Du schreibst tatsächlich dass dich seine Fixierung auf dich tierisch nervt ? Und was ist mit deiner Fixierung auf ihn ?


    Die ist sicher völlig legitim oder?


    Ganz ehrlich ich habe deinen.ganzen Thread gelesen und ich habe nirgends herausgelesen dass er besonders stark auf dich fixiert wäre.


    Was man von dir leider nicht sagen kann .


    Denn wenn mir jemand tierisch auf die Nerven geht dann verbringe ich nicht Tage Wochen oder sogar Monate mit der Analyse


    von diesem Menschen dazu wäre mir meine Zeit viel zu schade - sorry

    Hallo,


    hat eventuell jemand einen Typ, wie ich den Schmerz, dass meine Eltern unsere begonnene Gesprächstherapie abgebrochen haben und nun mehr dazu übergegangen sind, gemeinsam mit meinen Schwestern, mich auszuschließen? Es tut verdammt weh.


    Ändern kann ich an der Verweigerung meiner Eltern nichts und an der Tatsache, dass sie eben meinen, ich sei das fehlerbehaftete Kind, weil ich nach der Geburt fast gestorben wäre. So sehen sie mich und ich kann mich noch so anstrengen, jeder Fehler, den ich mache, wird so gewogen, als habe ich ein Staatsverbrechen begangen. Ich hatte wirklich die Hoffnung, dass meine Eltern es schaffen, darüber hinweg zu kommen und dass wir es schaffen, ein weniger belastetes Verhältnis zu entwickeln. Dass meine Eltern nun abgebrochen haben und mir damit zeigen, dass sie mich nicht ernst nehmen, dass ich ihnen nicht wichtig genug bin. Das tut so weh - und ich kann da nicht mehr drüber hinweg sehen so wie früher. Früher sagte mein Vater oft, er vergesse Geburtstage und dergleichen wegen der Arbeit - er hatte eine sieben Tage Woche; jetzt ist es auch so, ohne Arbeit.... Ich sehe es nun mehr auch so, dass es letztlich um Macht geht und nicht wirklich um eine schöne Familie. Meine Mutter ist ohnehin abhängig von meinem Vater und hat kein eigenes Leben.


    Ich bin auch so wütend darüber, dass meine Eltern sich so verhalten! Und darüber dass ich nichts machen kann, ausser zu akzeptieren.


    Jedenfalls kann ich mir diese Familie nicht mehr schön reden.


    Sorge habe ich nun um meine jüngste Schwester; sie tut mir so leid, weil sie jetzt auch ein bisschen von meinen anderen zwei Schwestern gemobbt wird; und ich kann ihr nicht helfen. Sie sucht auch nicht unbedingt nach Nähe zu mir. Ich habe den Eindruck, dass sie total enttäuscht ist von der ganzen Familie, völlig nachvollziehbar. Ich würde ihr gerne helfen als ihre Schwester. Wütend bin ich damit einhergehenden auch über meine Eltern, dass sie nach wie vor sich als Opfer sehen. Die sind so sehr mit sich selbst beschäftigt, Wahnsinn dass wir trotzdem groß geworden sind. Ich sehe meine Eltern auch nicht unbedingt als solche, weil sie halt was Familie betrifft sehr unselbständig sind. Sie haben auch gar nicht den Anspruch etwas selbstständig machen zu wollen; ich finde das erbärmlich und kann mit solch Menschen wenig anfangen. Ich habe den Eindruck, sie versuchen uns auch in gewissen Dingen unselbständig zu halten, damit sie gebraucht werden; sie haben ja ansonsten auch fast nichts im Leben. Ich finde sie genau so egoistisch wie ihre Eltern, die früher an vier Tagen in der Woche bei uns waren und geputzt und gekocht haben. Als ich damals für die Ausbildung in eine andere Stadt zog, war ich diejenige, die die Familie im Stich ließ. Ich finde es total schwierig mit Menschen umzugehen, die andere so an sich binden zu suchen und die andere so sehr für sich nutzen wollen. So fühle ich mich mittlerweile: in die Welt gesetzt, weil meine Eltern nicht alleine sein wollen, weil meine Eltern Menschen wollten, die so sind, wie sie ihnen gefallen und nicht, wie diese selbst sind bzw so dass diese für eine gewisse Zeit in der Familie sind und dann ihr eigenes Leben leben. Meine Eltern können Abstand auch gar nicht zulassen, also sie haben aus meiner Sicht gesehen ein Problem mit Nähe und Distanz. Ich habe auch den Eindruck, dass sie kein Vertrauen haben, dass ihr Kinder auch nach dem Auszug zu ihnen kommen - natürlich nicht täglich, dafür dann wenn man auch etwas Zeit hat. Aber das verstehen ja meine Eltern nicht. Stattdessen verschärfen sie jetzt ihr Machtspiele.und seitdem meine Mutter den Kontakt zu ihrer Familie auf das Nötigste reduziert hat, sucht sie uns Kinder auch stärker zu manipulieren bzw ihr sch* Machtspiele zugespitzter zu treiben. Und genau über dieses Verhalten regt sie sich bei ihrer Familie auf... Ich verstehe echt nicht, wieso sie sich selbst das auch antut? Mir wäre das zu anstrengend. Und bei mir bewirkt es nur, dass ich auf Abstand gehe.


