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    Für in war die Fernbeziehung zu irgendeiner flachbusigen blondgelockten Doktorandin wichtiger ...

    man, du scheinst heute noch deswegen angepisst zu sein. :(v


    Ist genau richtig, wie er sich verhalten hat. :)=

    Mir geht es gut. Der Dozent wird mich nicht mehr benoten: "Er erwähnt, dass er im kommenden Semester nicht den einen Kurs, der mir zum Abschluss meines Studiums noch fehlt, geben wird."


    Deswegen werde ich mich auf einen Kaffee mit ihm treffen. Ich bin gespannt, was sich daraus entwickeln wird - vlt eine Freundschaft. Das fände ich schön, da ich ihn als Mann mag, wobei ich nicht mit ihm zusammen sein könnte. Eine Freundschaft ist meiner Einschätzung nach jedoch drin.


    Gefreut habe ich mich insofern über die Verabredung zum Kaffee, weswegen ich sie auch hier geschrieben habe, als dass ich Interesse des Dozenten nicht nur an mir als Kursteilnehmerin doch fein wahrgenommen habe.


    Wie man sieht, sollte man nicht zu schnell urteilen, wenn man nicht dabei gewesen ist ;-)


    Ich bin gespannt, wie das Treffen verlaufen wird...

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    Ich bin gespannt, was sich daraus entwickeln wird - vlt eine Freundschaft. Das fände ich schön, da ich ihn als Mann mag, wobei ich nicht mit ihm zusammen sein könnte. Eine Freundschaft ist meiner Einschätzung nach jedoch drin.

    Das solltest du ihm dann am besten gleich beim Kaffee klar machen, sonst macht er sich ggf. nur unnötige Hoffnungen. Jemand, der sich "verarscht" fühlt, kann auch bei anderen Dozenten ein schlechtes Wort für dich einlegen, das hast du ja schon hinter dir...

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    Wie man sieht, sollte man nicht zu schnell urteilen, wenn man nicht dabei gewesen ist ;-)

    Ja, du hattest Recht, wir nicht!


    Das wirkt jetzt schon so wie "Haha, ich habs doch gewusst und ihr habt alle falsch gelegen *bääääh* :-p " oder was willst du damit jetzt bezwecken?


    Wir können nur aus der Ferne beurteilen und unsere eigenen Erfahrungen mit einbringen, wenn dir das dann nicht gut genug ist, frage ich mich, warum man dann überhaupt so eine Frage in einem Forum stellt bzw. so ein Anliegen hier besprechen möchte. ":/

    Danke für den Hinweis!


    Und für andere Hinweise / Rückmeldungen / Sichtweisen!


    Ich finde, was nicht alle Beiträge betrifft, dass man manches Mal weniger scharf formulieren sollte, damit die Äußerung nicht als "absolute Wahrheit" im Raum steht.


    In jedem Fall: Vielen Dank an alle @:)

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    Ich bin gespannt, was sich daraus entwickeln wird - vlt eine Freundschaft. Das fände ich schön, da ich ihn als Mann mag, wobei ich nicht mit ihm zusammen sein könnte. Eine Freundschaft ist meiner Einschätzung nach jedoch drin.

    Ich finde, dass sich eine "lockere" Freundschaft bereits in einem Seminar entwickeln kann ... ein "Kaffee" hat irgendwie doch immer auch einen Date-Charakter, zumindest in dieser Konstellation...

    Ich glaube, meine Studenten würden mir nen Vogel zeigen, wenn ich sie auf nen Kaffee treffen wollte :) Das mache ich nur, wenn ich schon ewig am Arbeiten bin und mich spontan einer sprechen will, dann schleppe ich ihn mit zum Futtertrog.


    Habe über die Jahre immer wieder mal versucht, die Grenzen aufzuweichen, aber das war für alle immer komisch - und Kollegen berichten das auch so.


    Naja, evtl. einfach eine andere Hochschulkultur.

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    Ich finde, dass sich eine "lockere" Freundschaft bereits in einem Seminar entwickeln kann ... ein "Kaffee" hat irgendwie doch immer auch einen Date-Charakter, zumindest in dieser Konstellation...

    Das empfinde ich auch so. Deswegen denke ich auch nicht, dass er sie aus reinen freundschaftlichen Gründen auf einen Kaffee eingeladen hat.


    Ich wäre da sehr vorsichtig... :-X

    Sunflower, du hast doch selbst vermutet, dass er romantisches/ sexuelles Interesse an dir haben könnte, oder nicht? Wieso meinst du jetzt, dass sich das so einfach in eine Freundschaft umwandeln lässt?


