• Kann daraus eine Beziehung werden?

    Es ist die gleiche geschichte, die auf der welt schon zigmillionenmal passiert ist und dennoch glaubt man, dass es bei einem selbst anders ist. %-| %-| %-| ich bin 33 und habe im sommer im tennisverein einen mann (42) kennengelernt. Mein erster eindruck von ihm war: optisch ganz ok, sehr extrovertiert, sehr gesellig und lustig, aber – TOTAL harmlos. Ich habe…
  • 402 Antworten
    Zitat

    Er legt doch meiner Meinung nach da ein ziemliches Tempo vor

    Sehe ich auch so!

    Zitat

    und ich sehe aktuell keine Gründe, warum du dir Sorgen machen brauchst.

    Ich schon. Ihr habt beide Eure jetzt beginnende mit der vergangenen, langjährigen (und längst nicht verarbeiteten) Beziehung überschneiden lassen. Erst Affäre, und nun sollen binnen weniger Wochen Nägel mit Köpfen gemacht werden, nur um das ganze emotionale Chaos rund um die Trennung vom langjährigen Partner scheinbar leichter betäuben zu können? Wird so mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht funktionieren.


    Ich würde mich hüten, den neuen Partner unter Erwartungsdruck zu setzen. Sonst ist es schon vorprogrammiert, dass das noch zarte Pflänzchen Liebe dem nicht standhält und jeder von Euch in die alten Gewohnheiten und Muster samt altem Partner zurückfällt, und dann geht der vertraute, aber fatale Kreislauf wieder von Vorne los.

    Hat er sich denn überhaupt schon entschieden, sich scheiden lassen zu wollen, oder zweifelt er noch daran?


    Vielleicht solltet Ihr erstmal einen Gang zurückschalten und Eure eigenen Baustellen getrennt voneinander in Angriff nehmen (Du Deine Wohnung, Er ob Trennung oder nicht).


    Dann kann er sich sortieren, und Du kannst Dich dann entscheiden, ob Du damit umgehen kannst.


    Und ganz nebenbei, es ist auch recht unerheblich, mit was seine Frau ihm alles droht (das sollte ihm aber auch sein Anwalt sagen können), es gibt kein Schuldprinzip mehr bei einer Scheidung. Sie kann fordern, was sie will und ihre Forderungsliste kilometerlang machen, aber ganz egal, wer die Trennung wollte (oder auch wer betrogen hat), sie wird das zugestanden bekommen, was ihr Recht ist. Nur muss dazu das obligatorische Trennungsjahr einfach mal beginnen.


    Er muss sich zumindest entscheiden was er will, und an Deiner Stelle wöllte ich das auch wissen. Das wäre in meinen Augen auch kein Druck, Du hast ja das Recht zu wissen, in welche Richtung Deine Reise gehen soll. Außer, Dir ist der "vorläufige" Affärenstatus egal, dann kannst Du es vielleicht auch noch eine Weile laufen lassen.


    Ob sie ihn bearbeitet oder wieder herumkriegt, das kann nur er wissen und Garantien gibt es im Leben sowieso nicht. Es kann was werden mit Euch, oder nicht, Du vertraust ihm oder eben nicht.

    Zitat

    Er legt doch meiner Meinung nach da ein ziemliches Tempo vor

    naja, wenn ein Ehepaar in einem Bett schläft, ist es recht schwer, dass dann als "Trennungsjahr" zu betrachten. Und ohne Trennungsjahr ist eine Scheidung auch eher schwierig.....


    https://www.scheidung.org/trennungsjahr/

    Mal aus der anderen Sichtweise:


    Man kann nicht in den Kopf des Mannes schauen. Wenn er mit ihr seit 15 Jahren zusammen ist, und sie eine 14jährige Tochter haben, dann gibt man das nicht so leicht auf.


    Vielleicht wird ihm bewusst, wo er die Trennung ausgesprochen hat, dass es seine Frau ist, ohne die er nicht glücklich werden kann.


    Möchte dir keine Angst machen; aber solange er ihr NICHTS von DIR erzählt, würde ich dem Ganzen sehr kritisch gegenüberstehen.


    Wie soll eure Beziehung denn beginnen? Über mehrere Monate einfach heimlich, ohne seiner Exfrau was davon zu sagen? Das funktioniert doch so nicht...

