• Jeden Tag Bier, was denkt ihr?

    Ich weiß es gab hierzu schonmal einen Fade aber aus dem konnte ich nicht so viele Meinungen ziehen. Mein Problem ist, das es mich stört, wenn mein Freund nach der Arbeit jeden Tag Bier trinkt. so 3 oder 4 sind es jeden Tag. Er tut dies gerne und ist auf keinen Fall abhängig, er könnte schon damit aufhören, er möchte das aber nicht weils ihm schmeckt... …
  • 155 Antworten
    Zitat

    er könnte schon damit aufhören, er möchte das aber nicht weils ihm schmeckt...

    Reduzieren möchte er auch nicht?


    Dieses Argument mit dem "schmecken" leuchtet mir nicht ein. Ich liebe Schokolade und esse auch fast jeden Tag ein bißchen, aber eben nur einen Riegel oder Stückchen. Man muß sich nicht eine ganze Tafel oder mehr reinhauen, um zu genießen. Warum reicht nicht eine Flasche, die man bewußt genießt? Ab und zu kann man sich auch mehr gönnen. Aber jeden Tag solche Mengen, das ist zu viel.

    Zitat

    Hmm, 3 - 4 Bier an einem Abend?


    Dann bin ich aber am nächsten Tag neben der Spur. Und ich wiege immerhin schon knapp 80 kg

    Es kommt ja auch nicht nur auf das Gewicht an. Wer nur 2 mal im Jahr trinkt ist natürlich schneller unterm Tisch...


    Und nicht jeder verträgt gleich viel.

    Zitat

    Man stelle sich mal vor man fährt mit so jemanden irgendwo hin, wo er seiner Gewohnheit nicht fröhnen kann. Der kriegt Entzugserscheinungen, flippt womöglich aus

    Stimmt, das ist natürlich unangenehm. Aber wie schon oft hier gesagt wurde, nicht jeder der mehr als ein Bier trinkt ist Alkoholiker! Wer natürlich bei der Arbeit schon anfängt... :-/


    Wie gesagt, kommt halt auch auf die äußeren Umstände an.

    also ehrlich , kauft euch einen rock und trinkt euer glas milch vor dem schlafen gehen. wo sind den hier die echten männer ???


    ich trinke schon seit 20 jahren jeden abend 2-3 bier und es ist nie mehr geworden.


    ich kenne alki´s mehr als genug und die sind schon morgens drauf und trinken 1 flasche wotka pro tag.


    wegen 3 bierchen gleich zum alki abgesempelt werden , das ist schon hart.


    lg

    Zitat

    also ehrlich , kauft euch einen rock und trinkt euer glas milch vor dem schlafen gehen. wo sind den hier die echten männer

    zzz


    Vielleicht definieren sich die "wahren, echten" Männer über andere Dinge als übers Bier trinken. Ist ja auch nen bißchen langweilig.

    @ Tinkerbell<3

    Gestern war ich beim Artz und habe die Frau gleich mal gefragt, was sie zu täglich 3-4 Bier meint.


    Sie meinte dann auch, 3-4 Bier pro Woche wäre noch OK. Pro Tag, das ist schon Alkoholismus. Dein Freund sollte ich einmal beraten lassen, sagte sie.

    Zitat

    Er ist nach 3-4 Bier noch völlig klar im Kopf das verteilt sich ja über Stunden hinweg... oke 4 ist schon die höchstzahl..

    Der Körper gewöhnt sich halt immer mehr daran. Ich würde das aber nicht als gutes Zeichen ansehen, wenn man so viel Bier trinken kann ohne was zu merken. :-/

    @ Wolke9

    Zitat

    Der Körper gewöhnt sich halt immer mehr daran. Ich würde das aber nicht als gutes Zeichen ansehen, wenn man so viel Bier trinken kann ohne was zu merken.

    Eben, dass ist die schleichende Gefahr von Alkohol. Es wird langsam immer mehr. Ich denke auch, dass er dringend seine Trinkgewohnheiten ändern sollte.

    Zitat

    Sie meinte dann auch, 3-4 Bier pro Woche wäre noch OK. Pro Tag, das ist schon Alkoholismus. Dein Freund sollte ich einmal beraten lassen, sagte sie.

    Was mich bei solchen Aussagen stört ist, daß sie so erschreckend pauschal sind. Die Flaschengrößen variieren zwischen 0,25 und 3 Liter. Wenn schon nicht einmal der Mensch dahinter betrachtet wird, sollte wenigstens mit konkreten Mengenangaben gearbeitet werden.


