Ist das Wieder-Wohnen bei den Eltern mit Ü30 in jedem Fall ein Handikap bei der Partnersuche???

    Hallo!


    Ich (33) habe mich hier angemeldet, weil ich einfach mal eure Meinung zu dem Thema „Mit Ü30 bei den Eltern wohnen“ hören möchte. Ich bin mit 21 von zu Hause ausgezogen und bin vor knapp einem Jahr wieder bei meinen Eltern ins Haus eingezogen – dass ich das mal mache, hätte ich bis dahin niemals gedacht. Hier kurz zu den Hintergründen:

    Ich bin letztes Jahr schwanger geworden und es war bereits anfangs leider klar, dass ich alleinerziehend sein werde. Da ich bisher in einer 2-Zimmer-Wohnung gewohnt habe, habe ich mich auf die Suche nach einer größeren Wohnung gemacht. Leider war die ersten 5 Monate der Schwangerschaft aber nicht das passende dabei (3- und 4- Zimmer-Wohnungen sind hier in der Stadt rar gesät und ich vermute, dass ich als Schwangere nicht gerade einen guten stand bei den Vermietern hatte). Ich wäre auch vorübergehend in meiner Wohnung geblieben, aber meine Eltern meinten, dass sie ja ein großes Haus haben und ich doch vorübergehend mit dem Baby bei ihnen einziehen könnte. Ich nahm das Angebot natürlich an und war froh, dass ich das Baby dann nicht immer 6 Stockwerke hochtragen muss (Lift war nämlich schon monatelang und bis auf Weiteres kaputt).

    Ich zog also wieder bei meinen Eltern ins Haus ein und bezog nicht mein altes Kinderzimmer, sondern das Dachgeschoss mit eigenem Badezimmer. Eine Einliegerwohnung ist es aber nicht. Als der Kleine kam, hat er sein eigenes Zimmer im EG bekommen, aber ich habe ihn eigentlich die meiste Zeit bei mir oben und nur zum Schlafen und Wickeln gehen wir in „sein“ Zimmer. Die beiden Zimmer und das Badezimmer mache ich natürlich selber sauber, auch wenn meine Mutter das zuerst machen wollte *g* Meine Eltern wollten auch kein Geld als Miete und für die Lebensmittel, aber da ich ja vorher Vollzeit gearbeitet habe und jetzt Elterngeld beziehe, finde ich schon, dass sich das gehört. Im Grunde „drängte“ ich ihnen monatlich die Hälfte meines Elterngeldes auf, aber mittlerweile haben sie es wohl akzeptiert und nehmen es ohne zu murren an. Mit der anderen Hälfte finanziere ich aktuell mich und meinen Sohn.

    Ich habe jetzt in der Elternzeit immer wieder nach Wohnungen hier in der Stad geschaut und auch einige angeschaut. Bekommen habe ich aber keine – einer hat mir auch mal direkt gesagt, dass sie jemanden wollen der „arbeitet“ und nicht jemanden, wo sie nicht wissen ob sie langfristig die Miete bezahlt. Selbst das Schreiben meines AG, ab wann ich wieder arbeiten kommen soll/kann, überzeugte nicht. Ich denke, dass sich auch die anderen Vermieter wegen meiner aktuellen Elternzeit gegen mich entschieden haben. Nun ist es so, dass ich wohl noch weiterhin bei meinen Eltern wohne, obwohl ich bald wieder arbeiten gehen werde. Im Haus meiner Eltern ist sogar genug Platz, dass ich mir ein Arbeitszimmer einrichten kann und somit nicht jeden Tag mehr 80 km bis zu meinem AG pendeln muss. Da ich dann natürlich ein Zimmer mehr in Anspruch nehme, würde ich natürlich entsprechend mehr Geld „abgeben“. Eigentlich war die Wohnsituation auch nur als „vorübergehend“ von Seiten meiner Eltern und von meiner Seite gedacht, aber meine Eltern finden es nun ganz toll, dass sie nicht mehr alleine in dem Haus wohnen. Im Grunde macht mir das ja auch nicht so viel aus wieder bei den Eltern zu wohnen, da ich mich gut mit ihnen verstehe und es natürlich toll ist, dass sie in der Nähe sind, wenn etwas mit dem Kleinen sein sollte und ich z.B. grade wegen der Arbeit nicht kann. Aber wie wird so eine Wohnsituation denn von potentiellen Partnern gesehen? Ich habe zwar im DG meine Privatsphäre, aber es ist halt keine abgeschlossene Wohnung. Meint ihr, dass sowas trotzdem irgendwie „abschreckend“ wirkt? Momentan bin ich zwar nicht auf der Suche nach einem Partner da mein Sohn Priorität hat, aber irgendwann möchte ich bestimmt wieder eine Beziehung eingehen. Und es wäre halt schade, wenn ich nur wegen der Wohnsituation alleine bleibe L

