Zitat

    30ig Jahre ist glaub ich ungefähr das Durchschnittsalter mit dem zu dieser Prüfung angetreten wird.


    So leicht ist die Suche nach einem Prüfungspartner nicht. Es muss jemand sein, der zum selben Termin antreten will und dann sollte man bei den organisatorischen Dingen auch auf einer Wellenlänge sein (wieviel Paukerstunden, getrennt oder gemeinsam lernen, wie teilt man sich auf).

    OK, danke für die Aufklärung (das ist ja furchtbar!!) ;-)

    Zitat

    Wir sind nicht im Bett gelandet, seine Freundin und mein Mann hatten kein Problem. Wenn mir da mein Mann Streß gemacht hätte, hätte ich mich im falschen Film gefühlt.

    Glaub ich dir. Beim TE ist die Konstellation aber eine andere, da kommt ziemlich viel zusammen, einschl. der Ansagen, die sie ihm dazu reindrückt.

    Zitat

    Glaub ich dir. Beim TE ist die Konstellation aber eine andere, da kommt ziemlich viel zusammen, einschl. der Ansagen, die sie ihm dazu reindrückt.

    Ich habe es schon paarmal angesprochen, aber der TE ist nicht darauf eingegangen. Ich hätte die "Ansagen" gerne mal im Kontext gehört, was da alles vorweg passiert ist. BigRed79 ist da in meinen Augen auch nicht zwangsläufig ein zurückhaltender Waisenknabe, wenn er schon mit Trennung droht, wenn sie mit den Kollegen feiern gehen würde.


    Hast du mal von Claude Chabrol "Die Hölle" (L'Enfer) gesehen? Gerade die erste Hälfte zeigt wunderbar, welche Eigendynamik Eifersucht und Misstrauen bekommen kann, bis sich selbst die Menschen in der Defensive zu provokanten Ansagen hinreißen lassen.

    Ich finde in einer Beziehung, die auf mehr als Konventionen und "Weil man es halt so macht"beruht, sollte es möglichst wenige Opferrollen geben.


    Hier jetzt Opfer und Täter zu verteilen empfinde ich falsch, da wir nur einen Part hier haben.


    Ich denke tatsächlich hier gibt es eine Diskreptanz in der Beziehung die beide miteinander einfach nicht ausgleichen können.


    Das Nähe-Freiheit-Bedürfnis.


    Weder Modell A vom TE noch Modell B von seiner Freundin sind ideal.


    Sie können ideal sein, wenn der Partner genauso tickt. Tun sie in dem Fall nunmal aber nicht.


    Aus meiner Erfahrung ist es schwer bis unmöglich, da immer einer von beiden seine Bedürfnisse zurück schrauben müsste, was langfristig zu Unzufriedenheit führen würde.


    Lieber TE, lass mich dir aber eines sagen.... aus Erfahrung...dein Moralverständnis, ist nicht das Moralverständnis anderer. Ich habe dies auf die harte Tour lernen müssen.


    Ich gebe keine Trennungsratschläge, deswegen frage ich dich:


    Was habt ihr aneinander?


    Welche Freuden genießt ihr MOMENTAN zusammen?


    Sieht du irgendeinen Weg einen Kompromiss zu finden? Sei dir bewusst, dass jemanden in eine Passform zu drücken, nicht funktioniert.

    Zitat

    Welche Freuden genießt ihr MOMENTAN zusammen?

    Ich habe mir ehrlich gesagt diese Frage verkniffen. Weil ich glaube, dass er eher zurückhaltend analysiert anstatt mit einem Lächeln die Arme aufzuhalten (um sie mal ziehen zu lassen - und um sie wieder willkommen zu heißen). Ich lese so viele Regeln aus seinen Beiträgen, aber wenig Feuer. Vielleicht ist durch die Prüfungsvorbereitung und die allgemeine Stimmung (nicht zuletzt seine Stimmung) auch bisschen wenig los. Aber die größte Sicherheit und das größte Vertrauen gewinnt man von einem Partner/Partnerin, der es gut geht, mit der man sich glückliche Momente erschafft, mit der man sexuell ausgeglichen ist. Warum sollte so jemand empfänglich für äußere Reize sein?


