine Antwort , ich reagiere : okay gut ich respektiere es lass uns trennen , er aber wieder dann : habe ich aber nicht gesagt -" ja Dann antworte doch Richtig" - wieder keine antwort .

    Für mich klingt das wie eine riesige Entscheidungsschwäche (hab ich auch, kenne ich daher:=o). Er ist so, wie es ist, nicht glücklich, aber kennt durch die letzte Trennung, dass es ohne auch nicht super ist. Beides hat seine Vor- und Nachteile, aber da keine Option wirklich rundum superklasseperfekt ist, kann er sich nicht entscheiden und eigentlich möchte er, dass du die Sache beschließt.


    Es ist nämlich sehr viel leichter, sich mit konkreten Tatsachen abzufinden, die man nicht selbst zu verantworten hat, sondern die ein anderer entschieden hat. Dann ist man ja nicht mehr für sein eigenes Unglück verantwortlich. Das muss noch nichtmal in dem Sinne sein, dass man dem anderen irgendwas in die Schuhe schieben will - es reicht, dass man selbst gefühlt keine "richtige" Entscheidung treffen kann und einfach jemanden will, der einem die Nummer abnimmt. Und irgendwann macht das meistens jemand, dem das Herumgeeier total auf den Keks geht, in solchen Fällen auch. Meist endet das dann damit, dass man zwar irgendwie erleichtert ist, weil die Sache endlich durch ist und man sich nicht mehr nachts schlaflos im Bett wälzt, weil man zu keinem eigenen Ergebnis kommt, aber gleichzeitig ist dann da eben auch das Unglück, was ja zu erwarten war (sonst hätte man ja selbst keine Entscheidungsschwierigkeiten gehabt).


    Deshalb bringt er dich dazu, die Trennung zu akzeptieren/formal auszusprechen, während er ja noch "am überlegen ist", nur um dann wieder anzukommen und zu fragen, ob es das wirklich war. Wie gesagt, ich kenne das 100% von mir wenn ich in Situationen war, wo wichtige Entscheidungen anstanden (Ausbildungs- und Berufswahl inklusive).


    Super ist das für den anderen nicht. So gar nicht. Was du machen kannst, wenn du dich nicht wirklich zum "Entscheider" erklären lassen willst, aber die Eierei auch nicht mehr mitmachen willst: Bleibt bei deiner "Keine Antwort ist auch eine Antwort"-Aussage. Sag ihm klar: "Mir geht es mit deiner Entscheidungsschwäche nicht gut. Ich gebe dir X Tage Zeit, dann will ich eine klare Aussage, die für mich endgültig ist. Wenn du mir keine Aussage gibst, werte ich das als endgültige Entscheidung gegen die Beziehung."


    So bleibt die Entscheidung bei ihm, aber du hast ihm und dir einen zeitlichen Rahmen gesteckt. Allerdings ist auch das kein wirkliches Zurückgeben der Entscheidung. Denn er wird sich auch nach Ablauf der Zeit nicht entscheiden können und so wird die (vielleicht unausgesprochene) Endaussage wahrscheinlich: "Ich kann mich nicht entscheiden, also ist die Beziehung vorbei, weil du entschieden hast, dass es in diesem Fall dann so ist."


    Am Ende musst du für dich wissen, was du willst - wenn du einen Partner willst, der nicht bei Krisen alles in Frage stellt und der klarere Aussagen machen kann, dann ist dieser Mann nicht der richtige für dich. Wenn es dieser Mann aber unbedingt sein soll, weil du ihn so sehr liebst, dann musst du mit dieser (Entscheidungs-)Schwäche von ihm leben und bereit sein, dieses Spiel vielleicht noch einige oder gar viele Male mitmachen zu müssen.

    Warum bist du eigentlich ganz allein? Wo ist dein soziales Netz? Kümmer dich darum, wenn du keins hast, damit du nicht so ungesund von deinem Partner abhängig bist

    kardamom- er hat mein soziales Netz verschluckt, ich hab es zugelassen, habe mich gehen lassen, war zu bequem und und und. den freunden zu sagen, dass es wieder passiert ist..dazu schäme ich mich zu sehr. nein, möchte ich noch nicht jetzt. wie sehr ich jetzt eine Person brauche, kann ich es nicht.ich kann mich nicht nach langer zeit melden und sagen "hey, lange nichts gehört, hier bin ich wieder und mir geht's beschissen, weil ja wir haben uns getrennt". das gehört sich nicht, und ich sehe es ein. ich kann es auch meinen eltern noch nicht sagen, ich muss es vereinbaren mit mir selber, und daran ersticke ich. ich habe das gefühl ich habe keine luft mehr zu atmen. ich fühle viel undgleichzeitig gar nichts.

    Morwena, danke für die ausführliche Antwort.