    Wenn ich ehrlich bin habe ich das Gefühl, dass du dir irgendwie beweisen willst, dass die Trennung von deinem langjährigen Partner kein Fehler war und du dich deswegen so schnell in etwas Neues stürzen möchtest. Vielleicht solltest du dich stattdessen mit dir selbst beschäftigen, auch wenn du das nicht hören möchtest.


    Ob die Beziehung zu deiner neuen Bekanntschaft eine Zukunft haben wird, das zeigt die Zeit. Für mich wäre Geld kein Grund in einer unglücklichen Ehe zu bleiben.

    Zitat

    wenn ein Ehepaar in einem Bett schläft, ist es recht schwer, dass dann als "Trennungsjahr" zu betrachten. Und ohne Trennungsjahr ist eine Scheidung auch eher schwierig

    Zusammen im Bett ist es vermutlich nicht schwer, sondern unmöglich als Trennungsjahr zu zählen. Speziell wenn einer der beiden Partner sich nicht scheiden lassen will, dann kann es dadurch unendlich rausgezögert werden.


    Und Ohne Trennungsjahr ist eine Scheidung in D nicht nur eher schwierig, sondern nicht vorgesehen.

    Zitat

    "aber liebes, bei mir, da gehts doch nur ums geld und geld ist nicht wichtig. wichtiger ist, dass du wieder glücklich sein kannst und ich tue, was ich kann, um dich glücklich zu machen."

    :-/ Das sind leider weiter nichts als Worte, denen die konkrete Grundlage fehlt, zumindest im Moment. Da sieht es ganz danach aus, dass es auf eine Affäre hinausläuft und er die Trennung nicht gebacken bekommt.


    Bei solchen vollmundigen Versprechen, die dem Handeln aber quer gegenüber stehen, läuten bei mir die Alarmglocken.


    Das klingt nach einem 20jährigen, ein Mann in seinem Alter muss sehr wohl aufs Geld schauen, da er in aller Regel einen höheren Lebensstandard hat als ein romantischer Jugendlicher, der sich solche Worte leisten kann. Im wahrsten Sinne des Wortes.


    Aber es wurde ja bereits gesagt, ihr Forderungskatalog ist reichlich unerheblich, warte mal ab, was sein Anwalt dazu sagt.

    Zitat

    Bei solchen vollmundigen Versprechen, die dem Handeln aber quer gegenüber stehen, läuten bei mir die Alarmglocken.

    Es muss ja nichtmal boshaft von ihm sein, oder dass er die TE absichtlich täuschen will.


    Zu einer Trennung gehört so extrem viel. Es steht für ihn so viel auf dem Spiel. Ich vermute er hat einfach noch nicht den Mut, zu seiner neuen Freundin zu stehen.

    @ DieKruemi

    Sorry, dieser feine Zynismus kam bei mir nicht an, konnte auch den Link nicht ansehen. ;-)


    Das war mir nur zu vorsichtig formuliert, daher kam ich bisschen direkter um die Ecke. Ist eben ein ziemlich wichtiger Punkt bei einer Scheidung.


    Er muss sich ja auch nicht "zu seiner Freundin stehen", ich wüsste zumindest nicht in welchem Zusammenhang. Aber er sollte sich ihr gegenüber positionieren, nach all den Líppenbekenntnissen. Entweder er will die Scheidung, dann wäre der erste Schritt (Trennungsjahr) zu gehen, oder er will sie nicht, dann muss er das der TE sagen, damit sie sich entscheiden kann, wo ihre Schmerzgrenze ist oder er weiß es nicht, dann muss er das eben auch zugeben.

    Es ist für deinen "Neuen" noch viel zu früh, sich schon über eine Scheidung Gedanken zu machen - das kann er frühestens in einem Jahr, wenn das Trennungsjahr abgelaufen ist. Solange er zuhause wohnt, hat das noch nicht mal begonnen. Ich würde an deiner Stelle von ihm erwarten, dass er so schnell wie möglich zu Hause auszieht. Alles andere, die Finanzen, was wird mit dem Haus - das kann man später regeln, wenn die Trennung "fix" ist und sich die Gemüter wieder beruhigt haben.


    Ausziehen ist jetzt wichtig, alles andere nicht!

    Liebe Alias


    Ich kenne Deine Situation nur zu gut und kann Deine Befürchtungen und Aengste gut nachvollziehen, weil ich jetzt ein Jahr lang ähnliches erlebt habe. Und ich will Dir auch Mut machen, Geduld zu haben.


