Ah, ok, danke.

    Zitat

    Und es ist halt besser wenn man sagen kann, dann und dann in dem Zusammenhang ist das und das passiert

    Also ein Protokoll führen. Aber ist das ausreichend aussagekräftig? Oder wäre das Mädel besser beraten, wenn sie Zeugen benennen könnte?

    Natürlich.


    Aber wenn man keine gescheiten hat ?


    Aber ich will hier doch Mut machen und nicht abschrecken.


    Der Freund könnte aber bestimmt auch was dazu sagen. Oder evtl die Grosseltern, würden die helfen ?

    Hallo Lilienmarie,


    hey.. ich verstehe sehr gut wie Du Dich fühlst, ich bin nämlich ähnlich aufgewachsen. Nur ging das bei mir schon so mit 6-7 Jahren los. Du bist fett, du bist dumm, du bist hässlich, du kannst nichts, aus Dir wird nichts, du landest in der Gosse, du bist zu nichts zu gebrauchen, wäre besser wenn du weg bist dich vermisst sowieso niemand. Kenne ich alles. Alles. Jahrelang, jeden Tag.


    Hör mal erst mal bist Du nicht so ein schlechter Mensch wie Dein "Vater" es darstellt. Ich habe eins gelernt, dass der der mich kleingemacht hat, die arme Wurst ist. Ein Mensch voller Minderwertigkeitskomplexe der selber im Leben nix auf die Reihe gekriegt hat, dem ein Kind bereits intellektuell überlegen gewesen ist. Also solltest Du Dir immer vor Augen halten, dass er ein ganz armer Wicht ist. Und nicht Du !


    So jetzt geht's darum, dass Du da weg willst bzw. musst. Du kannst den Weg wählen, dass Du zum Jugendamt gehst und darüber dann in eine Wohngruppe oder vlt eine eigene kleine Wohnung über die Jugendhilfe bekommst. Führt dann aber dazu, dass Deine Mutter darunter sehr leiden wird und ich weiß, dass du das nicht möchtest. Und ich glaube das wird für Dich auch keine shcöne Zeit.


    Oder Du hältst noch bis zum Ende der Ausbildung durch und sobald du ausgelernt bist und einen Job hast, ziehst du aus. Dann bist Du volljährig und es kann dir keiner mehr verbieten. Dieser Weg wäre wahrscheinlich am besten. Oder, Du ziehst, obwohl noch in der Ausbildung, mit 18 Jahren aus. Wird aber finanziell eng und ich glaube da werden Dir deine Eltern finanziell Steine in den Weg legen. Kindergeld nicht auszahlen etc und das bedeutet wieder Lauferei und Stress und Palaver bis Du es dann endlich bekommst. Kauffrau für Bürkomm. dauert soweit ich weiß zwei Jahre oder? Jetzt müsstest Du im ersten Ausbildungsjahr sein. Das heißt Du müsstest noch bis Mitte 2018 die Zähne zusammenbeißen, bis Deine Lehre zu ende ist und Du ganz legal ausziehen darfst. Ich habe es damals genauso gemacht.


    Hey Du schaffst das... wird schon werden. Hört sich jetzt schlimm an, aber auch diese 1,5 Jahre werden vorbeigehen...

    Mama beschützt mich die zeigt dem Papa schon wo es lang geht aber wenn sie dann mal außer Haus ist gibt es denn wieder Ärger weil ich petzten war


    Hab ihn heute als er mich angezickt hat die Frage gestellt ob ich lieber tot sein soll darauf hin meint er ich spinne aber wenn ich unbeidngt möchte in der küche ist ein messer kannst dich gerne umbringen aber erwarte von mir kein Mitleid dann kam meine Schwester und sagte Papa wie kannst du sowas sagen dann hat er sie in den Arm genommen und gesagt ich hab es doch gar nicht so gemeint und seit meine zwei Schätze und werde euch immer beschützen

    Und mein Freund hat schon was gesagt mein Vater ist auch damals drauf eingegangen nur jetzt traut sich mein Freund auch nicht mehr so er hat Angst das wenn er was sagt das er mich dann nicht mehr sehen darf :�(

    Du solltest auch Verständnis für dienn Vater haben. Du kannst ihn ja mal fragen, wie es ihm geht, und was er für Probleme hat. Wenn er überhaupt darüber reden kann und will...


