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    Nö, finde ich nicht. Man kann immernoch sagen, dass man es langsam angehen lassen möchte und nur reden.

    Dann will ich hoffen, dass du auch so denkst, wenn du geil neben einem Typen liegst, der es "nicht checkt" und nur reden will. ;-)

    Ja, natürlich. Sex sollte etwas sein, was beide in dem Moment wollen. Wenn er dafür offensichtlich noch nicht bereit ist oder nicht reif genug oder was auch immer, ist das zwar schade, aber völlig in Ordnung. Man braucht halt nur nen Mund um darüber zu sprechen ;-) !

    @ NotMichaelCaine

    Was meinst du mit Objektsprache? Und gibt es das wirklich als (seriösen) Therapieansatz?


    Ich hätte dich das per PN gefragt, das ist aber nicht möglich technisch.

    Guten Abend,


    ich habe die letzten Tage / Wochen eure geschriebenes mir durch den Kopf gehen lassen.


    Also erst einmal das Thema Pick Up-Mentalität.


    Okay meine Aussage war überspitzt und abfällig, nicht jeder der sich mit Pick-Up versucht ist von Grund auf ein schlechter Mensch.


    Habe jemanden kennen gelernt der ähnliche Probleme mit Zugang zu Frauen hatte und er gab sich dem "System des Pick-Ups" hin.


    So hat er mir auch das Forum der Pick-Up-Artisten empfohlen.


    Habe dann natürlich voller Neugier mich da im Anfänger-Bereich umgeschaut. Ich dachte man bekommt Tipps wie man bei Frauen allgemein besser ankommen kann ohne sich komplett zu verstellen.


    Das allerkrasseste ist diese Untergliederung der Mädels in T-Stufen. 1 wie potthässlich - 10 halt Obergranate.


    Hier fängts schon an das man bewusst an T5er rumspielen soll, also Mädels die stinknormal aussehen, während man mit T8 eher versuchen sollte nur einmalige Dinge zu machen (idR. Sex).


    Ich weiss nicht aber dieses oberflächliche Schema widerspricht meiner Erziehung. Ich frage mich ob Frauen umgekehrt Männer genauso kategorisieren...


    Was ich auch ganz krass finde ist der "HirnF*ck" also diese Manipulation der erfahrenen an die Neulinge, hier mal paar Auszüge:

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    Hallo, ich bin Anfang 20 und noch recht unerfahren. Ich sehe oft süße Mädels in der Disko, aber ich trau mich einfach nicht was zu machen. Ich denke nicht das es an meinem Aussehen liegt aber ich weiss halt nicht wie ich eine Frau erobere ohne mich zu blamieren. Und wenn sich mal ein nettes Gespräch ergibt dann kommt es nie zu einem Kuss / Sex. Was meint ihr hilft?

    Erfahrener PUA: Du musst einfach eskalieren und die Alte klar machen.

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    Hallo, ich habe immer nette Dates mit Mädels aber keine mag mich haben.

    Erfahrener PUA: Nett ist der kleine Bruder von Scheiße. Nimm mal den Stock aus dem Popo dein Mindset ist absoluter Müll

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    Habe da eine Freundin die ich toll finde aber ich weiss nicht wenns schief geht ob unsere Freundschaft kaputt geht.

    Erfahrener PUA: Eskalieren ! Eskalieren ! Eskalieren 100%

    Allein schon der Begriff eskalieren... %-|


    Aber ihr redet in dem Thread auch schon mit denglisch... Mindset oh man...


    Ich weiss nur nicht woran ich einen guten Therapeuten finde der mir da hilft.


    Entweder reicht die Therapie vor der sozialen Angst vor Mädels / Fremden. Oder gegen mein kaputtes Selbstwertgefühl.


    Ich weiss noch nichtmal für was ich mich entscheiden soll..

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    Ich weiss nur nicht woran ich einen guten Therapeuten finde der mir da hilft.


    Entweder reicht die Therapie vor der sozialen Angst vor Mädels / Fremden. Oder gegen mein kaputtes Selbstwertgefühl.


    Ich weiss noch nichtmal für was ich mich entscheiden soll..

    Also, wenn ich Dich richtig verstanden habe, hast Du Dich bereits für eine Therapie entschieden.


    Was da am Ende genau läuft, ist auch Sache des Therapeuten.


    Deshalb fände ich es nicht sinnvoll, wenn Du Dich da bereits im vorhinein festlegst.


    Soweit alles klar? Hast Du noch fragen zu dem Thema?




    Im übrigen betrachte ich es als Ausdruck Deines Selbstbewusstseins, dass Du jetzt einen Entscheidung für die Therapie gefällt hast. :)^


    Weiter so!


