• Ich komm an meinen Freund einfach nicht ran

    Ja, mit meinem Freund ist es nicht ganz einfach... Er ist ein Sturkopf und verhält sich manchmal...naja...recht kindisch. Durch einen Streit mit seiner Familie, zu dem ich nun mal wirklich NICHTS beigetragen habe, will er jetzt auch keinen Kontakt mehr zu mir. Er möchte nur noch "gute Menschen" um sich herum, die ihm gut tun. Sprich, seine Kumpels. Ja,…
  • 718 Antworten
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    Jein. Ja ich hatte schon das Bedürfnis jeden anderen von mir wegzuschieben, aber nicht meinen Freund Der ist immer für mich da, deswegen würde ich mich zumindest ihm anvertrauen...

    :)^ :)^

    Ich möchte hingegen nicht, dass mein Partner sich auch noch mit meinem Problemem belastet und sorgt, deshalb mache ich mehr mit mir aus. Bei anderen Menschen habe ich nicht so ein großes Bedürfnis, sie zu schonen.


    Wenn mein Partner Probleme hat, versuche ich ihm im Gegenzug nicht zusätzlich zur Last zu fallen, indem ich seine Aufmerksamkeit fordere und total durchdrehe.

    Zitat

    Wenn mein Partner Probleme hat, versuche ich ihm im Gegenzug nicht zusätzlich zur Last zu fallen, indem ich seine Aufmerksamkeit fordere und total durchdrehe.

    Das verstehe ich. Ich lasse meinem Frund auch den Freiraum den er braucht, wenn er Probleme hat. Das ist für mich total klar. Genauso gibt er mir meinen wenn ich den bruache.


    Nur habe ich festgestellt, dass ihn ein diffuses Rumgedruckse mehr sorgt, als wenn ich ihm sage was los ist. Wenns mir schlecht geht, dann merkt man mir das eben an – zumindest wenn man mir nahe steht. Wenn ich ihm das dann nicht sage, was mich bedrückt, macht er sich mehr Gedanken als wenn ich direkt sage was los ist.


    Aber das kann ja auch bei jedem anders sein @:)

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    Ich möchte hingegen nicht, dass mein Partner sich auch noch mit meinem Problemem belastet und sorgt, deshalb mache ich mehr mit mir aus. Bei anderen Menschen habe ich nicht so ein großes Bedürfnis, sie zu schonen.

    Gut, das kann ich nachvollziehen. Es KÖNNTE sein, dass er es auch so sah, und mich schonen wollte, allerdings passt das nicht mit seinem restlichen Verhalten zusammen...


    Denn ich habe ihn wirklich so gut es ging in Ruhe gelassen, ich denke, andere wären schon viel eher ausgetickt!

    Zitat

    Wenn mein Partner Probleme hat, versuche ich ihm im Gegenzug nicht zusätzlich zur Last zu fallen, indem ich seine Aufmerksamkeit fordere und total durchdrehe

    Ich hab ihn mehrere Wochen in Ruhe gelassen. Irgendwann hält man das aber nicht mehr aus... auch wenn du jetzt denkst, dass 6 Wochen nichts sind. Aber 6 Wochen können sehr lange sein, wenn man die ganze Zeit nicht weiss, woran man ist. Und wie schon gesagt, ein klärendes GESPRÄCH (nicht einfach per sms!!!) hätte alles verändert. Ich hätte Monate auf ihn gewartet...

    Seeepferdchen, er hat Dir doch klipp und klar gesagt, ich zitiere: "Also gib mir bitte einfach Zeit, ich weiss nicht wie lange!"


    Du kannst einfach nicht akzeptieren, dass er Dich in seine Probleme nicht einweihen möchte.

    das Problem ist, er hat es mir nicht GESAGT, sondern GESCHRIEBEN. Und sowas kann ich nicht ab!


    Bei solch wichtigen Dingen MUSS man meiner Meinung nach einfach miteinander REDEN. Ich will nicht wissen, wie seine Probleme genau sind, ich will aber wissen, woran ich bin! Oder woran WIR sind! Für mich klang damals dieses "gib mir bitte einfach Zeit, ich weiss nicht wie lange!" seeeehr nach Ausrede, damit er mich nicht sehen muss... Ich finde, ich hätte schon ein Recht darauf gehabt, dass er mit mir REDET. Man kann nicht einfach vor allem davon laufen...

    Aber egal, es ist jetzt vorbei.


    Und ich finde, ich habe nichts falsches gemacht, ich hätte es vielleicht besser machen können, wenn ich die Kraft dazu gehabt hätte...

    Klar kann man das akzeptieren, aber ich persönlich fändd as auch sehr schwer.


    In einr Situation sein, wo man nich weiß obs nun weitergehtoder nicht undwie lange man warten muss... Das kann ja von 1 Woche bis 3 Jahre alles sein. Das fände ich acuh sehr zermürbend.


    Ich kann echt verstehen wenn man seine Zeit für sich braucht um siene Probleme in den griff zu kriegen, aber ich kann einfach nicht verstehen dass man nich mal andeutet was los is...


    Vllt bin ich da auch einfach anders gepolt ":/

    Ja kann sein dass wir da einfach etwas anders ticken... und er tickt so, also passt es sowieso nicht und würde immer wieder zu Problemen führen...


    Ich versuch jetzt einfach nicht mehr an das Schöne zu denken, sondern denke mir einfach: er ist doch dooof.. :-D ;-D

    Na, wenn Du das brauchst.. hat für mich wieder nicht besonders viel mit Liebe zu tun. Jemanden lieben, das heißt für mich: ihm alles Gute wünschen, hoffen, dass es ihm gut geht und – wenn möglich – dazu beitragen. Ob mit oder ohne mich. Sollte mein Partner mich irgendwann verlassen, wird das schrecklich traurig für mich sein, aber ich werde hoffen, dass es weiterhin glücklich ist und ein schönes Leben hat. Weil ich ihn liebe.

    Das klingt aber schön ... Volle Zustimmung.


    Viel, was heute als Liebe ausgegeben wird, ist mehr krasser Egoismus als sonst was. Was bringt der Partner MIR? Was tut er für MICH? Was habe ICH davon?


    (Damit meine ich aber ausdrücklich niemanden der hier Mitschreibenden.)

    Naja, ich seh das schon ein bisschen bei Seeepferdchen: Er soll sich um mich kümmern, er soll so funktionieren, wie es mir gefällt, was ist mit meinen Bedürfnissen... Und dann die Äußerungen: wenn wir uns trennen, will ich ihn hassen, er soll keine andere finden, damit er leidet und mich wieder will.. :-/

    Jorina

    Zitat

    Viel, was heute als Liebe ausgegeben wird, ist mehr krasser Egoismus als sonst was. Was bringt der Partner MIR? Was tut er für MICH? Was habe ICH davon?

    Das sollten ja auch die wichtigsten Fragen sein. Die Antworten darauf sind interessant.

    Jorina

    Zitat

    Mag sein. Nur ist das erst mal keine Liebe.

    Weil jemand der Liebt nur selbstlos ist und immer zuerst an den Partner denkt? Egoismus Pfui – Altruismus Hui...So ein Schwachsinn. Wohlfühlgülle.