    Darin würde ich an seiner Stelle mehr investieren als in ewige Diskussionen.

    Ich empfinde das aber als besonders wichtig.


    Wenn man in einer Beziehung öfter leidet als man Glück empfindet....sollte man diese beenden...


    Ich hab das auch lernen müssen...


    Ist hart...weil man ja noch die erinnerung an die schönen zeiten hat und an die liebe...und klar gibt es auch mal durststrecken...aber wenn sich das über Monate hinweg zieht... man nur noch leidet und kein gemeinschaftliches Glücksgefühl empfindet... dann macht einen das irgendwo im inneren etwas kaputt....

    Schwierig...


    Wirklich schwierig... ja vermutlich kann man daran arbeiten an bestimmten Themen, wenn der Rest stimmt.


    Ich habe es nur erlebt, dass dann einfach viele sachen nicht mehr gekittet werden konnten. Wir haben uns gestritten...ich hab täglich geweint...und konnte mich nicht lösen...


    Und deswegen frage ich ja auch, was die schönen dinge der beziehung sind... muss nichts grosses sein...


    Ich war gestern mit meinem freund in der therme und sauna...das war sehr schön und ich hab mich wohl gefühlt und wir waren uns sehr nah. Das sind momente in denen ich nach 3 jahren wieder wie ein verliebter teenie an ihn denke...


    Aber das lese ich beim te nicht raus, ob es so momente noch gibt...oder ob dann eben immer die fetzen fliegen...

    Ich sehe den Fall so:


    vielleicht hat sich ihre Einstellung verändert? Vielleicht ist sie jetzt auf der Schiene, dass sie zu einem ausgewählten elitären Kreis gehört? Das muss dann natürlich auch standesgemäß dargestellt werden. Wenn man plötzlich eine Halbgöttin in weiß, eine Wirtschaftsprüferin, Anwältin oder Managerin ganz oben in der Hierachie ist verschieben sich die Ansichten und Ansprüche plötzlich. Dann reichen nicht mehr die 100 qm Wohnung und die Öffis...


    Ich könnte jetzt behaupten "Macht korrumpiert" - vielleicht trifft das zu. Und es ist unabhängig vom Geschlecht.

    Das stimmt grundsätzlich. Aber weil Frauen in Deutschland viel Macht haben, sind sie stärker betroffen.



    Zitat
    Zitat

    Wenn man in einer Beziehung öfter leidet als man Glück empfindet....sollte man diese beenden...

    nicht unbedingt, es kommt doch drauf an, worunter man leidet. Wenn man unter eigenen Macken leidet (z.B. krankhafter Eifersucht) wäre es sinnvoller, an diesen zu arbeiten.

    Ja, man kann an seinen eigenen Macken arbeiten, und darüber hinaus auch an der Beziehung.


    Ob das Zweitere sinnvoll ist, kann natürlich von Fall zu Fall unterschiedlich sein.

    Zitat

    aber glaubt hier wirklich jemand, dass Alter, Namen, Beruf, etc. der Protagonisten der Wahrheit entsprechen?

    Dann ist ja gut.

    Zitat

    Wo zieht man die Grenzen. Einfach alles zu lassen?

    Wie wäre es mit Gesprächen über das für und wider und über deine Bedenken?


    Wird sie denn nach der Prüfung überhaupt in der "Kanzlei" bleiben? Wenn nicht, ist es müßig, da überhaupt weitere Worte daran zu verschwenden.


    Mein erster Gedanke war, Du hast zu wenig Vertrauen. Von deiner Ex mal abgesehen, gibt es einen konkreten Anlass dafür oder ist das eher so ein wages Gefühl? Vertrauen kann man lernen.


