@ Surya

    hallo, ich bin sehr wohl noch da! :-) Ich weiß jetzt grad nicht mehr genau, inwiefern ich hier bisher "aus eigener Erfahrung" berichtet habe, aber auf jeden Fall bin ich nicht jemand, der Informationen "von außen" bekommen hat - denke ich jedenfalls, so ganz klar ist mir jedoch nicht, was du damit meinst.


    Nochmal zu meiner Person: Ich habe engen Kontakt zur arabisch-islamischen Welt seit ich 16 war, also seit 9 Jahren. Ich habe Islamwissenschaft studiert und war jeweils längere Zeit in Syrien (habe von dort aus auch Libanon, Jordanien und die Türkei besucht), in Iran und im Sudan. Zudem bin ich seit über einem Jahr mit einem Araber (Moslem) verheiratet, den ich seit über 4 Jahren kenne.


    Noch etwas: Von blindem Toleranzfahnen-Schwenken (lustiger Ausdruck) halte ich zumindest gar nicht viel. Ich bin viel mehr dafür, sich seine eigene Meinung zu bilden. Das kann man aber - da hast du ganz recht, Surya - nicht allein durch die Medien, die imo weitgehend islamfeindlich eingestellt sind (so dass ich übrigens schon darüber nachdenke, eine Doktorarbeit darüber zu schreiben...). Zu den Medien gehören auch solche Seiten wie Coronia sie angegeben hat! Diese Seite stinkt nur so von Hetze und Hass, dass mir davon übel wurde und ich sie erstmal wieder schließen musste. Ich habe mir aber vorgenommen, sie noch einmal gründlich zu studieren - übrigens zusammen mit meinem Mann, der mich nie zwingen und auch nicht überreden würde zum Islam zu konvertieren.


    Auch durch Einzelbeispiele wie das in dieser gruseligen Liebesgeschichte kann man sich keine wirkliche Meinung bilden, denn dann müsste man verallgemeinern...


    Hier noch ein Link zu einer Seite vom Auswärtigen Amt, die sich zur Aufgabe gemacht hat, den Dialog mit der islamischen Welt zu fördern:


    http://www.qantara.de/webcom/show_softlink.php?wc_c=300


    Da gibt es übrigens auch einen Beitrag zu den neuen antimuslimischen Tendenzen in Deutschland und Europa. Ich denke, eine solche Seite bringt mehr, als die weiter oben zitierte Hetzseite...

    @ Theseus

    Zitat

    Wenn alles von vornerein so klar ist und alle anderen Meinungen die nicht in euer heiles Weltbild passen schrott sind, dann frag ich mich warum ihr öffentlich nach der Meinung von anderen Menschen fragt!?


    Oder habt ihr erwartet das alle die Sache hochloben und nur Gutes berichten können?

    Ich kann hier nur für mich sprechen, könnte mir jedoch vorstellen, dass die anderen beiden von dir angesprochenen es ähnlich sehen.


    Also: Da muss ein Missverständnis vorliegen! Für mich ist nur sehr selten etwas "von vornherein klar", denn ich habe kaum vorgefertigte Meinungen und versuche allen Meinungen und Menschen eine Chance zu geben. Somit habe ich mir auch die von Coronia empfohlene Geschichte und dann die Koraninfo-Seite zumindest ansatzweise angeschaut. Wie konnte mir von vornherein klar sein, dass das Schrott ist, wie Da-Gangsta nicht ganz falsch sagt? Ich möchte mir solche Unterstellungen verbitten! Ich kann nur etwas als "Schrott" bezeichnen, mit dem ich mich auch beschäftige. Für mich gehören Leute, die, nachdem sie eine traurig-dumme Liebesgeschichte gehört oder gelesen haben, dann den Islam verdammen, eher zu denen, die unreflektiert sind!


    Zweitens: Ich habe KEIN heiles Weltbild! Die Hoffnung auf Weltfrieden hab ich seit meiner DDR-Schulzeit nicht mehr - zugebenermaßen leider ;-D


    Drittens: ICH habe hier keine Fragen gestellt, sondern Family! Aber auch ihr war mit Sicherheit nicht alles "von vornherein klar" - deshalb hat sie ja gefragt und dafür ist das Forum ja wohl da!


    Viertens: Ich habe kein Lob erwartet und auch keine guten Berichte, sondern ERNSTZUNEHMENDE!


