Ich habe mich getrennt und will sie zurück

    Es ist ein leidvolles Thema mit mir.


    Ich hatte eine tolle Frau an meiner Seite. Liebevoll, an meiner Seite obwohl ich anstrengend war.


    Ich bin oft emotional down, habe mich dann in Wut und Hilfslosigkeit getrennt von Ihr.


    Am Nikolaus gab Sie mir preis das sie in Köln studieren will und ich war sehr enttäuscht, da ich hoffte sie kommt zu mir in die Stadt.


    Darauf hin sagte ich trenne mich.


    Es folgten Tage mit viel Weinen, mit anrufen, um sie kämpfen. Ich fuhr zu Ihr um alles zu besprechen. Wir kamen zusammen, Weihnachten und Silvester feierten wir zusammen bei Ihr.


    Es war immer angespannt.


    Wir waren beide orientierungslos, weil sie nie sicher war mit mir. Ob ich nicht doch meine Meinung ändere.


    Sie hat auch einen großen Kontrollzwang. Und nun letzten Dienstag, telefonierten wir, wir sprachen über unsere Pläne die in Köln diese Woche anstanden. Ich war wieder down und trennte mich, mit dem Satz es ist endgültig. Sie machte alles dann selbst, suchte sie ne WG, Arbeit und mit dem Studium klappte es auch.


    Sie kann und weiss nicht ob sie mich noch liebt. Sie redet immer ich soll um sie kämpfen.


    Ich bin in Theapie wegen meinen Ausfällen.


    Sie kann sich nicht auf mich verlassen und hat keine Kraft.


    Ich schwanke selber,


    ich vermisse sie. Unser Kontakt ist nur kurz am Tag mal vielleicht bei Whats App.


    Sie ist 23 und ich 35.

  • 34 Antworten
    Zitat

    Ich bin in Theapie wegen meinen Ausfällen.

    Ich denke, wir sollten diese Phase abwarten und dann meldest du dich noch mal. Sie studiert und du kommst nicht klar.

    Zitat

    Ich bin oft emotional down, habe mich dann in Wut und Hilfslosigkeit getrennt von Ihr.

    Lass sie mal besser in Ruhe.

    Zitat

    Es war immer angespannt.

    Trenn dich von ihr, lass sie ihren Abschluss machen und gefährde nicht weiter ihre Zukunft. Meine Meinung.

    danke für deine antwort.


    wir haben uns zusammen im ausland kennengelernt.


    wollten zusammen ziehen, und und


    ich bekam deswegen kalte füsse.


    ich hatte angst sie an andere zu verlieren.


    wir waren 16 monate zusammen

    Also wenn man den etwas zusammenhanglosen Text da oben so liest, dann hattest Du eine liebevolle Freundin, von der DU dich dreimal getrennt hast? Und nun willst Du sie zurück, um dich dann ein viertes, fünftes, sechstes Mal zu trennen, wenn Du gerade mal wieder "down" bist? Klingt ansich nach einem Teenager, aber Du schreibst Du bist 35 und in Therapie.. Offenbar sind Deine Probleme doch etwas ernsterer Natur, von daher würde ich Dir dringend raten, das mit der Therapie ernst zu nehmen und zu versuchen, Dich selber mal in den Griff zu kriegen. In Deinem derzeitigen Zustand scheinst Du als Partner nicht gerade geeignet.

    weißt du bak, lies dir doch mal deine letzten fäden durch! da sticht dir doch bestimmt selber schon gleich ins auge, dass du zuerst einmal deine ganz persönlichen baustellen angehen musst und auch deine therapie endlich mal so richtig knackig angehen solltest, bevor du dir einen menschen an die seite holst (der eventuel dann auch noch seine päckchen zu tragen hat).

    Meine Baustellen kenne ich leider zu gut.


    Es ging auch bis letzten Februar mir gut.


    Ich will keine Schuldzuweisung geben, sie hatte sich nie wirklich mit meiner Baustelle auseinander gesetzt. Ich will davon nix nachlesen, war ihre antwort.


    Mein geringes Selbstwertgefühl ist dafür nunmal ausschlaggebend.


    Ich dachte nie das es schlimm mit uns wird. Weil sie mir gut tat.


    Ich war nun lange zeit im ausland, und die rückkehr nach Deutschland machte mir angst.


    es machte mir angst, das sie sich noch entfalten kann, ich stehe am ende mit meinen job.


