Ist das Respektlosigkeit?

    Mein Ehe-Partner ist ein Messie. Er kauft und kauft und kauft. Ich versuche seit 10 Jahren ihm zu vermitteln, dass ich diese Unordnung nicht ertrage. Ich war schon in der Psychiatrie, habe jetzt wieder Panikatakken. Vor 4 Monaten habe ich es ihm ganz klar gesagt, was mich aber sehr viel Überwindung gekostet hat, dass ich diese Wohnung inzwischen hasse. Überall liegt Verpackungsmüll rum, nie macht er irgendwas zuende und erwartet, dass ich das tue. Wir sind beide berufstätig. Ich frage mich langsm ob das Resoektlosigkeit ist. Wenn mir irgendein Papierchen runterfällt, dann hebe ixh es auch und werfe es in den Müll. Er lässt es grundsätzlich liegen. Spreche ich ihn darauf an, meint er, er hat es nicht gesehen, er hat keine Zeit, etc.

    Heute hat mich so eine Wut gepackt, abe rich traue mich nicht was zu sagen. Heute war ein Staubsaugervertreter da und siehe da, das zugemüllte Wohnzimmer wurde ansatzweise aufgeräumt,wenn auch das meiste nur kaschiert wurde.

    Jetzt frage ich mich: hat ein Staubsaugerverkäufef mehr Reskept verdient als der eigene Ehepartner?

    Grundsätzlich wird der Yganze Mist nur weggeräumt wenn sich Besuch ankündigt.

    Ich halte das nicht mehr aus!!!!!!!

  • 33 Antworten

    Was hält dich davon ab, dich von ihm zu trennen?

    Wenn du dir das schon 10 Jahre lang antust, warum nicht endlich den Schlussstrich ziehen?

    MarieCurie schrieb:

    Was hält dich davon ab, dich von ihm zu trennen?

    Wenn du dir das schon 10 Jahre lang antust, warum nicht endlich den Schlussstrich ziehen?

    Wegen dem gemeinsamen Kind. Ich will ihm das nicht antun (dem Kind)...

    Zitat

    Wegen dem gemeinsamen Kind. Ich will ihm das nicht antun (dem Kind)...

    Das wäre für mich kein Grund mit einem Messi zusammen zu bleiben. Klar ein Kind leidet am meisten bei einer Trennung aber so ist das auch auch kein Leben für dich (und auch nicht für dein Kind). Du nimmst es billigend in kauf, das du psychisch Krank wirst oder schon bist nur um dein Kind eine heile Welt vorzuspielen, verstehe ich nicht.

    Mein Kater - nicht inkontinent - pinkelt gerne in sein Bett, oder mein Bett, oder auf die Badezimmermatte, oder aufs Sofa, oder .... (benutzt aber auch fleißig sein Katzenklo).


    Einfach so, aus Faulheit. Warum auch nicht, seine Dosenöffnerin machts ja sauber.


    Dein Mann ist sicher auch faul und ihn stört es nicht. Du keifst nur rum. Ts, ts.


    Du kannst die deinen eigenen Bereich (Zimmer, Ecke im Wohnzimmer ...) machen, der tabu für sein Gesiffe ist. Was er da dann Schmodder reinmacht, landet er in seinem Bett, seinem Auto oder in der Mülltonne, oder wo es ihn stört. Du musst konsequent sein, nur androhen bringt nix.

    Ob sich das Kind so freut, in so einer Wohnung zu leben ? Kann es Freunde einladen oder schämt es sich dafür ? Was, wenn du wieder in der Psychiatrie landen solltest (ich hoffe es nicht !) - vermisst dein Kind dich dann nicht ?

    Sich trennen hieße ja nicht dass es seinen Vater nie mehr sieht. Es kann ihn ja besuchen.

    Es war vor einigen Jahren ausgemacht, dass ein Raum nur für mich/mein Büro (mache Homeoffice) ist. Dann kam ein Schrank rein mit seinen Sachen. Dann wurde eine Ecke komplett zugemüllt und ich kaufe auch noch einen Paravant damit meine Freunde es nichst sehen.

    Ist ein Grundstein für Liebe und Ehe der Respekt??

    dombaumeisterin schrieb:
    pummelfee1820 schrieb:

    Ist ein Grundstein für Liebe und Ehe der Respekt??

    Nicht nur, aber ist eine hauptsächliche Voraussetzung für Liebe und Ehe.