  • 74 Antworten

    Mich würde es abschrecken, weil mir Privatsphäre und Anstand zu den Eltern wichtig ist. Grade in der kennenlernzeit würde ich es sehr unangenehm finden. Aber da ist jeder anders.


    Ich hätte da für mich, an deiner Stelle aber auch keine Lust drauf. Wollte so schnell es geht da raus, weil ich meine Privatsphäre eben sehr brauche und nicht will, das meine Eltern immer wissen, wer wie wann wo bei mir ist. Männlein oder Weiblein.

    Alias 938559 schrieb:

    aber irgendwann möchte ich bestimmt wieder eine Beziehung eingehen. Und es wäre halt schade, wenn ich nur wegen der Wohnsituation alleine bleibe L

    Wieso solltest Du alleine bleiben? Ich finde das Eine hat doch nichts mit dem Anderen zu tun. Das Du als alleinerziehende Mutter bei deinen Eltern eingezogen bist und unterstützt wirst, perfekter geht es doch nicht. So ganz verstehe ich deinen Gedankengang nicht, denn eine evtl. Beziehung kann sich doch auch - zumindest zu Beginn - außerhalb deiner Wohnung ergeben. Wenn die Verbindung enger werden sollte und eine gemeinsame Zukunft in Betracht kommt, kann man doch gemeinsam das weitere Vorgehen besprechen, oder nicht":/

    Also das wohnen bei den Eltern, gerade als Frau, würde ich nicht unbedingt als Handicap sehen - ein Mann der mit dir eine Zukunft aufbauen möchte, der wird froh sein, wenn du in deinem Alter nicht bereits ein eigenes Haus plus Hauskredit an der Backe hast. Wenn du dann noch erzählst dass du bereits über 10 Jahre selbstständig und alleine gelebt hast, dann dürfte das kein Problem sein. Du hast ja triftige und, wie ich finde, sehr gute Gründe gehabt, zu deinen Eltern zurück zu ziehen.


    Das tun ganz viel Frauen nach einer Trennung/Scheidung, mit dem Kind/den Kindern erstmal zurück zu den Eltern bis sie sich gefangen haben und wissen, wie es langfristig weiter geht. Ist ja auch praktisch, man hat die Großeltern im Haus, wenn du auf ein Date gehen willst, passen deine Eltern sich mal auf deinen Sohn auf, Kinderbetreuung während der Arbeitszeiten ist gesichert.


    Abschreckend könnte eher dein Sohn sein, klingt hart aber viele Männer können keine fremden Kinder, noch dazu das Baby eines anderen Mannes, akzeptieren. So einen Mann willst du dann aber eh nicht an deiner Seite. D.h. du wirst einen Mann finden, der kein Problem hat mit deinem Sohn und ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Mann, der kein Problem mit einem Stiefkind hat, ein großes Problem damit hat, dass die Frau Übergangsweise bei Ihren Eltern wohnt. Bin sicher das du nicht deswegen alleine bleibst. @:)

    Sollte heißen: Ein Mann, der mit dir eine Zukunft aufbauen möchte, wird ev. froh sein, dass du nicht bereits Haus und Kredit an der Backe hast, denn man will sich ja dann am besten was gemeinsam suchen, eine Wohnung, ein Haus, das keine Vorgeschichte hat und an alte Zeiten erinnert. So könntest du, wenn du einen Mann kennenlernst, mit dem es nach einiger Zeit ernst wird, von deinen Eltern direkt mit ihm zusammen als Familie in eine Wohnung/Haus ziehen, dann würde sich auch das Problem mit den mäkeligen Vemietern von alleine lösen.