    Hat jemand einen Tipp was ich noch machen könnte?


    Ich finde die Situation sch* und kann die anderen nicht ändern, nur mich.

    Wie wäre es mit weniger Kontakt ?


    Du hast selbst schon festgestellt dass du deine Eltern nicht ändern kannst warum versuchst du dann nicht dich von ihnen zu distanzieren ?


    Dein Kampf um die Liebe deiner Eltern kostet dich sicher sehr viel Kraft .


    Warum also diese Kraft nicht in dich selbst stecken um dich voran zu bringen?


    Ab einem gewissen Alter sollten wir loslassen und akzeptieren lernen was nicht zu ändern ist .


    Ein langwieriger Prozess ich weiß habe diesen Kampf auch selbst ziemlich lange gekämpft und er hat mich enorm viel Energie und Lebensfreude gekostet .


    Meine Mutter hat mich aufs tiefste gehasst und was wollte ich mein ganzes Leben.erreichen ? - Ihre Liebe


    Doch mir ging es erst besser als ich damit aufhörte .


    Was mir bei dir auffällt ist dass du für vieles im Leben deine Eltern verantwortlich machst du lenkst aber dadurch von dir als eigenständige Person ab und bleibst nicht bei dir selbst .


    Versuche dein eigenes Leben zu leben du bist erwachsen und brauchst deine Eltern nicht mehr um zu wissen dass du dein Leben im Griff hast und dass du eine starke Frau bist .


    Die Kraft und Fähigkeit steckt in dir - nutze sie :)^

    Danke :)


