Isolation - wie befreit man sich daraus?

    Mir sind Alleinsein und Einsamkeit schon seit der Kindheit quasi Lebensbegleiter, die ganze Schule durch zog sich Mobbing und als Einzelkind ohne weitere Familie waren die Dinge irgendwie vorgegeben.
    Zeitweise kommt ich recht gut klar damit, aber derzeit kann ich langsam nicht mehr da es nun richtig zur Isolation wurde - eigentlich schon vier Jahre, seit der Trennung von meiner mehrjährigen Partnerin, für die ich von CH nach DE umgezogen bin und halt viel an dem Wenigen, was ich an Sozialleben hatte, hinter mir gelassen.


    Da ich, auch bedingt durch traumatische Kindheit, als IV (erwerbsunfähig) eingestuft wurde, habe ich momentan auch keine Kontakte durch Arbeit - und es liegt immer wie ein Schatten über dem Kennenlernen potenzieller Freunde, jetzt mit Ü30 ist Status und Karriere halt wohl enorm wichtiger geworden als noch mit Anfang 20, grad was eine Partnerschaft angeht aber ganz allgemein, stelle ich wohl ziemlich das dar, was man unter einem Looser versteht, jedenfalls in materieller Hinsicht..

    So hab ich mich länger auf Menschen aus zB. Therapiegruppen beschränkt oder evtl noch online, wenn halt vorab klar war was Sache ist - mir wurde schon mit heftigsten Worten klar gemacht, wie 'unfair' es wäre, sowas zu verschweigen und erst später zu 'gestehen' oder noch schlimmer, der Andere findets zuerst raus. Natürlich sind das Einzelfälle, was der Eine schlimm findet, ist dem Andern relativ egal..

    Was halt bleibt und sich ansammelt, sind die Negativerlebnisse - positive sind extremst rar, wobei was ich nicht verstehe. Keiner wird von allen gemocht, und fast jeder wird auf mehr Leute stossen, die ihn nicht direkt mögen, als auf Treffer. Umso mehr beim Dating. Mich treffen solche Einzelstimmen viel, viel zu tief, und selbst wenn es von Menschen kommt, für die ich selber auch nicht die höchsten Töne übrig hätte. Selbstwert und so, wohl, aber das Paradox ist halt dass man den vor Allem durch Erfolgserlebnisse aufbauen kann und, auch nach Aussage meines Therapeuten, sowas in der Isolation durch einen selber einfach nicht geht..


    So oft wurde mir gesagt, ich soll nicht 'suchen', sondern erst die Baustellen im Leben aufräumen, dann würde ich mich natürlich auch besser fühlen und damit attraktiver erscheinen, aber irgendwie schaffe ich es nicht.. Die Tage, Wochen, Monate ziehen ins Land und es passiert nicht viel - ich mache wohl Pläne, gehe zu Gesprächen, dann falle ich wieder in ein Loch und wenn sich mal jemand gefunden hatte, ist sie gleich wieder weg.

    Momentan habe ich genau eine nähere Freundin, sie hat berufsbedingt wenig Zeit und ich muss auch schauen, dass ich ihr genügend Raum lasse da das Verhältnis wie so oft halt eins zu vielen ist (also sie für mich quasi die Einzige, ich für sie halt nicht- was ja auch OK ist).


    Ja. Ich weiss nicht genau, was ich mir von dem Beitrag hier erhoffe. Ich sollte wohl -wieder mal- in eine Therapie, Tagesklinik z.B. würde ich sogar nicht ungerne machen, aber derzeit bestehen Wartelisten von 6 Monaten durch Corona.. Selbsthilfegruppen treffen sich oftmals 1x im Monat- das ist sicher auch etwas, das ich endlich umsetzen werde, much bei einer anzumelden, nur sind das natürlich auch keine primären Orte um Kontakte zu finden.


    Um einfach so alleine wegzugehen, bin ich echt nicht der Typ.. früher ging das gar nicht (Sozialphobie), wenn ich vertraute Begleitung hätte mittlerweile gerne aber soweit kommt es halt irgendwie gar nicht.. Dazu brauch ich einfach etwas Zeit um warm zu werden, geng um mit dem Faktor des alleinigen Kerls wohl als recht weird und spooky rüberzukommen.. also lass ich das dann wieder..