    Ich find deine aktuelle Situation toll. Du bist alleinerziehend und hast eine bestmögliche Lösung für dich und den Kleinen. Oma und Opa sind da und helfen dir mit dem Baby. Ihr versteht euch alle prima, besser gehts nicht. Und wenn du jemanden neues kennenlernst und dich unwohl dabei fühlst ihn mit nach Hause mitzunehmen, dann könnt ihr euch bei ihm treffen. Er wird bestimmt nicht bei seinen Eltern wohnen ;-)


    Wenn ich einen Partner finden würde und es ans das Zusammenziehen geht, würde ich natürlich schon lieber mit ihm was eigenes suchen und nicht mit ihm bei meinen Eltern wohnen bleiben *g* Und natürlich würde ich auch keinen Partner akzeptieren, der meinen Sohn nicht akzeptiert. Wenn ihn mein Kind abschreckt, dann wird es in der Regel nicht mal zu einem Date kommen, geschweige denn zu einer Beziehung!


    Ich wohne ja auch bei meinen Eltern selbständig. Ich kümmere mich um die Räumlichkeiten die mein Sohn und ich nutzen alleine, zahle "Miete" an meine Eltern, zahle auch mal die Lebensmitteleinkäufe und wenn am Haus was repariert werden muss, gebe ich sogar auch etwas dazu. Mir ist ja klar, dass ich erwachsen bin und mein eigenes Leben leben und Verantwortung übernehmen muss - deshalb will ich meinen Eltern auch auf keinen Fall auf der Tasche liegen auch wenn ich bei ihnen im Haus wohne.

    Gerade jetzt wo mein Sohn noch klein ist, ist es natürlich praktisch, dass meine Eltern in der Nähe sind wenn was sein sollte ich gerade nicht kann (z.B. wegen der Arbeit). Das ist natürlich ein unbezahlbarer Vorteil!

    Ich würde mich nicht unwohl fühlen jemanden mit zu mir nach Hause zu bringen *g* Ich bewohne das DG und dahin verirren sich meine Eltern fast nie. Ich habe demnach auch nicht das Gefühl keine Privatsphäre zu haben, obwohl es keine abgeschlossene Wohnung ist. Wenn es anders wäre, würde ich natürlich so schnell wie möglich ausziehen wollen.

    Im Grunde bin ich zufrieden mit der aktuellen Situation und meine Eltern sind es glaube ich auch. Trotzdem weiß ich halt nicht wie so eine Wohnsituation von außen gesehen wird - ob es auf Männer pauschal abschreckend wirkt wenn eine Frau mit Ü30 bei den Eltern wohnt. Wenn ich früher einen Mann kennengelernt habe, der mit Ü 30 noch zu Hause wohnt dachte ich mir "Oje, verbrenn dir da bloß nicht die Finger". Leute die arbeiten gehen, aber weiterhin bei Mama und Papa im Kinderzimmer wohnen und sich "aushalten" lassen waren und sind mir ein Graus. Deshalb habe ich bei meinen Eltern ja auch darauf bestanden eine Art "Miete" zu bezahlen und überall was dazuzugeben und mich um die Zimmer die mein Sohn und ich benutzen selber zu kümmern und nicht dass meine Mutter die putzt und aufräumt.

