Zitat

    Wie genau sehen Eure täglichen Bemühungen aus?

    Mhh, das könnte hier ganze Seiten füllen, da es jeden Tag anders ist. Aber vielleicht soviel:


    Wir "necken" uns jeden Tag (zum Teil etwas "unanständig"), wir flirten jeden Tag, provozieren uns auch (irgendwie und irgendwann landen wir durch das gegenseitige "umgarnen" dann in der Kiste- auch öfter kürzer und spontan (oder woanders als zu Hause), es gibt viele Späße- irgendein "blöder" Spruch (u.a. mit Zweideutigkeit) fällt mir oder meiner Frau immer ein, über den wir lachen müssen.


    Ich glaube, dass es sehr wichtig ist, dass man auch viel gemeinsam lachen kann- jeder Tag ohne Lachen ist im Prinzip ein verlorener Tag. Wir lassen uns immer was einfallen- wahrscheinlich muss man dafür seinen Humor und seine Phantasie ungeplant spielen lassen.


    Wenn Du ein Pärchen an der roten Ampel knutschen siehst- das könnten wir sein ;-).


    Ich denke auch, dass es unendlich viele Möglichkeiten gibt, einem Menschen zu sagen, dass man ihn toll findet, dass man ihn mag ohne das es Routine oder langweilig wird- wir versuchen jedenfalls diese Möglichkeiten per Sprache, Mimik, Gestik und Berührung zu nutzen- das hier umfassend zu beschreiben fällt mir schwer.


    Vielleicht spielt auch eine Rolle, dass wir beiden irgendwie zueinander passen. Wir hatten uns damals vor einem viertel Jahrhundert aber auch schon längere Zeit über mehrere Monate gegenseitig "ausgespäht", bevor wir uns näher kennenlernten. Dass meine Frau mich oft und lange beobachtet hatte, bevor wir richtig zusammenkamen, sagte mir meine Frau erst als wir längst zusammen waren- immerhin war sie sehr wählerisch, ich hatte das gar nicht richtig registriert- und ich dachte, ich würde alles Mögliche mitbekommen... ihre Freundinnen empfanden mich als etwas albern und arrogant- war ich auch- aber meine Frau wusste damit umzugehen und sie mochte es, dass ich sie auch verstand, wenn sie mir etwas nicht direkt sagte... ;-)- ich weiß heute gar nicht, wer von uns beiden eigentlich den "ersten Schritt" machte.


    Wenn einer von uns eine schlechte Stimmung hat, ist es Aufgabe des anderen, wieder aufzuheitern und abzulenken (passiert einfach ohne Absprache). Das gelingt nicht immer, aber oft.


    Vieles passiert spontan. Wir unternehmen sehr viel gemeinsam (in der Regel gehen wir abends immer zu zweit spazieren- der Weg und das Ziel werden dabei sehr kurzfristig und spontan gewählt- da reden wir auch viel miteinander über alles Mögliche, was uns bewegt (familiär, beruflich, politisch, philosophisch, künstlerisch,..., wir sind aber beide Tanzmuffel- dort sind wir also fast nie anzutreffen).


    Wir haben Zeiten nur für uns und Zeiten mit den Kindern gemeinsam- der Abend gehört dabei weitgehend uns.


    Fernsehen gucken wir eher selten. Wir haben gemeinsame Hobbies, denen wir auch gemeinsam nachgehen- wobei wir dabei nicht immer wie die Kletten aneinander hängen aber in der Nähe zueinander sind.


    Wir können uns auch streiten bis die Fetzen fliegen- aber immer vor dem Hintergrund, dass es nichts mit unserer Liebe zueinander zu tun hat, sondern mit Meinungsverschiedenheiten (ja- es wird auch mal lauter...). Nicht immer ist bei uns eitel Sonnenschein- aber die trüben Zeiten enden bei uns recht schnell... :-)


    Naja, ich kann das schlecht beschreiben...


    Wir sind beim Ordnung halten nur mäßig gründlich- dadurch wird auch der häusliche Stress reduziert- es kann uns mitunter auch einiges "egal" sein- wir sind nicht pedantisch.