    Ich würde so nicht mein Leben verplempern wollen, egal, ob dort ein gemeinsames Kind ist oder nicht. Was werden dem Kind denn an Werten vermittelt? Böse gefragt: Lebe schmutzig und verdreckt, die Frau ist immer noch nicht weg?

    Kurz gesprochen: Ja, es ist ein Zeichen von Respektlosigkeit. Wenn nicht gar mehr als ein Zeichen. Aber eben auch etwas krankhaftes. Ob es krankhaftes Messietum ist, oder krankhafte Respektlosigkeit, weiß ich natürlich nicht. Was empfindest du persönlich als passender?


    Denn am Ende ist wichtig wie es bei dir ankommt - denn das ist was du in der Beziehung wahrnimmst. Ich würde in deiner Situation in erster Linie zu einer räumlichen Trennung raten, wenn ansonsten alles in Ordnung ist. Weiter würde ich meinem Partner wohl anraten psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen, um die Beziehung auf Dauer zu erhalten. Das klingt immer drastisch, aber so ist die derzeitige Situation wohl. Und ehrlich gesagt kann es nicht sein dass dich sein Verhalten so fertig macht, dass du eventuell die Medikamente nehmen musst, die er eigentlich nehmen sollte.

    Ich hoffe du verstehst wie ich das meine.

    Das die Situation auch im Sinne eures Kindes geändert werden muss, weißt du sicherlich selbst. Du schützt dein Kind nicht indem du eine desolate Elternbeziehung aufrecht erhälst. Das Kind orientiert sich an euch und wird sich folglich irgendwann entweder verhalten wie du (unangenehmes und verletzendes in Kauf nehmen), oder wie dein Mann (uneinsichtig und selbstbezogen rummüllen). Zumindest wenn ihr so wie jetzt weiter miteinander lebt.

    Und ich garantiere dir dass irgendwann Fragen, Vorwürfe und unangenehme Gefühle von Seiten eures Kindes kommen werden; Denn es ist auch später für ein Kind schwer verständlich was daran nun das Beste für es gewesen sein soll.
    Ich hoffe den Kinderzahn kann ich dir damit ziehen.


    Fühl dich an dieser Stelle aber auch einfach mal fest gedrückt. Das ist echt eine - sorry - verkackte Situation.

    Zitat

    Wegen dem gemeinsamen Kind. Ich will ihm das nicht antun (dem Kind)...

    Und du meinst für das Kind ist es besser in einem Messiehaushalt groß zu werden? Mein Vater war so. Als meine Geschwister kamen (also meine Schwester, beim Bruder haben wir noch in der Wohnung gelebt) hat sich meine Mutter damals getrennt. Sie hat so sehr unter allem gelitten, dass sie Herzprobleme und später einen Schlaganfall bekam. Ich habe zeitweise zwischen Müll gelebt, der sich glücklicherweise nur auf 2 Zimmer konzentrierte, aber schlimm genug war. Ich konnte selten Freunde einladen und meine Dauerausrede war, wir renovieren: 12 Jahre lang!

    Danke für eure Kommentare zu dem Thema. Ich habe jetzt viel nachgedacht und wenn ich auf mein Herz höre ist die räumliche Trennung wohl alternativlos. Ich hatte ja wie gesagt eine "softe" räumliche Trennung verlangt, bzw. endlich das frei räumen wenigstens eines Zimmers (welches beim Einzug sowieso als "mein" Büro vereinbart war)... Ich hatte gesagt, dass wenn ich wenigstens diesen Raum komplett hätte (die WOhnung ist ansonsten wirklich groß genug!), könnte er ganz in Ruhe irgendwo anfangen und ich würde auch keinen Druck machen. Im Gegenteil, ich habe gesagt dass ich eine Haushaltshilfe, Entrümpelung etc finanziell unterstützen wolle obwohl ich nur gerüngfügig Geld verdiene. Also je mehr ich darpber nachdenke... Ja. Es ist respektlos!!!!

    Hallo, ich kenne genügend, die sich eine Putzfrau leisten.


    Wenn die Sauberkeit bei euch so unterirdisch ist, warum nehmt ihr nicht Geld in die Hand und beseitigt das Problem?


    Hast du denn noch Gefühle für deinen Mann? Oder hält euch nur noch das Kind zusammen?