    Vor einem Jahr habe ich meinen Partner kennen gelernt. Er war getrennt lebend seit einem Jahr, mit auch getrennten Haushalten. Seine Frau wollte die Trennung und hatte auch kurz darauf einen neuen Freund. Mein Freund war also alleinstehend, als ich ihn kennenlernte und seine Frau in einer Beziehung. Das sah ich als gutes Zeichen damals. Ein Mann, der bewusst ein Jahr alleine lebt, ohne gleich die Nächste zu suchen, fand ich total toll. Okay, so weit so gut.


    Als er mich kennen lernte, reichte er die Scheidung ein. Und dann ging das Theater los ;-) Seine Frau stand, trotz neuem Partner ständig bei ihm auf der Matte. Zuerst machte sie auf Gefühlsdusselei und beschwörte die gemeinsamen guten Zeiten herauf. Als ihn das nicht von seinem Scheidungswunsch abgebracht hat, ging sie auch zu den finanziellen Forderungen über. Die waren massslos und alle Vorschläge, die er ihr hinsitlich Gütertrennung gemacht hat, quittierte sie mit Wutausbrüchen und emotionalen Rundumschlägen. Die gingen gegen die gemeinsame Tochter, den neuen Partner, ihre Verwandten. Gegen jeden, der sie zur Vernunft bringen wollte. Ich hab damals auch tausend Aengste ausgestanden und mir zig mal überlegt, die Beziehung zu beenden, weil ich dachte, er geht ob dem enormen Druck zu ihr zurück.


    Nun ja, ich habe ausgehalten, mich auch nie in das Hickhack eingemischt, mir das von aussen angesehen und mir meines gedacht. Was nicht immer schön für mich war ;-) hatte einige schlaflose Nächte wegen der guten Frau ;-D


    Im Frühjahr 2016 kam raus, dass sie den neuen Partner, wie immer erzählt nicht erst nach der Trennung kennen gelernt hat, sondern bereits während der Ehe eine Affaire mit ihm hatte. Sie hat den Neuen wohl über eine Sex-Seite im Internet kennengelernt ;-) und sie hat meinen Partner wohl schon lange betrogen, bevor es zur Trennung kam. Sie hat ihr ganzes Umfeld belogen und sich immer als die Leidende dargestellt, die so eine Arme ist, weil ihr Mann ihr zuwenig Aufmerksamkeit schenkt.


    Die Scheidung soll nun am 1. Dezember sein, ich kann noch nicht daran glauben, weil von der Ehefrau soviel Drama, Extremismus, gestörte Dinge und Querelen kamen ( unter anderem mussten mein Partner und ich bei der Polizie antraben, weil die Dame uns beschuldigt hat). Wer weiss, was da noch kommt ;-)


    Was ich Dir sagen will: Mein Partner war echt verbandelt mit seine Noch-Ehefrau. Sei es über die Tochter und auch finanziell. Er löst diese Verbandelungen nach und nach. Er braucht halt Zeit dazu und die sol er auch haben. Wie bei dir war er immer extrem aufmerksam für mich, wollte mich immer sehen, hilft mir im Alltag enorm. Diese Zeichen sind viel Wichtiger, als diffuse Aengste ;-) Es braucht Geduld und einen Gegenpol von dir. Seine Ehefrau ist mit negativen Gefühlen verbunden. Bilde Du einen Gegenpol, wo er sich wohlfühlen kann, wo er positive Gefühle erlebt ohne Druck und Kritik. Ich glaube, ein Mann, der das zu schätzen weiss, kommt zu Dir zurück. So meine Erfahrung :-)

    Zitat

    Er legt doch meiner Meinung nach da ein ziemliches Tempo vor und ich sehe aktuell keine Gründe, warum du dir Sorgen machen brauchst. Sieh dem ganzen mal positiv entgegen, es muss nicht immer so negativ laufen, wie man es bei vielen Fällen hier gewohnt ist.

    Zitat

    Und ich sehe aktuell keine Gründe, warum du dir Sorgen machen brauchst.

    Zitat

    Ich schon. Ihr habt beide Eure jetzt beginnende mit der vergangenen, langjährigen (und längst nicht verarbeiteten) Beziehung überschneiden lassen. Erst Affäre, und nun sollen binnen weniger Wochen Nägel mit Köpfen gemacht werden, nur um das ganze emotionale Chaos rund um die Trennung vom langjährigen Partner scheinbar leichter betäuben zu können? Wird so mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht funktionieren.

