Habe seit 12 Jahren so gut wie keinen Kontak zu meinen Vater, sehen uns nur höchstens 1x im Jahr falls eine Familienfeier ansteht. Früher habe ich ihn gehasst, doch jetzt ist er mir egal. Mein Vater hat mich als ich Kind war vergöttert, hat alles für mich getan, war immer da... doch ich fühlte mich irgendwann nur noch erdrückt, mir war das zuviel. Ich konnte aber auch seine Passivität bezüglich der Ehe bzw. der ganzen schwierigen FAmiliensituation nicht mehr ertragen. Habe voll den Respekt vor ihm verloren, daraus resultierten heftige Auseinandersetzungen, die auch in GEwalt ausarteten... doch jetzt ist mein Vater schwer krank. Ich denke manchmal, dass ich mich noch mit ihm versöhnen müßte, da ich es sonst später bereuen könnte. Keine Ahnung, denn eigentlich will ich den KOntakt nicht, fühle mich bei dem GEdanken schon wieder eingeengt von ihm. Geht das manch anderen auch so? Also, der Zwang zur Versöhnung?

    Mädels, bei mir ists vorbei mit dem Hass...


    Ich habe ihn gehasst oh ja und meine Ma hat so sehr gehofft ihre Ehe zu retten das sie mein Leid nicht gesehen hat, aber schließlich kam ich zu folgenden Schlüssen die mir das Leben wesentlich erleichtern:


    1.es gibt keinen Grund aus dem er mich hasst, er tut es einafch und ich kann dafür keine Erklärung finden.


    2.Es gibt keinen Grund für seineLiebe zu meiner kleinen Schwester, es ist einfach so.


    3. Er ist ein trauriges Arschloch dass ich eiegntlich nru bemitleiden kann, denn er ist nicht in der Lage seine Fehler einzusehen und wird nie in jemanden so von Herzen lieben können wie ich geliebt werde und liebe. Es liegt wohl einfach nicht in seinem Möglichkeiten und das ist ein Grund ihn zu bemitleiden.


    Ich hab ihm verziehn, er ist so wie er istm er wird sich ncht ändern. ABER ich habe keinen Kontakt mehr zu ihm denn im Gegensatz zu ihm liebe ich mich und ich bin mir zu schade mich mit so einem Idioten abzustrampeln, da halt ich mich doch lieber and ie Leute die mich mögen. Wieso schreibt ihr nicht ienmal auf was ihr alles hasst, oder schreit es ihm ins Geschicht und dann geht, lasst es gut sein. Ich hab mir immer gesagt: "Wenn ich nicht von mir aus los lassen kann wird er immer Macht über mich haben und das kann undwill ich nicht zulassen. Er soll nicht noch was beeinflussen obwohl er nicht da ist...

    Habe meinen Vater auch nicht sonderlich gemocht...

    ...denn er war gewalttäig meiner Mutter gegenüber und hat nichts gemacht und geholfen, alles musste meine Mutter alleine machen. Als mein Bruder und ich größer wurden, halfen wir ihr bei allem.


    Er hat nur einmal meinen Bruder verprügelt, aber ansonsten uns nur angeschrien und beschimpft. Er hat viel getrunken und geraucht.


    Dann wurde er krank...Krebs...und alles änderte sich von heute auf morgen. Unser ganzes Leben war auf den Kopf gestellt. Daheim sah es aus wie in einem Krankenhaus...


    Ich hatte Angst um ihn...ich wollte ihn nicht verlieren...dann ist er aber doch gestorben und ich komme auch heute noch nicht damit klar :°(

    ich kann nicht sagen das ich Hass gegen meinen Vater hege, es ist mehr sie Enttäuschung, und mittlerweile auch Gleichgültigkeit.


    Scheidung meiner Eltern mit 10 entgültige Trennung dann mit 12. Er ist dann mit einer alten Freundin meiner Mutter zusammengekommen...haben 6 Monate später geheiratet. Sie hat 2 Kinder aus erster ehe....


    Er hat sich nie um mich gekümmert,. immer mal so Phasenweise, treffen jeden Mittwoch oder jedes 2. Wochenende. Dann war ich 14/15 und er hat sich nen Haus gebaut....anfangs war ich immer da, bis es einen Abend streit gab zwischen mir und den Kindern. Da kam dann zur sprache, ich wäre nur geduldet...mein Vater sagte aber nichts dazu. Von dem Tag an hat er sich nicht mehr gemeldet und nie wieder Unterhalt gezahlt. Ich empfand Hass und Enttäuschung!!!!!!


    5 Jahre später sah ich ihn wieder.....und wurde wieder Enttäuscht....


    Mittlerweile ist es kein Hass mehr, mehr Verachtung!


    Ich lehne jeden Kontakt zu meinem Vater ab melde mich nicht mehr...er meldet sich zwar zu meinem Geburtstag, aber selbst das soll er lassen...das waren meine letzten Worte zu ihm.


    Ich finde Kinder haben genau so einen Respekt verdient wie wir den Erwachsenen gegenüber bringen!


    Und Elternteile die ihre Kinder schlagen und beleidigen, haben es nicht verdient überhaupt Vater genannt zu werden!


    Liebe Grüße Schnitte

    ich liebe meine ellis von ganzem herzen und ich waere vrdammt traurig zu meinem dad oder mum ein gestoertes verhaeltnis zu haben


    das tut mir immer sehr leid wenn ich das von anderen hoere die kein gutes verhaeltnis haben


    fuer mich sind es die 2 wichtigsten menschen dieser erde

    Sevenoaks

    Das ist ja schön für dich,


    doch wie heißt es so schön?


