@ -Vietnamesin-:

    Zitat

    Für mich ist es unvorstellbar mit einem mir unterlegenen Mann zusammen zu sein. Ich muss mich gut unterhalten können und ich mag es wenn er mehr weiß als ich, so da sich ihn auch mal etwas fragen kann bzw, er in Situationen auf Ideen kommt, Antworten kennt etc.

    Was natürlich blöd wäre, wenn die Männer da genauso denken, wie du. Du suchst einen Mann, der "intelligenter" ist als du, weil du mit weniger intelligenten Männern nix anfangen kannst.


    Würden jetzt alle Männer genauso denken, würden die, die dich interessieren, mit dir auch nix anfangen können...


    :)z

    @ fallingleaves

    Obwohl ich meinen Vorschreiber*innern, die Dir sagen, dass Du Dich nicht so klein machen/fühlen brauchst, zustimme, hattest Du ja auch nach konkreten Tipps gefragt. Grundprinzipien und Grundlagenwissen zu einzelnen Aspekten kann man schnell und unkompliziert bei Wikipedia nachschlagen (und ggf. den dort angegebenen Links usw. folgen). Es gibt eine ganze Reihe von Büchern, die für sich veranschlagen, "alles, was man wissen muss" zu präsentieren, ich kann da kein bestimmtes empfehlen, "Eine kurze Geschichte von fast allem" habe ich mal gelesen (glaub ich) und fast es ganz griffig und informativ (wenn ich das nicht verwechsle). Es gibt noch das Große Buch der Allgemeinbildung vom Duden Verlag, der hat allgemein nicht den schlechtesten Ruf. Wobei das vermutlich eher ein Nachschlagewerk ist als etwas, das man von vorn bis hinten durchliest.


    Ich schaue mir gerne TED Talks an - ich weiß nicht, ob Du das kennst, das sind kurze Vorträge aus unterschiedlichsten Wissensgebieten, meist populärwissenschaftlich und unterhaltsam aufgemacht, in denen (meist neue) Entwicklung, Ideen, Forschungsergebnisse usw. vorgetragen werden. Natürlich sind das nur Schlaglichter, aber interessant ist es allemal und man kann sich bei Interesse ja immer weitergehend informieren. Die könntet ihr auch zusammen schauen, bestimmt findet sich da das ein oder andere Thema, das ihr beide interessant findet.

    Ich sehe hier ein Thema, dass sich ohne mehr Differenzierung im Grunde nicht authentisch diskutieren lässt. Ich denke, dass sich die meisten User in der Einschätzung wieder finden (können), dass Menschen Individuen sind die völlig unterschiedliche Beudürfnisse in ihrer Art zu leben haben. Dies betrifft ganz besonders de Liebe und Partnerschaft zwischen zwei Menschen.


    Es gibt Menschen, die sich ohne große Emotionalität als Kopfmenschen mehr zu jemand hingezogen fühlen, mit dem er/sie über viele abstrakte Themen, je nach Gustav diskutieren und reden können. Sei es Politik, Wetterkunde, Wirtschaftsthemen, Geschichte, Literatur, Geschichte, Astrophysik oder oder. Mit etwas Glück ist es eine gesunde Mischung aus vielen Themen, einscchließlich Tagesthemen und die eigene Gefühlswelt von Träumen, Wünschen und Bedürfnissen.


    Wieder andere, wollen gar nicht die großen Themen der Welt erörtern, reden gern über den gelebten Alltag, Freunde, Familie, den Garten am Haus oder anderswo. über tolle Kochabende, neue Gerichte, die nächste Fahrradtour, die Urlaubsplanung oder sich selbst.


    Alles ist im Grunde richtig, so lange es für die zwei Menschen stimmig und erfüllend ist, die es miteinander zu tun haben in einer Beziehung, Kennenlernphase oder dem ersten Schmetterlingsgefühl. Von außen zu sagen, dies oder jenes wird nie funktionieren finde ich zu sehr im Schwarz-Weiß-Denken behaftet. Es gibt keine starren Korrelationen, wenn es um zwei spezielle Menschen geht.