    Ich bin gern zu weiteren Stellungnahmen bereit, aber nicht dazu, mich hier unwissenderweise beleidigen zu lassen. *:)

    @ Fabelwesen

    Reg dich doch nicht auf; Lohnt sich nämlich nicht ;-D


    Habs schon aufgegeben. Ich schreibe einfach das, was ich für richtig halte und was ich denke. Das wars. Wenn die anderen ein Problem damit haben, ist es nicht mein Bier. Sollen die doch selber damit klar kommen (meine jetzt nicht family od. andere; eher Leute wie Theseus)..


    lg

    @ Coronia

    Nun zu deinem Beitrag.

    Zitat

    Verniedliche bitte nicht die Situation der Frauen unter dem Islam-Diktat!

    Nein, ich habe nicht vor, so etwas zu tun, und sehe auch nicht, dass ich das bisher an irgend einer Stelle getan hätte. Das ist ein völlig anderes THema, und ich hatte keine Ahnung, dass es dir darum ging. Du hattest bis dahin nur den Link zu dieser unsäglichen Lovestory geschaltet. Dazu hast du später geschrieben:

    Zitat

    Eigentlich ist der Bericht alles andere als verallgemeinernd, da er die Erfahrungen einer Frau in einer ähnlichen Lage wie deiner erzählt. Vor allem hetzt dieser Bericht imho eben nicht einseitig gegen den Islam.

    In Punkt 1 gebe ich dir völlig recht: Der Bericht ist keinesfalls verallgemeinernd, sondern ein Einzelfall - und gerade deshalb darf auch der LESER ihn NICHT verallgemeinern!!! Was allerdings durch den ersten Satz der Geschichte schon schwierig wird:

    Zitat

    Meine Geschichte ist eine typische Love-Story.

    Jetzt zu deinem Punkt 2: Ich zitiere dazu die letzten beide Sätze der Geschichte:

    Zitat

    Haltet die Augen und Ohren offen und redet miteinander! Wir müssen echt aufpassen, dass die Weltreligion nicht noch mehr Schaden anrichtet, als sie es eh schon getan hat!

    Wenn das nun KEINE Hetze ist, dann schieß-mich-tot - bitte erklär mir, was dann!!! :-o


    Noch ein Punkt zu dieser Geschichte, die mir fast die Schuhe ausgezogen hat: Dieses Mädchen behauptet, "durch die Religion einen Freund verloren" zu haben! Wie dumm kann man bitte schön sein! Und die Religion anzunehmen, BEVOR man sich intensiv damit auseinander gesetzt hat - also auch ohne wirklich daran zu glauben! Und DANACH anfangen zu zweifeln und zu schimpfen!


    Noch etwas: Mit der Kritik an der islamischen Geschichte und den damals üblichen Bräuchen braucht man mir gar nicht zu kommen! Die abendländische Geschichte ist kein wenig unblutiger!!! Kein Mensch kommt deswegen aber auf die Idee, das Christentum insgesamt zu kritisieren!!


    Ich könnte noch viel mehr schreiben, lasse es aber zunächst und bin gespannt auf die Fortsetzung dieser Diskussion... *-)

    Fabelwesen

    ein sehr interessanter Beitrag, der genau dem entspricht was ich denke bzw. teilweise hier vernommen habe, oder meine es so aufgefasst zu haben (lasse mich gern eines besseren belehren!)


    Für alle anderen ein kleiner Ausschnitt

    Gut!

    Hätte ich die Verlinkung besser bleiben lassen!


    Ich wollte familyportrait lediglich auf einen Erfahrungsbericht, den ich nunmal zufällig gefunden habe, aufmerksam machen, um ihre Entscheidungsfindung zu unterstützen. Genau darum hatte sie doch gebeten!


    Mir war und ist klar, dass dieser Bereicht nur einer von sicher sehr vielen ist. Aber was nicht sein kann, ist, dass Erfahrungen, die vielleicht euren Erfahrungen nicht entsprechen, als Schrott abgetan werden.

    @fabelwesen

    Gerne werde ich mich auch noch zu denen von Dir angesprochenen Punkten äußern......aber heute nur noch zu einem Punkt.....da ich ein bißchen müde bin ;-)

    Zitat

    Noch etwas: Mit der Kritik an der islamischen Geschichte und den damals üblichen Bräuchen braucht man mir gar nicht zu kommen! Die abendländische Geschichte ist kein wenig unblutiger!!! Kein Mensch kommt deswegen aber auf die Idee, das Christentum insgesamt zu kritisieren!!

