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    auf mich (ja, das ist hier nur meine meinung! ;-D) wirkt jemand, der wirklich jeden abend, ohne einen anlass bier trinkt und sich nicht mal zu alkoholfreiem bier überreden lassen will, weil er dann ja nüchtern bleiben würde

    Entschuldige erdmännchen, aber alkoholfreies Bier schmeckt einfach beschissen. Ich kann gut verstehen, dass man das aus anderen Gründen als "da bleib ich ja nüchtern" nicht trinken möchte. Außerdem wird der Freund der TE ja scheinbar nicht wirklich betrunken von der Menge.

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    Entschuldige erdmännchen, aber alkoholfreies Bier schmeckt einfach beschissen. Ich kann gut verstehen, dass man das aus anderen Gründen als "da bleib ich ja nüchtern" nicht trinken möchte. Außerdem wird der Freund der TE ja scheinbar nicht wirklich betrunken von der Menge.

    dann sollte er seiner gesundheit zuliebe ganz aufhören oder es zumindest drosseln.


    ich kenne aus dem dorf meiner mutter eine einrichtung für menschen, die durch schweren alkoholabusus nicht mehr alleine leben können, weil sie rein gar nix mehr auf die reihe kriegen.


    will nicht sagen, dass man von 3-4 bier/tag mal so endet, aber es muss ja nicht immer bei 3-4 bleiben. vielleicht wird es irgendwann mehr?


    die grundlage (die sucht) ist doch schon gegeben.


    der freund der TE hat zwar keine ausfallerscheinungen, weil er seinen pegel erreicht hat, denke ich. der körper und das gehirn haben sich an den alk gewöhnt.


    seine leber bekommt das aber trotzdem zu spüren.

    @ Horst:

    Erstmal zum Leberschaden. Habe über 20 Jahre getrunken und Gott sei Dank keinen gehabt. Es gibt aber Leute die schon nach wenigen Jahren eine Leberschädigung bekommen. Muss ich das ausprobieren und so weit gehen?


    Wenn es sie nicht irgendwo stören würde oder so, hätte sie doch nicht diese Diskussion begonnen.


    Noch was,


    früher habe ich immer gesagt, dass ich gerne trinke und alles unter Kontrolle habe.


    Alle haben mir geglaubt, aber


    Heute weiss ich es besser.


    Ein riesen Irrtum!!!

    was mir grad beim lesen von: http://de.wikipedia.org/wiki/Alkoholkrankheit#Bei_chronischem_Alkoholmissbrauch


    aufgefallen ist: folge von chronischem alkoholmissbrauch kann auch gicht sein - hatte nicht jemand vorhin was dazu geschrieben? also dass der vater regelmässig bier trinkt und gicht hat? nur son gedanke, der mir kommt, ob da nicht vielleicht doch ein missbrauch vorliegen könnte... *grübel*

    @ Kindl:

    host nicht horst ;-D

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    Wenn es sie nicht irgendwo stören würde oder so, hätte sie doch nicht diese Diskussion begonnen.

    Nur weil es SIE stört, heisst das noch lange nicht, dass ER was dran ändern muß. SIE versucht ja nur rauszufinden, ob es für ihn schädlich ist, und scheinbar ist es das. Damit ist die Diskussion ja irgendwie beendet: er sollte mal seine Leberwerte checken lassen und seinen Konsum runterschrauben.

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    was mir grad beim lesen von: de.wikipedia.org/wiki/Alkoholkrankheit#Bei_chronischem_Alkoholmissbrauch


    aufgefallen ist: folge von chronischem alkoholmissbrauch kann auch gicht sein - hatte nicht jemand vorhin was dazu geschrieben? also dass der vater regelmässig bier trinkt und gicht hat? nur son gedanke, der mir kommt, ob da nicht vielleicht doch ein missbrauch vorliegen könnte... *grübel*

    Naja, Gicht kann auch viele andere Ursachen haben...

    Zitat

    Naja, Gicht kann auch viele andere Ursachen haben...

    ja, ich weiss... aber trotzdem ein lustiger zufall... ;-D


    aber gut, eigentlich hast du recht... die TE hat ihre frage zu genüge beantwortet bekommen. es kann durchaus gesundheitliche schäden haben, ein nächster schritt wäre der durch die tür des arztes zur untersuchung der leberwerte.


    gut, dann verabschiede ich mich aus diesem thread. ist ja nicht mein bier. :-)

    gato: Noch einmal – ich habe hier bei Weitem nichts verharmlost und würde das in Richtung Alkohol auch nicht tun. Ich kann hier nur meine Erfahrung weitergeben – und tue das auch. Ich denke das manche das einfach aus Genuß machen und sich Ihr Bierchen somit schmecken lassen. Ob er abhängig ist oder nicht können wir doch hier gar nicht beurteilen. Und so wie die TE schreibt, redet sie ja auch mit ihm. Es ist ja nicht so, als würde Sie die Augen zu machen.


    kindl:

    Zitat

    Alkolismus ist eine Krankheit und macht vor Wissen nicht halt.