    Ich nehme meine Eltern für ihren Erziehungsstil in die Verantwortung,denn dafür sind sie es. Sie stellen sich ja selbst gerne als die Eltern schlechthin dar. Dann sollten sie auch in der Lage sein, alle Familienmitglieder im Blick zu haben und nicht nur die, die ihnen gerade in den Kram passen. Das geht ja nun schon so weit, dass sie ihre Ersparnisse aufbrauchen,um meine Schwester in einer Rechtsangelegenheit zu unterstützen, die sie erstens auch selbst zahlen könnte und die zweitens gerade dabei ist, ihre Ersparnisse für Party und dergleichen raus zu werfen.diejenige, die von allen am Sparsamsten ist, darf sich dann noch anhören, sie eine finanzielle Last für die Familie, obgleich meine Eltern für mich nicht mehr zahlen. Was ist das denn für eine Welt? Wie kann man denn als Elternteil ein Kind so unfair behandeln und so die Realität missachten? Und dafür sind meine Eltern verantwortlich. Sie haben mich ja jahrelang so klein gehalten. Und jetzt bin ich dabei auszubrechen, was eben in meiner Verantwortung liegt. Das heißt jedoch im Schlimmsten Fall auch, dass ich den Kontakt zu meinen Schwestern und der Verwandtschaft verliere - da machen meine Eltern ja auch schon kräftig Stimmung gegen mich. Das ist ganz furchtbar, dass ich so ausgegrenzt werde - die Familie die mir früher so viel bedeutete gibt es nicht mehr und ich bin raus bzw schuld. Weil ich mich für mein Leben entschieden habe - deswegen werde ich jetzt ausgegrenzt. Anstatt das meine Familie jeden leben lässt wie es passt, hacken sie dann auf diejenigen herum, die stark versuchen ihren Weg zu gehen, wodurch sie ihnen ja auch keine Last mehr sind. Das wird dann einerseits kritisiert, andererseits durfte ich mir früher immer anhören, dass ich eine Last für sie bin. Und bei meiner Mutter habe ich das Gefühl, dass sie mittlerweile gar kein Mitgefühl mehr hat, sondern nur noch so denkt, dass sie anderen auch schlechtes wünscht, weil es ihr aktuell auch nicht gut geht. Dabei hat sie so viel und auch viel mehr als ich jemals haben können werde. Und trotzdem ist sie so garstig und macht Stimmung gegen mich. Ich finde das furchtbar und es schockiert mich, so behandelt zu werden.


    Den Kontakt suche ich zu reduzieren, allerdings ist es jetzt mein Vater, der ordentlich Druck zu machen sucht, indem er jedes Wochenende fragt, ob ich komme. Er respektiert nicht, dass wir ausgemacht hatten, dass ich mich melde. Er provoziert regelrecht, dass ich absage, um mir die Schuld in die Schuhe zu schieben. Das haben meine Eltern ja nun auch gemacht, was die Gesprächstherapie betrifft- sie reagieren nicht und als ich schrieb, dass ich ihre Entscheidung zum Abbruch akzeptiere, taten sie unwissend und meinten, es wäre meine Entscheidung, sie hätten sich ja nie dagegen ausgesprochen.


    Heißt das jetzt wirklich, dass ich meine Familie verloren habe - weil ich ich bin? Das tut höllisch weh, so ungeliebt zu sein.


    Zumal das auch darauf zurück geht, dass meine Eltern ein Fehlerhaftes Kind nicht wollen. Das sagte sogar die Frau bei der Gesprächstherapie, dass man das merken kann, dass sie solch ein Kind ablehnen. Und dafür nehme ich sie zurecht in die Verantwortung.

    Liebe sunflower


    glaube mir ich weiß wie weh das tut habe ich jahrelang selbst erlebt .


    Und immer dagegen angekämpft soviel vergeudete Lebensenergie soviel Kummer und Schmerz aber dann habe ich aufgehört zu kämpfen und es hingenommen was ich eh nicht ändern konnte.


    Ich möchte dir nur meine Erfahrungen mitteilen und dir vermitteln daß dieser Kampf aussichtslos sein wird da du deine Eltern nicht änderst - dies können.sie nur selbst .


    Man kommt jedoch nicht an dich heran du willst auf diesem Weg bleiben und deine Eltern für alles die Schuld geben .


    Mit Sicherheit haben sie durch ihr Verhalten einiges dazu beigetragen dass du dich so verlassen und entwurzelt fühlst aber wie lange willst du dins noch mitmachen ?


    Du selbst hast es jetzt in der Hand wie dein weiteres Leben verläuft .


    Natürlich kannst du so weiter machen wie bisher dann bist du irgendwann vielleicht mal eine verbitterte und vom Leben enttäuschte Frau oder aber du reißt das Ruder herum und spielst dieses Spiel zu deinen Bedingungen


    Vorwürfe und Schuldzuweisungen bringen dich aber leider nicht weiter glaube mir .