    Zitat

    Möchte dir keine Angst machen; aber solange er ihr NICHTS von DIR erzählt, würde ich dem Ganzen sehr kritisch gegenüberstehen.

    Genauso sieht es in meinem kopf und in meinem herzen aus. Chaos. Pur. Einerseits das gute bauchgefühl, dass er sich aufrichtig für mich interessiert, seine ganze zeit mir widmet und wir wirklich total harmonieren.


    Dann wiederum weiß ich, dass seine ganzen lieben worte und gesten eben nur leere versprechungen sind, solange sich nicht wirklich etwas in richtung scheidung bewegt.

    Zitat

    Vielleicht solltet Ihr erstmal einen Gang zurückschalten und Eure eigenen Baustellen getrennt voneinander in Angriff nehmen (Du Deine Wohnung, Er ob Trennung oder nicht).

    Naja, im grunde genommen kann das ja jeder für sich in angriff nehmen. Wir sind ja nicht abhängig voneinander. Wir sehen uns halt oft und gerne und aktuell sehe ich keinen grund, wieso wir uns beiden das verbieten sollten, was uns gut tut.

    Zitat

    Und ganz nebenbei, es ist auch recht unerheblich, mit was seine Frau ihm alles droht (das sollte ihm aber auch sein Anwalt sagen können), es gibt kein Schuldprinzip mehr bei einer Scheidung. Sie kann fordern, was sie will und ihre Forderungsliste kilometerlang machen, aber ganz egal, wer die Trennung wollte (oder auch wer betrogen hat), sie wird das zugestanden bekommen, was ihr Recht ist. Nur muss dazu das obligatorische Trennungsjahr einfach mal beginnen.

    Ich bin kein experte in diesen sachen und kann deshalb nur glauben, was er mir erzählt.


    Soweit ich weiß, gibt es bei uns in Ö sehr wohl noch die schuldfrage zu klären, sollte man sich nicht einvernehmlich einig werden. Deshalb der rat seines anwaltes, mit dem offiziell machen unserer beziehung noch zu warten.


    Ich will nicht naiv sein, aber ich kann doch auch nur das annehmen (oder eben nicht annehmen), was er mir sagt und wenn er mir sagt, dass er keinen bock mehr auf heimlichkeiten hat und es seiner nochfrau und seiner tochter lieber heute als morgen sagen würde, was soll ich dann tun? Es automatisch als lüge abtun? Ich bin eigentlich ein mensch, der keine lust hat, ständig zu hinterfragen, ob andere mir die wahrheit sagen oder nicht, weil ich einfach mal davon ausgehe, dass normale menschen ehrlich zueinander sind.


    Tja, kann natürlich sein, dass mich da von ihm total täuschen lasse, aber dann sehe ich das nicht als dummheit meinerseits an, sondern dann bin ich eben verarscht worden. Ich weiß, ist schon tausenden so passiert und wird wahrscheinlich auch mir passieren, dennoch weigere ich mich, den worten der menschen, die mit mir verkehren, automatisch KEINEN glauben zu schenken und ständig alles zu hinterfragen.

    Zitat

    Er muss sich zumindest entscheiden was er will, und an Deiner Stelle wöllte ich das auch wissen. Das wäre in meinen Augen auch kein Druck, Du hast ja das Recht zu wissen, in welche Richtung Deine Reise gehen soll. Außer, Dir ist der "vorläufige" Affärenstatus egal, dann kannst Du es vielleicht auch noch eine Weile laufen lassen.

    Es ist mir natürlich nicht egal. Und er SAGT ja auch, dass es kein zurück gibt und die scheidung nur die letzte konsequenz des ganzen ist. aber er SAGT es halt vorerst nur. Es gibt noch keine schriftlichen vereinbarungen über trennung bzw. scheidung.

    Zitat

    naja, wenn ein Ehepaar in einem Bett schläft, ist es recht schwer, dass dann als "Trennungsjahr" zu betrachten. Und ohne Trennungsjahr ist eine Scheidung auch eher schwierig.....