    Ich denke, die wenigsten 50+ Männer sind an einer Beziehung mit einer Mitte 20-jährigen (?) Studentin interessiert. Natürlich kann es sein, dass er dich als Studentin fördern will, weil er in dir Potential sieht. Aus persönlicher Erfahrung und in Kombination mit den Gerüchten, die über ihn in Umlauf sind (und in den meisten Fällen ist an solchen Gerüchten eben schon irgendwo etwas dran) halte ich es aber für wahrscheinlicher, dass er sich durch dein erhöhtes Interesse an ihm geschmeichelt fühlt und hofft, dass er da noch etwas weiter gehen kann. Mag sein, dass ich deinem Dozenten da Unrecht tue - an deiner Stelle wäre ich aber einfach sehr vorsichtig und würde frühzeitig Grenzen setzen.


    Ich war selbst schon öfters in einer ähnlichen Situation, nicht mit Dozenten, aber mit Vorgesetzten und Kollegen. Ich habe mich immer darauf verlassen, dass das Interesse schon platonisch sein wird, zumal ich immer in einer Beziehung war. Ich wollte niemandem etwas unterstellen und die Männer nicht vor den Kopf stoßen, da ich sie sympathisch fand und der freundliche Umgang für mich angenehm war (und ich sicherlich auch irgendwo Vorteile dadurch hatte). Die Herren haben dann nach und nach die Grenzen erweitert und je weiter man in der Situation ist, desto schwieriger ist es, stopp zu sagen, ohne eine unangenehme Situation zu schaffen.


    Vielleicht bist du nicht mehr von deinem Dozenten abhängig, aber, wie schon geschrieben wurde, kann er dir dein restliches Studium trotzdem erschweren, wenn er so ein Typ ist. Trink deinen Kaffee mit ihm, aber mach dir auch selbst klar, was du dir davon genau erhoffst und mach ihm deutlich, woran er ist.

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    Ich glaube, meine Studenten würden mir nen Vogel zeigen, wenn ich sie auf nen Kaffee treffen wollte :) Das mache ich nur, wenn ich schon ewig am Arbeiten bin und mich spontan einer sprechen will, dann schleppe ich ihn mit zum Futtertrog.


    Habe über die Jahre immer wieder mal versucht, die Grenzen aufzuweichen, aber das war für alle immer komisch - und Kollegen berichten das auch so.


    Naja, evtl. einfach eine andere Hochschulkultur.

    Meine Dozenten sind überwiegend sehr locker und zugänglich, lassen sich zum Teil sogar von den Studenten duzen. Trotzdem gibt es da eine Grenze, die nicht überschritten wird. Ein Professor ist für mich eine Respektperson, die in der universitären Rangfolge über mir steht. Wenn ich zufällig einen meiner Dozentin z.B. im Sportverein treffen würde, hätte ich kein Problem damit, eine freundschaftliche Beziehung aufzubauen. Innerhalb des sozialen Systems Uni finde ich das sehr schwierig und würde mir auch komisch vorkommen, wenn es von seiten des Dozenten versucht wird.

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    aber, wie schon geschrieben wurde, kann er dir dein restliches Studium trotzdem erschweren, wenn er so ein Typ ist.

    Komische Einstellung. Unterstellt das ein aktives Verhalten? DAS kann ich mir nun so nicht vorstellen, normalerweise müsste man als Uni-Dozent für so etwas zu integer sein.... zumindest wrid das an den Unis, an den ich aktiv war/bin, so angenommen, aber nun gut.


    Was man als Dozent aber wirklich machen kann, um dem Studenten das Uni-Leben zu erschweren:


    NICHTS tun. Die meisten brauchen ständig große und kleine Hilfen und wenn man diese nicht gibt, kommen sie schnell in's Schwimmen. Manchmal merken sie, dass sie Hilfe brauchen und fordern diese ein, manchmal merken sie es jedoch nicht einmal, dem Dozenten fällt es aber auf und agiert unbemerkt im Hintergrund.

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    Komische Einstellung. Unterstellt das ein aktives Verhalten? DAS kann ich mir nun so nicht vorstellen, normalerweise müsste man als Uni-Dozent für so etwas zu integer sein.... zumindest wrid das an den Unis, an den ich aktiv war/bin, so angenommen, aber nun gut.

    Da du diesen Thread von Anfang an verfolgt hast, weißt du vielleicht noch, dass sunflower genau so ein Verhalten eines anderen dozenten anfangs beschrieben hatte:

    Zitat

    Er hat mich unter Kollegen und Studierenden schlecht zu reden versucht.

