• Ich habe ein Kind

    Hallo, wollte mal nach Eurer Meinung fragen. Ich bin noch verheiratet und habe ein Kind. Die Kleine ist gerad 3 Jahre alt und mein größter Schatz. Von der Frau habe ich mich vor 4 Monaten getrennt. Nun ist es so, dass ich meine große Jugendliebe wiedergefunden habe ( wir kennen uns schon 26 Jahre ) und jetzt auch zusammen sind. Es ist die schönste…
  • 138 Antworten

    Das entschuldigt ihren Betrug in keinster Weise!


    Er war leider so dumm an das Gute und die Moral der Frauen zu glauben, und wurde hereingelegt und betrogen. Es bleibt aber Betrug.


    Man mag Verständnis für eine Frau haben, die unbedingt ein Kind will aber grad keinen passenden Partner zur Hand hat, dass sie sich das über einen ONS holt. Dann soll sie aber auch fair sein:


    * Entweder vorher ehrlich sein und sagen, dass sie nicht verhütet. Dann kann sich der Mann entscheiden, ob er mit ihr ein Kind haben will oder nicht.


    * Oder, wenn sie schon über die Verhütung ihn belügt, soll sie wenigsten so anständig sein und nicht noch von ihm Unterhalt verlangen.


    Aber das, was diese Frau getan hat, ist das allerletzte. Sie hat ihn belogen und betrogen, auch um finanzielle Unterstützung zu erlangen. Das ist einfach nur perfide.


    Es ist völlig verständlich, dass der TE deswegen mit dieser Frau nichts mehr zu tun haben will, und auch nicht mit ihrem Kind.

    Genau das meine ich.


    Wenn man partout kein Kind will, dann "schützt" man sich selbst davor, anstatt auf eine Aussage einer quasi Fremden zu vertrauen.


    Ganz einfach.


    Das hat wahrlich nichts mit Samenraub zu tun. Klar, lügen ist sch... aber es könnte immer auch mal ein Einnahmefehler oder sonstiges passieren, wodurch der Pillenschitz nicht ausreichend gewährleistet ist.


    Da ist der TE zum Teil selbst Schuld, denn ich würde mich nicht einfach so sehr auf das verlassen, was mein ONS mir erzählt und bei ONS sollte Gummi eigentlich ohnehin "Pflicht" sein, nicht nur um sich vor einer eventuellen Schwangerschaft zu schützen, aber dazu sind viele Männer wohl leider nicht in der Lage zu. Ihnen reicht es zu "glauben", dass ihn Kind angehängt werden kann und verzichten sofort dankend auf's Gummi. Das ist ebenso irgendwo egoistisch.

    Kann auch nicht verstehen, warum du dein Kind nicht kennen lernen möchtest... Sicher, nach 9 Jahren anzukommen ist schon etwas problematisch, aber noch hättest du bestimmt ne Chance... Wenn ich deine Freundin wäre, dann würde mich DAS stören, nicht der Fakt, dass das Kind da ist.

    Das sind doch alles nur Mutmaßungen, keiner weiß, ob die Frau es wirklich darauf angelegt hat oder einfach nur nachlässig war bei der Verhütung.


    Einem wildfremden Menschen derart zu vertrauen ist eben eine Dummheit, anders kann man es nicht ausdrücken. Egal, ob sie es nun darauf angelegt hat, nachlässig war oder die Verhütung versagt hat, er kannte sie kaum, wie kann man da vertrauen? Dass er da zu blöd war, hat er ja selber zugegeben.


    Es gibt genug Männer, die fragen nicht mal danach, ob man verhütet. Gummi haben sie dann natürlich auch keins dabei.. wenn ich es selbst nicht ein paar Mal erlebt hätte, würde ich mich vielleicht wundern, so aber wundert es mich nicht.

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    * Oder, wenn sie schon über die Verhütung ihn belügt, soll sie wenigsten so anständig sein und nicht noch von ihm Unterhalt verlangen.

    Das geht eigentlich gar nicht, weil nicht die Frau den Unterhalt bekommt, sondern das Kind unterhaltsberechtigt ist. So eine große finanzielle Unterstützung ist das nun auch wieder nicht, wenn man bedenkt, was Kinder kosten. Das kommt ja jetzt so rüber, als würde er ihr Leben finanzieren. :|N

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    Da ist der TE zum Teil selbst Schuld

    Er ist nicht schuld, sondern er war zu gutgläubig gewesen. Er hat an die Ehrlichkeit und das Gute der Frauen geglaubt, und wurde bitter und herzlos entäuscht.


