Zitat

    Vielleicht nicht, wie schon geschrieben wurde, einen solchen Übereifer an den Tag legen und wegen jeder Kleinig-/ Nichtigkeit eine Mail schreiben?

    Jap, das und das hier

    Zitat

    Ich könnte mir gut vorstellen, dass du deinen Dozenten viel beobachtest, weil du in z.B. bei der einen Veranstaltung unter all den Teilnehmern gleichwohl gut im Blick gehabt hast und sein Verhalten detailliert wiedergibst. Und das wird der auch registrieren auf irgendeiner Ebene und seinerseits wiederum darauf reagieren. Vielleicht denkt der sogar, dass du etwas von ihm möchtest und schlägt sich jetzt seinerseits mit ähnlichen Befürchtungen rum, wie du. ;-D

    Möchte ich mal so unterschreiben. Sieht für ihn vielleicht wirklich eher aus, als würdest du krampfhaft den Kontakt suchen, weil du Interesse an ihm haben könntest.

    Zitat

    Ich könnte mir gut vorstellen, dass du deinen Dozenten viel beobachtest, weil du in z.B. bei der einen Veranstaltung unter all den Teilnehmern gleichwohl gut im Blick gehabt hast und sein Verhalten detailliert wiedergibst. Und das wird der auch registrieren auf irgendeiner Ebene und seinerseits wiederum darauf reagieren. Vielleicht denkt der sogar, dass du etwas von ihm möchtest und schlägt sich jetzt seinerseits mit ähnlichen Befürchtungen rum, wie du. ;-D


    Möchte ich mal so unterschreiben. Sieht für ihn vielleicht wirklich eher aus, als würdest du krampfhaft den Kontakt suchen, weil du Interesse an ihm haben könntest.

    ;-D ;-D ;-D


    Ich hab mir genau dasselbe beim Lesen gedacht. Es ist ja schon ein bisschen seltsam wie genau du das alles beobachtest hast und wieviele Gedanken du dir da machst. Ich weiss ja, du hattest geschrieben,dass ist weil es schonmal eine ähnliche Situation gab, wo ein Dozent auf dich stand.. aber wie wahrscheinlich ist es,dass sich in einem Studium immer wieder Dozenten in einen verlieben?


    Darum andere Frage: Willst du vielleicht was von ihm? Er könnte es durchaus denken.. ;-D

    @ Ingefaera:

    Bei der ersten Prüfung, die ich bei dem besagten Dozenten hatte, hat er mich vorab in seine Sprechstunde gebeten und mir klar gesagt, was er inhaltlich in der Prüfung erwartet - wie er es bei jedem anderen Studi, der sich bei ihm prüfen lässt, auch gemacht hat bzw. macht. Wie ich mitbekommen habe. Das kannte ich bis dato auch nicht. Deswegen habe ich ihn jetzt auch einfach gefragt, wobei ich ja nur wissen wollte, was ich noch konkret seiner Meinung nach üben sollte, um gut abzuschneiden. (Ein anderer Dozent hat mich jetzt auch wegen einer schriftlichen Prüfung zu sich in die Sprechstunde gebeten. Es kommt in unserem Fachbereich, der eher überschaubar ist, was die Anzahl der Studis betrifft, also schon vor, dass sich Dozierende mehr Zeit für die Studierenden nehmen. In anderen Fachbereichen ist das meiner Erfahrung nach nicht der Fall.) Ich hatte auch den Eindruck, dass der Dozent es eher schätzt, wenn Studierende sich sichtlich bemühen und zB Fragen stellen oder sich im Hinblick auf die Prüfung beraten lassen. Selbst wenn er manches Mal angenervt ist, v.a. wenn er sehr viel zu tun hat. Was ja menschlich ist ;-) Das hat er zumindest so direkt einmal gesagt, dass er sich eigentlich immer freut, wenn er mit Studierenden arbeiten kann, obgleich es manches Mal schwierig ist.

    Jetzt wo ich alles gelesen habe, hier mal meine Meinung:


    Dich sehe ich als ein bisschen verknallt in ihn, um Sympathie bei ihm werbend. Und du willst vorhersagbar für ihn sein. Gleichzeitig halte ich dich für berechnend und auf den eigenen Vorteil bedacht.