    :)*

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    Soweit alles klar? Hast Du noch fragen zu dem Thema?

    Ja? Ich würde gerne die richtige Wahl bewusst treffen welches Problem ich in Angriff nehme. Man kann leider nicht unendlich viele Therapien machen, daher muss die nächste Wahl einfach stimmen.


    Ich hab schonmal in meiner Jugendzeit wegen meiner Kindheit eine Therapie absolvieren müssen und der Therapeut war einfach falsch. Er hat u. a. Dinge bewusst gut geredet die einfach nicht gut waren, seien es Probleme bei den Eltern oder Verhaltensstrukturen bei mir die teilweise mein Elend verstärkt haben statt zu minimieren.


    Ich will keinen Teufel heraufbeschwören und sagen es wäre nur verschwendete Zeit gewesen - das war es nicht. Aber die Angst ist nun genauso groß wieder an einen unfähigen zu landen, da kann mir sogar eine Selbsthilfegruppe mehr Halt geben als mein damaliger Therapeut...


    Im heutigen Zeitalter wo die meisten Pädagogen eh kassentechnisch bezahlt werden kann man schon gar nicht mehr sicher sein ob der Therapeut nur seine Stunden des Geldes wegen abhält oder er wirklich sich um des Patienten-Erfolges bemüht ist...


    Ja ich dramatisiere manchmal sehr gerne, aber bestimmend durch Hintergründe...


    Wenn ich mich auf die Suche begebe und ich frage: Können Sie mir helfen meine Angst vor Mädchen zu verlieren?


    Es könnte jeder Lakei mit mir spielen und mein Vertrauen gleich gewinnen indem er ja-sagend und nett konfrontierend auf mich einredet... ob sie mir wirklich helfen können sieht man meist dann in der Therapie wenn es dann zu spät ist..


    Wenn ich das andere Problem mit dem Selbstbewusstsein nehme, dann fällt mir das noch viel schwerer. Woher weiss ich ob jemand eine Ahnung hat wie man einen Menschen der bedingungslos krankhaft kein Selbstbewusstsein hat, vermitteln kann welche erfolgreiche Wege zu ergreifen sind und vorallem wie erkenne ich selbst ob ich selbstbewusst werde. Wie sieht mein Ich dann aus...


    Ich bin halt leider nicht der Typ den man an ein Ufer stellt, und mit einem Tritt ihn ins kalte Wasser schmeißt und nicht untergeht.


    Wenn das so wäre dann bräuchte ich auch keinen Psycho-Doc, versteht ihr?


    Auf der anderen Seite brauch ich keinen Verhätschler der bei jeder noch so kleinen ängstlichen Anzeichen alles gut redet und der Angst die ja zu bekämpfen gilt unnötig viel Raum schafft. Dann würde das nur im Teufelskreis enden, denn dann hätte ich Respekt vor meiner Angst und würde dann es als notwendig erkennen nichts dagegen zu tun, und dann wäre ich bis an mein Lebensende einsam. :°(


    FckTheSystem...

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    Ich bin halt leider nicht der Typ den man an ein Ufer stellt, und mit einem Tritt ihn ins kalte Wasser schmeißt und nicht untergeht.


    Wenn das so wäre dann bräuchte ich auch keinen Psycho-Doc, versteht ihr?

    Nein, ich verstehe das ehrlich gesagt nicht. Denn meiner Ansicht nach sind Menschen ganz allgemein nicht so. Jeder muss lernen, mit seinen Ängsten selbst umzugehen.

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    Ich hab schonmal in meiner Jugendzeit wegen meiner Kindheit eine Therapie absolvieren müssen und der Therapeut war einfach falsch. Er hat u. a. Dinge bewusst gut geredet die einfach nicht gut waren, seien es Probleme bei den Eltern oder Verhaltensstrukturen bei mir die teilweise mein Elend verstärkt haben statt zu minimieren.

    Kann es nicht auch sein, dass er schon richtig war, aber du es nur falsch verstanden hast? Denn manche Dinge, die einem schlecht vorkommen, sind im Nachhinein doch gut. Jedenfalls von aussen und nüchtern betrachtet.

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    Wenn ich mich auf die Suche begebe und ich frage: Können Sie mir helfen meine Angst vor Mädchen zu verlieren?

    Also, wenn du Angst vor einem Kuschelkurs deines Therapeuten hast, dann sage ich das mal einfach so raus: Mädchen und Beziehung sind so das Letzte, was du im Moment brauchst. Viel wichtiger ist ein gesundes Selbstvertrauen um eine stabile soziale Basis aufzubauen. Freunde, mit denen man auch mal etwas machen kann. Freunde, mit denen man genau über so etwas reden kann. Bei manchen kann das schon sehr viel helfen, bei einigen -und dazu zähle ich dich aus deinen Texten auch- denke ich nicht, dass es reicht. Aber eine Unterstützung einer Therapie ist es alle male.