    Dass er deswegen keinen Kontakt mit dem Kind will – vieleicht auch, um seine Bitterkeit nicht am Kind auszulassen – ist nur zu verständlich.


    Es ist ja schon schlimm genug, dass er dauernd zahlen muss.


    Und ja, man und besonders auch FRAU sollte immer ein Kondom benutzen, allein schon wegen AIDS etc.


    Trotzdem, in diesem speziellen Fall ist die Frau alleine schuld.

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    Trotzdem, in diesem speziellen Fall ist die Frau alleine schuld.

    Und du bist gutgläubig genug, um seinen Aussagen zu vertrauen? Seinen Mutmaßungen? Naja, ist ja sowieso egal, wer wieviel Schuld hat, völlig egal.

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    Scheinbar hat man hier als Mann einen schlechten stand!

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    Wieso das denn? Ich glaube eine Frau, die sich freiwillig und bewußt in eine vergleichbare Situation gebracht hätte und sich dann als armes Opfer aufspielt, würde hier auch nicht bejubelt werden.

    Natürlich nicht. Hier bekommt jeder sein Fett weg :-)


    Das ist schließlich der Sinn eines Forums: Unverdautes in der eigenen Biografie mal so richtig an Unbeteiligten ablassen können. Is doch nur virtuell 8-)

    Warum sollte ich an seinen Aussagen zweifeln? Er ist ein Mann, und Männer sind in solchen Dingen grundsätzlich ehrlich.


    Davon abgesehen, finde ich, er sollte seiner neuen Partnerin von seinen Altlasten erzählen. Den passenden Zeitpunkt kann er nur selber herausfinden, denn nur er kann seine neue Partnerin menschlich einschätzen.


    Manche finden es nicht gut, wenn die "Wahrheit" tröpfenweise ans Licht kommt.


    Andere wiederum wären von zuviel "Wahrheit" am Beginn einer Beziehung abgeschreckt.


    Das aber kann nur er selber einschätzen, da wir hier seine neue Partnerin nicht kennen und deshalb darüber nicht urteilen oder ratschlagen können.

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    Das entschuldigt ihren Betrug in keinster Weise!

    Natürlich nicht

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    Aber das, was diese Frau getan hat, ist das allerletzte. Sie hat ihn belogen und betrogen, auch um finanzielle Unterstützung zu erlangen. Das ist einfach nur perfide.

    Klar, das hat doch auch nie jemand anders gesehen, oder?


    Trotzdem hätte sie das ohne seine Verantwortungslosigkeit höchstwahrscheinlich nicht geschafft.

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    Trotzdem hätte sie das ohne seine Verantwortungslosigkeit höchstwahrscheinlich nicht geschafft.


    Niobe30

    War sie denn weniger verantwortungslos, auch gegenüber ihrer eigenen Gesundheit, mit einem Fremden ohne Kondom Sex zu haben?

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    War sie denn weniger verantwortungslos,

    Natürlich nicht. Aber wenn es ihr Ziel war schwanger zu werden, wird sie sich hinterher nicht über die Situation beschwert haben.


    Ich glaube die meisten Schreiber stören sich weniger an der Verantwortungslosigkeit sondern an dem Gejammer und dem Selbstmitleid. Wer keine Kinder will muss eben verhüten.

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    mit einem Fremden ohne Kondom Sex zu haben?

    Das ihm das nicht komisch vorkam...

    Naja, aber Gummi ist nunmal eigentlich Männersache. Ich hätte als Frau trotzdem gesagt, wenn er so leichtsinnig ist, dann tschüß.


    Hatte auch schon so einen ONS, der auf Biegen und Brechen versucht hat 2x ohne Gummi... Obwohl ich das im Voraus geklärt hatte, dass ohne Gummi nix läuft und da war er auch einverstanden. Als wir dann bei ihm waren, wusste er davon wohl nix mehr. ;-) Solche Männer verstehe ich einfach nicht, Verhütung ist nicht nur Frauensache, zum Sex gehören ja auch immer mind. 2... ;-) Und wenn ein Kerl nicht in der Lage ist ein Kondom drüber zu ziehen dann gibt es eben keinen Sex, ganz einfach. ]:D

    Zitat

    Naja, aber Gummi ist nunmal eigentlich Männersache.

    Nein.


    Eine verantwortungsvolle Frau hat Kondome zuhause oder im Handtäschchen, wenn sie ausgeht um ONs aufzureissen.