    Nein, da gebe ich Dir Recht, die christliche Geschichte ist bisher in meinen Augen sogar noch blutiger, da 600 Jahre älter. Entgegen deiner Aussage kritisiere ich aber das Christentum insgesamt und möchte mir daher nicht verbieten lassen auch den Islam zu kritisieren. Diese Religionen nehmen sich nicht viel, nur dass zumindest hier in Europa das Christentum keine so zentrale Rolle mehr spielt und der Islam imho gerade im Mittelalter steckt.

    Jetzt habe ich mir auch die erste Geschichte durchgelesen

    einige Auszüge widersprechen sich mit ihrer eigenen Geschichte, was mich widerum die gesamte Geschichte in Frage stellen lässt!

    Zitat

    Nie habe ich gedacht, dass eine Religion so alltagsbestimmend sein könnte! Entschuldigung, wenn ich das hier anbringe, aber ich habe den Islam als Sekte empfunden, wo keine Wahlfreiheit herrscht. Entweder du ordnest dich unter, oder du bist draußen!

    Es kommt immer darauf an was man aus seinem eigenenLeben macht, jeder legt es für sich aus. Es ist und bleibt nur ein Leitfaden, der nicht so eingehalten werden muss wie es dort steht.


    Man kann sich selbst unter Druck setzen, kann aber auch einen Weg gehen, der zu einem passt, sich also dem Wichtigsten annimmt aber den Rest berücksichtigt, was nicht heißt ich muss zu Hause bleiben und darf bloß kein Haar zeigen (oder ähnliches)!

    Zitat

    Haltet die Augen und Ohren offen und redet miteinander! Wir müssen echt aufpassen, dass die Weltreligion nicht noch mehr Schaden anrichtet, als sie es eh schon getan hat!

    Krass, passt bloß auf das diese Religion euch nicht einholt, sonst geht es euch schlecht!


    Selten so einen Schwachsinn gehört.


    Zum Thema verallgemeinern.


    Diese Frau hat von einer Liebe erzählt, die durch die Auslegungihres Mannes gescheitert ist. Nicht an dem Islam an sich. Das hätte ebenso als Christ passieren können, wenn man es ebenso "eigenartig" streng auslebt!


    Irgendwo hat da wahrscheinlich auch ein Gespräch gefehlt, kam mir so vor. Da sie auch nicht wirklich erzählt hat, was sie bewegt(ihrem Mann). Vielleicht hätte das auch nicht viel gebracht, wer weiß das schon. Ich denke nur das man immer miteinander reden sollte und dann auch schon vorher, bevor man solche großen Schritte wagt.


    Hier hat sich irgendwie eine Eigendynamik entwickelt, gegen die sie wohl nicht ankam. Jedoch denke ich das man dieses Beispiel nicht auf jeden beziehen kann.


    Sie verallgemeinert ganz schön was hier auch zu sehen ist

    Zitat

    Ich finde es furchtbar schade, dass ich durch diese Religion einen Menschen verloren habe, den ich wirklich liebe und mit dem ich mein Leben verbringen wollte. Ich weiß, dass er ein herzensguter Mensch ist und mir nichts Böses wollte. Aber er ist geblendet vom Islam. Religion war für mich immer eine Art Lebenshilfe für Menschen, die so etwas halt nötig haben. Nie habe ich gedacht, dass eine Religion so alltagsbestimmend sein könnte! Entschuldigung, wenn ich das hier anbringe, aber ich habe den Islam als Sekte empfunden, wo keine Wahlfreiheit herrscht. Entweder du ordnest dich unter, oder du bist draußen!

    Sie kann das nicht auf den Islam beziehen, nur auf ihren Mann und seine Auslegung!


    Mich stört einfach nur das viele von Einzelbeispielen wie diesen auf alle schließen. Hier gibt es nur wenige die selbst erlebt haben, das es auch anders geht. Mehr von Leuten die schlechte Seiten kennengelernt haben, aber der größte Teil besteht aus den Leuten die sich eine Negativmeinung gebildet haben aus Erzählungen, Fernsehen, Freunden etc.