    Dazu habe ich folgendes gefunden: Ob und inwieweit diese Vorgaben für das Trennungsjahr im gemeinsamen Haus oder in der gemeinsamen Wohnung von den Ehegatten beachtet werden, bleibt allerdings ihnen überlassen. Das Familiengericht überprüft beim Scheidungsverfahren die tatsächliche Trennung bzw. Wohnsituation im Trennungsjahr nicht, sondern legt lediglich die Aussagen der Ehepartner zugrunde. Haben diese Aussagen den gleichen Inhalt, stellt das Gericht dazu keine weiteren Fragen. Weichen die Aussagen über das verbrachte Trennungsjahr jedoch voneinander ab, weil die Vorgaben nicht konsequent eingehalten wurden und einer der Ehegatten die Scheidung nicht (mehr) möchte, kann das im Scheidungsverfahren zu Problemen führen.


    Für IHN hat das trennungsjahr (das in seinem fall auch nur ein halbes jahr dauert, warum auch immer, da gibt es offenbar besondere bestimmungen oder klauseln) mit dem fremdgehen seiner frau begonnen. Er hat diese datum auch seinem anwalt genannt und seitdem seine frau nicht mehr auch nur angerührt. Sie haben getrennte konten und wirtschaften auch nicht mehr gemeinsam. Jeder kauft sich quasi seinen käse selber. Es gibt auch keinerlei gemeinsame freizeitaktivitäten mehr. Nur die sache mit dem gemeinsamen bett könnte zum problem werden. Ich weiß schon, dass er teilweise auf der couch schläft bzw. mit ihr vereinbaren wollte, wer von den beiden nun auf der couch schläft (evtl auch abwechselnd wochenweise), aber sie hat sich nicht daran gehalten.

    Zitat

    Hat er sich denn überhaupt schon entschieden, sich scheiden lassen zu wollen, oder zweifelt er noch daran?

    Laut seinen aussagen (die stimmen können oder nicht….) gibt es KEINERLEI zweifel an einer scheidung.


    Aber:

    Zitat

    Vielleicht wird ihm bewusst, wo er die Trennung ausgesprochen hat, dass es seine Frau ist, ohne die er nicht glücklich werden kann.

    Davor habe ich eben am allermeisten angst.

    Zitat

    Wie soll eure Beziehung denn beginnen? Über mehrere Monate einfach heimlich, ohne seiner Exfrau was davon zu sagen? Das funktioniert doch so nicht...

    Sobald die scheidung bzw. trennung und die damit verbundenen ansprüche schriftlich festgehalten sind, gibt es daran nichts mehr zu rütteln und er kann offiziell eine neue beziehung haben. Nur wann bzw. ob es jemals so weit sein wird, steht noch in den sternen…

    Zitat

    Das sind leider weiter nichts als Worte, denen die konkrete Grundlage fehlt, zumindest im Moment. Da sieht es ganz danach aus, dass es auf eine Affäre hinausläuft und er die Trennung nicht gebacken bekommt. Bei solchen vollmundigen Versprechen, die dem Handeln aber quer gegenüber stehen, läuten bei mir die Alarmglocken.

    Tja, das sind genau diese dinge, die ich natürlich nicht hören will, die aber vermutlich sich bewahrheiten werden.   

    Zitat

    Entweder er will die Scheidung, dann wäre der erste Schritt (Trennungsjahr) zu gehen, oder er will sie nicht, dann muss er das der TE sagen, damit sie sich entscheiden kann, wo ihre Schmerzgrenze ist oder er weiß es nicht, dann muss er das eben auch zugeben.

    So sehe ich das auch. Aber er sagt ja, das trennungsjahr läuft bereits und er will die scheidung. Wie gesagt, er SAGT es, noch ist nicht gehandelt worden. Bis auf ständige zankereien zwischen ihm und seiner nochfrau und einigen gesprächen mit dem anwalt ist noch nichts passiert.

    Zitat

    Es ist für deinen "Neuen" noch viel zu früh, sich schon über eine Scheidung Gedanken zu machen - das kann er frühestens in einem Jahr, wenn das Trennungsjahr abgelaufen ist. Solange er zuhause wohnt, hat das noch nicht mal begonnen. Ich würde an deiner Stelle von ihm erwarten, dass er so schnell wie möglich zu Hause auszieht.

