Ich weiß nicht weiter...

    Es tut mir leid, aber ich komme nicht klar. Kann mir bitte jemand helfen? Bitte? Ich hoffe, der Faden wird nicht gleich wieder geschlossen… Bitte nicht :(


    Meine Beziehung besteht immer noch. Gerade sitz ich hier nur heulend und komme nicht klar. Ich komme absolut nicht klar. Meine Gedanken überschlagen sich so… Ich habe eben 3 Tropfen Escitalopram genommen. Ich weiß nicht, ob es daran liegt..


    Ich habe noch nie in meinem Leben so viel geweint. Ich fühle mich nicht verliebt. Gerade fühle ich mich nur verzweifelt und hoffnungslos und weiß nicht weiter. Ich traue mich aktuell nicht, Fotos von mir und meinem Freund anzugucken, weil ich denke, er sieht doof aus. Haha. … Ich weiß nicht, ob das ein Zwangsgedanke ist oder die Wahrheit, die ich mir bisher nicht eingestehen wollte. Ich habe mir irgendwie die Fotos angeguckt und versucht, etwas zu finden, was ich an ihm äußerlich mag. Ohman. Sein Charakter haut mich um..


    Das Problem ist: Er ist der einzige Mensch, den ich hier kenne. Ich verstehe mich so unfassbar gut mit ihm und alles, es ist der Wahnsinn. Ich kuschle auch gerne mit ihm, die Nähe ist toll. Aber vielleicht stehe ich ja echt nicht auf ihn? Ich weiß nicht, ob ich mich gerade in etwas hineinsteigere oder das einfach die Wahrheit ist.


    Ich weiß nicht, was ich ohne ihn machen soll. Mir geht es psychisch ja eh schon schlecht und ohne ihn habe ich hier niemanden mehr.


    Bitte nicht gleich wieder den Faden schließen. Ich komme gerade wirklich nicht klar und weine nur… :( Kann man den Faden wenigstens ne Woche offen lassen? Ich MUSS da nochmal drüber reden... Bitte :( Ich weiß nicht weiter...


    Bitte :(

  • 32 Antworten

    Hallo Yuna,


    ich kenne deine anderen Fäden nicht und liege daher vielleicht daneben, aber dein Freund ist nicht das eigentliche Problem, oder?


    Für mich liest sich das so, als würdest du nur mit ihm zusammenbleiben, weil du sonst niemanden hast, und das ist natürlich nicht in Ordnung.


    Natürlich kann Liebe wachsen und man kann auch durchaus in einen tollen Charakter verliebt sein, aber zu befürchten, dass der Partner „doof aussieht“ ist nun keine gute Basis. Oder würdest du wollen, dass dein Freund andersrum so denkt?


    Wenn du wirklich in ihn verliebt wärst, hättest du auch kein Problem mit seinem Aussehen. Denk noch mal in Ruhe darüber nach, wo die Reise mit euch hingehen soll und sprech mit ihm. Er sollte wissen, wie deine Gefühle aussehen um für sich entscheiden zu können, ob er trotzdem in eure Beziehung investieren will.


    Denn eins ist klar, er sollte nicht als Lückenbüßer herhalten, nur weil du sonst keine sozialen Kontakte hast.


    Yuna, beantworte deine Fragen bitte selbst. Was hast du am Anfang der Beziehung gedacht und gewollt? Alles andere danach hat dich nur in eine Krise gestürzt, weil du immer wieder versuchst Liebe zu definieren, obwohl du sie aus Mangel an Erfahrung nicht definieren kannst. Du bist da so stur, du willst alles richtig machen und dich anderen anpassen. Die meisten Menschen, auch die hier schreiben werden, haben ein Problem mit der Liebe und sie machen sie an dem fest, was sie dafür halten. Das kann mal richtig sein, kann aber auch vollkommen daneben liegen und es wird viele Widersprüche geben. Des einen Freud ist hier des anderen Leid.

    Du wirst hier wieder alles an Antworten finden und du wirst versuchen, es in dein Denksystem und in dein Gefühlsystem zu pressen und es wird dich noch mehr runterziehen. Zuerst musst du zu dir selbst finden und dann kann du auch deine Beziehung besser verstehen.

    xYunax schrieb:

    Ich weiß nicht, was ich ohne ihn machen soll. Mir geht es psychisch ja eh schon schlecht und ohne ihn habe ich hier niemanden mehr.

    Bestimmt hast Du mal von "emotinaler Abhängigkeit" gehört...

    Sich so dermaßen auf einen anderen Menschen zu verlassen, macht einen dependent, also nur bedingt handlungsfähig. Der einzige Mensch, auf den Du Dich verlassen kannst, bist Du selbst.

    Zudem bringst Du Dein Gegenüber in eine bedenkliche Situation.