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    Dann würde das nur im Teufelskreis enden, denn dann hätte ich Respekt vor meiner Angst und würde dann es als notwendig erkennen nichts dagegen zu tun, und dann wäre ich bis an mein Lebensende einsam. :°(

    Nein, Respekt vor einer Angst bedeutet nicht, sie dein Leben dominieren zu lassen. Respekt bedeutet, sie soweit in dein Leben zu lassen, dass du selbst erkennen kannst wann sie angebracht iust und wann nicht. Irgendwann wirst du merken, dass gewisse Alarmglocken klingen wenn du mit anderen Menschen/Frauen redest. Dann weißt du, dass du vorsichtig sein solltest.


    Und gleuibe mir: Nur weil jemand eine Beziehung hat, ist er nicht zwangsläufig nicht einsam. Du projezierst im Moment Dinge und Wünsche in eine Beziehung, die diese nicht liefern kann. Wichtig für ein Gefühl der Einsamkeit sind in erster Linie Freunde und bekannte, das soziale Netz. Ich habe mehr als eine Person kennen gelernt, die in einer Beziehung war und sich nur um die gekümmert hat und schlussendlich merkte, wie einsam sie doch war weil alle Freunde sich irgendwann abgewendet haben. Oder man der Liebe wegen in eine andere Stadtz gezogen ist, wo man niemanden kannte und zu keinem einen guten Draht hatte.

    @ Leon96

    Den Pick-Up-Quatsch (Motivation, fast schon Drängen) kannst du gleich direkt beiseite legen, ich glaube nicht, dass sie deinem psychischen Problem gerecht werden. Und das hast du doch selbst schon sehr gut erkannt.

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    Ich weiss nicht aber dieses oberflächliche Schema widerspricht meiner Erziehung.

    Dann finde ich, in dem Punkt hast du eine gute Erziehung erfahren! Grundwerte von Humanität und gegenseitiger Achtung.


    Auch, dass du Schrott-Tipps als Schrott-Tipps identifizieren und ablehnen kannst: zeigen, dass du Selbstbewusstsein hast. Ein Selbstbewusstsein gegen die, die sich als PUAs bezeichnen. Und die auf deine Unsicherheit nicht mit Einfühlsamkeit reagieren. Sondern mit Objektifizierung und Klassifizierung der Frauen - was wiederum deine Abwehr triggert. Damit zeigst du auch, dass du kein Spielball irgendwelcher Tippgeber bist: du hast also schon eine Ahnung, was für dich hilfreich sein kann und was eher nicht.


    Zum Punkt Therapie:


    Also aus meiner Sicht drücken deine Worte schon mehr aus als nur Unsicherheit.


    Meine Erfahrung: ein/e Psychotherapeut/in ist eher ein passiver/stummer Begleiter/in. Der sich sehr zurückhält. "Die Therapie" machst also an dir selbst. Es ist nicht wie beim Arzt: hier Arm gebrochen und der gipst den Arm ein, 4 Wochen warten, bisschen Reha und der Arm ist "wieder heil".


    Sondern Seelen werden anders therapiert und behandelt - und fast alles davon wird aus dir selbst kommen. Ein Gefühl von Selbständigkeit kann keiner in dich rein therapieren, es muss (und wird eines Tages) irgendwie aus dir selbst kommen. Ein Patient muss damit leben, dass er vorher keine Ahnung hat, wie "gut" oder "schlecht" ein Therapeut/in ist. Es braucht also ein Grundvertrauen in die eigene Urteilsfähigkeit, was einem gut tut und was eher nicht. Wenn du das nicht selbst einschätzen kannst - also die Frage: Was tut mir gut? Und was nicht? - dann wärst du ein ziemlich schwieriger Fall. Denn diesen Basismechanismus, den braucht es doch bei erwachsenen, mündigen Menschen.


    Schau dir die Therapieformen an, die es gibt, und geh in eine Richtung, die dir vielversprechend erscheint!


    Ja, ein PT/in verdient damit ein Einkommen - und das ist auch richtig so. Du solltest nur die Therapien machen, bei denen du auch an einen Erfolg glaubst. Denn der Glaube an den Erfolg, dass du dich im Rahmen dieser Therapie in Richtung deiner Therapieziele verändern kannst, macht viel aus.


    Therapieziele - das wäre auch mein Stichwort für dich. Und dann mit dem PT/in reden, was er/sie für aussichtsreich hält, damit du selbst deinen Therapiezielen näher kommst.