    Oh Entscheidungsschwäche, was für ein richtiger Begriff in dieser Situation. Ich kenne ja es auch selber, doch in der Liebe? Mein Verstand begreift es nicht, dass er es nochmal tut. Ich kann nur oberflächlich beschreiben, wie sicher er sich vor 6 Monaten war, worauf er alles geschworen hat bei seiner , meiner Familie, bei MIR. Freunde, Familienmitglieder kamen nacheinander und konnten "ihre Hände ins Feuer legen" dass er mich liebt und eine Zukunft nicht mehr ohne mich vorstellen kann, dass er dem "Wahnsinn" verfallen war in der Zeit der Trennung, nicht essen, schlafen ...konnte.

    Sicherheit, im Leben will ich Sicherheit. Ich wollte nur sicher sein gestern dass er trotz allem was er im Kopf , beruflich durchmacht, dass er mich LIEBT AAABER wieder darauf kam eine schwammige Antwort. "Schwammig" weil ich ja ganz genau weiß, wie er antworten kann wenn er überzeugt ist. Ich weiß, im Leben gibt es keine 100%ige Sicherheit, ich erfahre es am eigenen Leib.


    Ich weiß nicht was ich machen soll JETZT. Ich hätte folgende Optionen:



    - ihm 1 Woche Zeit geben bis er sich entscheidet : bedeutet er wird 100 Stimmungsschwankungen in der Zeit haben, zu mir angetanzt kommen, bisschen Trauer zeigen sagen "lass uns doch nicht trennen", ich werde fragen "bist du dir sicher?" und von ihm wieder stille als Antwort kriegen


    - jetzt Schluss machen: nach der letzten Versöhnung meinte seine Familie und auch er selber dass ich in der Krise Frühjahr 2018 nicht geduldig genug war mit ihm, und dass ich ihn hätte nicht aus der Wohnung so schnell rauswerfen sollen und ihm mehr Zeit hätte geben sollen. Ich habe 1 Monat wie ein WG-Mitbewohner mit ihm gewohnt in der Hoffnung dass er zu Besinnung kommt. Kam er damals nicht und hat nur Zeug geschwaffelt die ich einfach als Frau nicht hören wollte : "Du findest den richtigen, wann heiratest du wieder , es liegt an mir nicht an dir, ich bin immer als Freund für dich da wenn was ist .." Schön und gut gemeint aber nach 8 Jahren Beziehung ertrage ich solche Worte nicht .


    Er überträgt seine Unsicherheit und Entscheidungsschwäche auf mich , ich BIN mir sicher, dass ich so einen Mann nicht will den er gestern beschrieben hat. Ich habe ihm ja gestern alles vorgeschlagen was eine Partnerin nur kann: "Wir schaffen es, Geld ist nicht wichtig, mach deine Therapie weiter und kümmere dich um deine Seele, ich bin immer für dich da wenn ich dir helfen kann sage es mir ,ich vertraue dir , fahre ab und zu nach Berlin wenn du es brauchst, du kannst auch ne zeitlang wieder bei deinen Eltern leben wenn du es brauchst, Krisen/Depressionen gehören zum Leben, wir packen es und und und , 5 h habe ich geredet mit ihm. Was er meinte als Antwort: "Es hat nichts mit Depressionen allein zutuen, ich werde die nächste Zeit immer wieder gekündigt werden, ich habe mit 30 Entwicklungsdefizite und diese kann ich erst aufholen wenn ich alleine 1-3 Jahre lebe, ich kann dir keine Garantie geben für die Zukunft und ein guter Familienvater wäre ich nicht, du bist viel reifer und weiter als ich und ich bin mir sicher wenn du in 2 Jahren durch mit deinnem Studium bist wirst du eh Schluss machen mit mir" - darauf habe ich geantwortet ob er Schluss machen will, er antwortet nicht. Dann spreche ich die Trennung aus und sage "du willst es wieder auf meine Schuhe schieben, okay ich mache Schluss aber diesmal entgültig" und dann sagt er "was, Trennung?"


    Ich weiss nicht was ich machen soll. Wirklich nicht. Ich habe meine Therapeutin nach einem Notfalltermin gefragt. Jetzt kann ich nur sitzen, grübeln, weinen. Und mein Semster beginnt in 2 Wochen und ich habe Angst dass ich wieder durch die Hölle gehen muss wie letztes Jahr. Was würdet ihr machen

    trennen, konsequent!

    keine Übergangslösungen mehr sondern einen Strich ziehen und alles(Auszug, Aufteilung von gemeinsamen Gegenständen usw) so schnell wie möglich! Wegwerfen oder verräumen von Dingen die dich an ihn erinnern, kein Freundschaftsgetue


    du wirst erst merken wie gut es tut wenn es erledigt ist, manche sagen wenn man lange in einer Beziehung ausharrt die nicht gut tut ist der Leidensdruck noch nicht groß genug, du hast alle Möglichkeiten dich zu trennen und lebstin einem Land dass dir dies ermöglicht ohne soziale Ächtung oder großen Verlusten usw.

    wie lange willst du noch ausharren? du weißt doch selbst dass es nicht besser wird

    MorgenLefay schrieb:

    Wilst du dich trennen ?

    so etwas finde ich ziemlich doof jeamanden zu fragen.