    Wenn Du mit diesem Menschen nich glücklich bist ( "Ich habe noch nie in meinem Leben so viel geweint. Ich fühle mich nicht verliebt."), mach Dich frei davon.

    Andererseits sagst Du dass es der "Wahnsinn" sei, wie gut Ihr Euch versteht.

    Vielleicht verbinden Dich mit dem Menschen "einfach nur" freundschaftliche, platonische Gefühle? So eine Art von "Tugendliebe"..

    Evtl. kannst Du Dir Zeit nehmen, in der eine gewisse Kontaktsperre (Deinerseits, innerlich und aktiv) zu diesem Menschen besteht, in der Du herausfinden kannst, was Du Dir für Dein Leben wünschst.

    Besteht für Dich die Möglichkeit, in einen Verein zu gehen, z.B. Sport treiben, Musik machen, Theater spielen, Kochgruppe, etc., oder willst Du das gar nicht?

    Wenn "Er" der einzige Mensch ist, den Du dort kennst, bist Du vermutlich neu in der Gegend. Die oben genannten Beispiele sind Möglichkeiten, schnell mit Leuten aus der Gegend in Kontakt zu kommen. Sonst gibt es noch das Internet, z.B. facebook hat viele Ortsgruppen, in denen man schnell Kontakt finden kann, wenn man es denn möchte.

    Liebe Grüße und viel Kraft @:)

    xYunax schrieb:

    Kann man den Faden wenigstens ne Woche offen lassen? Ich MUSS da nochmal drüber reden... Bitte :( Ich weiß nicht weiter...

    Öfter mal was Neues, hm? Vielleicht magst du dir deine alten, ellenlangen Fäden nochmal durchlesen? Bis auf die Tatsache, dass du nun erstmalig das Medikament ausprobiert hast, scheint sich ja nichts geändert zu haben, oder?

    Was erhoffst du dir von den med1-Usern? Dass sie dir nochmal zuhören? Wieder und wieder und wieder das gleiche schreiben? Dass du dich dadurch ein winziges bisschen weniger unzulänglich fühlst und Energie schöpfen kannst? Dafür, dass du dich immer weiter im Kreis drehst und auf der Stelle trittst.

    Das ist doch absolut destruktiv!

    Was hast du denn in den letzten Wochen und Monaten AKTIV getan, damit es dir besser gehen kann?

    Imma schrieb:

    ich kenne deine anderen Fäden nicht und liege daher vielleicht daneben, aber dein Freund ist nicht das eigentliche Problem, oder?

    Würde eventuell Sin machen, mal einen Blick in die anderen, teils ellenlangen Fäden mit so ziemlich exakt dem gleichen Inhalt zu werden:


    Als nachdenklicher Mensch seine erste Beziehung haben...

    Leide ich jetzt echt unter Zwangsgedanken?

    ..und Nein, es ist davon auszugehen, dass der Freund NICHT das eigentliche Problem ist.

    Die Administration und Moderation hatte Yuna deshalb (und weil sie sich seit JAHREN bezüglich einiger Themenkomplexe nur im Kreis dreht) eine Themenbeschränkung auferlegt, damit sie hier durch die User nicht weiter unterstützt wird, nicht aus ihrem destruktiven Teufelskreis auszubrechen.

    Beeindruckend, ich hatte naiverweise irgendeinen Fortschritt erwartet. Keine Ahnung, halt ein neues Problem ala 'Mein Freund und ich wollen zu sammen ziehen und können uns nicht entscheiden, Teppich oder Laminat' oder so.

    Aber doch nicht wirklich das gleiche Thema erneut, dass wir hier Monate lang im Forum in mehreren Fäden und auch per PN immer und immer wieder durchgekaut haben. Ohne Einsicht oder Verbesserung natürlich.

    ja super, ich habe es mal wieder nicht verstanden und nehme mir Zeit, zu antworten...

    #imHerzenblond .....

    P.S. Wer ist so blöd, um fake - Fragen zu erstellen? Die ganze Zeit, die draufgeht... ja und wer ist so blöd, zu antworten.... Lila %-|

    hallo, hast du psychologische hilfe? es ist keine gute idee psychopharmaka ohne therapeutische begleitung zu nehmen. sie müssen regelmäßig eingenommen und auch die leberwerte kontrolliert werden.


    was sind die ursachen für deine psychischen probleme? bist du familiär vorbelastet?


    vielleicht ziehe ich mir doch noch die oben genannten beiträge rein.

    Ich merk schon, das war keine gute Idee. Nur gerade ist wirklich nicht mein Tag und ich sitz hier nur heulend. Tut mir leid.


    Ich suche einen Therapeuten, aber das dauert.... Und es mit einem privaten Therapeuten zu versuchen, ist auch nicht einfach, wegen diesem Kostenerstattungsverfahren... Das ist schwierig. Ich wollte da die Tage mit nem Hausarzt drüber reden oder die KK fragen, was sie dazu sagt. Aber ich habe ja gehört, es ist schwierig, die davon zu überzeugen...