    Insgesamt waren die Vorteile insgesamt sicherlich anfangs für Dich als junge Mutter überragend, aufgrund der Einkommenssituation. Es macht weniger Angst, wenn ungeplante Ausgaben ins Budget platzen. Dein Kind ist mit den Großeltern sozialisiert umsorgt ins Leben gekommen. Dieser Abschnitt war gut und sinnvoll in Deiner Situation, statt ohne große Not allein den Start in die Mutterschaft zu starten.


    Langfristig gesehen und die Option in Richtung fester Partnerschaft kann es allerdings zum Handikap werden. Für jemanden der seine "Eigenständigkeit" aufgibt, um sich in einer gefestigten 3-Generationen-Konstellation einfügen wird, kann eine große Hürde darstellen. Es gibt eine ganz andere Art der Rücksichtnahme, weil der Mann dort eher "Gast" ist als autarker Mieter/Mitbewohner. Die Lebensmittelpunkte vermischen sich, weil die Zimmer weder abgeschlossen und noch auf einer Wohnebene sind. Auch ein gespielte Rituale, die zwischen Dir und Deinen Eltern/Großeltern ohne Probleme gelebt werden, wenn die familiäre Harmonie das hergibt, wäre mit einem neuen Menschen zusätzlich völlig neu aufzubauen. Was zwischen Dir und den Eltern als vertraut und normal abläuft, wäre einem potenziellen Partner womöglich zu viel.


    Zudem würde, wenn sich der Mann häufiger bei euch aufhält, weil Du mit dem jungen Kind nicht ständig umher reisen willst, die gesamte Kennenlern-phase irgendwie "künstlich", weil man sich als Paar automatisch zurück nimmt. Egal ob beim Sex oder den ersten Paar-Diskussionen, die dazu gehören, wenn man sich authentisch kennenlernen will. Wenn ich das was Du geschrieben hast richtig deute, wäre auch die gemeinsame Küchennutzung angezeigt, oder? (hattest bisher nur 2 Wohnräume, Arbeitszimmer und eigenes Bad erwähnt)


    Mag es für die erste Datingphase noch OK sein, weil Du um ausgehen zu können jeder Zeit die Babysitter im Haus hättest, würde es vermutlich langfristig von Vorteil sein, wenn ihr als Paar mehr Abstand von den Eltern habt, um unter normal mehr eigenständigen Bedingungen in euer Beziehungsleben zu starten. Mit 2 geregelten Einkommen sollte es kein Problem mehr sein, eine Wohnung in eurer Region und näher zum Arbeitgeber zu finden, weil 80 Kilometer zwischen Wohn- und Arbeitsort schon erheblich sind mit einem jungen Kind.


    Mit etwas mehr Glück lernst Du einen potenziellen Mann kennen, der bereits eine Wohnung besitzt, die für eine kleine Familie genügend Platz bietet. Viel Glück für Deinen Weg und weiterhin gutes Gedeihen für Deinen Kleinen.

    Zitat

    Abschreckend könnte eher dein Sohn sein, klingt hart aber viele Männer können keine fremden Kinder, noch dazu das Baby eines anderen Mannes, akzeptieren.

    Das sehe ich so als Situation eher nicht bzw. erlebe es im realen Leben positiv anders. Gerade sehr junge Kinder/Mutter mit Baby finden leichter bei einem Mann positiven Zugang. Kinder gewöhnen sich leichter an den Partner der (jungen) Mutter, weil sie nicht vor geprägt sind wie Kinder, die bereits in einer kompletten Familie gelebt haben mit einem männlichen Bezugspartner bzw. dem eigenen Papa. Hier sind bereits enge Bindungen entstanden, in denen ein neuer Partner der Mutter vorerst die Nummer 2 bleibt, wenn die Bindung sehr positiv erlebt wurde. Dies führt gerade in den Anfängen zu weit mehr Problemen als die Situation, in der die TE aktuell lebt.


    Männer, die generell gegen junge Mütter eingestellt sind, daten diese meist gar nicht erst oder binden sich nicht langfristig. Aber tendenziell würde ich das nicht als den normalen Zustand auf dem Partnermarkt sehen. Noch leichter wird es, wenn zum Kindesvater kein regelmäßiger Kontakt besteht bzw. gar keiner.