    Das impliziert so, dass der andere dann sagen soll: nein nein auf keinen Fall , ich liebe dich doch. Das kann aber auch sein, dass er sich dann vorgeführt, manipuliert fühlt.


    sowaas mag nicht jeder - das sind so Spielchen, die man unterlassen sollte.


    Du musst wissen, ob du dich trennen willst und es nicht von ihm abhängig machen. Und wenn er sich trennen will sollte er es auch von alleine sagen.


    Du willst von ihm hören, dass er dich liebt - warum must es hören, spührst du es nicht?

    Madame Charenton schrieb:

    trennen, konsequent!

    keine Übergangslösungen mehr sondern einen Strich ziehen und alles(Auszug, Aufteilung von gemeinsamen Gegenständen usw) so schnell wie möglich! Wegwerfen oder verräumen von Dingen die dich an ihn erinnern, kein Freundschaftsgetue


    du wirst erst merken wie gut es tut wenn es erledigt ist, manche sagen wenn man lange in einer Beziehung ausharrt die nicht gut tut ist der Leidensdruck noch nicht groß genug, du hast alle Möglichkeiten dich zu trennen und lebstin einem Land dass dir dies ermöglicht ohne soziale Ächtung oder großen Verlusten usw.

    wie lange willst du noch ausharren? du weißt doch selbst dass es nicht besser wird

    Sorry für den oben kopierten Text. Was ich schreiben wollte: ich sehe es ganz genauso!

    Und: lass dir nie wieder dein soziales Netz wegnehmen, lern daraus! So, wie Du dich in der Beziehung verhalten hast, das ist total ungesund. Daher bist du selbst schuld an deiner Situation. Klingt hart, ist aber so.

    Madame Charenton schrieb:

    Ja, ich weiß dass es nicht besser wird. Das ist die schlimmste an der Trennung, die Erkenntnis. All das hatten wir schon mal, ich habe ihn rausgeworfen, alle Erinnerung verbrannt, angefangen mich wieder zu sammeln und er kam und bat um eine 2.Chance. .Um mich wieder zu enttäuschen.

    wintersonne 01,


    ja ich kann verstehen dass so eine Frage einem unter Druck setzt-enorm. Ich sehe es ja: er gibt schwammige halbe Antworten darauf. Und ja auch: ich erwarte/wünsche hoffe die "richtige" Antwort und am Ende wird mich keine Antwort mehr zufrieden stellen- mein Vertrauen ist wirklich zerstört.

    Ich sag dir aber weshalb ich ihn diese Frage stelle und frage dich gleichzeitig was du gemacht hättest. Ich habe ja all das was zu einer Trennung gehört , letztes Jahr durchgemacht. Alleine und mit wenigen Freunden die ich hier habe. Ich konnte nicht alles im Semester bewältigen und scheiterte an einer praktischen Prüfung an der Uni und durfte erstmal diese sch***** bis vor 2 Monaten nachholen-im letzten Versuch. Was ich durchgemacht habe, will ich nicht weiter ausführen. Klar, gibt schlimmeres im Leben aber meine Existenz stand auf der Kippe, mein Studium in der schon 4 Jahre Geld, Tränen, Mühe und Liebe gefloßen sind, stand auf der Kippe. Das nur nebenbei.

    Mein neues Semester beginnt in weniger als 3 Wochen, viele Kurse, viel Theorie, fette Eingangsklausur- gehört nun mal dazu ich weiß. Kannst du dir aber vorstellen, dass ich fast erbrechen muss wenn ich nur daran denke dass ich alles was ich durchlebt habe letztes Jahr Sommer NOCHMAL durchleben muss? Ich MUSS bevor dass Semester beginnt wissen WO ich stehe und kann nicht warten bis Herr aus seinem TranceZustand rauskommt und Winke Winke macht und mich mitten IM Semester wo ich schon überall angemeldet und angetreten bin , in Stich lässt, wo er es mir auch jetzt sagen kann. Wenn er jetzt reinen Tisch macht, kann ich einen Mitbewohner suchen, kann ich schauen ob ich überhaupt alle Kurse antreten kann oder ein Gang runter schalten muss. Nur mein Dilemma: ich weiß nicht ob wieder in Trance ist oder ob er es ernst meint.