• Ich habe ein Kind

    Hallo, wollte mal nach Eurer Meinung fragen. Ich bin noch verheiratet und habe ein Kind. Die Kleine ist gerad 3 Jahre alt und mein größter Schatz. Von der Frau habe ich mich vor 4 Monaten getrennt. Nun ist es so, dass ich meine große Jugendliebe wiedergefunden habe ( wir kennen uns schon 26 Jahre ) und jetzt auch zusammen sind. Es ist die schönste…
  • 138 Antworten

    Ich würde, wenn ich es erzähle, nicht so abschätzend über die Kindsmutter reden. Und meine Einstellung dahingehend überdenken, verantwortlich seid ihr beide.


    Du hast also 2 Möglichkeiten


    1. " Ich muss dir etwas sagen. Ich habe noch eine 9 jährige Tochter, die ich nicht kenne, aber zumindest finanziell für sie sorge. Die Kindesmutter und ich waren uns einig, dass ich keinerlei Beziehung zu dem Kind aufbaue. Es war ein ONS, wir haben nicht verhütet."


    2. "Ich hatte mal einen ONS. Die Frau hat mich gelinkt und mir ein Kind angehängt, was ich nicht wollte. Sie hat mit einem fremden Mann gefickt, der das. Kind nicht will, sie hätte es gefälligst abtreiben müssen. Ich muss jetzt für das Kind Geld latzen, welches ich durch eine Abtreibung eingespart hätte."


    Zu 2. Das ist das, was ich aus dem herauslese, was du schreibst über das Kind und deren Mutter. Das ist sowas von daneben, so abwertend, etc. Ich, wäre ich Frau, fände es abstossend.Klingt nicht nach einem erwachsenen Mann, sonder nach bockigem Kind.


    Zu 1.


    Diplomatischer Weg, ohne Schuldzuweisung in eine Richtung. Neutral der ganzen Sache gegenüber.


    Ist zwar immer noch schade für das Kind.


    Aber die Kindsmutter hat ja auch entschieden, das kein Kontakt sein soll.


    Aber nicht ganz ehrlich. Musst du wissen.


    Ich finde es schade, wie du über den ONS urteilst, den beide wollten.

    Zitat

    ich dann aber per Mail enes besseren belehrt worden bin. Nämlich das sie immer schon ein Kind haben wollte

    Das kann eine Erklärung sein, dass sie nicht abgetrieben hat, dass sie sich mit der Tatsache "Kind" arrangiert hat.


    Das heißt aber nicht zwingend, dass sie es von vornherein darauf angelegt hat, ein Kind (mit) von Dir zu bekommen.


    Woher sollte sie auch wissen, ob Du dazu überhaupt in der Lage bist?

    Zum Thema. Ich würde der neuen Partnerin recht bald von deinem zweiten Kind erzählen.

    Zitat

    Ich als Mann wollte das Kind nicht und darf mein Leben lang dafür bezahlen.

    Ich könnte dein Gejammer verstehen, wenn das Kind durch eine Kondompanne entstanden wäre.


    Aber so...


    Wieso hast du ihr eigentlich geglaubt, dass sie verhütet? Das war doch eine wildfremde Frau!?


    Selbstverständlich ist keine Verhütung 100%, aber man kann das Risiko stark minimieren.


    So ein Verhalten ist ein eindeutiges "JA" zum Kind und zu Geschlechtskrankheiten.


    Selbst wenn sie dich als Samenspender benutzt hat, hast du alles getan um es ihr zu erleichtern.

    Zitat

    Die Frau wollte das Kind so wie es aussah und konnte sich darauf vorbereiten ( weiß ich ist keine unterstellung ) Ich als Mann wollte das Kind nicht und darf mein Leben lang dafür bezahlen.

    Du redest über dein Kind, dein eigen Fleisch und Blut als wäre es ein nutzloser Gegenstand, für den du lange einen Kredit abzahlen musst. Sorry aber das ist wirklich widerwärtig. Ich verstehe, dass du dich getäuscht fühlst, aber du bist selber Schuld, wie du schon richtig erkannt hast. Natürlich ist es nicht toll von der Mutter (ja das ist mies), aber wie du danach damit umgegangen bist ist eine andere Sache. Du willst mit dem Kind nichts zu tun haben, weil du auf die Mutter sauer bist.


    Ja leider geht es vielen vielen Kindern mit ihren Vätern so. Schwach und egoistisch ist dein Verhalten. Du redest die ganze Zeit von einem "Fehler" für den du bezahlen musst. Du sprichst hier von einem Menschen, von einem kleinen Kind, dass nichts dafür kann. Und dabei denkst du nur an dich, dass du die Kohle blechen musst (was weiß Gott nicht viel ist und man niemals ein Kind damit aufziehen kann) und wärst froh wenn es nicht da wäre, damit du mehr Geld für dich hättest.


