• Jeden Tag Bier, was denkt ihr?

    Ich weiß es gab hierzu schonmal einen Fade aber aus dem konnte ich nicht so viele Meinungen ziehen. Mein Problem ist, das es mich stört, wenn mein Freund nach der Arbeit jeden Tag Bier trinkt. so 3 oder 4 sind es jeden Tag. Er tut dies gerne und ist auf keinen Fall abhängig, er könnte schon damit aufhören, er möchte das aber nicht weils ihm schmeckt... …
  • 155 Antworten

    @ 09andi

    Sie stellte die Frage wohl, weil ihr das Trinkverhalten schon suspekt sein wird.


    Wenn meine Frau täglich das trinken würde was ihr Freund trinkt, dann müsste sie das unterlassen. Denn mit den Mengen richtet man sich nach und nach zu grunde.

    Sie MÜSSTE ? Wenn mir meine Freundin das Bier verbieten würde, müsste sie sich eine eigene Wohnung zulegen. So einfach gehts nämlich nicht.


    Klar ist ihr das Trinkverhalten suspekt. Aber "Alles OK" lassen die militanten Nichttrinker ja nicht gelten.


    Ganz Bayern müsste aus Alkis bestehen. Dort saufen die Weißbier schon zur Weißwursch am Morgen.


    Und am Abend noch a Hoibe oda a Maß zum Runterspülen.


    Klar, sind alle schwer gestört, diese Bayern.....:-/

    Hm….mich auch noch einmal zu Wort melde. Ich denke einfach so verallgemeinern kann man es nicht. Manche können täglich 3 Flaschen trinken und es macht überhaupt nichts. Andere trinken täglich 1 Flasche und werden abhängig und die Gesundheit wird angegriffen. Wichtig zu wissen ist, ob er jederzeit für einige Zeit darauf verzichten könnte. Wenn er das kann und die Gesundheit okay ist, sehe ich nicht so ein großes Problem darin. Sicher muß sie mit ihm sprechen und ihm sagen das Ihr das nicht gefällt. Aber das zu ändern liegt dann an ihm. Denn: wir können keine Menschen ändern, nur uns selber.

    @ Kerweborsch

    und alle Anderen


    Ich bin kein militanter Nichttrinker. Ich denke aber, daß es gewisse Dinge gibt, die man nicht schönreden kann. Ich habe im Internet eine sehr interessante Seite entdeckt, die für diese ganze Diskussion sehr hilfreich sein kann.


    Sie lautet: http://www.seehaus-hh.de/seiten/alkohol.htm


    Ich denke, dass gilt auch für die Bayern.


    Wenn jemand , nachdem er das gelesen hat, täglich noch 3-4 Bier schmecken,


    na dann Prost. :)^

    Super Argumentation: Die Bayern springen alle von der Brücke, dann können wir getrost hinterherspringen!


    Nach heutigem wissenschaftlichen Standpunkt ist der tägliche Alkoholkonsum in dem hier beschriebenen Ausmaß schädlich. Da können die Trinker noch so viel gegen die "Experten" und "Theoretiker" wettern. Die Menschheit entwickelt sich (hoffentlich) weiter. So wie irgendwann Sklavenhaltung gesellschaftlich nicht mehr toleriert wurde, wird sich (hoffentlich) auch das Bewustsein in Bezug auf Alkohol weiterentwickeln.


    Also echt, so eine Scheiße hier. Alkohol ist die Volksdroge Nummer 1 und verursacht (je nach Statistik) Millionen bis Milliarden € Volkswirtschaftlichen Schaden. Dazu kommt noch der psychische/seelische Schaden, der in "Trinkerfamilien" herrscht.


    Nur zur Info: Ich trinke auch gerne mal ein Bierchen oder zwei, oder auch mit Freunden einen Wein. Aber man sollte heutzutage eigentlich so aufgeklärt sein, dass man bei Durst eher zu sauberem Trinkwasser greift.


    Wir leben doch nicht mehr im Mittelalter, wo Bier und Wein oft die einzigen hygienischen Getränke waren!

    Ich hab mir jetzt nicht jeden Beitrag durchgelesen... aber ich würde auch sagen, dass man schon davon sprechen kann, dass jemand "leichter" Alkoholiker ist, wenn er jeden Tag 3 - 4 Flaschen Bier pro Abend trinkt.


    Man sagt doch auch, jemand ist Raucher, der jeden Tag 10 Zigaretten raucht. Und jemand, der jeden Tag 30 raucht, ist eben auch Raucher.


    Es gibt eben unterschiedliche Stärken, dennoch sollte man auch die "leichte Variante" nicht auf die leichte Schulter nehmen.


    Wenn ich mir vorstelle, jemand aus meiner Familie oder meinem Freundeskreis würde täglich soviel Bier trinken, würden bei mir die Alarmglocken schrillen. :-/

    Einige Ansichten hier sind schon echt drollig. Aber ist ja wie in den meisten Fällen, dass Leute die Saufen, sich das Saufen schön reden und NATÜRLICH NIIIEEEMALS Alkoholiker oder süchtig sind *schmunzel*


    Mag sein, dass ein Alkoholiker, der "nur" 3-4 Bier am Abend trinkt nicht so "schlimm" ist, wie einer, der morgens schon mit Wodka den Tag beginnt, aber abhängig ist er auch!


