Nichts von seiner Beziehung zu erzählen kann auch ein Schutz vor ungebetenen Kommentaren sein, ich würde daraus nicht gleich schließen, dass sie sich für ihn schämt.


    Vielleicht ist es einfach eine persönliche Weiterentwicklung, wenn man nicht (mehr) mit seiner Beziehung hausieren geht. Die entscheidenden Dinge müssen sowieso zwischen den Beiden geklärt werden, da sind Außenstehende ohnehin irrelevant (oder sogar kontaproduktiv, wenn sie ihre Meinung ungebeten äußern).


    Ich halte es jedenfalls auch so, dass Außenstehende mein Beziehungsstatus nichts angeht.

    Zitat

    Ich halte es jedenfalls auch so, dass Außenstehende mein Beziehungsstatus nichts angeht.

    darum geht es nicht, wenn in der Wahrnehmung der Partnerschaft die negativen Dinge so präsent sind das man deswegen die Partnerschaft als solches generell nach außen hin verleugnet, dann wäre es besser diese zu beenden. Wenn eine Beziehung so weit ist das man nicht mehr ohne Einschränkungen zu Ihr stehen kann dann würde ich diese als gestört bezeichnen. Und wenn die TE schreibt das diese schon immer von Differenzen geprägt war dann kann man auch von schwer gestört sprechen.

    In diesem Fall, wo sich die TE nicht sicher ist ob sie in dieser Beziehung "richtig" ist, ist eine Verheimlichen kaum ein Fortschritt sondern eher ein weiteres Indiz dafür das es nicht funktioniert.


    Ansonsten kann man es zwar als Fortschritt ansehen wenn man seine langfristigen (!) Beziehungen verheimlicht, ich sehe es nicht so. Ich würde darin einen Ausdruck davon sehen das sich derjenige sehr schnell eingeengt sieht und irgendwie die Angst hat die Kontrolle zu verlieren - es sei denn es geht darum dass.die Familie ausrollen könnte.weil es der falsche Partner ist - oder man sich tatsächlich schämt.


    Beim einzigen Fall den ich kenne wurde sogar eine Eheschließung verheimlicht. Und Jahre später stellte sich dann raus dass da eine schwere Störung (Borderline) eine Rolle gespielt hatte.


    Für gesund halte ich verheimlichen nur wenn jemand sich vor akuter, tatsächlicher Gefahr schützen will.Fragen nach dem Kinderwunsch sind für mich eher nicht als Gefahr einzustufen, auch wenn sie nerven können und wehtun könnten (und da weiß ich wovon ich spreche)

    Zitat

    ... fürchte, dass es irgendwie an mir liegt, dass er eigentlich der Richtige ist, ich das aber nicht wahrhaben/wertschätzen kann und vor irgendwas Angst habe.

    ich habe die erfahrung gemacht, dass das bauchgefühl ein ganz zuverlässiges ist, wenn es um beziehung geht - vor allem, wenn es sich nach "er ist nicht der richtige" anfühlt" (bei zu überschwänglichem "er ist der traummann" darf man auch mal den kopf zur rate ziehen ;-) )


    kannst du denn konkret benennen, was alles nicht so ganz passt und das dem gegenüberstellen, was sich gut anfühlt?

    Zitat

    Eure Beziehung ist doch schon am Ende, du hast nur noch nicht den Mut gefunden dich den Konsequenzen zu stellen.


    Eine Partnerschaft für die man sich schämt macht keinen Sinn und ist zum Scheitern verurteilt.

    Frauen sind wie Affen....sie lassen den Ast an dem sie hängen erst los, wenn sie den nächsten fest im Griff haben. ;-D;-)