    ...und was sollte ich deiner Meinung nach konkret tun?


    Mit "einfach sein lassen" ist es ja nicht getan. Meine Schwestern hängen da ja auch mit drin und um meine jüngste mache ich mir nach wie vor Sorgen. Ich fühle mich auch schuldig ihr gegenüber, weil ich durch den Kontakt, den ich zu meinen Eltern meide, ja auch sie meide, weil sie noch zu Hause wohnt. Wobei sie ja auch nicht zu mir kommt, was ich ihr schon oft angeboten habe. Sie vermisst mich, das hat sie vor einigen Tagen erst gesagt. Ich vermisse sie auch, obgleich ich auch merke, dass es aufgrund der ganzen Veränderungen in der Familie schwieriger ist.


    Bei meiner Mutter habe ich mittlerweile auch immer mehr den Eindruck, dass sie meinen Vater so sehr zu isolieren sucht, bis er nicht einmal mehr Kontakt zu seinen Kindern, also v.a. zu mir hat - ich habe ihn beruflich immer unterstützt und wenn es Ärger gab, immer deutlich gemacht, wie wichtig der Job ist, zumal er ja auch Alleinverdiener war; meine Mutter dachte immer, er müsse alles stehen und liegen lassen für sie, egal ob das in den Job passt oder nicht. Ich finde nicht einmal, dass sie sich meinem Vater gegenüber aufrichtig verhält. Ich bin nämlich der Meinung, dass man jemanden, wenn man ihn wirklich liebt, unterstützt und sich wünscht, dass er glücklich ist und nicht sein eigenes Glück über das des anderen stellt.


    Jedenfalls weiß ich nicht, wie ich ganz konkret damit umgehen soll - wie hast du es denn ganz konkret gemacht, Ankelina?

    Ja ich habe die letzten Jahre den Kontakt so reduziert wie ich es vor mir selbst verantworten konnte .


    Ich habe zwar meiner Mutter geholfen wenn sie meine Hilfe brauchte und hatte sie Weihnachten bei mir zu Besuch ging einmal die Woche bei ihr putzen und machte die Einkäufe aber sonst versuchte ich mich von ihr fernzuhalten .


    Sie tat mir einfach nicht gut .


    Dann wurde sie so krank dass sie nicht mehr alleine bleiben konnte ich nahm sie dann bei mit auf wir richteten uns alle nach ihr .


    Dann habe ich erfahren wie sie über mich geredet hat als ich in der Arbeit war obwohl sie mir immer vermittelt hat wie gut es ihr bei mir ging.


    Ab da war dann das Maß für mich voll und ich habe sie im Pflegeheim untergebracht .


    Und mich immer mehr von ihr distanziert .


    Ich habe mich gekümmert schließlich war sie meine Mutter aber ich habe mich innerlich immer mehr von ihr entfernt .


    Natürlich verstehe ich daß Dilemma mit deiner kleinen Schwester dass du sie nicht im Stich lassen willst .


    Versuche ganz offen mit ihr zu reden warum du den Kontakt zu deinen Eltern reduzieren musst dass dich ihr Verhalten einfach zu sehr verletzt und du dich schützen musst vor weiteren Verletzungen .


    Du sie aber nie im Stich lassen wirst und für sie da sein wirst aber halt nicht bei euch im Elternhaus.


    Wenn sie dich sehen möchte soll sie zu dir kommen .


    Und du solltest halt wirklich konsequent bleiben denn wenn nicht haben deine Eltern wieder die Oberland und werden dich weiter manipulieren .


    Denke daran du hast nur dieses eine Leben .