    Und mit Regelmäßigkeit meinte ich eben jeden Abend. Wenn man regelmäßig zu seinem Geburtstag oder zu Silvester trinkt, ist man denke ich noch nicht abhängig ;-) aber süß, das Saufen mit so einer Aussage "lächerlich" machen zu wollen.


    Gruß

    Zitat

    Nach heutigem wissenschaftlichen Standpunkt ist der tägliche Alkoholkonsum in dem hier beschriebenen Ausmaß schädlich. Da können die Trinker noch so viel gegen die "Experten" und "Theoretiker" wettern. Die Menschheit entwickelt sich (hoffentlich) weiter. So wie irgendwann Sklavenhaltung gesellschaftlich nicht mehr toleriert wurde, wird sich (hoffentlich) auch das Bewustsein in Bezug auf Alkohol weiterentwickeln.

    Oder auch der wissenschaftliche Standpunkt. Alles kann sich weiterentwickeln. Gerade noch haben alle, einschließlich der Ärzte, geglaubt, daß das Cholesterin im Blut aus der Nahrung kommt, schon wissen wir, daß es erst im Körper gebildet wird. Na gut, die Industrie versucht das nicht so an die Öffentlichkeit kommen zu lassen, um weiter auf dieser Welle verdienen zu können. Vielleicht lernen wir ja irgendwann einmal, den Menschen nicht in eine Schablone zu pressen, weil wir zu faul sind, jeden als Individuum zu betrachten. Dann werden wir - um wieder den Bogen zum Alkohol zu bekommen - für den einen eine Flasche Bier am Tag als gefährlich, und für den anderen 4 Flaschen als ungefährlich einstufen. Und das nicht einfach, weil der erste eine Dreiliterflasche und der zweite vier Viertelliterflaschen austrinkt. ;-)

    Was ist dann mit den Herren der Schöpfung, die sich Ihr tägliches Feierabendbier trinken – in der Regel – mal Tage dabei sind, wo sie Abends unterwegs sind, oder kein Bierchen im Hause ist. Halt mal ein paar Tage Pause. Sie gehen regelmäßig zum Arzt und lassen alles checken. Blutwerte etc. sind immer top und auch so keine Beschwerden ???


    Wie gesagt ich will nichts verharmlosen, ganz im Gegenteil, weil ich weiß, was die Krankheit mit einem anrichten kann. Aber dennoch denke ich, dass oft zu schwarz gesehen wird. Nicht jeder der sich ein Feierabend-Bierchen trinkt ist Süchtig oder gar Alkoholiker.

    Zitat

    Wie gesagt ich will nichts verharmlosen,

    So wie du formulierst, verharmlost du es aber. Indem du sagst, ja es könnte so sein und bei den meisten ist es nicht so schlimm, ist man geneigt zu denken, "Naja dann trifft das wahrscheinlich auf den Freund der TE auch zu und er ist weder abhängig noch gefährdet." Und das halte ich für fatal.


    Die TE macht sich Sorgen und ich finde eine differenziertere Aussage sinnvoller, indem man sagt, nicht jeder ist süchtigt, ABER er könnte eben doch abhängig sein.

    Nein, ich verharmlose damit überhaupt nichts – es ist einfach nur – das nicht alle Menschen gleich sind. Wie ich schon öfter sagte. Die einen werden bei einer täglichen Flasche abhängig und andere erst viel viel später. Das kann man nicht pauschalisieren und hier festzulegen, ob er (also der Freund der TE) Alkoholiker ist und es tatsächlich schon braucht, können wir hier sicher nicht feststellen.

    Ach wir drehen uns im Kreis. Ich stimme dir ja zu, man kann nicht verallgemeinern und es trifft nicht auf jeden zu, aber deswegen muss man sich trotzdem jeden einzelnen Fall genauer betrachten um festzustellen, ist hier der Mensch abhängig oder nicht. Das wir das nicht können ist klar, umso mehr sollte man die TE sensibilisieren, ob, wann und was sie unternehmen kann und soll. Das wil ich nur sagen. Damit belasse ich es auch dabei. @:)

    Jetzt gebe ich auch mal meinen Senf dazu. Mein Freund hat, als wir uns kennengelernt haben, auch Abends Bier getrunken. Also jeden Abend. Ich kam damit nicht klar, weil mein Vater früher Alkoholiker war. Ist jetzt aber trocken. Wir haben dann einen Kompromiss geschlossen. Jetzt trinkt er so zwei mal die Woche Abends ein paar Bier. Die restlichen Abende verbringen wir zusammen. Damit komme ich klar. Ich denke eine Beziehung lebt davon, dass beide Kompromisse eingehen. Das hat auch nichts mit verbieten zu tun.

    also ich komme aus mittelfranken und da ist bier heilig... die meisten die ich kenne egal ob das meine oma war oder meine eltern freunde bekannte oder dessen eltern ... spätestens ab dem abendessen wird die erste flasche bier aufgemacht und das werden dann auch so ca 3-4 bier! was ist bitte daran so dramatisch? ich selber mach es nun nicht aber wenn andere das machen und wenns mein freund ist... so lange derjenige noch normal ist mich und meine kinder nicht schlägt oder misshandelt... warum nicht?