    Zitat

    Das sehe ich so als Situation eher nicht bzw. erlebe es im realen Leben positiv anders. Gerade sehr junge Kinder/Mutter mit Baby finden leichter bei einem Mann positiven Zugang. Kinder gewöhnen sich leichter an den Partner der (jungen) Mutter, weil sie nicht vor geprägt sind wie Kinder, die bereits in einer kompletten Familie gelebt haben mit einem männlichen Bezugspartner bzw. dem eigenen Papa. Hier sind bereits enge Bindungen entstanden, in denen ein neuer Partner der Mutter vorerst die Nummer 2 bleibt, wenn die Bindung sehr positiv erlebt wurde. Dies führt gerade in den Anfängen zu weit mehr Problemen als die Situation, in der die TE aktuell lebt.

    Da gebe ich dir Recht, je jünger das Kind und desto einfach dürfte es sein, sich gegenseitig an einen neuen Partner zu gewöhnen.


    Vielleicht liegt es auch am Altersunterschied, das wir da verschiedene Erfahrungen gemacht haben, ich bin im Alter der TE, da haben viele Männer noch keine eigene Familie, die meisten träumen, wenn überhaupt, von "Plan A" und möchten mit einer jungen Frau eine eigene Familie gründen - da ist ein Stiefkind eher nicht vorgesehen. Wenn sich ein Mann natürlich in die TE verliebt, oder selbst bereits Kinder aus anderen Beziehungen hat, ist er da bestimmt toleranter.


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    Männer, die generell gegen junge Mütter eingestellt sind, daten diese meist gar nicht erst oder binden sich nicht langfristig. Aber tendenziell würde ich das nicht als den normalen Zustand auf dem Partnermarkt sehen. Noch leichter wird es, wenn zum Kindesvater kein regelmäßiger Kontakt besteht bzw. gar keiner.

    Naja, der normale Zustand auf dem Partnermarkt (vor allem im Internet bei der Online-Suche) ist der, dass kinderlose Singles im Alter der TE, Anfang 30, meistens einen kinderlosen Single als Partner suchen - ich sehe da bessere Chancen bei der TE, wenn sie zufällig einen Mann im echten Leben kennenlernt der sich in sie verliebt, oder aber einen Mann kennenlernt, der ebenfalls bereits eine Vergangenheit hat und diese in die Beziehung mit einbringt.

    Als potenzieller Partner hätte ich mit Deiner Situation überhaupt kein Problem, im Gegenteil. Ich würde die zusätzliche Familie sogar als Bereicherung empfinden, denn Deine Zeilen sagen, dass Deine Eltern freundliche Menschen ohne Kontrollzwang zu sein scheinen.

    Die Sache mit "Verantwortung tragen" und "Miete zahlen" würde mich zunächst überhaupt nicht interessieren, denn ehe man solche Details miteinander bespricht, ist man doch schon fast in einer Beziehung? Oder willst Du das jemandem schon beim ersten Date auf die Nase binden?

    LG! *:)

    Das sind doch alles ungelegte Eier.


    Sich schon in Gedanken auf negative Meinungen eines Mannes einzustellen, damit vernagelst Du doch im Vorab schwingungsmäßig alles.


    Man kann einen Mann finden, obwohl man ein Kind hat.

    Man kann einen Mann finden, auch wenn man wegen der Umstände halber bei den Eltern wohnt.

    Man kann eigentlich alles, soweit man offen ist... #


    Sich in Handikaps zu verwurzeln - kann man machen, macht grüblerisch, macht unnötig Sorgen, sich das auszumalen ist nicht gut für die Seele....


    Welche Liste der positiven Dinge könntest du stattdessen anlegen???