    Es gibt immer Fehltritte, mal größere mal kleinere. Ich denke das hier eher die Angst eine große Rolle spielt, als die Offenheit zuzugeben das wir garnicht so verschieden sind. Wir (als nichtmoslems) können ebenso heftig reagieren wenn unser stolz verletzt wird, wir können ebenso stark hinter etwas stehen an das wir glauben und hätten es vielleicht auch ebenso gerne das andere das verstehen was wir diesbezüglich empfinden.


    Keiner würde versuchen einen dazu zu überreden zu konvertieren. Im Gegenteil, der Glaube ist etwas das von einem selbst kommen muss. Entweder man glaubt oder nicht. Warum sollte man einem den Glauben aufdrängen? Was hat man davon? Jedenfalls wäre das doch eine Sünde, oder nicht


    Ich denke das Moslems mehr denn je das Gefühl haben sich rechtfertigen zu müssen, da, wie schon oben mehrfach erwähnt, die Toleranz immer kleiner demgegenüber wird. Man wird schräg angeschaut oder behandelt, weil man den Leuten nur vor den Kopf schauen kann, jedoch nicht hinein. Was ich meine sind Alltagssituationen. Mein Freund wurde schon sooft so dämlich behandelt, nach dem Thema "sie können mich verstehen?". Obwohl er perfektes Hochdeutsch spricht, studiert, aber nun mal schwarze Haare hat. (Manchmal macht er einfach mit, wenn er dann auf einmal klar stellt wie scheiße das ist was die Leute da abziehen, sind diese meist so peinlich berührt, das sie nix mehr sagen können und weggehen)


    Was das damit zu tun hat? Ganz einfach.


    Das was auffällt ist meist das negative. Meist hat es was mit der Einstellung und der subjektiven Auslegung des Korans oder der jeweiligen Familiensituationen zu tun.


    LEute die sich sonst nicht mit Moslems unterhalten, und irgendwo negativ Fakten aufnehmen, behalten diese im Hinterkopf, auch wenn es unbewusst ist. Das trifft nicht auf alle zu, möchte mich von verallgemeinerungen distanzieren. Es trifft auf einige der älteren Generationen zu, die aufgrund geschichtlicher Ereignisse auch nicht so offen auf andere Nationen oder Menschen anderer Religionen zugehen. Das ist jedenfalls das was mir aufgefallen ist.


    Der Artikel von Fabelwesen erklärt eigentlich das was ich meine ein wenig vernünftiger.


    Ich weiß das ich zu Anfang einen Thread eröffnet habe, der heiß

    kann mir ein Moslem mal erklären, was auf einen zukommt?

    Ich bin sehr dankbar, besonders am Anfang, dafür das mir so viele Leute geholfen haben und ich auch aus anderen Perspektiven meine Beziehung betrachten konnte. Das hat mir bei meiner Entscheidung sehr geholfen!


    Jedoch hat sich hier auch eine Eigendynamik entwickelt. Was ich keineswegs schlecht finde, ist sehr interessant hier zu lesen.


    Was auffällt, sind die vielen Negativbeispiele, die hier die Runde machen.


    Ich verlange nicht das mich einer versteht oder nachvollziehen kann, wieso weshalb warum ich das mache.


    ICh möchte nur wissen, warum so viele Leute manchmal dasselbe denken. Es sind zwar andere BEschreibungen, aber der Kern bleibt derselbe.


    Woran liegt das, das so viele negative Erfahrungen gerade mit Moslems passieren?


    Ist keinem so etwas schon mit einem nicht moslem passiert?


    Ich meine klaro geht es hier um das Thema Moslem, aber ich möchte mal eine gegenseite hören, damit es nicht immer einer Art "Feindbild" entspricht.


    Gibt es keinen der auch mal Gute ERfahrungen gesammelt hat und diese hier mal schildern möchte.


    Habe auch kaum einen Moslem hier schreiben sehen, nur die die mal eine Erfahrung mit einem Moslem aus dem Bekanntenkreis erleben "durften"!


    Woran liegt es das viele Moslems und ein Zusammenleben mit ihnen als "nicht so vorteilhaft" beschreiben?

    @Coronia

    mir ging es in erster Linie darum das mir ein Moslem erklärt was auf einen zukommen kann.


    Ich akzeptiere die Meinungen, frage aber warum es zu dieser MEinung gekommen ist. Ich kritisiere nicht, falls das so angekommen ist. Ich möchte nur wissen warum viele das als so negativ empfinden. Ich kritisiere lediglich die Leute, die einfach so weitererzählen, ohne überhaupt zu wissen wovon sie da reden!


