Zitat

    Warum versuchst du, die Sache durch deine Wortwahl abzuschwächen?

    ich denke aus einer Art Selbstschutz. Schrecklich sich selber eingestehen zu müssen, dass der Mann den man liebt, eine kontroverse Diskussion mit seiner körperlichen Überlegenheit beendet. Er hat seinen Penis dafür mit-benutzt um dich zu disziplinieren. So sehe ich das.

    Zitat

    Findest du das vielleicht komisch?

    Wenn Du meinen Beitrag als komisch empfindest dann tut es mir leid (für Dich) Sorry, aber mein Beitrag sollte nur ausdrücken wie ich die Situation empfinde.


    Vielen Dank auch Dir, und ein schönes Leben %-| *:)

    Die Beiträge von Die Dosis macht das Gift und Black Gun kann ich voll unterschreiben. Ich finde es sehr wichtig, daß sich auch Männer hier zu Wort melden und das ganze auch nicht verharmlosen.


    Das Problem ist, daß Du den Menschen und die Tat nicht zusammenbekommst: Dein Freund tut so etwas nicht. - Doch, leider schon. Das ist ein riesen Schock.


    Kannst Du dich vielleicht einer Freundin anvertrauen? Oder es gibt doch so etwas wie Frauennotruf/-Beratungsnummern. Vielleicht kannst Du da mit jemandem reden, der Dir hilft, das Geschehene besser einordnen zu können.

    was genau er sich dabei gedacht hat, wissen wir nicht und ich denke, dass sollte die TE mit ihm klären. Ich kann es wirklich nicht sagen. Von "er wollte das nein nicht wahrhaben" bis "er hat bewusst Macht ausgeübt" ist alles plausibel, aber das wissen wir nicht. Wie gesagt, Lieblosigkeit und Zwang sind die objektiven Faktoren, die es m. M. n. zu einer Vergewaltigung machen.


    leider werden sehr viele Vergewaltigungen von (Ex)-Freunden und in der Ehe begangen. Das ist nicht untypisch. Der böse fremde Mann hinterm Busch macht nur einen Teil der Vergewaltigungen aus.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Vergewaltigung#Kriminologische_Betrachtung

    Sir Telemark

    Ich glaube auch, daß das leider relativ häufig vorkommt. Es wird nur nicht darüber gesprochen, ist ja nix, was man gerne den Frundinnen beim Kaffeklatsch erzählt "mein Freund hat mich übrigens letztes WE vergewaltigt / gegen meinen Willen zum Sex genötigt"


    Und wie auch hier, ist es den Betroffenen anscheinend oft gar nicht richtig bewusst, was da abgelaufen ist. Dazu kommt Scham, nicht Wahrhaben wollen...

    SirTelemark

    Zitat

    leider werden sehr viele Vergewaltigungen von (Ex)-Freunden und in der Ehe begangen. Das ist nicht untypisch. Der böse fremde Mann hinterm Busch macht nur einen Teil der Vergewaltigungen aus.

    Und genau das macht es so schwer, es ist ein Mensch den man kennt, liebt und vertraut.


    Ich kann Alias 711589 gut verstehen, dass sie das Verhalten ihres Freundes nicht so klar einordnen kann,wie ein Außenstehender.


    Wie soll man das begreifen , ertragen und verarbeiten in so kurzer Zeit ?

    Für mich hat es nichts mit Temperament zu tun, wenn beim Streit Gegenstände durch die Gegend fliegen und Türen geknallt werden, sondern eher mit Hilflosigkeit den eigenen Gefühlen gegenüber, weil man nicht weiß, wie man sonst seine Bedürfnisse befriedigt bekommt. Ich sehe den Sex, der darauf folgt, als Machtinstrument, um diesen Gefühlen zu entfliehen. Und wenn man sich das angewöhnt hat, dann werden die Bedürfnisse des Streites darauf übertragen, aus negativen Gefühlen werden so kurzfristig wieder gute, bis zum nächsten Mal. Diese Gewohnheit hat ihm wohl scheinbar das Recht gegeben den Sex einzufordern, damit er den nötigen Ausgleich bekommt.


    Bewusst war er sich dessen anscheinend nicht, aber das ändert nichts an der Tat. Ich erkenne hier keine Liebe, die beiden Seiten gut tut, sondern eher gegenseitige emotionale Abhängigkeiten und zwei Menschen, die nicht wissen, wie sie ihre Bedürfnisse miteinander leben können, ohne das man Grenzen überschreitet.

    für mich gibt es klare indizien, weshalb es auch von seiner seite aus eine gewalttat gewesen sein muss und nicht bloss ein "versehen" oder ein "missverständnis" oder ein "ich hab ihr 'nein' überhört":


    1. dass er all seine kraft und sein gewicht eingesetzt hat, um sie ruhigzuhalten, keinen widerstand zuzulassen.


    2. die lieblosigkeit, fehlende zärtlichkeit, grobheit. die TE hat ja selbst geschrieben, dass ihr nachher alles wehtat. nachdem die beiden ja sehr leidenschaftliche menschen zu sein scheinen, gehe ich davon aus, dass sie auch in der vergangenheit schon harten sex hatten; dass er ihre körperliche "schmerzgrenze" genau kennt. das war ihm dieses mal aber scheinbar egal, scheinbar hat er ihren unterleib ohne jede rücksicht auf verluste malträtiert.

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    [...] (Bezug auf gelöschte Inhalte)


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    Vielleicht kann man das irgendwie runterschlucken, aber... wie soll das weiter gehen?


    Er hätte dir genauso gut eine runter hauen können, da ist eine Grenze überschritten die... die der Beziehungs-Absturz ist.


    Da hat -er- ganz deutlich was kaputt gemacht.

    Zitat

    Er hätte dir genauso gut eine runter hauen können, da ist eine Grenze überschritten die... die der Beziehungs-Absturz ist.

    OT: nicht dass ich gewalt in beziehungen gut fände oder verharmlosen wollte... aber wenn man während eines heftigen streits einmal eine saftige ohrfeige kassiert, finde ich das sowohl in sachen ausmaß der körperlichen gewalt als auch in sachen emotionale verletzung ... nicht gut, aber wesentlich weniger gravierend als eine vergewaltigung.