    Begründung: Verknallt, weil du seine Mimik und Gestik studierst, und Details auch nach langer Zeit noch präsent hast. D.h. dass sie immer wieder in deinen Gedanken waren und sich so verfestigt haben.


    Vorhersagbar, weil du ihm so oft schreibst, wann du nicht da bist. Ich kenne das nicht aus einer anonymen Uni, dass sich kranke Studenten entschuldigen. Die sind einfach nicht da, und keinen kümmert's. Abgerechnet wird am Ende - bei der Klausur. Du willst also eigentlich, dass er nicht enttäuscht von dir ist, du also deine erreichte Sympathie behältst. Und ich glaube, du bildest dir ein, dass er dich sonst vermissen würde. Übertragung: Wenn du ihn vermisst, könnte er ja dich vermissen. Warum berechnend auf den eigenen Vorteil bedacht: du glaubst an einen Zusammenhang zwischen Sympathie und Note. (hast aber nur den negativen Fall ausgedrückt: wegkorrigieren, das gibt's aber auch umgekehrt: besserkorrigieren) Deine Sympathie soll dir also ggf. Sympathiepunkte bringen, wenn's knapp wird. Ich kenne es so, dass Arbeiten generell objektiv ohne Namen korrigiert werden, dann fallen die persönlichen Sympathie/Antipathie-Gefühle nämlich weg und die wissenschafltiche Objektivität kommt besser zum Tragen. Von dir habe ich so den Eindruck, du bist eine der Studentinnen, die zur Prüfung gern mal das Oberteil mit dem etwas tieferen Ausschnitt wählen. Rein zufällig natürlich. :=o Nett anzuschauen, aber berechnend. Ich möchte dir da aber um Himmels Willen nicht zu nahe treten. Und gleichzeitig baust du dir mit deiner Verknüpfung "Sympathie beeinflusst die Bewertung" eine Angst auf. Nämlich: wenn er sich abgewiesen fühlt, könnte sich deine Bewertung verschlechtern.


    Da dir das schon mal passiert ist, denke ich, dass du auch überdurchschnittlich attraktiv bist. Und dann kommt die klassische Unsicherheit der Attraktiven: der mag mich, weil ich attraktiv bin. Erst "Super, das nutze ich für mich." und dann: "Aber was ist, wenn ich ihn zurückweisen muss? Dann könnte er böse auf mich sein und mich schlecht bewerten!"


    Und ihn: ich glaube, deine Frage hat ihm in seinen Studien/seiner Forschung wirklich etwas gebracht. Vielleicht war sie ein Gedankenanstoß und er hat das weiterentwickelt und ist auf etwas Intressantes gestoßen. Und diese wissenschaftliche Sache beschäftigt ihn seitdem immer wieder, wenn er dich sieht. Und daher wiederholt er sie dann. Ob er dich mag, kann ich nicht sagen, weil hier nur deine Seite steht. Ich halte deine Seite für verknallt-verklärt und damit für sehr subjektiv. Also direkt deutlich hat er in deiner Beschreibung sein Interesse an dir als Person nicht bekundet, vielleicht schaut er dich oft an, weil du einfach attraktiv bist. Aber er hat ein Interesse an seinen Studien, und in dem Punkt bist du (deine Gedanken/Fragen, vielleicht auch deinem überdurchschnittlichen Engagement im Kurs) für ihn nützlich.


    Die Intensität eures Austausches per E-Mail, den finde ich nicht überdurchschnittlich engagiert von beiden Seiten. Es spricht dafür, dass ihr beide den Kontakt und Austausch an sich sucht. Nur beide haben auch Angst, unprofessionell aufzutreten, und so läuft es weiter über Email und beide verstecken sich hinter ihrer Rolle und ihrer Maske.

    Zitat

    Vielleicht hat ja jemand noch einen Tipp, wie ich mich verhalten könnte, damit kein falscher Eindruck entsteht.

    Welchen richtigen Eindruck möchtest du denn bei ihm hinterlassen? Mir ist das eher unklar.

    Zitat

    Wobei man ja nicht für alles und jeden verantwortlich ist und das Verhalten von anderen nicht kontrollieren kann...