    Mit Onlinediensten - vielleicht kenne ich die Richtigen auch bisher nicht? - hab ich eher maue Erfahrungen gemacht. Überall muss Mann zahlen, mitunter sind Fakes ja Programm, Facebook finden sich irgendwie auf der halben Welt Kontakte wenn man will, bloss nicht in dem Raum hier (Deutschschweiz).
    Früher gabs noch ein CH-Forum, über das ich den einen oder anderen interessanten Kontakt fand, dieses ist seit längerem off und ich wüsste von keinem lokalen mehr..

    Vielen Dank, wenn Du bis hier gelesen hast @:)

  • 7 Antworten

    Hey Alexytek,

    wow, da hast du ja schon viele schwierige Erfahrungen gemeistert.

    Ich kann verstehen, wie schwierig das ist neue Kontakte aufzubauen,vor allem mit deinem Hintergrund und wie schlimm so eine andauernde Einsamkeit ist.


    Gibt es etwas, was du gerne machst oder was du gerne lernen würdest? Was dir vielleicht früher schon mal Spaß gemacht hat? Mit was verbringst du deinen Tag?


    Bestehen die Kontakte zu deiner früheren Heimat noch?


    :)_*:)@:)

    Hast Du irgendein Hobby? Oder irgendwelche interessen, welche dafür taugen? Schach? Mannschaftssport? Ich hatte in meiner Jugend Leichtathletik gemacht und bin dann zu einem Mannschaftssport gewechselt, weil es mir zu einsam wurde.

    Vermutlich ist meine Antwort nicht die, die Du hören möchtest:


    Lebe Dein Leben und höre auf, es mit Warten zu verbringen. Höre in Dich, überleg, was Dir Spaß machen könnte, probiere es aus und konzentriere Dich dann genau auf diese Dinge!

    Da geht auch viel im Ehrenamt, engagiere Dich bei der Tafel, in der Bahnhofsmission oder Suppenküche, führe Hunde aus dem Tierheim Gassi, arbeite in Reparaturcafés, helfe anderen bei etwas, was Du gut kannst oder einfach in einem Verein, der das anbietet, was Du gerne tust.


    Und das mal ohne jeden Hintergedanken. Damit öffnest Du Dich und für andere wirkt es leichter, mit Dir in Kontakt zu treten.


    Mir zumindest fällt es schwer, mich mit Menschen zu umgeben, die eine hohe Erwartungshaltung in mich als Person mitbringen. Und ich rede jetzt von Freundschaften, nicht von Beziehungen. Bei letzterem ist es noch viel wichtiger, offen und "leicht" an die Sache ranzugehen.

    Da hast Du leider wirklich viele negative Erfahrungen gemacht. Aber: Nur weil es lange so war, muss es so nicht bleiben!


    Was wäre denn mit Ehrenamt? Irgendwelchen Freiwilligendiensten? Man könnte bei der Tafel helfen, Krankenhausdienste, freiwillige Feuerwehr/THW. Sich bzgl. der eigenen Interessen in einem Verein oder einen VHS-Kurs anmelden.


    Geht es Dir um Beziehung, oder Kontakte allgemein?


    Und: Könntest Du zurück in die Schweiz ziehen? Gäbe es da noch mehr Kontakte? Die, die Du umzugsbedingt hinter Dir gelassen hast?


    Sorry, eher konstruktiv und nicht auf Dein gesamtes Leid eingehend... Falls Du einfach deswegen nur Redebedarf hast, ist meine Antwort sicherlich am Thema vorbei.

    Danke für eure Antworten!


    Sunflower_73 : Ich bin bereits in der Schweiz, weil ich im Ausland wenig an Unterstützung erhalte (CH != EU), aber die paar Leute welche ich vorher kannte und deren Nummern ich noch hatte oder auf Facebook wiederfand, habe mich alle geghostet. Aus der Schule gibt es niemanden, ich beneide Leute die ein tragfähiges Netz so mitbekommen haben, und irgendwie ärgert es mich, dass ich mich so hab durch die Mobbingstrukturen mitschleifen lassen und diese (für mich) für Normal gehalten habe, dass es soweit kommen konnte. Aber es ist halt so.