    Ich habe öfters Gespräche mit einer Beratungsstelle, hoffentlich können die mir irgendwie helfen. Das ist gerade meine einzige Anlaufstelle.


    Ich war bei einer Psychiaterin, die absolut grauenvoll war und mich zum weinen gebracht hat und mich nicht (mehr) behandeln will. Die war schrecklich und das, nachdem ich monatelang auf einen Termin gewartet habe. Das zerrt immer noch an meinen Nerven, dass ausgerechnet ich an so jemanden geraten bin. Eine Diagnose habe ich immer noch nicht. Auch keine Dringlichkeitsbescheinigung...


    Ich versuche was zu tun, aber es ist nicht einfach. Ich weiß, es gibt noch die Möglichkeit einer stationären Therapie oder eine Reha, von der wurde mir so beiläufig erzählt, aber ich fühle mich so verpflichtet, zur Arbeit zu gehen... und ich weiß nicht, wie ich das mit meinem Arbeitgeber und meinem Lebenslauf und so vereinbaren soll. Außerdem müsste ich mich dringend bewerben, aber das kann ich psychisch gerade nicht. Ich weiß noch nicht, wie ich das dem Arbeitsamt verklickern soll.


    Sorry. Naja, wisst ihr wenigstens, was ich so mache. Dann macht halt wieder zu.

    Du kannst Dich jederzeit in die psychiatrische Notfallambulanz einweisen lassen, wenn es kritisch ist. Dort bist Du beobachtet/behütet.

    Ansonsten sind das "halbe Sachen". Du beklagst Deine Situation und erwartest Hilfe von einem Laienforum, indem sogar Deine Authentizität bezweifelt wird.

    Sonst sind das alles nur Floskeln, in denen Du Deine Wunden leckst, aber kein Verbandstmaterial anerkannt wid.

    In meinen Augen ist das die pure Selbststilisierung als Opfer. "Ich war bei einer Psychiaterin, die absolut grauenvoll war und mich zum weinen gebracht hat und mich nicht (mehr) behandeln will. Die war schrecklich und das, nachdem ich monatelang auf einen Termin gewartet habe. Das zerrt immer noch an meinen Nerven[...]" MIMIMI

    Ich will meine Nägel lackieren, aber mag Nagellack nicht....]:D

    Zitat

    Ich war bei einer Psychiaterin, die absolut grauenvoll war und mich zum weinen gebracht hat und mich nicht (mehr) behandeln will. Die war schrecklich und das, nachdem ich monatelang auf einen Termin gewartet habe. Das zerrt immer noch an meinen Nerven, dass ausgerechnet ich an so jemanden geraten bin. Eine Diagnose habe ich immer noch nicht. Auch keine Dringlichkeitsbescheinigung...



    Ich versuche was zu tun, aber es ist nicht einfach. Ich weiß, es gibt noch die Möglichkeit einer stationären Therapie oder eine Reha, von der wurde mir so beiläufig erzählt, aber ich fühle mich so verpflichtet, zur Arbeit zu gehen... und ich weiß nicht, wie ich das mit meinem Arbeitgeber und meinem Lebenslauf und so vereinbaren soll. Außerdem müsste ich mich dringend bewerben, aber das kann ich psychisch gerade nicht. Ich weiß noch nicht, wie ich das dem Arbeitsamt verklickern soll.

    Veränderungen sind nie einfach. Irgendwann muss man aber einen radikalen Strich ziehen und eben den (unangenehmeren) Weg gehen. Eine stationärer Aufenthalt wäre sicherlich hilfreich, gerade um eine Diagnose und entsprechende Hilfestellungen zu erhalten.


    Leider ist ein Doktortitel kein Garant für soziale Kompetenz und Empathie. Es ist mir bei meinen ersten Psychiater auch passiert. Ich habe meine ganzen Hoffnungen in den Termin gelegt und wurde dann nur rüde abgefertigt. Ich habe mich letztlich für einen Wahlarzt entschieden.

    Lila84

    Zitat

    In meinen Augen ist das die pure Selbststilisierung als Opfer. "Ich war bei einer Psychiaterin, die absolut grauenvoll war und mich zum weinen gebracht hat und mich nicht (mehr) behandeln will. Die war schrecklich und das, nachdem ich monatelang auf einen Termin gewartet habe. Das zerrt immer noch an meinen Nerven[...]" MIMIMI

    Sie hat monatelang auf einen Termin gewartet und auf Hilfe gehofft, die sie nicht bekommen hat. Ihre Niedergeschlagenheit ist objektiv völlig nachvollziehbar, gerade für einen psychisch angeschlagenen Menschen.