Zitat

    Wenn du damit den "Auszug von zuhause" meinst

    Das wäre eine Möglichkeit. Ich meinte mit "von innen": Hängt sehr an zuhause, Mama und Papa, und an dem Kinderzimmer darf auch nichts verändert werden. Äußerlich und damit leicht veränderbar wäre: Wohnt dort, wo es die meisten Vor- und wenigsten Nachteile gibt. Als selbstständiger Entscheider verändert er die Entscheidung, wenn sich die Umstände verändern. Jedenfalls nicht, weil "man" das so macht ;-) . Und ob wir es mit diesem oden jenem zu tun haben gilt auch schon JETZT.


    Ob Klammeräffchen oder gereifte Persönlichkeit ist natürlich wichtig zu erfahren und "wohnt noch zuhause" kann einem nahelegen, dem nachzugehen. Entschieden ist der Punkt dadurch noch nicht.

    Von Rauchen und geistiger Umnebelung halte ich gar nichts. Eher bemühe ich mich um "Die Kunst des klaren Denkens", wie Rolf Dobelli sein Buch über "52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen" genannt hat. Hier geht es um die Kette:


    Informationsschnipsel -> automatische Vervollständigung zu einem Bild -> Urteil. Und:


    Festhalten an Bild und Urteil, auch wenn neue Informationsschnipsel die Plausibilität in Frage stellen würden, wenn man drüber nachdächte.


    Wenn ich Alternativen zum automatischen Bild aufzeige, geht es mir darum, den Automatismus in Frage zu stellen. Nicht darum, dass ich ein anderes Bild und damit Urteil habe und vertrete (das Anlass zu Seufzer geben könnte oder eine Beweihräucherung wäre). Klares Denken in diesem Fall bedeutet nicht klares Bild, sondern Verzicht auf ein Bild, solange die verfügbare Information noch kein Bild hergibt, erst recht, wenn die gegebenen Informationen widersprüchlich (in Bezug auf ein bestimmtes Bild) erscheinen.

    Meine erste Reaktion war: Lauf.


    Es klingt auf jeden Fall skurril und würde bei mir sämtliche Alarmglocken läuten lassen. Aber naja, wenn er wirklich so nett wirkt: finde heraus, warum er noch da lebt und ob du mit dem Grund leben kannst.

    Ein Muttersöhnchen kann aber auch im eigenen Haus leben.


    Der Bruder meines Freundes ist trotz Freundin und Kind weiterhin ein Muttersöhnchen und sitzt täglich bei der Mama. Sie verwöhnt ihn über alles. Er ist auch schon 40. Dazu muss man also nicht mit den Eltern im Haus leben.