    Beim ersten Date würde ich die Details meiner Wohnsituation dem pot. Partner natürlich nicht alles auf die Nase binden. Beim ersten Date will man doch die Person kennenlernen und da finde ich es egal wie man wohnt - ich habe auch nie mein Date gefragt wie er wohnt, wieviele Zimmer die Wohnung hat oder welches Auto er fährt *g* Ich denke aber, dass sich sowas dann so oder so zeitnah als Gesprächsthema ergibt - spätestens wenn er mich besuchen kommt.


    Und natürlich würde ich mit einem neuen Partner irgendwann auch zusammenziehen wollen. Aber doch nicht sofort oder so bald. Ich habe einen kleinen Sohn und wenn ich ihm einen "neuen Papa" vorstelle und wir alle zusammen irgendwohin ziehen, dann sollte es schon etwas dauerhaftes sein. D. h. schon 6 Monate nach dem Kennenlernen zusammenziehen wäre mir eindeutig zu früh. Natürlich kann man das nicht so pauschal sagen, sondern man muss immer den Einzelfall betrachten, aber allgemein betrachtet würde ich so früh nicht mit einem Mann zusammenziehen und meinem Sohn einen "neuen Papa" präsentieren. Mir wäre da einfach das Risiko noch zu groß, dass es plötzlich doch nicht klappt und ich will meinem Kind auch nicht dauernd andere "pot. Väter" präsentieren...

    Danke für eure vielen Beiträge! :-)


    Mittlerweile bin ich zu dem Schluss gekommen, dass wenn meine Eltern, mein Sohn und ich mit der Wohnsituation zufrieden sind, nichts schlechtes dabei sein kann. Wir unterstützen uns gegenseitig und ich habe nicht das Gefühl, dass sie sich bei der Erziehung meines Sohnes zu sehr einmischen oder sich zu sehr in mein Leben einmischen - andernfalls wäre ich wohl schon längst wieder ausgezogen!


    Wenn ein möglicher Partner das irgendwie "komisch" finden sollte, dann ist es halt so. Wenn das für ihn ein NoGo sein sollte, dann ist er wohl sowieso nicht der richtige Partner für mich, oder? Es gibt sicherlich Männer, die es toll finden wenn man sich mit der Familie verbunden fühlt und man sich dort gegenseitig unterstützt. Und das heißt ja nicht sofort, dass man sich 24 Stunden am Tag auf die Pelle rückt... Ich habe über 10 Jahre alleine gewohnt hatte trotzdem eine enge Bindung zu meinen Eltern. Selbst wenn ich ausziehen sollte und irgendwann mit einem Mann zusammenziehen sollte, würde sich das wohl nicht ändern. Wenn das für ihn ein Problem darstellt und er viel "Abstand" zu der Familie braucht, dann würde eine Beziehung wohl sowieso nicht gutgehen, oder?!

    Ich denke, für einen tatsächlich interessierten Partner ist es erst mal kein Handicap. Die Probleme werden sich dann zeigen, wenn die Sache ernster wird und Ihr Euch entscheiden müsst, wo der Lebensmittelpunkt sein soll. D.h. verbringt ihr Eure Stunden bei Dir (dann eben auf Tuchfühlung mit Deinen Eltern) oder ziehst Du mit Kind und dem dazugehörigen Sachen zu ihm. Oder es wird ganz toll, und ihr könnt Euch zu ihm zurückziehen, während deine Eltern Dein Kind betreuen.

    Wenn ein Date jetzt schon nicht mit Deinen Eltern klarkommt kannst du den vergessen...:=o

    Meiner Meinung ist es super, wenn Dich Deine Eltern so eng unterstützen.

    Ich denke auch, dass es sowohl Männer gibt, für die dieses (Wohnen bei den Eltern und kleines Kind von einem anderen Mann) absolute NoGos sind (wäre für mich auch der Fall, auch umgekehrt bei einem Mann) aber andererseits gibt es auch Männer, die so etwas akzeptieren und auch fremde Kinder wie ihre eigenen annehmen. Also fokussier dich nicht auf Männer, die euch nicht wollen, sondern auf die anderen. :)