    Es tüffteln schon seit Generationen Wissenscharftler und Paartherapeuten daran, wie die ideale Liebesformel aussehen könnte, um die richtigen Menschen auf einander los zu lassen, im Sinne einer erfolgreich geführten Partnerschaft.


    Bisher erfolglos, es gibt nur Wahrscheinlichkeiten. Aber diese ändern sich sobald wieder neue Individuen und ihre Bedürfnisse aufeinander treffen. Für das eine Paar wird die germeinsame Schnittmenge passen, für ein anderes Paar eine für Außenstehende völlig unverständliche Schnittmenge.


    Im Grunde völlig egal so lange es für die jeweiligen Partner die sich lieben passt. Gäbe es das Patentrezept Liebe, es wäre schon längst ein Nieschenprodukt der Markt- und Komsumgesellschaft geworden.


    Ich bin sehr froh darüber, dass dem nicht so ist und uns Menschen dadurch die Vielfalt von Liebe, Gefühls- und Bedürfniswelten erhalten bleibt.


    Liebe TE, folge Deinem Herzen und dem Gefühl was Dich glücklich macht. Nichts anderes in der Liebe wird am Ende den wirklichen Aspekt ausmachen. Es gibt soviele Wege die Menschen glücklich machen, finde Du bzw. ihr euren eigenen. Das ist der Rat, der von meiner Seite für euch zwei kommt. Alles Gute für euch! @:)

    @ wm2014

    Als Frau orientiert man sich immer nach oben;-). Es gibt aber Frauen die kommen auch mit weniger intelligenten Männern gut klar, weil sie die Macht geniessen, sie dominant sind. Jeder wie er mag oder nicht? Meins wäre das nicht.

    wie passt denn aber das zusammen?

    Zitat

    Man kann aber davon ausgehen das Menschen die weniger wissend sind, auch problematischer sind. So erlebe ich es jedenfalls im Bekanntenkreis und auch in der eigenen Familie.

    Zitat

    Für mich ist es unvorstellbar mit einem mir unterlegenen Mann zusammen zu sein. Ich muss mich gut unterhalten können und ich mag es wenn er mehr weiß als ich, so da sich ihn auch mal etwas fragen kann bzw, er in Situationen auf Ideen kommt, Antworten kennt etc.

    Zitat

    Als Frau orientiert man sich immer nach oben ;-).

    bitte keine sippenhaft.


    und wie genau misst man da wissen? welches wissen ist mehr wert?


    um mal eine plattitüde zu nutzen: ist das wissen des elektronikers mehr wert als das der geographielehrers? was, wenn jemand tieftes nischenwissen hat und dafür nur oberflächliches wissen in mainstreambereichen? ist der dann wissend oder unwissend?


    ich persönlich muss mich mit meinen partner unterhalten können - über allgemeines, aber noch viel mehr über nerdkram. und zwar so, dass ich weder den erklärbär mime, noch, dass der andere mir monologe über dinge, die ich schon immer wissen sollte vorbetet.


    dass nicht immer beide alles wissen, kommt da durchaus trotzdem vor. man lebte ja nicht ein leben lang gemeinsam in einer blase und hat unterschiedliche dinge erlebt und daraus gelernt.


    gegen das unbehagen finde ich es auch eine gute idee, einfach so ein bisschen wissen zu inhalieren aus nicht zu tiefer fachliteratur. einfach fürs selbstbewusstsein.


    darüberhinaus liebe te - überleg mal, ob es nicht auch einiges gibt, wo du mehr wissen als dein partner hast. nicht, um den spieß umzudrehen, sondern um den wert deines eigenen intellekts ein bisschen aus dem schatten zu holen.

    Jap, und undifferenziertes, schwatzhaftes Verhalten beweist noch lange nicht, dass der Intellekt eines Menschen auch etwas zu sagen hat. Für mich der Prototyp des Klugscheißers. Wissen lässt sich jederzeit aneignen, aber die wahre Kunst ist es, Zusammenhänge kognitiv zu begreifen.