    Eine Sache, die wohl vielen nicht gefallen dürfte: Ich habe meiner Frau noch nie Blumen geschenkt- außer zur Hochzeit- dafür bekommt sie oft "nette" Anmachsprüche zu hören- das bekomme ich aber auch zurück ;-).


    Wenn wir einen Mann mit Blumen in der Hand sehen, amüsieren wir uns darüber: "Der will sich jetzt bei seiner Frau wieder einschmeicheln weil er fremdgegangen ist... ;-)"- ja, wir wissen dass das in der Regel nicht zutrifft. Aber den Gedanken daran finden wir belustigend...- meine Frau hofft, dass ich deswegen nie mit Blumenstrauß nachhause komme- ich auch ;-).


    Jetzt habe ich aber doch ganz schön die Hosen runtergelassen ;-)- ich wollte gar nicht soviel schreiben, auch weil es etwas OT ist.


    Für den TE dürfte das Beschriebene vielleicht nur bedingt hilfreich sein.

    Mayflower


    Naja, nicht nur die Haushaltstechnik hat sich weiterentwickelt sondern auch die Ansprüche der Frauen ans Leben – und das ist auch gut und richtig so!!!


    Hat sich Deine Beziehung nicht durch die Kinder geändert?


    Das was Du schreibst, klingt glücklich und zufrieden, das freut mich für Dich.


    Naja, das "superglücklich" war schon eher ironisch gemeint ;-) Die Mütter in meinem Umfeld haben ja alle so ein superschönes Familienleben... nach eigenen Angaben ;-) Wenn man mal hinter die Kulissen schaut, könnte man fast meinen, dass es anders ausschaut.


    Die Doppelbelastung Kind/Beruf ist nicht zwangsläufig gegeben. Es kommt wohl auch stark darauf an, was für einen Beruf man hat. Einen 4- oder 6-Stunden-Job ohne große Verant-wortung bekommt man normalerweise recht gut geregelt. Ein anspruchsvoller Vollzeitjob macht das Ganze schon schwieriger. Und nicht jede Frau arbeitet, weil sie sich verwirklichen will, bei vielen steht schlicht die finanzielle Notwendigkeit im Vordergrund. Und ich glaube nicht, dass man z. B. bei einem 6-Stunden-Buchhalter-Job von Verwirklichung und Karriere sprechen kann ;-)


    Ich denke nicht, dass man zu viele Freiheiten haben kann. Ich z. B. möchte nur dann mit meinem Partner zusammen bleiben, weil er sich aus freiem Willen dazu entscheidet und nicht aus den Gründen, die man hier täglich im Forum lesen kann (z. B. der finanzielle As-pekt oder die Angst, dass der Kontakt zu den Kindern abflaut etc.). Aber das viele auf der ewigen, erfolglosen Suche nach dem Glück sind, das ist wohl so. Das mag aber auch daran liegen, dass sie Glück z. B. mit dem "idealen Partner" definieren. Das Glück kommt aus uns selbst, das kann uns kein anderer geben.


    Mayflower, ich weiß nicht, wie alt Du bist, aber ich gehe mal davon aus, dass wir schon zur zweiten Generation dieser überaus priviligierten Frauen gehören ;-)

    NoireLouve,


    klingt auf den ersten Blick recht widersprüchlich ;-)


    Eine Beziehung, in der ich mich nicht nach meinem Partner sehne und ihn begehre (nicht nonstop aber immer mal wieder!), wird bei mir nicht lange andauern... Meine Zeit ist mir zu kurz und zu wertvoll als dass ich in Bruder-Schwester-Konstellationen leben möchte.


    Ich habe in den letzten Jahren leider die Erfahrung für mich machen müssen, dass es häufig die nicht unbedingt alltagstauglichen Männer sind, mit denen ich eine wirklich aufregende und interessante Beziehung hatte. Das ist dann auch leider oft mit Herzeleid verbunden ;-) Von daher bin ich mich da nicht mehr so ganz intensiv. Das ist ein guter Vorsatz, ich behaup-te nicht, dass das immer so 100%ig funktioniert.