    Liebe Ankelina,


    vielen lieben Dank für deine Hinweise @:)


    Ich werde es probieren... allerdings besteht ja genau im Kontakt selbst das Problem, für mich jedenfalls. Mein Vater wird dann nämlich zB sehr übergriffig und meint, über mich frei verfügen zu können, meinen freien Willen respektiert er nicht und er hört auch nicht zu bzw. vergisst absichtlich. Ich weiß nicht, wie ich das früher ausgehalten habe... heute ersticke ich dabei fast. So ein übergriffiges, absichtlich ignorantes Verhalten macht mir auch Angst. Ich bekomme da manches Mal sogar richtig Panik innerlich. Deswegen habe ich auch kein Vertrauen mehr zu ihm und zu meiner Mutter auch nicht mehr - wenn mir etwas passiert, bemitleiden sie erst einmal sich selbst und schimpfen, anstatt daran zu denken, wie es wohl für mich sein muss. Als ich so krank war und erfuhr, dass ich vermutlich keine gesunden Kinder mehr bekommen kann, haben sie mir erst unterstellt, dass ich mir das einbilde; mein Vater sprach sogar mit meinem Arzt. Noch heute, nach fast acht Jahren, tut er noch immer unwissend und ignorant - anstatt dass er die ganze Energie, die er zum Schimpfen über andere mal dazu nutzt, sich mit dem Gesundheitszustand seiner Tochter auseinander zu setzen, um sie schon alleine dadurch zu unterstützen, dass er nicht immer wieder zeigt, dass ihn das nicht interessiert und dass er sie so auch nicht akzeptiert, was mir sehr weh tut. Jedenfalls gingen meine Eltern dann dazu über, sich selbst zu bemitleiden, dass ich ihnen keine Enkelkinder schenken können werde und gleichzeitig tierisch über die egoistischen Frauen zu schimpfen, die keine Kinder in die Welt setzen - ohne zu bedenken, dass es manche auch einfach nicht können. Dann machten sie sich Sorgen über "die anderen" - und bis heute akzeptieren sie nicht, dass sich der Krankheitsverlauf nun einmal erstens anders bei mir ausgewirkt hat als bei einer Cousine von mir, die etwas Ähnliches hatte, aber nicht dasselbe, und dass die Konsequenzen bei mir zweitens nun einmal auch andere sind als bei ihr- zumal ich bis heute noch damit zu tun habe. Es verletzt mich leider noch sehr, dass meine Eltern mich so nicht annehmen. Zugegebener Maßen gibt es kaum jemanden, der das akzeptiert bzw aufmerksam zuhört und sich die Mühe macht, mich so anzunehmen - bei meinen Eltern wiege ich es aber so schwer, weil sie so sehr hohe Erwartungen an mich haben, gleichzeitig dermaßen über ihre Eltern meckern - und jetzt schon mehr Probleme mit ihren Kindern haben als diese, aber darüber werde ich mich jetzt nicht auslassen, sondern es einfach für sich sprechen lassen - und zudem oft so tun, als seien sie Vorzeigeeltern. Um so jemand zu sein, muss man meinem Verständnis nach aber auch wirklich mit dem Kind gehen und kann sich nicht immer nur auf eines konzentrieren, und zwar auf das, was am Lautesten brüllt.


    Es tut weh und ich habe keine Ahnung, wie ich es schaffen soll, innerlich so auf Abstand zu gehen, dass ich trotzdem körperliche Nähe aushalte. Meine Eltern sind wirklich fies und provozieren, wo es nur geht. Ich muss aber um meiner Selbst willen einen Weg finden. Irgendwie.

    Danke für deine Worte sie tun gut .


    Ja bei mir war es so dass ich fast mein ganzes Leben immer um die Liebe meiner Mutter gekämpft habe .


    Und ich weiß daher ganz genau wie weh es tut keine Anerkennung von den Menschen zu bekommen die man am meisten liebt .


    Du bist auf dem richtigen Weg schaue dir an was du alles geschafft hast trotz der vielen Widrigkeiten in deinem Leben du kannst stolz auf dich sein .