    Was sind die Ziele deiner Therapie?

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    Therapieziele

    Und bitte nicht so abstrakt wie: "Ich möchte meine Angst vor Mädchen verlieren."


    Versuch deine Ziele mal konkreter auszudrücken.


    Angst vor welchen Mädchen/Frauen?


    Angst vor welchen Situationen? Wovor hast du Angst?


    Angst vor welchem Verhalten von dir - oder von ihr?


    Und auch: Was könnte dir helfen?


    Was sind die Sachen/Erfolge/Kriterien, die du für dich am Ende deiner Therapie erreicht haben möchtest? Woran misst du also deinen Therapieerfolg?


    Vielleicht siehst du mit den Fragen schon, wie eine Therapie dann vor allem dich selbst zum Lösungen finden bewegt.

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    Dann finde ich, in dem Punkt hast du eine gute Erziehung erfahren! Grundwerte von Humanität und gegenseitiger Achtung.

    Gelinde gesagt: Ich scheiss auf meine Erziehung sie hat mein Leben gef*ckt.

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    Auch, dass du Schrott-Tipps als Schrott-Tipps identifizieren und ablehnen kannst: zeigen, dass du Selbstbewusstsein hast

    Ich sagte nicht das PUA Schrott-Tipps sind, ich sage nur das es für mich als schüchterner Mensch nicht den Effekt birgt weil meine Angst blockiert und ich die Reaktionen, die erfahrene PUAS empfehlen, nicht einfach so umsetzen kann.

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    Meine Erfahrung: ein/e Psychotherapeut/in ist eher ein passiver/stummer Begleiter/in.

    Ich brauch aber jemanden der mir in den Hintern tritt, alleine habe ich keine Kraft. Ein stummer Begleiter bringt mir nichts. Wenn ich mich in der Regel jemanden über das Thema öffne dann kommen nur unwissende Aussagen oder Schulterzucken.


    Klar könnte ich mir die Aussagen zu Herzen nehmen: "Mach dir keinen Kopf die richtige kommt schon noch".


    Ich glaube aber nicht das die richtige kommt, wenn ich zu mache und sie gar keine Bindung zu mir aufbauen kann.


    Geschweige dessen es nichts, absolut rein gar nichts an mein unbehagen gegenüber interessante Mädels ändert.


    Aber wem erzähle ich das, du hast das Problem gar nicht wie sollst du auch verstehen wie belastend das alles ist.

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    Viel wichtiger ist ein gesundes Selbstvertrauen um eine stabile soziale Basis aufzubauen. Freunde, mit denen man auch mal etwas machen kann. Freunde, mit denen man genau über so etwas reden kann.

    Ich hab genug Leute mit denen ich mal weggehe, die mir Dinge anvertrauen und ich denen. Ich bin in vielen Vereinen tätig, Handball, Tennisverein, Rettungsdienst sozial, Narrenzunft. Darunter alles vorhanden, von jung bis alt. Aus sozialer Unterschicht bis High Society.


    Im Regelfall kann mir hier niemand helfen, wie auch, es kann niemand mein Stigma wegnehmen.


    Und einsam fühle ich mich nur weil ich mich unbegehrt / ungeliebt fühle, das auch zu Recht.

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    Was sind die Sachen/Erfolge/Kriterien, die du für dich am Ende deiner Therapie erreicht haben möchtest? Woran misst du also deinen Therapieerfolg?

    Hör mal ich bin nicht von der Welt und eine Therapie bringt keine Wunder auf, ich werde nicht danach der Casanova werden das ist mir schon klar. Es geht aber darum das ich Vertrauen gewinne in dem was ich tue und Erfolge habe.


    Und die kann mir ein schlechter Therapeut eben nicht ermöglichen - Kapito?

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    Ja, ein PT/in verdient damit ein Einkommen - und das ist auch richtig so. Du solltest nur die Therapien machen, bei denen du auch an einen Erfolg glaubst.

    Fällt mir sehr schwer wenn die erste PT-Erfahrung einfach scheisse war.


    Fällt mir sehr schwer wenn ich nur dumme JA-Laberer im Umfeld als PT finde, die ihre 50 Minuten philosophieren und das Geld von der Kasse abkassieren, und sich 0 um das Wohl des Patienten kümmern.

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    Und auch: Was könnte dir helfen?

    Kastration? Suizid? Mich Schwul hypnotisieren lassen?


    Ihr sagt alle immer, du bist noch jung das wird schon... wenn ich morgen in nem Autounfall verrecke dann habe ich gar keine Zeit mehr


    und nichts im Leben erreicht.