Hast Du mal versucht, ihr das putzen in dem Moment auszureden und mit ihr spazieren zu gehen? Sie zu fragen, ob sie merkt, dass sie eine krankhafte, behandlungsbedürftige Putzsucht hat? Wenn man gestresst ist auch noch umso mehr Hausarbeit zu machen klingt nicht logisch. Aber kranke sind halt nicht logisch.

    Wie ist sie denn nach dem putzen? Wenn du sie einfach ihren Druck 'abputzen' lässt, ist sie dann im Anschluss daran entspannter?


    Gibt es einen Zusammenhang zwischen ihrem Tagesverlauf und dem Putz-Zwang?


    Ein damaliger Bekannter von mir hatte zum Beispiel die Eigenheit gegen Ende eines total entspannten Tages richtig grantig zu werden. Je besser der Tag war, desto grantiger wurde er nachher. Als könne er es nicht ertragen wenn gute Tage zum Abend hin enden. ":/

    ich will ja auch zur eheberatung...ich würde alles tun aber ich kann sie ja nicht zwingen


    is eh schon wieder alles anders jeden tag ne neue frau. ihre eltern haben jetzt nägel mit köpfen gemacht wegen dem geldproblem. ihre mom geht mit ihr freitag zum arzt...meine frau hat darauf allerdings diesmal ganz gelassen reagiert...ich glaube ihr krasses verhalten die letzte woche war der hilfeschrei...abwarten jetzt...kann nur noch besser werden

    So heute abend geht sie zum doc mit ihrer mam...ich bin so nervös.


    Gestern hat sie sich ganz normal mirgegenüber und [...] verhalten- sie war mir fastn n bisschen zu normal im gegensatz dazu wie sie sich die letzten beiden wochen verhalten hat.


    hoffentlich ändert sich ein bisschen was. ich würds mir so wünschen für unsere kleine Familie.


    Ich war gestern so fix u fertig, musste mir von meiner mom was zur beruhigung holen.


    ich kann bald selber nimmer.


    das muss heute was bringen....


    ihre mom war gestern schon zum vorgespräch, also die ärztin weiss bescheid....


    man bin ich nervös


    drückt mir die daumen

    Hallo Boone,


    ich schreibe dir mal aus Sicht der Tochter von so einer Mutter. Ich kann dir deinen Sohn zu Liebe nur raten: Wenn deine Frau sich nicht helfen lassen will, nimm deinen Sohn und fahre ein paar Tage weg, zu deinen Eltern oder so. Vorallem wenn du jetzt dann für die Weiterbildung unter der Woche weg bist, bekommt alles dein Sohn ab.


    Bei mir war es ähnlich. Meine Mutter ist von einem Moment auf den anderen immer plötzlich total ausgerastet, hat mich und meinen Vater beleidigt, teilweise sogar handgreiflich geworden. 10 Jahre musste ich das mitmachen, bis ich meinen jetzigen Freund kennengelernt habe und mit ihm zusammengezogen bin. Mein Vater hat am Tag meines Auszugs ebenfalls für einige Wochen seine Koffer gepackt und meine Mutter war ab da ganz alleine. Da ich im Streit mit ihr ausgezogen bin, herschte einige Wochen komplette Funkstille. Bei meiner Mutter wurden damals starke Depressionen festgestellt, sie war auch einige Monate in einer Klinik zur Behandlung. Nach der Behandlung war sie einige Zeit lang wieder die Alte. allerdings hat sie dann irgendwann die Tabletten nicht mehr genommen, welche Sie vom Arzt verschrieben bekommen hat und das Spiel ging wieder von vorne los. Das Problem war allerdings, dass sie es nie eingesehen hat, dass sie ihre Medikamente nehmen muss.


    Ich bin so froh, dass ich endlich ausziehen konne und mittlerweile habe ich auch wieder Kontakt zu meiner Mutter. Mein Vater lebt mittlerweile auch wieder bei ihr, allerdings hat sie nach wie vor ihre Ausraster. Ich bekomme das Ganze nur nicht mehr so mit. Psychisch hat mich das Ganze extrem fertig gemacht, ich habe mich mehrmals darüber informiert, wie ich mich umbringen kann, weil ich so nicht mehr weiterleben wollte. Ich musste mir jeden Satz 10x überlegen, bevor ich ihn ausgesprochen habe, ständig mit der Angst, ob dies wieder zu Ausrastern führen konnte. Nachts habe ich mich in so Phasen oft eingesperrt, weil ich Angst vor ihr hatte. Mein Vater ist leider nie richtig aktiv geworden und hat das mehr oder weniger ignoriert. Ich nehme ihm das heute nicht mehr übel, ich weiß wie schwierig das Ganze ist. Doch damals als Kind konnte ich es nicht verstehen, wie man da wegsehen kann.