    Das fand ich den besten Satz in deinem Beitrag.


    Ich finde, du solltest dein Vertrauen in objektive universitäre Bewertungen bei den großen entscheidenden Klausuren stärken. Ich kann mir vorstellen, dass hier in diesem zweiten Fall viel in deiner Einbildung passiert, als Übertragung aus dem ersten Fall. Leg dein Bild vom trieb- und gefühlsgesteuerten Dozenten ab (was Chance und Risiko für dich zugleich wäre), und stell sie dir lieber als objektive Korrektur-Maschine vor. Der dann beim Klausur korrigieren absolut objektiv ist. Nur im direkten menschlichen Kontakt eben den attraktiveren Studentinnen schon mal hinterher schaut.


    Mit dem Vertrauen auf Bewertungs-Objektivität brauchst du weniger auf der menschlichen Ebene "baggern", denn dann bringen Sympathiepunkte keine Klausurpunkte mehr, und du bekommst mehr Sicherheit, dass rein deine fachliche Leistung an dem Tag zählt. Egal, ob du ihm vorher sympathisch warst oder nicht.


    Da du deine Probeklausur nicht abgegeben hast (eigene Unsicherheit über das Ergebnis), solltest du weniger über Sympatie/Antipathie des Dozenten nachdenken, sondern mehr und besser den Stoff verstehen. Vitamin B ist eine unsichere Basis. Eine wirklich gutes Wissen und überzeugende Antworten in der Klausur sind dein richtiger Weg zu guten Noten. Dafür hattest du mal eine gute Basis, nämlich als du deine fachliche Superfrage damals gestellt hast. Den Stoff der Fehlstunden gilt es halt aufzuholen.


    Viel Erfolg bei den Prüfungen!

    @ Soroman:

    Danke für deine Sichtweise! Ich habe beim Lesen geschmunzelt, weil ich einen tiefen Ausschnitt kaum trage und schon gar nicht, wenn ich zu einem Dozenten in die Sprechstunde gehe. Da kannst du dich gerne bei anderen erkundigen. Und ich schreibe deswegen Dozierenden, wenn ich nicht zur Sitzung komme, weil in den kleinen Fachbereichen, in denen ich mich bewege, explizit darum gebeten worden ist, dass wir Bescheid sagen mögen, wenn wir nicht kommen. Generell beschreiben mich viele KommilitonInnen als freundlich und umgänglich, wobei sie u.a. gerade meine Zuverlässigkeit, was Zu- und Absagen betrifft, zu schätzen wissen. Und meine detaillierte Beobachtungsgabe bzw. feine Wahrnehmung und Aufmerksamkeit anderen Menschen gegenüber. Ich achte nicht gezielt darauf, mir fallen gewisse Verhaltensweisen einfach auf. Und bei dem Dozenten irritieren sie mich eben.


    Hilfreich finde ich bei den Beiträgen der letzten Stunde, dass mir eine mögliche Sichtweise auf mich und mein Verhalten ausgehend von meinen Beschreibungen geschildert worden ist. Und wie dies wiederum auf den Dozenten wirken mag. Das hat mir geholfen, eine andere Sichtweise einzunehmen. Womöglich haben er und ich uns auch gegenseitig irritiert. Von der Uni, an der ich vor meinem Wechsel studiert habe, war ich es gewöhnt, das alles anonym ablief und Dozierende keine so intensive Beratung den Studierenden angeboten haben wie an der Uni, an der ich nun studiere. Und so viel Materialien gab es auch nicht. Und vielleicht falle ich durch meine Aufmerksamkeit und das Interesse ja wirklich auf, weil das auch eher selten ist.


    Danke @:)

    Zitat

    Die Intensität eures Austausches per E-Mail, den finde ich nicht überdurchschnittlich engagiert von beiden Seiten.

    Da sollte kein "nicht" rein. Sondern ich finde euren Email-Austausch überdurchschnittlich engagiert von beiden Seiten.

    @ sunflower4

    Zitat

    Danke für deine Sichtweise!

    Gern. @:)

    Zitat

    Und bei dem Dozenten irritieren sie mich eben.

    Kannst du für "irritieren" (was du mehrfach nanntest) mal ein Gefühl nennen, das du in dir verspürst? Ist Angst dabei das dominierende Gefühl?