    Aber lieber lebe ich ein interessantes "Beziehungs-Auf-und-Ab" als mit einem Partner, der für mich zum Bruder oder gutem Kumpel mutiert ist, mit dem ich mir überhaupt keine Leiden-schaft mehr vorstellen kann.

    Süntje,


    so ist es.


    Es gehört verdammt viel Selbstbewusstsein, Stärke, Mut und Energie dazu, sich aus einer Beziehung/Ehe (incl. Kindern) zu lösen anstatt weiterhin auszuharren.


    Man kann sich die (meiner Meinung nach) Feigheit, Bequemlichkeit, Trägheit und Unselb-ständigkeit, die manche dazu veranlasst, weiterhin in einer unglücklichen Ehe auszuharren, natürlich auch als Disziplin, Pflichtbewusstsein, Verantwortungsgefühl usw. schönreden ;-)


    Und wenn man das dann seinen Kindern so vorlebt, dann muss man sich über gar nichts mehr wundern.

    Genau, weg mit der Freiheit.


    Es sollte künftig wieder "Schuldscheidungen" geben ;-) Und dass man als Alleinerziehende(r) eine Wohnung bekommt, ist ohnehin skandalös ;-) *ironiemodus* off


    Ich bin dann mal weg bis morgen ;-)

    Blumen und Parfüm sind beides, meiner Meinung nach keine erstrebenswerten Geschenke. Da sind mir nette Gesten im Alltag tausendmal lieber.


    Actionreiche Liebe, nunja, das ist dann sicher wie im Film. Aber man kann nicht 24-Stunden lang eine Rolle spielen, die wahrscheinlich gegen die eigene Natur läuft.


    Meiner Meinung nach hat Sensibelman, den Alltag gut beschrieben. Alltag muss nichts schlechtes sein. Es kommt darauf an, was man draus macht.


    Aber ich gebe Vagabundin recht. Wenn man einen anstrengenden Job hat, Kinder hat und das Familienleben gestalten muss, dann bleibt immer etwas auf der Strecke. Das ist denke ich normal.


    Grüsse von Elloran

    Zitat

    Wenn man einen anstrengenden Job hat, Kinder hat und das Familienleben gestalten muss, dann bleibt immer etwas auf der Strecke.

    Naja, ich denke, durch die Kinder kommt ja auch etwas Abwechslung, etwas Fröhliches in das Leben- das ist ja nicht nur Arbeit und Aufwand- den man zudem deutlich reduzieren kann, wenn man sich die Aufgaben teilt und effizient arbeitet. Zudem helfen Geschwisterkinder ja auch dabei, die Aufgaben weiter zu verteilen. Und wenn die Kinder aus dem Gröbsten raus sind, kann die Arbeit auch weniger werden (meine Kinder sind jetzt selbständig genug). Ich glaube, ohne Kinder wäre ich/wir etwas unterfordert und es würde etwas Abwechslung im Alltag fehlen- nein, ein Haustier kann das nicht ersetzen, das Haustier kann nicht denken... ;-).


    Ob ein Job anstrengend ist oder nicht hängt auch von vielen Konditionen ab (u.a. auch von den eigenen Fähigkeiten bzgl. dieses Jobs, man kann sich auch in seinem Job versklaven lassen)- nicht jeder Job der für mich weniger anstrengend ist (für andere kann der gleiche Job sehr anstrengend sein), muss auch anspruchslos sein.


    Und wenn man seine Prioritäten bei Geld, Job und Karriere sucht wird man u.U. woanders Abstriche machen (müssen)- für mich stellte dies einen größeren Abstrich an Freiheit und Lebensglück dar- deswegen sind für mich Geld, Job und Karriere eher sekundär (wenn auch nicht ganz unwichtig).

    @ Sensibelman!

    Vielen Dank für deine offene Antwort!


    Ich kann mir gut vorstellen, dass einiges von dem beschriebenen helfen kann sich nicht gegenseitig aus den Augen zu verlieren!

    @ Vagabundin

    Zitat

    Aber lieber lebe ich ein interessantes "Beziehungs-Auf-und-Ab" als mit einem Partner, der für mich zum Bruder oder gutem Kumpel mutiert ist, mit dem ich mir überhaupt keine Leiden-schaft mehr vorstellen kann.