    Als ich den Thread eröffnet habe, hätte ich auch ebenso schreiben können:


    Habe schlechte Erfahrungen mit einem Moslem gesammelt, wer noch?


    So ist es aber nicht. Ich suche immer noch Schilderungen, die zu der Auslegung meines Freundes passen. Klaro habe ich ihn auch shcon gefragt und beobachtet, weiß schon wie er es auslegt. Hätte doch sein können, das ich hier mal jemanden fragen kann der genau dieselbe Auslegung "praktiziert" und da konkretere Fragen beantworten kann.


    Ich suche keine Antworten die zu mir passen, ich kann ihn nur nicht mit den "Rollenbeschreibungen" die hier geschildert werden, identifizieren!


    Er ist nicht so wie manch andere hier ihre (Ex-)Freunde erlebt haben.


    Sicherlich gibt es auch sehr viel negative Erlebnisse die im Zusammenhang mit Religionen passieren können, streite ich gar nicht ab! Tatsache! Die Geschichten kenn ich zu genüge, habe selbst genug erlebt und sehen dürfen.


    Nur ebenso gibt es andere Negativbeispiele anderer Kulturen, Religionen etc, die aber hier anscheinend weniger gewichtig sind.


    Ist dir noch nicht aufgefallen das hier kaum etwas positives erwähnt wird? Akzeptieren tun wir vieles aber ebenso tolerieren, denke ich nicht!


    Kann es wirklich so schlimm werden, wie hier manche schildern oder gibt es durchaus Vorzüge (die hier auch zu kurz gekommen sind)?

    Ne, ne, ne

    Zitat

    Mir war und ist klar, dass dieser Bereicht nur einer von sicher sehr vielen ist. Aber was nicht sein kann, ist, dass Erfahrungen, die vielleicht euren Erfahrungen nicht entsprechen, als Schrott abgetan werden

    Aber ganz bestimmt nicht! Das allerletzte was ich machen würde, wäre so etwas zu sagen. Ich lege wert auf jeden Beitrag hier. Finde ich superlieb von dir *:) Nur du musst mir genauso die Möglichkeit lassen, diesen in Fragezustellen, wenn er mir persönlich etwas zu einseitig vorkommt! Ich beziehe das eher auf diese K die das geschrieben hat.


    Ich sehe es eher als DIskusion an, mich interessieren jetzt schon eher wieso manche MEnschen so denken wie sie denken!

    @all

    Hier vermischen sich zwei völlig verschiedene Themen. Die Stellung "der Frau" im Islam und der Austausch darüber, wie es ist real mit einem Moslem zusammenzuleben und das ist hier das Thema. familyportrait will reale Berichte und keine Statistiken - sie kennt die Statistiken und soweit ist sie auch sicher sensibilisiert, dass sie offensichtliche "Nicht-ohne-meine-Tochter"-Anzeichen erkennt. Völlig kann sie sich nicht schützen - das hat aber nichts mit der Religion zu tun, denn dann gäbe es nicht so viel geschlagene Frauen, die mit nicht-Moselms verheiratet sind. Hier geht es um ihren Charakter und den ihres Freundes und dieser Freund steht nicht für "den islamischen Mann", der ein Sammelsorium statistischer Charakterzüge ist. Vorsicht ist bei jedem Mann vorteilhaft - nicht nur bei einem Moslem. Misstrauen aber ist sicher keine gute Basis für eine Beziehung.

    @dino

    1.) Spielte das Buch in der Zeit kurz nach der Revolution im Iran.


    Mit jetzt kann man das nicht mehr vergleichen.


    2.) Wurde schon damals maßlos übertrieben.


    3.) Welche Quellen hatte eigentlich der Regisseur ?


    In Anatolien ist es heute noch viel schlimmer.

    dino_mk

    Zitat

    nicht ohne meine tochter


    wer das buch gelesen hat sieht was für eine richtung so eine ehe nehmen kann....

    Die Palette der Möglichkeiten wie eine Ehe ausgehen kann ist endlos und dass ist sicher eine der Möglichkeiten. familyportrait hat aber nicht den Charakter dieser Frau, sondern ihren eigenen, genauso hat ihr Freund seinen eigenen Charakter.