    Zitat

    Und vielleicht falle ich durch meine Aufmerksamkeit und das Interesse ja wirklich auf, weil das auch eher selten ist.

    Damit nennst du zwei Stichpunkte: Aufmerksamkeit und Interesse, die mir nicht eindeutig sind. Und wo sich ein möglicher, vermuteter Konflikt wieder schön zeigen würde:


    Aufmerksamkeit: kann man auf eine persönliche Ebene beziehen (solche, die man als Mensch mit seinem Körper und seiner Erscheinung bekommt oder erregt (Attraktivität, Schönheit, Kleidung, Mimik, Gestik). Und als fachliche Ebene, wo man fachliche Aufmerksamkeit eben durch Kommentare, Fragen, Gedanken und Ideen bekommt oder erregt. Aufmerksamkeit ist dann die passive Seite.


    Interesse: kann persönliches Interesse sein (Interesse am anderen Menschen, seinen Werten, seinen Eigenschaften, an menschlicher Interaktion) und fachliches Interesse (am Thema, an fachlichen Diskussionen, mit Argumenten) sein. Interesse wäre die aktive Seite.


    Wer nun die fachliche Seite und die persönliche vermischt, ist an sich genau bei deinem Konflikt, so scheint es mir.

    Sein Verhalten verunsichert mich, weil es mir unbekannt und fremd ist und mich positiv überrascht. Weswegen ich es manches Mal auch für unwirklich halte, dass es noch solch bemühte Dozierende gibt. Wobei das für viele andere an der Uni auch gilt. Das Gefühl dabei ist irgendwie schon Angst. Und zwar davor, mich doch zu irren und am Ende wieder blöd da zu stehen und verletzt zu werden.


    Am Thema interessiert bin ich in jedem Fall. Und mit Aufmerksamkeit meine ich, dass ich eben schon auf mein gegenüber achte, d h was ich sage und wie ich mich verhalte, z B Bescheid geben, wenn ich nicht zur Sitzung komme.

    Eventuell kann so eine Mischung von sachlicher und fachlicher Ebene ein wenig vorliegen, wenn man bedenkt, dass der Dozent im Unterricht hin und wieder von seiner Verwandtschaft und seinen Reisen in seine Heimatstadt erzählt. Er ist, was das angeht, sehr offen. Ich kenne sonst niemanden, der so viel Privates von sich preis gibt. Wobei man das im Verhältnis betrachten muss, denn die anderen mir bekannten Dozenten erzählen gar nichts bzw maximal in einem Nebensatz, dass sie verheiratet sind, von sich. Und der besagte spricht eben auch darüber , was demnächst für berufliche Herausforderungen auf ihn zukommen und zB mit wem er wie lange befreundet ist.

    @ sunflower4

    Ich verstehe gar nicht, was du sagen willst. Dein Dozent scheint sehr engagiert zu sein, zudem reagiert er mal nett mal nicht, je nach Situation angemessen, wie es scheint. Was soll denn da irritieren? ":/

    Ich habe ohne großes Drumherumgerede folgenden Eindruck:


    Du bist in den Dozenten verknallt oder dabei, dich in ihn zu verknallen.


    Der Dozent ist ein freundlicher, kommunikativer Typ, der sich dafür interessiert, dass seine Studenten bei ihm was lernen, hat bemerkt dass du in ihn verknallt bist, macht sich das hin und wieder bewusst und reagiert dann entsprechend, was dich dann wiederum irritiert.


    Mein Tip für dich: Schalt einfach mal ein paar Gänge runter. Beobachte und analysier nicht jede Regung von deinem Dozenten, sondern konzentriere dich auf die Inhalte deines Fachs. Dann kannst du dich auch trauen, Probeklausuren mitzuschreiben, ohne dich vor dem Dozenten, dem du ein positives Bild von dir vermitteln willst, zu blamieren.

    Zitat

    Sein Verhalten verunsichert mich, weil es mir unbekannt und fremd ist und mich positiv überrascht. Weswegen ich es manches Mal auch für unwirklich halte, dass es noch solch bemühte Dozierende gibt. Wobei das für viele andere an der Uni auch gilt. Das Gefühl dabei ist irgendwie schon Angst. Und zwar davor, mich doch zu irren und am Ende wieder blöd da zu stehen und verletzt zu werden.

