• Ich habe ein Kind

    Hallo, wollte mal nach Eurer Meinung fragen. Ich bin noch verheiratet und habe ein Kind. Die Kleine ist gerad 3 Jahre alt und mein größter Schatz. Von der Frau habe ich mich vor 4 Monaten getrennt. Nun ist es so, dass ich meine große Jugendliebe wiedergefunden habe ( wir kennen uns schon 26 Jahre ) und jetzt auch zusammen sind. Es ist die schönste…
  • 138 Antworten

    Sag es ihr so bald wie möglich.


    Ich hätte als deine Freundin kein Problem mit einem zweitem Kind, wohl aber mit der Tatsache, wie du damit umgehst, bzw. umgegangen bist.

    Ich denke es kommt auf die Einstellung deiner Partnerin an, wie sie reagieren wird.


    Du solltest es so schnell wie möglich sagen.


    Für mich wäre nicht die Tatsache das Problem, dass da noch ein Kind ist. Auch nicht die Tatsache, dass du es bisher verschwiegen hast.


    Aber deine Einstellung zu diesem Kind, welches für seine Entstehung nichts kann, die wäre für mich ein großes Problem.


    Du und die Mutter des Kindes, ihr habt beide auf eure Art Mist gebaut.


    Das Kind allerdings trägt daran keine Schuld.


    Und trotzdem muss es mit der totalen Ablehnung seines Vaters aufwachsen.


    Für mich wäre ein Mensch, der sich so verhält kein Partner, aber das muss für deine Freundin ja nicht zutreffen.

    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht wieso der TE hier so gesteinigt wird. Es ist nunmal Last und Vorteil der Frauen zugleich entscheiden zu können ob ein Kind ausgetragen wird oder nicht, Männer können da jeweils nur ertragen, egal ob sie das Kind nun wollten und nicht bekommen oder nicht wollten und es doch haben.


    In der Abtreibungsdebatte kommt immer wieder das Argument das Verhütung auch versagen kann und man "hab keinen Sex" nicht als ernstes Argument nehmen kann um Frauen für eine Abreibung ins Achtung zu stellen. Wieso werden bei Männern andere Maßstäbe angesetzt? Gut, er hat nicht verhütet, aber selbst wenn kann es ja schief gehen und von einer Frau die man zwingen würde ein Kind gegen ihren Willen auszutragen würde doch wohl auch niemand erwarten das sie zu einer liebevollen und hingebungsvollen Mutter mutiert oder?


    TE: Ich würde es nicht erst nach Jahren erfahren wollen, einfach weil so ein Kind ja doch mal vor der Tür stehen kann und auch die finanziellen Belastungen nicht zu unterschätzen sind.

    ich weiss ja auch das ich selber mist gebaut habe früher. nur hat die damailge frau tatsächlich unter lügen behauptet das sie verhütet. Ich habe nie was falsches unterstellt.


    ich glaube einfach dass sie es ausgenutzt hat, weil sie nix verdient hat und ich sehr gut und was braucht man mehr als einen Geldgeber.


    Ich finde eine Abtreibung doch auch nicht toll, aber ein Kind sollte man eben nur bekommen wenn beide Partner es wollen, es eben einvernehmlich ist.


    Ich möchte auch keine Jahre warten, aber ein paar Monate eben schon, damit sich bei mir einiges geklärt hat.


    Musste aus dem gemeinsamen Haus ausziehen und habe quasi kein richtiges Dach übern Kopf und da ist das mit den ganzen anderen Dingen einfach zu viel.


    Ich kann leider nix gegen die Ablehnung machen. Es tut mir leid!!! Bin dennoch kein schlechter Mensch.


    Kann einfach, ja , auch nach 9 Jahren nicht damit umgehen. Natürlich trägt das Kind keine Schuld!!! Die mutter wusste vorher, sie kannte nicht mal meinen richtigen Namen,dass ich kein Kind wollte.

    Sag' ihr JETZT Bescheid.


    Das Kind existiert zwar, aber spielt in Deinem Leben (abgesehen von der Unterhaltszahlung) keine Rolle. Aus meiner Sicht dürfte es somit auch für die Beziehung keine Rolle spielen.


    Für mich würde aber eine Rolle spielen, wenn man mir es monatelang verschweigen würde.

    Nicht falsch verstehen, ich finde es verdammt wichtig es zu erzählen!! Mir kann nur keiner die Angst nehmen. Ich weiß nicht was dann passiert. Ich werde es ihr auch sagen. Will es nicht verheimlichen und auch keine 2 Jahre warten.