    Da auch Dozenten nur Menschen sind, gibt es sicher auch darunter welche, die "beleidigt" reagieren, wenn man ihnen erst schöne Augen macht und sie dann abblitzen lässt. Und um das gekränkte Ego zu besänftigen, wird dann mitunter eben versucht, den anderen schlecht da stehen zu lassen. Beziehungsanbahnungen sind eine sensible Situtation und da ist man sicher nicht generell durch eine Habilitation vor gefeit. Interessant allerdings, wenn das in deinen Unis ein so häufiges Gesprächsthema war, dass du die allgemeine Ansicht dazu kennst. Oder gibt es dazu eine Richtlinie o.ä.? ":/

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    Was man als Dozent aber wirklich machen kann, um dem Studenten das Uni-Leben zu erschweren:


    NICHTS tun. Die meisten brauchen ständig große und kleine Hilfen und wenn man diese nicht gibt, kommen sie schnell in's Schwimmen. Manchmal merken sie, dass sie Hilfe brauchen und fordern diese ein, manchmal merken sie es jedoch nicht einmal, dem Dozenten fällt es aber auf und agiert unbemerkt im Hintergrund.

    Mir persönlich fallen nach 11 Semestern Studium nur sehr wenige Situationen ein, in denen ich auf Hilfe meiner Dozenten angewiesen war. Höchstens beim Verfassen der Diplomarbeit, aber da konnte ich mir meinen Betreuer aussuchen.


    Hast du dafür irgendwelche konkreten Beispiele?

    ja und ich fand das am Anfang des Fadens schon komisch;


    kenne echt keinen, der so etwas mit einer Studentin abziehen würde noch Kollegen, die sich auf so etwas einlassen würden, aber wie gesagt: evtl. andere Hochschulkultur.


    Beispiele für Schaden durch Nichtstun (was aber natürlich nur für meine Arbeitsstellen gilt) - und ich betone ausdrücklich, dass das nur ein Aufzählen an MÖGLICHKEITEN ist:


    - Student hat mehrfach Pech bei der Platzverteilung gehabt, ist beim erforderlichen Seminar immer auf der Warteliste. Wird vom Dozenten aber kein Mal außerhalb der Listen als regulärer Teilnehmer eingeschrieben, was man gegen Ende der Anmeldezeit mit solchen Fällen macht.


    - hat sich beim Prüfungsamt falsch angemeldet, steht z.B. nicht auf der Liste für die Prüfung, Dozent schreibt ihn nicht nachträglich ein. Bis Student das nach der Prüfung merkt, ist es zu spät.


    - Dozenten reagieren auf emails in der Reihenfolge des Eingangs (Du glaubst nicht, was das für Auswirkungen haben würde, denn die meisten schreiben kurz vor knapp)


    - Hausarbeiten werden nach der deadline einfach nicht mehr angenommen bzw. wenn man sagt, 1.3., 22:00 Uhr geht man am 1.3., 22:00 Uhr zu seinem Büro und holt ab. Alle, die am nächsten Morgen ganz früh abgegeben werden und die Studenten behaupten, dass sie sie pünktlich am Abend vorher abgegeben haben, werden einfach nicht mehr genommen


    - keine Kommunikation mit dem Prüfungsamt über studentische Belange, Verweis auf Fristen, welche meist durch Unterschrift des Dozenten ausgehebelt werden können (machmal schreibt einen der Student an, dass man das bitte macht, da er was versäumt hat, manchmal das Prüfungsamt selbst, manchmal merkt man es als Dozent anhand von Listen)


    - Studenten nehmen es mit der Anwesenheit nicht so genau (müssen sie ja auch nicht), klausurrelevante Dinge werden aber nur einmal kommunziert, wer nicht da ist, hat Pech gehabt (meist sind sie untereinander auch nicht vernetzt), man sieht an den Klausuren ganz genau, wer in welcher Stunde dagewesen ist.


    - Korrektur nach Buch/eng an Fragestellung (bei offenen Fragen), kein stundenlanges Interpretieren/Überlegen, ob und wie das gemeint sein könnte um Punkte zu finden. Einfach Korrektur nach Vorschrift (gilt natürlich für den gesamten Kurs).


    - Verweis auf Literatur/Tutorien beispielsweise bei Fragen zur Hausarbeitserstellung, viele können sich diese Quellen nicht erschließen


    - (kein Verleih des Dozentenausweise für die Bib, wenn Student ein Buch super-dringend brauchen würde.)


    - kein Anbieten alternativer Prüfungstermine im gleichen Semester


    - kein Anbieten alternativer Abgabefristen


    - Besprechung von Abschlussarbeiten nur in der Sprechstunde


    - Aufnahmestop für Abschlussarbeiten