    Stell dir vor du wärst dieses Kind gewesen, hättest du dir einen Vater wie dich gewünscht? Und ich hoffe für dein Kind, dass es glücklich ist und dich nie kennenlernen will, damit es nicht sieht, was du für ein Mensch bist.


    Zum Glück gibt es auch andere Männer, die zu ihren Kindern stehen und auch den Unterhalt gern bezahlen, weil sie wollen dass es ihrem Kind gut geht.

    Für mich käme schon mal prinzipiell kein Partner in Frage, für den es normal ist, sich per ONS seine Triebe abzureagieren, das dann noch dazu ohne Kondome – selbst wenn er es inzwischen wohl bleiben lässt, aufgrund dessen, dass dieses Russisch Roulette schiefgegangen ist.


    In so einem Glashaus sitzend dann auch noch verächtlich über die ONS-Partnerin zu sprechen und völlig kalt und gleichgültig über das entstandene Kind zu sprechen; selbst jetzt noch wollen, dass es lieber abgetrieben werden hätte sollen: ja, auch daraus würde ich Schlüsse ziehen.


    Und wenn das alles so locker flockig und charakterlich einwandfrei wäre, gäbe es auch keinen Hinderungsgrund bzgl. offenem Gespräch mit der aktuellen Freundin.


    Ist es erstrebenswert, eine Beziehung aufrecht zu erhalten, die evtl. nicht mehr bestünde, wenn die Frau die Tatsachen wüsste?


    Auf Liebe, die man sich erlügt, kann man doch normalerweise verzichten!?

    Finde es echt erschreckend was ich hier lese ":/


    Nehmen wir mal an es stimmt alles was Patrick_79 erzählt hat.


    Die Frau hat ihn wirklich gelinkt und ein Kind angehängt! Ich meine sicher war es dumm und ein Fehler das er nicht verhütet hat, aber wenn er der Frau vertraut hat die ihm ja gesagt hat sie hätte verhütet dann kann man ihn nicht als schlechten Menschen hinstellen im Gegenteil immerhin hat er ihr ja vertraut!


    Ich würde wahrscheinlich zwar nicht nichts von meinem Kind wissen wollen dannach aber teilweise kann ich Patrick_79 schon verstehen. Ich mein man erfährt plötzlich das man ein Kind bekommt, dass man gar nicht will, das die Frau das Vertrauen missbraucht hat und zudem weiß man das man dann immer zahlen muss. Ich wäre auch nicht für eine Abtreibung gewesen aber ich finde auch das ein Kind von beiden Seiten her gewollt sein muss!


    Klar kann mal was bei der Verhütung schief gehen oder so aber dann hat keiner von beiden die Schuld und in diesem Fall finde ich hat klar die Frau die Schuld daran, dass ein Kind entstanden ist, dass ohne Vater aufwächst. Sie wusste ja das er kein Kind will und sie kann sich demnach auch nicht einfach davon ausgehen, dass wenn das Kind mal da ist er sich schon drum kümmert, zumal sie es ja auch gar nicht will. Sie ist also die Person die dem Kind den Vater vorenthält.


    Klar könnte er um das Kind kämpfen ect. und es mal sehen wollen, weil es ja nichts dafür kann. Aber jeder ist nun mal nicht gleich und er will die Sache eben verdrängen. Ich denke es ist nicht einfach und erst Recht nicht nach 9 Jahren sich damit auseinander zu setzen. Ist sicher nicht die Beste oder vlt auch nicht die richtige Lösung und das was ich machen würde. Was ich damit aber sagen will Patrick_79 ist sicher kein schlechter Mensch deswegen. Das sowas in seinem Leben passiert hat er schließlich nicht geplant.


    Zum Thema: Ich würde es ihr auch so schnell wie möglich erklären und nicht allzu lange warten!

    Zitat

    aber wenn er der Frau vertraut hat die ihm ja gesagt hat sie hätte verhütet dann kann man ihn nicht als schlechten Menschen hinstellen im Gegenteil immerhin hat er ihr ja vertraut!

    Das er einer Wildfremden blind "vertraut" und jede Eigenverantwortung abgibt, macht ihn jetzt zu einem guten Menschen? ":/

    Dass diese fremde Frau unter aller Kanone gehandelt hat, steht wohl außer Zweifel. Aber kein Mann wird dazu gezwungen, mit völlig unbekannten Personen ins Bett zu steigen und dabei auf Kondome zu verzichten.

    Ich werde mich hier nun verabschieden.


    Danke jedem für seine Meinung, aber es ist definitiv keine Plattform für mich um nach einer Lösung zu fragen!!!

    Zitat

    Scheinbar hat man hier als Mann einen schlechten stand!

    Wieso das denn? Ich glaube eine Frau, die sich freiwillig und bewußt in eine vergleichbare Situation gebracht hätte und sich dann als armes Opfer aufspielt, würde hier auch nicht bejubelt werden.