    Deine Frau macht auf mich den Eindruck, als wäre sie ernsthaft krank (psychisch) und du solltest schnell handeln. Lass es nicht so weit kommen, dass dein Sohn damit psychisch belastet wird, denn das wird ihn sein ganzes Leben lang verfolgen.Gerade Menschen mit starken Depressionen sehen oft nicht ein, dass sie wirklich Hilfe brauchen, das scheint bei deiner Ehefrau auch so zu sein.


    Ich möchte dir mit meinem Beitrag keine Angst oder sonstiges machen, aber ich wollte dir einfach mal sagen, wie ich mich als Kind in so einer Situation gefühlt habe und wie mich das bis heute geprägt hat.


    Wünsche dir und deinem Sohn viel Kraft und hoffe, dass deine Frau irgendwann einsichtig wird, und sich in Behandlung gibt. :)*

    Zitat

    Mein Vater ist leider nie richtig aktiv geworden und hat das mehr oder weniger ignoriert. Ich nehme ihm das heute nicht mehr übel, ich weiß wie schwierig das Ganze ist. Doch damals als Kind konnte ich es nicht verstehen, wie man da wegsehen kann.

    Das kannst nicht nur Du als Kind nicht verstehen, ich als Vater auch nicht. Als Papa hat man eine Verantwortung für die Kinder und wenn das Kind Angst vor der eigenen Mutter hat, ist es Zeit, da einzuschreiten. Aber das ist leichter gesagt, als getan, Sich um sein eigenes Leben kümmern, den Job, das Kind, nebenbei noch die kranke Partnerin und dann einen Absprung Richtung allein erziehend schaffen, ist beliebig schwierig, Im Angesichts solcher Probleme, kann man da schon lieber die Augen verschließen. Es ist unbedingt ratsam, sich rechtzeitig Hilfe zu holen, solange man noch einigermaßen bei Kräften ist.

    puh danke satarina... hört sich echt schlimm an... ich bin verwirrt.


    sie kam grad vom arzt....entweder lügt sie mich an oder auch ihre mutter hat mich total verarscht


    geldthema nicht angesprochen(darum gings eigentlich hauptsächlich)


    die ärztin hätte wohl gemeint sie habe weder eine psychische störung noch ne depression - alles gut bei ihr


    dann bin wohl doch ich verrückt


    etz wart i mal was ihre mama sagt

    Naja was hätte die Ärztin bzgl. der Geldproblematik auch machen sollen.. da ist sie letztendlich nicht der richtige Ansprechpartner..


    Ebenso ists gerade bei psychischen Erkrankungen oft nötig einen Spezialisten, also einen Psychiater aufzusuchen.. nicht jeder Hausarzt ist da wirklich so bewandert, vor allem auch wenns darum geht eine Diagnose in einem komplizierteren Fall zu stellen..

    du weißt aber schon über die ärztliche Schweigepflicht bescheid?


    Die Ärztin darf dir solang sie nicht von der Schweigepflicht entbunden wurde von deiner Frau weder dir noch der Mutter Auskünfte geben..


    Und ganz ehrlich glaubst du es ist jetzt förderlich deiner Frau in dieser Form zu unterstellen das sie dich anlügt?


    Keine gute Basis meiner Meinung nach..


    Ich würde wie ich dir hier auch schon empfohlen wurde mit einer Paartherapie ansetzen.. und das deiner Frau auch vl. in der Form schmackhaft zu machen in dem du ihr sagst das du eben gerne mit ihr zusammen an eurer Beziehung arbeiten würdest, das du dir erhoffst dadurch zu verstehen wie sie sich fühlt und zu lernen wie du sie unterstützen kannst usw.. aber nicht dahingehend: Schatz du hast ein psychisches Problem, du brauchst Therapie.. denn auf das würde sie dir nur einsteigen würde sie selbst erkennen das sie ein Problem hat.. soweit ist sie aber noch nicht.