Junggeselle - für immer....., ja.

    Hallo, Med1-Benutzer. Ich bin in letzter immer mehr darauf gekommen, dass ich Junggeselle bleibe. Warum? Ganz einfach. Ich wurde ziemlich oft verletzt. Einmal sogar richtig heftig. Da hab ich lange gebraucht, bis ich mich davon erholt habe. Ein paar Dates hatte ich zwar, allerdings nichts passendes dabei. Das Bauchgefühl sagte ganz einfach: Lieber nicht. Ich brauch diese Zweisamkeit irgendwie nicht. Die ist mir zuwider. Gibt bestimmt eine ganze Menge von euch, die das nicht verstehen können, aber bei mir ist es einfach so.

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    Ein Freund von mir wurde mal megaschwer enttäuscht.


    Seit dem sagt er: Nie wieder was festes.


    wenn bei Ihm Gefühle auftauchen, trennt er sich sofort wieder.


    Allerdings ist er genau der Type der an jedem Finger 10 Frauen haben kann und wöchentlich mit ner anderen ins Bett steigt.


    Diese Version gibt es also auch.


    MfG

    Zitat

    [...]

    Dein Eingangsbeitrag sagt im Grunde nichts anderes als "Frauen sind doof, Beziehungen sind noch doofer und wer sich sowas freiwillig antut, ist am doofsten, darum bleib ich allein". Und solche Fäden gab und gibt es in diesem Forum wahrlich schon genug und sie verlaufen immer gleich. Nimm es den Leuten also nicht übel, wenn sie erst mal ein wenig, nun, abweisend reagieren, vor allem dann, wenn man wie du keinerlei Anstalten macht eine ungefähre Richtungsanweisung zu formulieren die angibt, wo der Faden hinführen soll. Denn du hast in deinem Beitrag eben nicht nach Meinungen gefrag.

    Entscheidet sich jemand für ein Junggesellenleben, kommen reflexhaft sämtliche Klischees und Vorurteile auf den Tisch.


    Traut man einem gesunden Menschen nicht zu, dass er sich freiwillig für so eine Lebensform entscheidet, oder muss so jemand automatisch immer irgendwie "gestört" sein?


    Vielleicht sind jene ja "gestört", die einem vorgegebenen Beziehungsmodel hinterherlaufen und nicht glücklich dabei werden.


    So lange meine oberste Priorität nicht Fortpflanzung innerhalb einer festen Beziehung ist, kann ich doch mein Leben gestalten wie ich will. Junggesellendasein ist übrigens auch nur so eine Schublade.

    Ich denke dahinter stecken nicht nur Verletzungen, sondern eine große Portion Angst und Feigheit.


    Der Mensch ist ein soziales Wesen und braucht Liebe, Anerkennung und Berührung usw.. Wenn man das nicht mehr zulassen kann, weil man verletzt und enttäuscht wurde, vereinsamt man und wird hart. Das finde ich schade. Ich glaube, jeder sehnt sich nach einem Menschen, mit dem er vieles teilen kann, gemeinsam lachen, schmusen, gemeinsame Erlebnisse, seine Traurigkeit mitteilen, vertraute Gespräche..


    Vielleicht brauchst du einfach noch etwas Zeit..

    Ich bin wahrscheinlich das genaue Gegenteil von Eremit. Ich möchte nicht mein ganzes Leben alleine verbringen und habe es glücklicherweise bisher auch nicht. Eine Zeit als Single zu leben hat schon seine Vorteile, insbesondere dass man sich selber findet und seine aktuelle Position bestimmen kann.


    Allerdings habe ich schon einige potentielle Lebensabschnittspartner kennengelernt, die sich sehnlichst auch eine Partnerschaft wünschten, die die tollsten Träume hatten - es aber nicht konnten. Meist schlich sich unbemerkt Angst ein - Angst vor einer Partnerschaft. Was genau dahinter steckt, kann ich nicht sagen. Ist es vielleicht die Angst, seine Eigenständigkeit zu verlieren? Oder ist es ganz eimfach die Angst, dem anderen nicht zu genügen und wieder verletzt zu werden?


    Wie ich schon in verschiedenen Foren geschrieben haben, fehlt es hier m. E. an ehrlichen Gesprächen, in denen man dann gemeinsam schauen kann, wie man die Hürde gewuppt bekommt. Doch den meisten ist es lieber, sich zurückzuziehen, die Angst schwindet und man hat wieder ein positives Erlebnis gespeicjert, was diese Verhaltensweise für zukünftige Begegnungen zementiert. Hier kann z. B. Psychotherapie helfen, um aus diesem Teufelskreis herauszukommen.


    Und ich selber? Wie verhalte ich mich nach solchen, für mich negativen Erlebnissen? Ich kann mich jetzt beleidigt und verletzt zurückziehen und gehöre irgendwann dann auch zu dieser Gruppe. Oder ich reflektiere jedesmal die Verletzung, bleibe trotzdem offen für potentielle Partner.