    Versuche immer wieder ein kleines Stück zu verändern das ist zwar mühsam aber es lohnt sich .


    Zu deinen Eltern kann ich leider nicht viel sagen ich denke sie wissen gar nicht wie dankbar und zufrieden sie über euch sein können .


    Mir kommt es so vor als ob sie vom Leben ziemlich enttäuscht sind aber die Ursache dafür natürlich nicht mal ein kleines Stück bei sich selbst suchen .


    Doch ich denke man kann nur was verändern wenn man auch seine eigenen Fehler und Defizite erkennt .


    Aber manche Menschen sind so eingesponnen in ihrem Selbstmitleid dass sie da wahrscheinlich ohne fremde Hilfe nicht wieder herausfinden .


    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und die Zuversicht dass du es schaffen wirst dir dein Leben so zu gestalten wie es für dich am besten ist .


    Wenn deine Eltern dich dabei unterstützen ist es schön wenn nicht schaffst du es auch aus eigener Kraft .


    DasLeben stellt uns vor viele Herausforderungen aber es liefert auch Lösungen wir müssen nur bereit sein diese zu sehen und anzunehmen .


    Ich habe lange gebraucht um mich von meiner für mich sehr schlechten Mutter zu lösen du hast die Chance dies früher zu erreichen .


    Alles Gute dafür

    Hallo an alle, die von Beginn an hier dabei sind,


    der Kreis schließt sich: erstens habe ich die Prüfung hinter mich gebracht :) leider etwas schlechter als sonst, aber in Anbetracht der Umstände bin ich zufrieden. Der Dozent schrieb mir, dass er, da er die Sache mit meinem Chef ja mitbekommen habe, weiß, dass die Umstände nicht gut waren und ich unter besseren Umständen wesentlich besser abgeschnitten hätte. Sein Bild von mir sei gänzlich unverändert. Das hat mich überrascht - er glaubte mir, er hat Verständnis und er hat mich noch zu motivieren gesucht. Jetzt komme ich zu zweitens: er schrieb mir, dass ich die Prüfung rasch abhaken und mich erfreulichen Dingen bitte zuwenden möge (mit Ausrufezeichen); drei Zeilen später, nachdem er Verständnis usw für meine Situation geäußert hatte, formulierte er, für ein Gespräch gerne nach dem 9.8. zur Verfügung zu stehen. Und diese Formulierung irritiert mich - neben der Tatsache, dass er nicht geschrieben hat, dass ich die Klausur nochmal einsehen könne.


    Wie versteht ihr das?


    Mir kam zuerst in den Sinn, dass es sehr nett von ihm ist, nochmal mit mir zu sprechen - da es in dem Abschnitt mit dem Verständnis usw steht, lese ich es so, dass es ihm nicht unbedingt um die Klausur geht.


    Seine Formulierung zu den Fehlern war, dass es einige waren, die zusammen kamen und dann gab er ein Beispiel. Das finde ich ganz schön allgemeines Geschwafel und das macht mich skeptisch...


    Ich werde die Klausur nochmal einsehen, habe allerdings etwas Sorge im Hinblick auf das Gespräch.