    Noch Kinder versorgen soll/will man auch, und soll denen eigentlich zeigen wo das langgeht im Leben. Dazu muss man das aber erstmal selber wissen, und dann müssen die Kinder es auch annehmen.


    Trotzdem wenn dein Vater sich echt daneben benimmt, dann sag ihm, wenn dir das weh tut oder das du das nicht ertragen kannst und dass das nicht funktioniert. Vielleicht wacht er mal auf.


    Konflikte und Reibereien, Frust und schlchte Laune müssen irgendwie abgearbeitet werden ohne dass man andere und sich noch extra überflüssig fertig macht. Probleme gibt's eh genug im Leben.........

    zuerst drücke ich dich mal ganz fest. mir ging es so wie dir, nur dass meine mama mir nicht helfen konnte, da sie schon früh verstarb.


    ich bin noch in der ehemaligen ddr aufgewachsen u wußte nicht wo ich hilfe bekomme. habe mich geschämt es lehrern oder wem anders zu sagen, was bei uns zu hause los war.


    du hast jetzt gute möglichkeiten, geh so schnell es geht zum jugendamt. die helfen dir, damit du zu deiner oma ziehen kannst wenn sie der meinung sind, dass du da gut aufgehoben bist.


    es gibt aber auch noch die möglichkeit in ein betreutes wohnen zu ziehen. dort hilft man dir dich auf deine zukunft vorzubereiten und ermöglichen dir auch den kontakt zu deiner mama u deiner schwester und deine oma kannst du auch besuchen.


    die helfen dir, dass du dein kindergeld bekommst u eventuell unterhalt von den eltern, wenn sie den zahlen können.


    alg 2 bekommst du, auch wenn du unter 25 bist.


    deine mama wird am anfang traurig sein, aber wenn sie dich liebt wird sie dich gehen lassen, weil sie weiß wie sehr du zu hause leidest.


    sie wird sich daran gewöhnen und dir auch nicht böse sein.


    dein vater wird sich nicht ändern, für dich ist es auf jeden fall besser wenn du ausziehst. Du musst jetzt wirklich nur an dich und dein wohl denken. alles abndere wird wieder und so einen vater brauchst du nicht.

    Zitat

    Du solltest auch Verständnis für den Vater haben. Du kannst ihn ja mal fragen, wie es ihm geht, und was er für Probleme hat…


    Trotzdem wenn dein Vater sich echt daneben benimmt, dann sag ihm, wenn dir das weh tut oder das du das nicht ertragen kannst und dass das nicht funktioniert. Vielleicht wacht er mal auf.

    Ganz ganz schlechte Idee! Ich glaube, Du verkennst das Problem. Mit einem Menschen, der die Tochter wie einen Putzlappen behandelt, kann man nicht normal reden - zumindest nicht die TE selbst als Betroffene. Es würde nur zu weiteren Eskalationen kommen.


    Die einzige, die dem Treiben des Vaters Einhalt gebieten könnte, wäre die Mutter.

    @ Lilienmarie16

    Du hast jetzt wirklich zwei Möglichkeiten:


    1. Wie die anderen schrieben, dich an das Jugendamt wenden oder


    2. Im wahrsten Sinne des Wortes bis zum 18. Geburtstag oder Lehrabschluss die Zähne zusammenbeißen und deinen Vater reden lassen. Biete (auch wenn es schwer fällt) so wenig wie möglich Angriffsfläche. Du hast ja zumindest eine Mutter, die auf deiner Seite ist.


    Ich weiß, das ist leichter gesagt als getan, aber ich kenne das alles. ??mit einem Vater der mich bei dem geringsten harmlosen Widerwort verprügelt und einer Mutter, die mich als dumm, faul, hässlich und schlimmeres bezeichnet hat und mich im Prinzip bis heute (inzwischen ist sie allerdings dement) wie ein kleines Kind behandelt??


    Ich hatte damals nur die zweite Möglichkeit.

    Zitat

    ich bin noch in der ehemaligen DDR aufgewachsen u wusste nicht wo ich Hilfe bekomme. habe mich geschämt es Lehrern oder wem anders zu sagen, was bei uns zu Hause los war.