    Was man nie hatte, das vermisst man auch nicht.


    Ich kann mir das gar nicht vorstellen dass mein Vater sich um mich kümmert wie andere Väter, ich glaube das sähe bei ihm auch lächerlich aus.


    Ich lebe mein Leben... Eine richtig tolle Familie zu haben ist sicherlich etwas unglaublich Schönes, doch ich kann mir das eben nicht vorstellen, und deswegen vermisse ich auch nichts.


    Bei ist das allerdings längst nicht so heftig wie bei manchen anderen hier im thread...

    ich galube das liegt darana das viele hier imThread es erst anders kennengelernt haben... und dann ist es sicher besonders hart auf die NAs ezu fallen, war jedenfalls bei mir so.. Ich war einfach hilflos was ich plötzlich falsch mache und das ist für ien KInd ziemlich schwer zu verkraften

    Ich habe beide Seiten kennengelernt.


    Meine Mutter ist seit 10 Jahren mit ihrem Mann zusammen und seit 6 Jahren verheiratet. Und mit Ihm komme ich super aus, er hat mir damals die Zeit gegeben die ich gebraucht habe. Und wenn ich irgendein Problem habe kann ich jederzeit zu ihm gehen, und ich weiss auch das er es dann für dich behält und nicht bei meiner Mutter weitertratscht.


    Gruß Schnitte

    @Nightmary

    Dieses jahr werden es 5 Jahre sein, seit er gestorben ist...


    es hat nichts von mir miterlebt...meine Schulausbildung,meinen Auszug, meine Hochzeit und die Trennung, meine neue Beziehung und die erneute Hochzeit...einfach alles was dazugehört...:°(

    Ich habe auch ein sehr gestörtes Verhältnis zu meinem Vater.


    Ich war 9 als er uns an Weihnachten gesagt hat, dass er geht. Zu seiner Jugendliebe. Dort fühlte ich mich jedes 2. Wochenende sehr unwohl. Mir passierte auch immer irgendwas peinliches.


    Zuhause war immer Hölle, wenn wir von ihm heimkamen. Wir durften nichts erzählen, bei jeder Einzelheit ist meine Mutter ausgerasstet. Mein Vater hatte dann mehrere wechselnde Beziehungen. Nach 2 Jahren mit der Jugendliebe kam ne nette Frau, die hätte er mal behalten sollen. Aber die hat er dann nach einem Jahr wieder mit der Jugendliebe betrogen. Dann hat er erstmal alleine gewohnt, aber die Fotos der Frauen an den Wänden wechselten. Mit 13, 14 hatte ich dann kein Bedürfnis mehr, zu meinem Vater zu fahren. Meine Schwester war längst ausgezogen und alleine mit ihm fühlte ich mich noch unwohler. Er war nicht mehr mein Vater. Mein Vater war der, der immer Blödsinn gemacht hat, mit dem man lachen konnte, der einen auch mal in Schutz genommen hat vor den Wutanfällen der Mama. Der da war jetzt nur noch ein unselbständiges Ding, der nicht mit Geld umgehen kann und auch sonst keine Verantwortung übernehmen kann.


    Jetzt nervt er mit Briefen und SMS - mit SMS nicht mehr, hab wegen ihm meine Nummer geändert. Er ist in die christliche Schiene gekommen, schickt selbsterstelle Gebetsbücher, Fotos von verstorbenen Familienmitgliedern und drückt auf die Tränendrüse. Aber ich empfinde nichts. Als die Nachricht kam, dass er Krebs hat (und die kam als läge er im sterben, dabei verlief die OP gut), meinte ich auch, ich müsste mich jetzt wohl um ihn kümmern, auch weil ich nur 60 km weit weg wohne, im Gegensatz zu meiner Schwester, die 400 km weit weg wohnt. Ich hab einen Brief geschrieben, aber darauf kam nur wieder die übliche Antwort, er sei ja sooo arm dran, ihm gehe es soo schlecht, aber er sei ja stark und kämpfe sich durch, er sei ja soo ein guter Mensch und kenne so viele Leute und helfe, wo er kann, und er kenne ja auch so viele junge Mädels die wie ich sind und die die selben Hobbys wie ich haben. Da fragte ich mich dann nur, woher er denn meine Hobbys kennt, er kennt mich seit Jahren nicht mehr und weiß nicht, was ich mag und mache. Auch meine Schwester hat er nicht gefragt. Also weiß er nichts.


    Meine Mutter ist ruhig geworden. Ich habe mich nach meiner Therapie wieder besser mit ihr verstanden, hab gelernt sie zu verstehen und mich in sie hineinzuversetzen. Aber ich will es besser machen als sie.


    Ich habe Angst, ich könne auch mal so werden, wie er oder wie sie. Das will ich nicht. Ich will es besser machen.


    Mit meinem Vater rede ich irgendwann mal. Und wenn er vorher stirbt, dann eben nicht. Er ist wie ein grauer Fleck meiner Vergangenheit, mit dem ich nicht so recht weiß was ich damit anfangen soll. Ich gäbe alles darum wenn sein Bruder mein Vater gewesen wäre, oder mein Chef, oder der Nachbar, der so lieb mit seinen Kindern umgeht, oder oder oder. Aber er ist es eben. Und irgendwann muss ich mir diesen Fleck noch anschauen und ihn wegkehren. Mit Spiritus geht er nicht weg. Aber vielleicht mit Zeit und Geduld...

    Gefühllos

    Ich glaube das ist ein Vorsatz den die meisten haben, es mal besser zu machen als die eigenen Eltern... Aber ich glaub das ist viel schwerer als man denkt, man ist eben doch geprägt:-/