    Auch 3-4 Bier pro Woche würden mich nachdenklich machen, wenn ich nicht auf sie verzichten könnte. Ob eine Ärztin das okay findet oder nicht, wäre mir da ziemlich egal. Würde ich dagegen mal einen Monat lang 3-4 halbe Liter Bier täglich trinken, und dann wieder ein halbes Jahr nur Wasser und Säfte, würde es mich weniger stören.

    Also ich finde es immer bedenklich, wenn solche Aussagen kommen wie:


    "Zum Fussball gucken brauch ich mein bier, sonst macht es keinen Spaß."


    "Zum Grillen gehört nunmal Bier."


    "Ohne mein Feierabendbier kann ich mich nicht entspannen."


    Das wären für mich dann schon Suchtzeichen, weil eine Sucht ja auch bedeutet, dass man ohne DAS nicht entspannen, Sex haben oder leben kann usw. ...


    3-4 Bier finde ich schon zu viel. Eigentlich finde ich es schon nicht gut, wenn es unbedingt jeden Tag ein Bier sein muss, ausser es wird auch alkoholfreies Bier getrunken, weil dann ja anscheinend wirklich nur der Geschmack das Ausschlaggebende ist und nicht der Alkohol.


    Ich trinke vielleicht 2 mal im Monat ein Glas Wein und das war's dann auch, ich trinke aus Genuss und nicht aus Gewohnheit oder um mich besser zu fühlen. Vielleicht sehe ich das Ganze ja auch recht kritisch, weil ich ein gebranntes Kind bin, aber ich denke nicht, dass ich das zu verkrampft sehe.


    Gegen mal am Wochenende was trinken hab ich ja auch nicht, aber dann sollte es auch nicht Freitag, Samstag, Sonntag durchgängig sein, sondern eben mal beim Feiern unter Freunden. :p>

    Zitat

    Man stelle sich mal vor man fährt mit so jemanden irgendwo hin, wo er seiner Gewohnheit nicht fröhnen kann. Der kriegt Entzugserscheinungen, flippt womöglich aus.

    Weil man auf Bier verzichten soll? Lächerlich. Ich müsste also regelmäßig während der Arbeit hohldrehen?;-D

    Zitat

    Sie meinte dann auch, 3-4 Bier pro Woche wäre noch OK. Pro Tag, das ist schon Alkoholismus.

    Ist eben ein übervorsichtiger Arzt. Meiner sagt nichts zu 3-4 Bierchen am Tag. Alle Werte seit je her im grünen bereich.


    Vielleicht sollten die militanten Antialkoholiker hier nicht mitreden. Deren selbergestrickten Grenzwerte entbehren doch jeglicher Objektivität. Es kommt ja auch auf den Typ an, die zeit, etc.

    Wir verlieren uns ein wenig in der Diskussion darüber, ob man ab einem gewissen Alkoholgenuss als Alkoholiker bezeichnet werden kann oder nicht. Das sind zu einen individuelle Einschätzungen/Meinungen, zu anderen müssen auch die Alkohol-Trinkenden individuell betrachtet werde. Insoweit kommt der Faden substantiell nicht weiter.....


    Fakt ist, dass die beschriebene tägliche Aufnahme von Alkohol vom medizinischen Standpunkt her gesehen gesundheitliche Risiken birgt. In welchem Umfang diese bestehen, und ob sie in diesem individuellen Fall wann auch immer zum Tragen kommen oder nicht, ist doch zunächst unerheblich. Das ist das individuelle Gesundheitsrisiko des Freundes unserer TE.


    Die TE stört sich an dem Verhalten ihres Freundes und wenn ich es richtig verstanden habe, möchte sie daran etwas ändern.


    Ein Hinweis auf gesundheitliche Risiken könnte eine gewisse Einsicht bewirken, sein Verhalten ihr (und seiner Gesundheit) zuliebe zu ändern. Offenbar springt er jedoch darauf nicht an.


    Jetzt muss sie sich überlegen, wie wichtig dies für sie ganz persönlich und die Beziehung ist. Sie muss das Gespräch mit ihm suchen und dann eventuell Konsequenzen ziehen oder sein Verhalten akzeptieren.


    Die Frage, ob ihr Freund bereits ein Suchtverhalten zeigt und abhängig ist, werden kann oder wird , kann weder hier im Forum noch sonstwo pauschal beantwortet werden. Wenn es ihr also hauptsächlich darum geht, dass sie sich Sorgen um seine Gesundheit (jetzt oder in der weiteren Zukunft) macht, dann muss sie sich an eine Beratungsstelle wenden (ich denke mal nicht, dass ihr Freund von sich aus da mitgehen will). Dort sitzen Experten, die ihr in dieser Frage weiterhelfen und Tips geben können.