    Wir hatten im ausland unsere rituale, sahen uns tag und nacht, und hier sechs wochen lang nicht.


    Ich habe vieles kaputt gemacht.


    Ich seh das ein und verstehe es.


    Ich kann leider nicht absehen, ob es sich lohnt für sie zu kämpfen. denn irgendwann gewöhnt man sich an das allein sein, keine nachrichten mehr bekommen und so weiter.


    Ich habe die chance hier klar tisch zu machen mit den baustellen.


    damit die nächste beziehung rund läuft.

    Zitat

    Ich kann leider nicht absehen, ob es sich lohnt für sie zu kämpfen.

    Das Problem ist wohl auch - was sollte jetzt auf einmal anders sein, als die letzten drei Male? Warum sollte sich etwas geändert haben?


    Oder beendest du die Beziehung im nächsten "Tief" dann wieder?

    weil ich es verstanden habe, das mein selbstverletzendes Verhalten anderen genauso viel schaden wie mir zu fügt.


    und ich erkenne, das der punkt da ist, das ich es nun ändern kann und anders mit situationen umgehen kann.

    Hm, das klingt ja ungut. Die Gute ist gerade mal 23 und erhofft sich sicherlich von dir Stabilität und keinen der sie in der Studiumsphase zusätzlich in Probleme bringt. Ich würde sie erstmal in Ruhe lassen, meine eigenen Baustellen angehen und höchstens dann nochmal aufschlagen wenn sich irgendwas geändert hat. Warum sollte sie es wieder versuchen, sich emotional verlieren um dann wieder abgesägt zu werden? Du selbst würdest das sicherlich auch nicht tun.

    Zitat

    weil ich es verstanden habe, das mein selbstverletzendes Verhalten anderen genauso viel schaden wie mir zu fügt.


    und ich erkenne, das der punkt da ist, das ich es nun ändern kann und anders mit situationen umgehen kann.

    verzeih, wenn ich ein wenig zweifle :-/


    was ich dir unbesehen glaube, dass du dein verhalten super reflektiert hast und auch verstehen kannst.


    wo ich dir aber ein wenig zur geduld raten würde, ist die umsetzung! wenn du dein verhalten wirklich ändern willst, wird das großer offenheit und ein wenig übung bedürfen.


    solltest du also wirklich um dein mädel kämpfen wollen, dann geht das nur, wenn du ganz offen sagst: keine ahnung, ob ich mich künftig immer im griff haben werde, ich weiß nicht, ob es wieder rückschläge gibt - aber ich bitte dich, mich auf diesem weg zu begleiten!

    ja stabilität,


    das hat sie nun oft, mir vorgeworfen, ich bin 35 und ein mann. benimm dich auch so.


    mit dem hin und her steckte ich sie an.


    nein, das würde ich auch nicht nochmal gebrauchen können.


    dann hat sich das mit ihr erledigt.

    die seherin


    ich habe sie um hilfe gebeten, bzw. teile ich ihr mit, was gerade in den gesprächen geht.


    das ich mir einen coach suche


    und heute noch was im dom aufsuchen werde.


    das sie sich nicht mehr sicher ist, kann ich verstehen.


    sie möchte das ich nach köln gehe, ihr es zeige das ich es ernst meine.


    jungs reden, männer machen


    sagte ich immer zu ihr,


    daran habe ich mich bis zu ankunft in deutschland auch gehalten, nur all das hier hat mich wohl eingeholt und aus der bahn geworfen.

    Hm, ich habe immer Schwierigkeiten mit der Formulierung, jemanden "zurück zu wollen" - da schwingt etwas mit, das mir doch sehr nach reinem Egobedürfnis klingt.


    Nach so einem Hin und Her wie bei euch bleibt das Wollen irgendwo zwischen Hilflosigkeit und Trotz stecken. Wo wäre der Anlass, zu denken, es würde beim nächstenmal besser funktionieren als bisher? Sie kümmert sich erfolgreich um sich selbst, machs ihr nach: Kümmere dich um dich, und zieh mit ihr gleich.

    Ja, auch das. Insgesamt meine ich alles, was dich unabhängiger von ihr macht.


    Es hat auch damit zu tun: ein Mann, der mir hilflos hinterherjammert, wäre für mich letztlich wenig attraktiv. Du benennst das Handeln ja auch und dazu gehört, dass man den momentanen Status akzeptiert, sich berappelt und auf sich besinnt.