    Beziehung, oder Kontakte allgemein ist keine ganz einfache Frage. Beides, und logisch sollten die Kontakte vor der Beziehungsfrage kommen, aber wohl Hand aufs Herz, wer kann seine Gefühle und Bedürfnisse denn wirklich so kontrollieren? Ich schaff es leider nicht, und mach(te) mir immer wieder Hoffnungen, die aber eigentlich nur Probleme schaffen, denn damit ich gewissen Marktwert erreichen könnt, muss ich wirklich anderes erst aufräumen..


    @dolorus- Doch, mir geht es schon um praktische (sprich, konkret mögliche) Dinge. Zu träumen, positiv oder negativ, bringt in der Situation gar nichts.. Bei Tierheimen in der Umgebung habe ich tatsächlich angefragt, sie haben schon vor Corona keinen Bedarf gehabt an zusätzlichen Helfern- dazu muss man sagen, dass hier in CH manches etwas, nun, elitärer zu und her geht. Freiwilligenarbeit ist mitunter mehr etwas, das reiche Leute in älteren Jahren ausüben als Ehrenamt und auch an Voraussetzungen gebunden.. wobei es schon auch andere Einsätze gibt, bloss einfach wo anrufen und vorbeikommen ist in aller Regel nicht.

    Makkabi : Sport schliesse ich derzeit aus - ich bin nicht übergewichtig, aber auch enorm unsportlich insofern dass ich stark kurzsichtig bin und erst spät Kontaktlinsen entdeckte- die Schussligkeit ist noch geblieben, oder einfach in wohl jedem Sportclub (wo ich davon ausgehe, dass es keine speziellen Gruppen für Sportidioten gibt, um sich die Grundkenntnisse anzueignen- für Nichtschwimmer gibt es das, aber sonst noch nie von gehört?) ... Fitnessstudio ist eigentlich ein Ziel, aber einfach der Gesundheit wegen, glaub nicht dass ich da Kontakte knüpfen würde. Früher bin ich gerne laufen gegangen, naja.

    Ist halt echt mein ganzes Leben darauf ausgerichtet, den Situationen auszuweichen, in denen man Begegnungen erwarten könnte. Die Tage sitze ich meist zu Hause rum, neben den notwendigen Besorgungen, wohin auch sonst - wenn ich im Sommer mal schwimmen bin, spricht einen jedenfalls auch keiner an und würde mal vermuten, dass es seltsam käme würde ich das tun. Klassische Hobbies hab ich keine, bin halt oft am Internet mich am beschäftigen, Musik hören, Filme schauen, Fachwebseiten lesen etc.. Die paar Jobs die ich hatte, waren im Informatikbereich, die Menschen tendenziell "angenehm" zurückhaltend - und zu 100% männlich.

    Neben der Sozialphobie hab ich wohl auch noch ein Männerproblem "geerbt" aus der Schulzeit (da hatte man halt eigentlich nur mit dem eigenen Geschlecht zu tun). Ich kanns nicht genau einordnen, aber ich fühle mich unwohl mit Männern im RL. Das geht von nicht zu wissen was reden, bis zu richtigem Druck mich zu verdünnisieren, manchmal hab ich das bei Frauen auch aber es gelingt mir noch einfacher ins Gespräch zu kommen. Denke ich halte mich selber für eher unmännlich und dass ich abgelehnt würde von gestandenen Männern- bei den Jungs wars jedenfalls so. Wobei ich auch mit Frauen natürlich gemischte Erfahrungen gemacht habe und mehrfach Dinge wie "hab einen Mann erwartet" hörte, die nun mal tiefer reingehen als sie sollten.


