Ich würde mir an deiner Stelle auch professionelle Hilfe holen. Es gibt auch ein paar gute Bücher zu diesem Thema. Mir persönlich hat dies immer Kraft gegeben, wenn es mir sehr schlecht ging. Ich konnte mich Gott sei Dank von meiner abhängigen Beziehung befreien. Alles Gute für dich!

    Nein, gegen Liebeskummer natürlich nicht. Aber gegen die emotionale Abhängigkeit. Und klar - die haben auch schon genug Leute mit Liebeskummer gesehen und kennen da den einen oder anderen "Tipp" oder können Impulse fürs "Überleben" geben, von der Tatsache ganz abgesehen, dass man einen Gesprächspartner hat :°_

    Wie gesagt ich habe morgen einen Termin,ich möchte sie in ruhe lassen,aber ich schaffs einfach nicht,weil ich angst habe das sie echt ne neue hat.Sie bestreitet das alles zwar gegenüber meinen kids aber ich denke das ist nicht richtig so.

    Gut, dass du morgen einen Termin hast :)* :)_


    Liebeskummer und das Gefühl den Boden unter den Füßen verloren zu haben ist (in einem gewissen Rahmen) nach einer Trennung durchaus normal. Bei dir scheint das ein wenig intensiver zu sein und ich finde es gut, dass du dir Hilfe geholt hast um wieder Boden unter den Füßen und Halt zu finden. Dann kannst du dich auch wieder besser selbst sortieren und dich aus ungesunden Beziehungsstrukturen lösen. Ich hoffe, du findest für dich schon bald wieder ein bisschen Ruhe und inneren Frieden. Aus dir selbst heraus.

    Zitat

    weil ich angst habe das sie echt ne neue hat.Sie bestreitet das alles zwar gegenüber meinen kids aber ich denke das ist nicht richtig so.

    Könnt ihr beide euch vielleicht darauf einigen die Kinder da nicht mit reinzuziehen? Die Kinder haben mit eurer Beziehungs- und Trennungsdynamik nichts zu tun und ich denke, das sollte auch so bleiben. Die Kids haben sicher genug dran zu knabbern, dass sich eine von ihren Bezugspersonen aus ihrem Leben gelöst hat und nun alles anders ist. Schon das alleine ist für die Kinder sicher nicht ganz einfach und genau deswegen denke ich, dass ihr EURE Probleme nicht auch noch auf dem Rücken der Kinder abladen solltet. Deren Päckchen ist ja ohnehin schon "einfach so" groß genug.


    Und deine Ex.. schuldet dir keine Rechenschaft darüber ob sie nach der Trennung mit jemand anderem anbandelt oder nicht. Die Fronten zwischen euch sind klar, die Beziehung ist abgehakt. Jeder von euch ist frei mit seinem Leben so fortzufahren, dass es einem selbst gut geht.

    Ich verstehe die Beweggründe von den Kindern da schon, aber in der Situation müsst ihr die Erwachsenen sein und euch beide auch so benehmen. Das heißt: die Sorgen und Ängste der Kinder ernst nehmen, aber diesen nicht auch noch zusätzlich eure Ballast aufladen.


    Ich glaube, das ist für Eltern oft auch schwer, weil auch für Eltern ihre Kinder Bezugspersonen sind. Meine Eltern haben sich getrennt als ich knapp über 20 war. Und gerade meine Mama hat öfter versucht mit uns Kindern ihre Gefühlslage etc auszudiskutieren und dabei dem Papa den schwarzen Peter zuzuschieben. Wir waren alle schon "groß" und konnten für uns die Grenze ziehen, dass wir mit dem Thema nicht belastet werden wollen und für keine Seite Partei ergreifen wollen. Das ist für kleine(re) Kinder sicherlich noch deutlich schwieriger und deshalb müsst ihr darauf achten, dass die Belastungsgrenzen der Kinder gewahrt werden.


    Dein Therapeut oder deine Therapeutin kann dir dazu aber sicher morgen auch hilfreiche Tipps und Strategien mitgeben :)*