    Ich selbst arbeite in einer reinen Männerdomäne. Alles was ich zu Hause so über die Arbeit berichte, handelt logischerweise von Männern. Bei den Dienstreisen ist selten eine weitere Frau dabei. Mein Mann würde verrückt werden, wenn er das uneingeschränkte Vertrauen in mich nicht hätte. Nun hat er mich aber in dieser Konstellation kennen gelernt.


    Jedoch ist Uni (wie Du selbst merkst) noch mal was anderes als der Berufsalltag. Ihr müsst euch in den neuen Umfeld erst noch arrangieren/ Eure persönlichen Positionen finden. Das geht nicht von jetzt auf gleich.


    Allerdings empfinde ich das, was in ihrer "Kanzlei" so abgeht, persönlich auch als zu viel des "Guten" und hat in meinen Augen mit Professionalität und Kollegialität nicht mehr viel zu tun. Deshalb würde ich selbst das nicht mitmachen und mich beizeiten ausklinken. Ich hätte auch überhaupt nicht das Bedürfnis, mit jemand anderen als meinen Partner tanzen zu gehen.


    Aber nun bin ich nicht deine Freundin. Du kannst ihr zwar deine Befürchtungen mitteilen und sie "bitten" aber was sie letztendlich tut, ist allein ihre Entscheidung. Aber mehr reden, solltet ihr auf jeden Fall darüber.


    Was die Statussymbole betrifft, da scheint ihr euch wirklich auseinander entwickelt zu haben. Auch hier müsst ihr erst mal wieder einen Konsens finden.


    Noch sehe ich Euch nicht am Ende.

    Diese Aussagen von ihr:

    Zitat

    es tut ihr leid wenn ich damit ein Problem habe, aber sie will das machen und ich soll mich nicht so anstellen und ihr Vertrauen. Es fahren alle mit und das wird sicher lustig...

    Zitat

    Ich hoffe dein Ego hält es aus, wenn ich jetzt öfter den Namen Markus erwähne.

    finde ich WENIG vertrauenerweckend. Auf mich wirkt das, wie wenn sie ihn als Spielzeug benutzt, sich über ihn lustig macht.


    Wie soll da Vertrauen aufgebaut werden können, wenn auf der anderen Seite SO verdammt wenig Rücksicht, Einfühlung und Verständnis da ist???


    Schon die Wortwahl ihrer Aussagen verrät, WIE wenig sie ihren Partner versteht bzw. verstehen WILL. SIE will IHR Ding machen, wie es ihr gerade passt, und er hat zu schweigen und alles zu dulden.


    Tut mir leid, SO funktioniert Vertrauen nicht. Vertrauen basiert auf BEIDER-seitigem Verständnis, Rücksicht und Einfühlung auf die jeweilige Vorgeschichte. - Und NICHT mit SO einer Wortwahl, die schon jegliches Vertrauen im Keim ersticken lässt. :|N :|N :|N


    Nee - ICH an Stelle des TE wäre schon längst weg - als Spielzeug wäre ich mir dann doch zu schade.

    Find ich jetzt nicht.. ich würde ihre Aussagen eher als leicht angestachelte Retourkutsche auf sowas hier

    Zitat

    Naja, und wie Skiurlaube ablaufen muss ich hier wohl nicht näher erwähnen.


    Nach dem ich ihr das Beziehungsende zur Wahl gestellt habe, hat sie auf die Sachen unter Protest verzichtet.

    interpretieren.


    Das ist doch einfach nur lächerlich.

    Zitat

    Das ist doch einfach nur lächerlich.

    Nee, das finde ich gar nicht lächerlich - vor allem unter seiner Vorgeschichte aus gesehen. Ihr Verhalten:

    Zitat

    Naja, und wie Skiurlaube ablaufen muss ich hier wohl nicht näher erwähnen.


    Nach dem ich ihr das Beziehungsende zur Wahl gestellt habe, hat sie auf die Sachen unter Protest verzichtet.

    zeigt nur wie wenig sie ihn ernst nimmt und wie egal er ihr im Grunde ist.


    Meine Interpretation.