    ye-ye : Lernen, würd gerne das Abitur nachholen und die verpassten Chancen aufholen, hier in CH ist es ohne abgeschlossene Ausbildung nicht mehr möglich. Hab vor vielen Jahren das Abendgymnasium angefangen und dort auch ein paar Kontakte gehabt, die meisten zwar einfach keine Zeit neben Familie, Job, bestehenden Freundschaften.. und allgemein sind Kurse wie das Äquivalent zur Volkshochschule (ist hier privat und nennt sich Klubschule) zu teuer um sie mir zu leisten.. eine ziemliche Hemmung allgemein sind halt auch grad die Status-/Arbeitssituation und Vorbelastung mit psychischen Schwierigkeiten.. das wird dann immer ein Druck entweder zu lügen und auszuweichen, was sich auf Dauer nicht aufrecht erhalten lässt, oder dann "gestehe" ich einiges früher oder später und die Reaktionen sind in den wenigsten Fällen weiterführend.. also bin ich davon wieder abgekommen, mit offenen Karten zu spielen..

    Nunja, ich merke dass wenig davon konstruktiv ist und ich viel vermeide, wie ich denke halt nicht ohne Grund aber das herauszufinden, wäre hilfreich.. wo die Realität liegt zwischen den Gedanken..

    Sonst, ich wünschte mir wieder einen Hund, doch auch hier- wäre hier vermietermässig untersagt, und ohne jemand der mir im Fall mal aushelfen könnte mit der Betreuung geht es wohl kaum..

    Alexytek schrieb:

    @dolorus- Doch, mir geht es schon um praktische (sprich, konkret mögliche) Dinge. Zu träumen, positiv oder negativ, bringt in der Situation gar nichts.. Bei Tierheimen in der Umgebung habe ich tatsächlich angefragt, sie haben schon vor Corona keinen Bedarf gehabt an zusätzlichen Helfern- dazu muss man sagen, dass hier in CH manches etwas, nun, elitärer zu und her geht. Freiwilligenarbeit ist mitunter mehr etwas, das reiche Leute in älteren Jahren ausüben als Ehrenamt und auch an Voraussetzungen gebunden.. wobei es schon auch andere Einsätze gibt, bloss einfach wo anrufen und vorbeikommen ist in aller Regel nicht.

    Hallo Alexytek,

    ich lebe auch in der Schweiz und glaube mir, als gebürtige Deutsche weiß ich, dass einem hier in Sachen Freundschafts- und Beziehungsaufbau keine gebratenen Tauben in den Mund fliegen.


    Widersprechen möchte ich aber in Bezug auf "elitär" in Verbindung mit Tierheimen. Vielleicht ist es speziell bei dem Tierheim in Deiner Nähe so, aber die Tierheime, die ich kennenlernen durfte, sind toll und für Hilfe dankbar. Vielleicht haben sie eben aktuell genügend Gassigeher, dann ist das (gut) so. Bleibe hartnäckig oder frage, ob sie eine Einrichtung kennen, die Hilfe benötigt. Die Schweiz ist so klein, jeder kennt jeden, da findet sich was!


    Im Tierbereich gibt es bei uns z. B. auch Wildvogel-Auffangstationen, die um freiwillige Helfer froh sind, ebenso die ganzen Vereine rund um den Natur- und Tierschutz.


    Auch in den Brockenstuben wird immer wieder nach freiwilligen Helfern gesucht, bei pro senectute (Computerkurse für Senioren?) genau so.


    Es geht doch erstmal darum, den ersten Schritt zu tun, Kontakte zu knüpfen, das Netzwerk starten und dann sukzessive ausbauen. Ich bin z. B., um Kontakte zu knüpfen, in den hiesigen Chor eingetreten, obwohl ich eine, positiv ausgedrückt, (sau)mässige Sängerin bin. Darüber habe ich mit einem älteren Ehepaar einen netten Kontakt aufgebaut, deren Kinder (in meinem Alter) kennengelernt und schon hatte ich einige Bekannte. Ich glaube, in der Schweiz gibt es in jedem Dorf Vereine, allein in unserem mit 1500 Einwohnern 21! Davon haben zwei mit Natur zu tun.


    Ach ja, über das Ehepaar habe ich Hundebesitzer kennengelernt, wir sitten jetzt gegenseitig unsere Hunde, Freundschaft ist es nicht und doch kann ich auch anderweitig um Hilfe bitten oder wir grillieren gelegentlich gegenseitig. Du könntest Hunde sitten, wenn Du keinen eigenen halten darfst. Hunde auf Besuch darf Dir der Vermieter nicht verbieten.