    Es hat lange gedauert und der Faden hier hat mir dabei auch geholfen, zu erkennen, dass mich der Dozent in manchen Dingen an meinen Exfreund erinnert, der mich mit einer gemeinsamen Freundin betrogen hat und das Ganze dann im Internet und in der Uni breit getreten hat. Das hat mein Leben einschneidend verändert und ich habe wirklich Angst, noch einmal auf so einen manipulativen Menschen hereinzufallen. Das Gute ist, dass mich mein Bauchgefühl seit dieser furchtbaren Erfahrung meistens zuverlässig warnt - richtig gute Manipulation kann allerdings, wie ich selbst bei erfahrenen Menschen wahrgenommen habe, niemand durchschauen. Also absoluten Schutz gibt es nicht. Jedenfalls merke ich, dass mich der Dozent teilweise an meine einstige große Liebe erinnert und ich merke jetzt, dass in mir immer noch der Wunsch vorhanden ist, dass die Trennung niemals stattgefunden habe bzw dass mein Exfreund sich nicht so verändert hätte. Seine Mutter hat ihn ähnlich ausgenutzt, wie ich diese Erfahrungen gemacht habe.das war mies - ich habe immer an ihn geglaubt und habe verloren, ihn und einen Teil von mir selbst. Er hat den Kontakt zu mir und mittlerweile zu seinen Freunden komplett abgebrochen; inwiefern er diesen noch zu seiner Mutter hat, weiß ich nicht. Ich weiß aber, dass er das Land verlassen hat. Dieser unerfüllte Wunsch ist in mir und immer leider noch die Trauer um den Verlust meines Exfreundes und unserer Beziehung. Ich bin auch immer noch schockiert, dass er sich so verächtlich von mir getrennt hat; ich hatte vieles mit ihm durchgemacht und musste mit am Ende anhören, ich habe ihn in keiner Weise gefördert und unterstützt, sondern ihn so einsperren wollen, wie seine Mutter es tat - Kompromisse kennt er nicht, er verlangte Narrenfreiheit, wurde mir gegenüber gewalttätig und betrog mich. Schuld war ich, schuldig fühlte ich mich, weil ich ihm nicht helfen konnte; in meiner Familie werde ich ja immer für den Zusammenhalt verantwortlich gemacht und wenn es nicht funktioniert, bin ich schuld. Muster...


    Davon ausgehend habe ich Angst, dass mich der Dozent nun auch für irgendetwas im Kurs verantwortlich machen könnte - zugegebenermaßen muss ich mir das ja nicht anhören und könnte das Gespräch dann ablenken bzw zur Not auch einfach gehen. Es ist viel mehr die Sorge, dass ich mich wieder in ihm getäuscht habe, also in einem Mann.


    Und dann habe ich Sorge, dass ich mich wieder manipulieren lasse. Er kann halt gut schreiben und hat halt seinen Charm...


    Für einen Moment fragte ich mich auch, ob er mit mir vlt nochmal wegen seiner Familie sprechen will oder so.


    Vlt will er auch nur einen guten Abschluss hinbekommen.


    Wie dem auch sei, ich werde es ja dann im Gespräch herausfinden.


    Hat jemand noch einen Tipp, wie ich mich darauf vorbereiten könnte? Also habe ich vlt einen Aspekt übersehen? Ich möchte in jedem Fall, dass das gut wird; ich habe immerhin viel von ihm gelernt :) und er ist unangefochten einer der besten Dozierenden, die ich je hatte ! :)

    Mensch Mädchen! Warum sollte er über seine Familie sprechen wollen? Warum nur glaubst du immer noch, dass du einen Sonderstatus hast? Das wirkt gänzlich albern, muss ich dir sagen. Hoffe, man merkt dir das im realen Leben nicht an...

    Vielleicht solltest du einfach mal loslassen und den Kontakt nur auf das nötigste konzentrieren .


    Er ist dein Dozent und ich denke mehr will er auch für dich nicht sein sonst würde er wohl offensiver agieren .


    Du hast geschrieben dass du noch immer deinem Exfreund hinterher hängst vielleicht ist das ja der Schlüssel zu deiner jetzigen Anhänglichkeit an deinen Dozenten .


    Wenn er dich durch irgendwas an ihn erinnert und du ihn insgeheim immer noch gerne zurück hättest könnte ich verstehen warum du so extrem fixiert auf deinen Prof bist .


    Durch deine Situation Zuhause mit deinen Eltern die dich nicht wollen wie du bist und dich manipulativ behandeln bist du vielleicht besonders liebebedürftig und daher immer noch so gefangen .


    Aber sobald man andere Menschen so braucht beginnt ein ungesunder Kreislauf .