    Das weiß ich - ich hab beide Elternteile an dieser Krankheit verloren.

    @ host_1984

    entschuldigung, habe mich mit deinem Namen vertan, bin noch nicht so geübt.


    Du hast Recht, wenn es sie stört, sollte sie für sich etwas ändern.


    Ein Drittel der Teilnehmer in Selbsthilfegruppeneinrichtungen sind Angehörige, soganannte Coalkoholiker.


    Ich denke es geht schon beide etwas an und finde es gut von ihr, sich zu informieren.

    Hallo Tinkerbell,


    wenn er täglich 3-4 Bier trinkt, dann IST er abhängig! Denn nicht die Menge macht's, sondern die Regelmäßigkeit!


    Ein Bekannter hat jeden Abend um Punkt 20 Uhr nur ein EINZIGES Bier getrunken.


    Als wir einmal Geburtstag gefeiert haben und er um viertel nach 8 noch kein Bier bekommen hatte, hat er angefangen zu Zittern (Entzugserscheinungen)... Ich würde mir diese Regelmäßigkeit ganz ganz schnell


    abgewöhnen!


    Grüße

    Zitat

    gibt es denn hier nicht noch mehr Männer die 3-4 Bierchen nach der Arbeit trinken?

    Ja klar. Hier ist einer. Aber deswegen würde ich mich nicht als süchtig bezeichnen. Denn ich bekomme kein Hosenflattern, wenn ich es nicht tue. Außerdem treibe ich sehr viel Sport und trinke an solchen Tagen eher wenig bis nichts. Außerdem bin ich nicht gerade ein Leichtgewicht.


    Wenn es nur um die Regelmäßigkeit ginge, wäre ich sektsüchtig. Regelmäßig zu meinem Geburtstag und zu Silvester gibts nämlich Schampus.


    btw, nach dieser Definition, wäre so ziemlich ganz Deutschland süchtig. Ich denke, da muß man noch viel genauer unterscheiden.


    Ich trinke zB keine harten Sachen. Schmeckt einfach abscheulich.

    Zitat

    ob da nicht vielleicht doch ein missbrauch vorliegen könnte

    Nein, denn nur weil jemand regelmäßig und mehr als 2 Flaschen pro Tag trinkt ist noch lange nicht abhängig (zumindest die meisten, gibt bestimmt auch "anfälligere" Leute). Da muss man eben besser differenzieren. Lebensumstände, in welchen Situationen getrunken wird, obs Entzugserscheinungen gibt, etc.


    Wenn mein Vater mal 3 Wochen aussetzten muss, ist er wie immer. Kein Zittern oder Jammern, dass er unbedingt Bier trinken muss...;-) Achja und alkoholfrei schmeckt, wie zuvor geschrieben, einfach nicht. Es ist halt etwas anderes.


    Natürlich beeinflusst Bier die Gicht, genauso wie andere Lebensmittel. Aber deswegen auf ALLES was Gicht-auslösend ist, wegzulassen? Das muss jeder selbst wissen, ob er sich so einer Diät unterzieht.

    Hmm, 3 - 4 Bier an einem Abend?


    Dann bin ich aber am nächsten Tag neben der Spur. Und ich wiege immerhin schon knapp 80 kg.


    Dazu gilt es zu bedenken: Die 3 - 4 Bier Abends sind diejenigen, die Tinkerbell<3 mitkriegt, die sie stören. In der Straßenbahn sehe ich am frühen Nachmittag genug Helden, die sich auf dem Weg Nachhause schonmal warmtrinken. Und es ist durchaus möglich, das morgens oder bei der Arbeit in der Pause auch schon gesoffen wird.


    Das ist jetzt natürlich spekulativ, aber ich halte Leute, die täglich Bier (oder auch häteres) trinken für abhängig. Man stelle sich mal vor man fährt mit so jemanden irgendwo hin, wo er seiner Gewohnheit nicht fröhnen kann. Der kriegt Entzugserscheinungen, flippt womöglich aus.