    Zum Schluss, aber am wichtigsten ist: Schau auf das, was geht und nicht auf das, was nicht geht! Klingt abgedroschen, ist aber sowas von wahr! (Buchtipp zum Thema: Biographie von Samuel Koch).

    Glaub der Punkt ist vielleicht eher, dass ich mich scheue davor, mit "normalen" Menschen in Kontakt zu kommen. Das ist schon lange so, zuerst kam halt das jahrelange Mobbing in der Schule und dann Schlag auf Schlag psychiatrische Diagnosen ... eigentlich dacht ich, dass es besser geworden wäre aber derzeit merk ich selber, dass ich melancholisch und sehr in mir gefangen bin. Damit wollen oder können die Wenigsten was anfangen.. ich projiziere das in Dinge wie, dass ich mehr Geld / Status haben müsste, schöner eingerichte Wohnung und bessere Klamotten, ein Auto usw.pp. aber eigentlich geht es wohl genau um das, was auch in Annoncen immer steht- fröhlich, aufgestellt, witzig und so. Bin ich halt alles im Moment nicht und auch wenns mir besser geht, bin ich keine Spasskanone .. und mit sachlichen Gesprächen kann man vielleicht im Job punkten, privat will das keine/r..


    Ok, das Wort elitär passt da nicht ganz. Meinte im Sinn von, dass hier vieles zentralisiert ist (für Freiwilligenarbeit zB. die Plattform benevol-jobs) und über Bewerbeverfahren läuft statt dass man einfach anruft und fragt, ob sie einen brauchen können. Klar, am meisten gebraucht wird man vielleicht schon in der Betreuung von älteren Menschen oder Kindern, aber grad das kann und / oder will ich nicht... früher gab es mal den Besuchsdienst, für Leute die nicht auf dem ersten Markt arbeitsfähig sind, konnte man eine 6-monatige Ausbildung absolvieren und wurde dann eingesetzt um Senioren zu helfen. Davon haben mir mehrere Personen aufgrund meiner Persönlichkeit abgeraten- es geht nicht um Gewalt oder Ähnliches aber ich bin zu fragil und kann zu wenig Stabilität/Vertrauen vermitteln.. weil mir gerade das fehlt, im Grunde wäre ich selber reif für einen "Besuchsdienst"... dann habe ich eben Tierheime versucht, ja sollte es die Tage nochmal neu probieren aber damals waren echt alle in der Umgebung (ZH / Oberland) gut ausgebucht und jetzt ist noch Corona dazu.

    Früher mal habe ich älteren Nachbarn Computerstunden gegeben, ja.. die waren sehr zufrieden damit, aber da war ich eine andere Person. In Beziehung und allgemein viel mehr Hoffnung in die Zukunft.


    Grad wieder einer der wenigen Kontakte die ich noch hatte verloren, da sie nicht mitbekommen haben dass ich die WhatsApp-Nummer geändert habe (geht ja eine automatische Benachrichtigung an alle Kontakte raus, aber lesen & abspeichern muss jeder selber) und während ich dachte, sie schreiben mir nicht mehr, haben sie es versucht und werfen mir das jetzt vor bzw. ghosten ..

    Die einzige Kollegin im echten Leben ist neben Arbeit nun seit Neuem am Daten und hatte vorher schon vielleicht mal alle zehn Tage Zeit.. jetzt ist sie auch über Chat halt dauernd online aber nicht erreichbar. Ich gönne ihr ja, dass sie Erfolge hat aber kann nicht ändern dass es mich traurig macht..


    Hier im Haus, is so eine Zweck-WG, deren Zimmer einzeln vermietet werden und so aus zusammengewürfelten Leuten bestehen (wegen Betreibung der Krankenkasse- da ich quasi ein falsches Kreuzchen gemacht habe, lange Geschichte- bekomme ich keine eigene Wohnung mehr) ist nebenan eine neue Frau eingezogen und natürlich "stürzen" sich manche Mitbewohner in der sonst aus Männern bestehenden WG auf sie..