    Ich finde nichts dagegen einzuwenden ;-) Muss schließlich jeder selbst wissen wie er leben möchte!


    Aber folgendes von makatha181 sehe ich genauso:

    Zitat

    Wenn ich mich verliebe, liebe und geliebt werde dann stecke ich all meine Gefühle rein. Denke man muss das Risiko eingehen, dass man sich sehr verletzen kann, nur dann kann man auch richtig lieben.

    Gruß

    @ Vagabundin

    Zitat

    Mayflower, ich weiß nicht, wie alt Du bist, aber ich gehe mal davon aus, dass wir schon zur zweiten Generation dieser überaus priviligierten Frauen gehören

    Ich bin mitte der 60er-Jahre geboren. Meine Mutter war bereits berufstätig. Einerseits hat das bereits damals das Familieneinkommen angehoben, andererseits war es für sie persönlich auch wichtig. Meine Mutter wäre als reine Hausfrau und Mutter eingegangen.


    Meine Mutter hat mir als Heranwachsende immer nahe gelegt, einen Beruf zu lernen, der mir gefällt und diesen auch nie ganz aufzugeben. Sie stammte noch aus der Generation, wo Männer den Frauen eine Berufstätigkeit verbieten konnten und dies oft auch taten. Für sie war ein eigener Beruf mit eigenem Einkommen gleichbedeutend mit Freiheit und Unabhängigkeit.


    Meine Mutter wurde dazumal oft als aus der Reihe tanzend und unangepasst angeschaut. Mein Vater musste sich mehr als einmal anhören, ob er seine Frau nicht im Griff hat oder zuwenig verdient, dass die Frau arbeiten gehen muss. Aber ich denke, meine Eltern waren untereinander in dieser Sache einer Meinung und liessen sich nicht dreinreden.


    Meine Eltern waren übrigens 49(!) Jahre, bis zum Tod meiner Mutter verheiratet... die Ehe meiner Eltern war auch nicht immer eitel Sonnenschein. Sie waren charakterlich sehr verschieden, das hat oft gerumpelt... aber sie haben sich immer wieder versöhnt, es kam nie zu einer Entfremdung, es gab gute Zeiten, schwierige Zeiten, später kamen dann auch Krankheiten hinzu, aber sie haben sich gegenseitig nie hängen lassen...


    Ich denke, dass hat meine Einstellung doch massgeblich geprägt...

    Hallo,


    zuerst ein dankeschön an Euch für die rege Beteiligung.


    Hier sind inzwischen mehr Facetten von Partnerschaft, Ehe und Sexualität vorhanden


    als in manchem Fachbuch.


    Einen besonderen Dank an die, die mir sehr persönliche und umfangreiche PN mit ihren Geschichten


    geschickt haben.


    Wie geht es weiter? Ich weiss es nicht.


    Ein wichtiger Punkt aus einer PN war finde ich die Frage:


    "würde man sich auch trennen, wenn es die Affaire nicht gäbe?"


    Das würde ich nicht. Ich werde der Familie also die Chance geben die Sie verdient hat.


    Ergebnisoffen...Vielleicht kommt ja auch ein ganz überraschendes Ergebnis und sie schickt mich eh in die Wüste...


    Und die Nachtelfe...


    Die hat ihre Konsequenzen gezogen und beginnt ein neues Leben.


    Ersteinmal ohne mich, bis ich in meinem aufgeräumt habe.


    Aber wir haben Kontakt und unsere Gefühle zueinander sind nicht verflogen.


    Ich habe meiner Frau bisher nichts gesagt.


    Die Adresse einer Beratungsstelle habe ich mir gestern rausgesucht, und ein paar Bücher zum Thema besorgt.


    Ich bin hin und her gerissen.


    Mal möchte ich ins Auto springen zur Elfe fahren und alles hinter mir lassen.


    Dann habe ich einen intensiven Tag mit den Kindern und denke das kann ich niemals aufgeben.


    Andererseits - eine Beziehung erhalten nur wegen der Kinder ist auch keine Perspektive.


    Ich werde das jetzt angehen und sehen, was dabei herauskommt.