    Es ist seine wohnung, ich verstehe, dass er nicht auszieht. Zumal er dann angeblich weitere ansprüche abgeben müsste, aber keine ahnung, ob das nur vorgeschoben oder ob das wirklich so ist. ich bin kein jurist und wie gesagt, eigentlich hab ich keinen bock darauf, jedes seiner worte in frage zu stellen.

    lurchella

    danke für deine lieben worte. @:)

    Zitat

    Er braucht halt Zeit dazu und die sol er auch haben. Wie bei dir war er immer extrem aufmerksam für mich, wollte mich immer sehen, hilft mir im Alltag enorm. Diese Zeichen sind viel Wichtiger, als diffuse Aengste ;-) Es braucht Geduld und einen Gegenpol von dir. Seine Ehefrau ist mit negativen Gefühlen verbunden. Bilde Du einen Gegenpol, wo er sich wohlfühlen kann, wo er positive Gefühle erlebt ohne Druck und Kritik. Ich glaube, ein Mann, der das zu schätzen weiss, kommt zu Dir zurück. So meine Erfahrung :-)

    ich versuche ihm wirklich, keinen druck zu machen. und ich will seine wohlfühloase sein, so wie er meine im moment ist. wir genießen die zeit. wir sind wirklich ineinander verliebt. ob diese beziehung es in den alltag schaffen wird, weiß ich noch nicht. ich möchte es aber herausfinden. wenn ich in einem halben jahr immer noch die affäre bin und es in sachen scheidung nichts neues gibt, werde ich diesen faden herauskramen und wissen, dass sie es nicht geschafft hat. :°(


    ob ich mich dann mit dem status der geliebten abfinden werde oder mich trennen werde, steht auf einem anderen blatt.


    eigentlich habe ich mich nicht von meinem langjährigen partner getrennt, nur um dann wieder in einer unerfüllten beziehung ohne chance auf eine gemeinsame zukunft hängen zu bleiben. :°( :°( :°(


    aber so wird es wohl kommen. karma ist ein mieses a..... :°(

    Zitat

    Und Ohne Trennungsjahr ist eine Scheidung in D nicht nur eher schwierig, sondern nicht vorgesehen.

    :)^ Naja, im sog. Härtefall kann eine Ehe auch früher geschieden werden, auch hier in D, aber der Härtefall liegt ja hier nicht vor.


    Wenn die Frau nicht einwilligt, nutzt natürlich auch das Trennungsjahr nichts. Dann kann die Ehe frühestens nach 3 getrennten Jahren auf Wunsch eines Ehepartners geschieden werden.


    Aber ok, soweit sind wir ja noch nicht.


    Liebe TE, machst nur DU dir Sorgen um die Forderungen, die die Frau stellt, oder auch er? Denn letztendlich gibt es dafür ganz klare Gesetze die hier zum Tragen kommen und die Frau wird das bekommen, was ihr gesetzlich zusteht. Da kann sie fordern was sie will, alles was ihr Mann ihr zusätzlich geben würde, wäre freiwillig. Nichts Anderes. Er muss Unterhalt für seine Tochter zahlen und ggfs. für seine Frau. Aber die Höhe steht fest, da kann sie sich keine Phantasiepreise ausdenken. Wenn er finanziell gut gestellt ist, wird er zwar auch viel zahlen müssen, aber auch einen Selbstbehalt haben, mit dem er über die Runden kommen wird. Also, das wäre jetzt mal meine aller, aller kleinste Sorge!


    Viel mehr sorgen würde mich, dass sie noch zusammen in einem Bett schlafen. Warum schläft da nicht einer von Beiden auf der Couch?


    Oder weiß die Tochter noch gar nichts von den Trennungswünschen ihres Vaters und die beiden versuchen, die heile Welt zu Hause zu wahren? Wenn das nicht der Grund ist, würde es mich arg stutzig machen, dass sie noch zusammen im Ehebett nächtigen.


    Aber ich möchte ihm auch zu Gute halten, dass er sehr lange mit dieser Frau liiert ist und sie ein gemeinsames Kind haben. Das gibt man nicht einfach so auf, bzw. ich stelle es mir unheimlich schwer vor, seinem Kind zu sagen, dass sich seie Eltern trennen werden. Da braucht es sicher seine Zeit um sich zu diesem Schritt endgültig durchzuringen.


    Allerdings kann ich hier irgendwie echt nicht herauslesen, wie er jetzt zu der ganzen Sache steht, ob für ihn zumindest gedanklich die SCheidung feststeht, oder ob er durch die Aktionen seiner Frau jetzt in's Wanken geraten ist - oder ob das nur deine persönliche Sorge ist???