    Ich denke nicht, dass es ein Zeichen für die Respektlosigkeit deines Mannes dir gegenüber ist. Wenn das ein tief verwurzeltes und ggf. krankhaftes Verhalten bei ihm ist, dann kann man das für Besuche mal kurzweilig einstellen, aufräumen (wobei er ja auch nur "kaschiert" und nicht wirklich aufräumt) und einen Schein von Sauberkeit erzeugen. Wenn man hingegen mit einem Menschen dauerhaft zusammen lebt, lässt sich ein solcher Schein eben nicht mehr aufrechterhalten. Ich würde das auch mit dem Schminkverhalten von Frauen vergleichen (auch wenn die Auswirkungen da natürlich nicht so schlimm sind): Viele Frauen schminken sich immer, sobald sie das Haus verlassen. Dennoch schminken sie sich nicht unbedingt z. B. am Wochenende, nur weil ihr Partner auch da ist. Lebenspartner bekommen eben auch oftmals die unperfekten Seiten eines Menschen zu sehen. Im unmittelbaren Zusammenleben kann man diese durch permanentes Verstecken auch gar nicht verstecken.

    Auch wenn das nun aber (aus meiner Sicht) keine Respektlosigkeit ist, solltest du die Situation für dich und auch für dein Kind verbessern. Denn ich stimme den anderen hier zu, dass die Folgen des Aufwachsens unter solchen Umständen für dein Kind keinesfalls zu vernachlässigen sind. Und die Wut, die sich bei dir anstaut, ist natürlich auch nicht gesund. Vielleicht solltest du deinem Mann diese Wut aber auch mal kommunizieren, damit er überhaupt realisieren kann, wie sehr dich das belastet.

    ich denke, bei deinem mann mischt sich faulheit mit krankheit. da der übergang fließend is, kann man wohl kaum sagen, was nun überwiegt.

    der teil der faulheit ist respektlos, der teil der krankheit ist eine unfähigkeit.

    jemand vor mir schrieb schon, was mir beim ersten lesen gleich in den kopf geschossen ist: der eigentlich psychisch kranke (messi) macht einen eigentlich gesunden menschen so krank, daß dieser in die psychatrie muss, statt selber zu gehen, um die ursache zu bekämpfen- echt schräg.

    wir haben einen patienten als messi. 2 räume sind ordentlich und tabu für seine müllwirtschaft, in den anderen beiden räumen kann er horten, was immer er will.

    was das betrifft, solltest du mit deinem mann wirklich nochmal sehr ernst drüber reden, daß und warum es dir so wichtig ist, wenigstens einen teil der wohnung normal benutzen zu können. ich glaube nachdem was ich lese nicht, daß du das bisher ordentlich gemacht hast, zumindest nicht ordentlich genug, um dir den vermissten respekt einzufordern. alternative wäre klar die räumliche trennung

    was das kind betrifft (wie alt isses denn?): glaubst du wirklich, ein leben SO tut ihm besser, als wenns nur vllt alle 2 wochenenden mal in diesem saustall hockt? hast du dir mal wirklich vor augen geführt, was die situation mit ihm anrichtet?

    es lernt nicht, ordnung zu halten, es kann soziale kontakte nicht pflegen (aus scham, entweder schämt es sich selber oder du dich so, daß besuche nicht gewünscht sind), es sieht eine psychisch labile mutter, und eine beziehung zwischen den eltern, die sehr strapaziert ist.

    was soll dieses kind also davon mitnehmen ins erwaxenenalter? wie lernt es so, sein leben irgendwann mal alleine auf die reihe zu kriegen?

    mögest du die richtigen entscheidungen treffen, aber triff endlich welche!

    :)*:)_

    Warum hast du solche Angst ihn darauf anzusprechen? Wie reagiert er dann? Habt ihr ansonsten eine schöne Ehe und ist das das einzige Problem? Ich finde in erster Linie solltest nicht nur du ein eigenes Zimmer haben, sondern auch er. Und in dem Zimmer kann Unordnung haben wie er lustig ist. Aber den rest muss er aufräumen. Auch wenn ich kein Fan von Ultimaten bin, aber vielleicht solltest du ihm eins stellen. Wenn er mit dir nicht bis Tag X eine Lösung ausarbeitet, die er auch wirklich einhalten will und wird, solltest du dir eine eigene Wohnung suchen. Es kann ja nicht sein dass du so leidest und sich nichts ändert. Das wird dein Kind genauso belasten. Was sagt dein Mann dazu dass du in der Psychiatrie deswegen warst? Nehme die Dinge selber in die Hand, anstatt zu warten dass er sich von alleine ändert, - denn das wird derzeit sicher nicht passierten. Fühl dich in den Arm genommen, denn ich kann sehr gut verstehen, dass man unter einer unordentlichen Wohnung extrem leider kann.