    Ein verantwortungsvoller Mann ebenso.

    @ Goldtau

    Zitat

    * Oder, wenn sie schon über die Verhütung ihn belügt, soll sie wenigsten so anständig sein und nicht noch von ihm Unterhalt verlangen.


    Aber das, was diese Frau getan hat, ist das allerletzte. Sie hat ihn belogen und betrogen, auch um finanzielle Unterstützung zu erlangen. Das ist einfach nur perfide.

    Der Unterhalt ist nicht für die Mütter und soll deren Leben finanzieren, sondern ist der Anspruch, der dem Kind zusteht, um dessen Leben anteilig mitzufinanzieren.

    Zitat

    War sie denn weniger verantwortungslos, auch gegenüber ihrer eigenen Gesundheit, mit einem Fremden ohne Kondom Sex zu haben?

    Zustimmung. Beide haben da sehr leichtsinnig gehandelt. Wenn sie gar kein Kind wollte zu dem Zeitpunkt, ist es von ihr bzgl. der Verhütungsfrage erst recht unverantwortlich gewesen. Der TE hat leichtsinnig bzgl. etwaiger Geschlechtskrankheiten gehandelt; bzgl. der Verhütung nicht. Sein "Fehler" war, der Frau zu vertrauen bei so einer wichtigen Sache (wenn man keine Kinder möchte mit dieser Person). Ich halte das eher für eine lebenspraktische Erwägung anderen an dieser Stelle generell lieber zu misstrauen statt zu vertrauen, aber nicht für eine charakterliche Verfehlung des Gutgläubigen, der angelogen wird.


    Wenn er ein Kondom benutzt hätte und dieses gerissen wäre o.ä., wäre der TE in die gleiche Endsituation (= unfreiwillig Vater, da Frau Kind bekommen möchte) gekommen.


    Rein persönlich ist mir unverständlich – auch angesichts der bestehenden Unterhaltsregelungen für Kinder und deren biolog. Eltern, wie man eine Schwangerschaft austragen kann, bei der klar ist, dass der Vater das Kind nicht haben möchte bzw. von vorneherein feststeht, dass dieser das Kind nie sehen soll und/oder möchte. Ein Kind sollte beide Elternteile haben. In der Ausgangslage war aber von Anfang an absehbar, dass das Kind später keinen Vater um sich haben wird, der es liebt und sich kümmert etc..

    Zitat

    Rein persönlich//__ ist mir unverständlich – auch angesichts der bestehenden Unterhaltsregelungen für Kinder und deren biolog. Eltern, wie man eine Schwangerschaft austragen kann, bei der klar ist, dass der Vater das Kind nicht haben möchte bzw. von vorneherein feststeht, dass dieser das Kind nie sehen soll und/oder möchte.

    Das fett gedruckte ist genau der Punkt.


    Wenn man als Frau alleine ein Kind haben will, dann soll man bitteschön nicht dem unfreiwiligen Vater auch noch Unterhaltszahlungen unterschieben.


    Dann soll man gefälligst auch das Finanzielle alleine regeln. Z.B., indem man angibt, "Vater: unbekannt".


    Und den unfreiwilligen Vater am besten auch gar nicht mit der Schwangerschaft behelligen.


    Davon losgelöst ist die Sache mit dem unsafer Sex mit mehr oder weniger Unbekannten. Das finde ich von beiden Seiten – Frau und Mann – nicht gerade ruhmeshaft.


    Ich empfinde es aber als geradezu böswillig und hinterpforzig, wenn die Frau sagt, sie verhütet, aber selber weiß, dass sie es nicht tut, und es auf eine Empfängnis anlegt.


    .


    Etwas völlig anderes ist es, wenn sich beide z.B. auf Verhütung nur mittels Kondom einigen und das Kondom patzt. Dann war es von beiden nicht gewollt.


    Ich habe dann vollstes Verständnis, wenn die Frau keine Abtreibung oder Pille danach will, denn es wird ja dadurch nur an ihrem Körper "rumgepfuscht".


    Dann sollen auch beide für das Kind sorgen, also der Mann durch Alimente.


    Aber es ist etwas völlig anderes, wenn sich beide auf Verhütung durch Pille einigen, und nur die Frau weiß, dass sie die Pille nicht nimmt. Das ist einfach nur link und perfide.


    .


    Von daher kann ich die Verbitterung des TE völlig nachvollziehen. Auch, dass er keinen Kontakt zu dem Kind wünscht.