    @ Bambam-01

    Zitat

    Und die Nachtelfe...


    Die hat ihre Konsequenzen gezogen und beginnt ein neues Leben.

    Sie hat sich von Ihrem Mann getrennt? Wegen Dir oder weil ihre Ehe eh schon an die Wand gefahren war?

    Zitat

    Mal möchte ich ins Auto springen zur Elfe fahren und alles hinter mir lassen.


    Dann habe ich einen intensiven Tag mit den Kindern und denke das kann ich niemals aufgeben

    Das glaube ich Dir und mir ging es genauso, nur das meine Frau schwanger war.


    Einfach flüchten....:-/.


    Hast Du mit Deiner Frau gesprochen, dass die Ehe so eingefahren ist und wie sie die Lage so sieht?


    Wenn Du nicht mit ihr redest, nimmst Du jegliche Chance auf eine Änderung zum Positiven für die Ehe. Denn dann flüchtest Du nur, auch wenn nur gedanklich und gefühlsmäßig, zur Elfe. Und somit entfernst Du Dich von Deiner Frau.


    Also nochmal, sprich mit Deiner Frau und sage ihr, dass Du unzufrieden bist.


    Vielleicht sieht sie es genauso und ihr könnt die Probleme gemeinsam lösen.


    Ich wünsch Dir auf alle Fälle viel Kraft und einen klaren und kühlen Kopf bei Deinen Entscheidungen:)*:)*:)*

    Bambam-01 ... gut soweit, den Prozess haben viele durchgemacht ... behalte dein Geheimnis für dich ... und schau nur nach dir, was "du" willst ... lass dir Zeit, die wirst du brauchen ... die Kinder werden auch eine Trennung überleben ... das ist der schwierigste Teil, dies aufgeben zu müssen ... @:)

    Hallo,


    ich bin die besagte Nachtelfe. Zur Situaton muss ich nun nicht mehr viel sagen. Ich habe die Frage gelesen, ob ich mich wegen Bambam getrennt habe. Nein das habe ich nicht, ich habe mich getrennt damit mein Mann und ich noch ein vernünfitges Verhältnis zu einander waren können, was unserem Kind zu Gute kommt. Meine Ehe war schon vor der Begenung mit Bambam nicht mehr die Beste. Jetzt werden wir unsere eigenen Wege gehen - was daraus wird, steht in den Sternen. Bambam war also nicht der Grund, aber ein Auslöser.


    Ja es ist richtig, ich habe ich in Bambam verliebt - mit meinem ganzen Herzen. Und nichts wünsche ich mir mehr als eine gemeinsame Zukunft. Ob es eine solche geben wird, ist fraglich. Ich möchte ihn zu nichts drängen, er muss selber für sich die richtige Entscheidung treffen.


    Wenn er zu mir möchte, werde ich mit offenen Armen da sein, wenn nicht werde ich versuchen ihm nur eine Freundin zu sein. Denn eine Freundschaft mit ihm möchte ich nicht aufgeben.


    Manchmal möchte ich ihm schon sagen, er solle um seine Frau kämpfen, alles versuchen um diese Ehe zu retten, aber ich kann das nicht. Ich würde uns beide belügen. Manchmal fühle ich mich schrecklich, weil ich das Gefühl habe zwei wundervollen Kindern den Vater zu nehmen, einer Frau den Mann.


    Aber anderseits kann ich auch nichts für meine Gefühle. Es passt einfach alles bei uns. Es ist als wenn man seine andere Hälfte gefunden hat. Vielleicht ist es Schicksal, vielleicht soll es nicht sein.


    Nachtelfe

    kinder haben ist eine große verantwortung. sie sind mehr wert als alles andere. man darf ihnen ihr glück nicht zerstören, weil man auf einmal die meinung gewechselt hat.


    eine familie haben heisst auch eine gemeinsame aufgabe haben. wenn man die miteinander gut bewältigt, was bei bambam offensichtlich soweit der fall ist - das ist ein großes geschenk und eben auch verpflichtung.


    verliebtheit ist unter anderem eine sucht. es ist halt schwierig sich daraus zu lösen. für mein verständnis ist es in diesem fall nötig.