    Heutzutage werden Lehrer, Ärzte und andere für Anzeichen sensibilisiert. Aber damals hätte das nicht viel gebracht. Meine Schwester hat das mit dem Lehrer bei einer an sich völlig harmlosen Sache versucht. Das ging völlig nach hinten los und es ist eskaliert. ??Der Lehrer konnte sich überhaupt nicht in unsere Lage versetzen und hat unseren nach außen hin völlig verständnisvoll tuenden Vater angesprochen. Was in der Familie ist, "geht NIEMANDEN etwas an" und uns war natürlich bei Strafe verboten, was nach außen dringen zu lassen.??


    Aber die Zeit bis zum Auszug – ich bin mit 19 zum Studium gegangen- ging tatsächlich vorbei.


    Lilienmarie16, wie auch immer Du dich entscheidest, Du schaffst das. :°_

    Es ist immernoch denkbar, dass die Lilienmarie16 vielleicht ihrem Vater auch irgendwo Unrecht getan hat, und das die Sache deshalb mehr eskaliert ist, als es durch seine eigene Schuld der Fall ist. Wissen wir es? Es ist immer die Gefahr wenn man nur eine Person in einem Konflikt kennt, dass man Sachen falsch einschätzt. Ja, sogar bei dem Fehlverhalten, über das sie hier berichtet.


    Der Rat, dass man bei Streit Acht haben soll, dem anderen nicht selber Unrecht zu tun ist universell.


    Es nützt nichts hier einer Partei im Streit nach dem Mund zu reden. Das wünschenswerteste Szenario ist, dass das eine Art normale Krise ist, und dass sie sich wieder mit ihrem Vater wenigstens mal besser versteht oder sogar gut.


    Ich plädiere hier nicht dafür, jede Ungerechtigkeit hinzunemen, auf keinen Fall, wofür ich plädiere ist: Wenn man im Streit mit seinem Vater endgültig auseinandergeht, dann sollte man sich hinterher nicht vorwerfen, dass man nicht alles versucht hat was normal und Recht und billig war.

    Sie soll kein Verständnis haben für krasses Fehlverhalten gegen sie.


    Aber was für ein Mensch ist der Vater? Wie ist seine Situation? Hasst er wirklich seine Tochter? Ist er aggressiv weil er einfach bösartig ist, oder leidet er unter etwas, das er erstmal nicht unbedingt selbst zu vertreten hat, und wird unter dem Druck unausstehlich?


    Das sind doch Grundlagen der Konfliktbewältigung. Steht es uns denn zu, abschließende Urteile über den Vater zu sprechen? Helfen wir der Tochter damit?


    Klar, ist der Vater durch und durch bösartig, dann muss sie sich abgrenzen. Aber ist er bösartig? Diese Frage muss beantwortet werden.

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    Aber was für ein Mensch ist der Vater? Wie ist seine Situation? Hasst er wirklich seine Tochter? Ist er aggressiv weil er einfach bösartig ist, oder leidet er unter etwas, das er erstmal nicht unbedingt selbst zu vertreten hat, und wird unter dem Druck unausstehlich?

    Das ist ja alles schön und gut. Trotzdem sind das alles keine Fragen, die sich ein 17-jähriges Mädchen, das sich in hier geschildeter Lage befindet, stellen muss. Nichts für ungut, aber ich finde deine Beiträge hier gerade nicht sehr hilfreich für die TE. Niemand, der sich solchen Gemeinheiten ausgesetzt sieht, muss sich in erster Instanz darüber Gedanken machen, was den anderen dazu bringt, so und nicht anders zu handeln. Wo soll das hinführen, vorallem als 17-jährige Tochter?


    Wichtig ist doch, welche konkreten Möglichkeiten sie hat, um aus dieser ungünstigen Situation auszubrechen, wie sie sich situativ schützen kann oder ihr hier wenigstens die Möglichkeit zu geben, alles mal aufzuschreiben, wie SIE sich dabei fühlt ohne dabei Vermutungen aufstellen zu müssen, wie sich ihr Vater fühlt, wenn er fies zu ihr ist. Das ist schon ein wenig absurd. ":/

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    Klar, ist der Vater durch und durch bösartig, dann muss sie sich abgrenzen. Aber ist er bösartig? Diese Frage muss beantwortet werden.

    Diese Frage muss (und kann) an dieser Stelle überhaupt nicht beantwortet werden. {:(