    Das Problem ist, dass mir die Kleine auch leid tut, ich konnte mich da ja nun schon länger mit beschäftigen,


    deswegen schreib ich das ganze wahrscheinlich auch so runter und nimmt mich nicht mehr so mit. Ich soll ja gar kein Umgangsrecht bekommen. Es wurde gar nicht gewünscht früher. Ich habe in den letzten Jahren mit meiner Noch Ehefrau alles für meine Familie getan. Will nicht das hier ein falscher Eindruck entsteht.


    Ich bin mit Sicherheit der letzte der es toll findet das ein Kind ohne Vater aufwächst. Mit manchen Dingen muß man sich aber einfach abfinden.

    Ich bin auch der Meinung, dass Du es Deiner neuen Partnerin so rasch als möglich sagen solltest.


    Ich muss allerdings zugeben, dass ich die Beziehung - anstelle Deiner Freundin - wahrscheinlich nicht weiterführen wollte. Das Problem ist nicht, dass Du 2 Kinder von 2 verschiedenen Frauen hast, sondern dass Du Deine Kinder aus Gründen, die die Kinder nicht beeinflussen konnten/können, derart unterschiedlich wertschätzest.

    Ich würde warten, aber keiner weiß, wie deine Freundin reagieren wird, das kannst du noch am ehesten abschätzen. Aber das wäre für mich auch kein Kriterium, ich finde, man muss selbst bereit sein, für das, was man von sich preis gibt. Und wenn du das Gefühl hast, es ist momentan alles drunter und drüber, dann ist es eben noch nicht soweit.

    Natürlich ist es so das ich sie unterschiedlich wertschätze.


    Da liegt ja auch an den Situationen wie die Kinder entstanden sind.


    Einmal unter Vorspiegelung falscher Tatsachen nach wirklich nur einmaligem Treffen und einmal war es ein gewolltes Kind, dass wir nach 4 Jahren Beziehung bekommen haben, weil wir uns gemeinsam dazu entschlossen haben.


    Da ist es doch klar das ich nicht für beide dasselbe empfinden kann. Das kann ich niemandem abnehmen das er es könnten.


    Man muß sich dann auch mal in die Lages des Mannes versetzen. Die Frau wollte das Kind so wie es aussah und konnte sich darauf vorbereiten ( weiß ich ist keine unterstellung ) Ich als Mann wollte das Kind nicht und darf mein Leben lang dafür bezahlen.

    Zitat

    Ich als Mann wollte das Kind nicht und darf mein Leben lang dafür bezahlen.

    Es passieren viele Dinge, die man so nicht unbedingt will. Entscheidend ist, wie man dann damit umgeht. Du hast dich entschlossen, grimmig aber zuverlässig zu zahlen und ein wenig darüber zu jammern.


    Müsste nicht sein, du könntest deinen Frieden damit machen, immerhin hast du einem Menschen das Leben geschenkt, es ist jemand auf der Welt, den es ohne dich nicht gäbe. Und das Argument, dass deinem "eigentlichen" Kind das Geschwisterkind vorenthalten wird, ist doch auch nicht von der Hand zu weisen. Diese beiden Kinder möchten vielleicht später anders mit der Situation umgehen, als du es jetzt planst. Bist du denn gar nicht ein bisschen neugierig, wie das Kind aufwächst, ob es ihm gut geht?

    Sei mir nicht böse über die Antwort, aber nein, ich bin gar nicht neugierig.


    Das hat echt nix mit Herzlosigkeit zutun, aber es geht einfach nicht. Das Kind kann da nichts für, aber ich fühle mich einfach getäuscht und ich habe für "mich" beschlossen, dass es so besser ist.

    Ich kann zwar Deine Problem ansatzweise nachvollziehen, was mich stört ist aber Deine Art zu schreiben. Woher weißt Du das:

    Zitat

    mit einer Frau schlafe die mir vortäuscht verhütet zu haben und es darauf anlegt ein Kind zu bekommen

    Das behauptetst Du mehrfach. Ist es einzig und allein der Tatsache geschuldet, dass das Kind existiert?

    Es ist wahrscheinlich das große ganze.


    Ich weiß das sie finanziell nicht gut da steht und das sie mir glaubhaft versicherte dass sie verhütet und selber keine Kinder haben möchte.

    Arschbacken zusammenkneifen und es deiner neuen Freundin sagen. Bald. Wäre ich deine neue, und würde es erst nach 2 Jahren oder so erfahren, ich würd dir die Hölle heiß machen und käme mir verarscht vor.


    Wenn du keinen Kontakt möchtest find ich das ok. Da ja von Seiten der Kindsmutter wohl auch kein Wunsch nach Kontakt besteht. Ich finds irgendwie auch besser fürs Kind. Es würde wohl sicher merken dass du es ablehnst, sollte der Kontakt erzwungenerweise stattfinden.


    Lieber keinen Kontakt als nur sporadischen Kontakt, abgesagte Termine und ein trauriges Kind.