    Ist dir diese Fixierung und dieses interpretieren seiner Worte nicht langsam mal zu anstrengend oder sogar peinlich ?


    Man weiß auch langsam nicht mehr was man dir noch raten soll denn irgendwann kommst du ja wieder mit neuen Interpretationen seiner Aussagen ums Eck .


    Ich denke wie so viele hier dass du in seine Aussagen soviel mehr hineinphantasierst als er eigentlich gemeint hat .

    Hallo,


    ganz kurz: Am Anfang der Woche hatte ich die Nachbesprechung meiner letzten, notwendigen Prüfung bei "dem Dozenten". Mich hat diese insgesamt ziemlich aus dem Ruder geworfen; ist für diejenigen, die den Faden hier verfolgen ja nichts Neues ;-)


    Zusammengefasst, war ihm bei dem Treffen mehr daran gelegen, mit mir über seine Familie und meine weitere berufliche Zukunft zu plaudern, anstatt mir die Klausur zu zeigen und sie kurz durchzugehen. Letzteres nahm vlt 5min ein, ersteres etwa eine Viertelstunde - und er ist ziemlich direkt geworden. Da er ja von dem Ärger bei meiner Hiwistelle etwas mitbekommen hatte, riet er mir, dass ich darüber nochmal mit einem Therapeuten reden sollte, um gleich auch ein paar Methoden zu erlernen, damit ich in Zukunft besser damit umgehen kann - er habe ja ähnliches erlebt und ähnlich gute Erfahrungen mit einer Therapie gemacht. Das fand ich ziemlich direkt und irgendwie auch definitiv zu weit gehend - ich wusste aber, dass er es wirklich gut meint. Schockiert war ich, dass er mir das anvertraut und sich mir gegenüber auch schwach und verletzlich zeigte, wobei ich es ja stark finde, wenn ausgerechnet ein Mann so etwas erzählt. Jedenfalls wollte er dann wissen, wie es nach dem Abschluss weitergeht und seine Miene versteinerte sich, nachdem er die Frage zu Ende formuliert hatte. Ich ließ ihn das wissen, dass ich das noch nicht so genau wisse, aber erst einmal hier in der Stadt eine vorübergehende Stelle habe - darüber war er erstaunt und sagte ziemlich locker, dass ich mich ja dann einmal melden oder im Büro vorbeikommen könne. Ich war etwas irritiert, weil ich das nicht verstand, worauf er mir auf den Boden schauend erklärte, dass es einfach nett sei zu erfahren, was aus ehemaligen Studis so werde. Danach sind wir beide aufgestanden und er hat sich so dicht zu mir gestellt wie sonst kaum, mir die Hand gegeben und mich zum Abschluss nochmal von oben bis unten und zurück gemustert.


    Ich habe mich einerseits geschmeichelt gefühlt, andererseits fühle ich mich seit dem Gespräch ziemlich down - ich habe auch schon viel geweint. Auf der einen Seite weiß ich, dass er es nett gemeint hat, auf der anderen Seite will ich das nicht so recht glauben, dass es wirklich so einen netten Mann gibt... Ein wenig Sorge habe ich um ihn nun auch, nachdem ich Einblick in sein Seelenleben erhalten habe, unfreiwillig.


    Was meint ihr: Sollte man da ruhig mal nett nen Gruß zu Weihnachten schreiben, wie ich es bei einer ehemaligen Dozentin einer anderen Uni auch mache und die auch immer nett zurückschreibt, nicht mehr und weniger, oder sollte ich es bei ihm lieber lassen? Ich finde ihn halt schon interessant und finde die Vorstellung, mich mit ihm mal zu treffen, auch schön, aber das Gespräch hat mir irgendwie Angst gemacht... er wirkte so ganz anders als sonst...


    Wie liest sich meine Beschreibung des Ablaufes vom Gespräch aus meiner Sicht für euch hier?