    Das verstehe ich nicht. Wie...verletzt werden...??? Das hört sich so an, wie bei Leuten, die sich kaum wagen, wieder auf eine neue Beziehung einzulassen, aus Angst, wieder verletzt zu werden.


    Aber bei dir ist es doch "nur" ein Dozent. Er ist ein Instrument, er lehrt dir etwas. Klar, kommt man mit dem einen Dozenten besser mit dem anderen schlechter klar, wie früher bei den Lehrern. Aber das ist doch Nebensache, oder?

    Danke für die Beiträge!


    Ich habe, wie geschrieben, Sorge davor, noch einmal so schlechte Erfahrungen wie vor einiger Zeit zu machen. Es war sehr anstrengend, mit dem gekränkten Dozenten umzugehen und die Gerüchte, die er über mich an der Uni verbreitet hat, wie auch seine Kommentare auf seiner Seite in einem sozialen Netzwerk im Internet, die zwar als Ich-Botschaft formuliert gewesen sind, jedoch für alle, die um seine Gefühle wussten, mehr als verständlich waren, haben mich verletzt. Und das Ganze fing damals mit ähnlichen netten Mails und Engagement an. Wobei ich mir auch nichts gedacht habe bzw den Austausch auf fachlicher Ebene sozusagen erwidert habe, weil er mir für mein Studium echt viel gebracht hat.

    Zitat

    Danke für die Beiträge!


    Ich habe, wie geschrieben, Sorge davor, noch einmal so schlechte Erfahrungen wie vor einiger Zeit zu machen. Es war sehr anstrengend, mit dem gekränkten Dozenten umzugehen und die Gerüchte, die er über mich an der Uni verbreitet hat, wie auch seine Kommentare auf seiner Seite in einem sozialen Netzwerk im Internet, die zwar als Ich-Botschaft formuliert gewesen sind, jedoch für alle, die um seine Gefühle wussten, mehr als verständlich waren, haben mich verletzt. Und das Ganze fing damals mit ähnlichen netten Mails und Engagement an. Wobei ich mir auch nichts gedacht habe bzw den Austausch auf fachlicher Ebene sozusagen erwidert habe, weil er mir für mein Studium echt viel gebracht hat.

    ich glaube eben wie schonmal geschrieben, die chance dass sich vermehrt Dozenten in einen verlieben ist höchst unwahrscheinlich. warum du es für möglich hälst und sogar angst davor hast, ist deine vorerfahrung. leider ist es oft so, dass man genau die dinge, vor denen man besonders angst hat, in seinem leben ,re-inszeniert'. denn ich denke es ist genauso wie einige hier schon geschrieben haben: dadurch das du ,seltsam' reagierst, tut er das auch und frägt sich wahrscheinlich auch, was da seltsames zwischen euch steht. wenn du völlig desinteressiert wärst und einfach nur deine stunden bei ihm absitzen würdest, dann würde da auch nichts im Raum stehen.


    noch einmal die frage, der du ja ein bisschen ausweichst. ;-D findest du ihn anziehend? interessant? ]:D oder überhaupt nicht?

    Der Dozent von damals war ca 20Jahre älter als ich, weswegen ich mir damals auch nichts gedacht habe und aus allen Wolken gefallen bin, als ich von seinen Gefühlen für mich erfuhr. Den fand ich einfach engagiert und nett. Und anfangs habe ich den besagten Dozenten genauso gesehen: engagiert und nett. Bis zu dem Tag, als er anfing mich nach zweimaligem Aussetzen zu ignorieren und pampig zu werden. Dieses Verhalten ist sogar einer Kommilitonin aufgefallen, weil er mir vorher recht zugewandt schien. Das hat mich irritiert, weil ich eben dachte, er ist halt engagiert und nett aber eben auch nur Dozent. Für einen Moment fand ich die Vorstellung, dass er sich in mich verguckt haben könnte, angenehm, dann kamen die alten Erinnerungen wieder hoch. Ich finde ihn als Dozent super, aber verliebt bin ich nicht in ihn.