Das statement von anyway kann ich nur unterschreiben. Den Beitrag von Ugarit empfand ich als sehr offen, differenziert und verschiedene Facetten ausleuchtend - weit entfernt von einer Pauschalisierung.

    Für die allgemeine Auseinandersetzung, wie es in den Ländern mit der Stellung der Frau im Islam ausschaut schlage ich folgenden Faden vor:


    http://www.med1.de/Forum/Cafe/117629/


    Ugarits Beiträge sind enorm aufsschlussreich, sie sind nur etwas off topic, da sie die Stellung der Frau im Syrien beschreiben. Hier aber geht es um Erfahrungsberichte von Menschen, die hier in Deutschland mit einem Moslem verheiratet sind. Bitte auch hier zu differenzieren.

    Keine Angst ich melde mich noch

    nur habe ich momentan zu viel um die Ohren, das ich keine Zeit habe hier ausführlich zu antworten geschweige denn mehr zu tun als dieAntworten zu überfliegen!


    Liebe Grüße

    Ein weiterer Hinweis

    Hallo familyportrait,


    ich bin in einer ähnlichen Lage wie Du und habe mir auch sehr viele Gedanken über einen Religionswechsel gemacht. Ich wollte Dir eine Sache zu Bedenken geben: normalerweise werden Moslems (auch Christen) je älter sie werden gläubiger. Das habe ich nun mehrfach erlebt. Es muss nicht sein, kann aber passieren. Leider weiß ich aus dem Forum nicht wie alt Dein Freund ist. Wenn sie auf die 40 zugehen und vorher nicht besonders gläubig sind, werden sie in vielen Fällen gläubiger. Das heißt aber nicht, dass Dich das irgendwie tangiert, meistens fangen sie an zu beten, gehen regelmäßig in die Moschee und halten sich an den Ramadan, aber meist ohne es auch von Dir zu verlangen.


    Ich stehe vor derselben Entscheidung. Bei mir ist die Konvertierung eher eine Art Schutz, denn ich ziehe zu ihm nach Ägypten. Gibt es denn jemanden hier, der sich rechtlich in Ägypten auskennt. Dann hätte ich einige Fragen.


    Liebe Grüße

    Irgendwo hat jeder

    REcht mit seiner Meinung. Das habe ich auch keinem aberkannt.


    Mein Problem ist momentan das ich mich an ein Gebiet heranwage, was mir gänzlich unbekannt ist. Ich versuche, so gut es geht, mich selbst zu informieren, doch wenn dort halt Fragen auftreten, dann versuche ich die jemandem zu stellen der darauf Rat weiß und möglichst selbst in der Situation steckt, um denselben Blickwinkel wie ich, vielleicht, zu haben.


    Tatsache ist, das hier viele LEute sind die mitbekommen haben, wie andere leben. Was ich aber eher wollte, ist ein Rat von Leuten die momentan in der Situation stecken und sich vielleicht eher hineindenken können um mir so helfen zu können! Soviel dazu, ich würde keine Meinung akzeptieren!!! Ist nur irgendwie anders wenn eine Person mir erzählt, wie was abläuft, wenn sie es selbst erlebt und es nicht nur gesehen hat!


    Ich habe mich für einen neuen LEbensabschnitt geöffnet, jedoch erfahre ich mehr negative Resonanz als positive.


    Kommt mir schon fast so vor als ob ich jetzt abdriffte, wenn ich nach einigen Aussagen hier gehe.


    ICh bin halt immer noch ein wenig verwirrt, weil so viele Informationen auf mich einbrechen, die ich versuche auseinanderzuhalten und mir selbst eine Meinung zu bilden. Das Thema ist so umfangreich, das man erst einmal nicht sagen kann, das man 100%ig dahinter steht. ICh stehe wohl dahinter, das ich so lebe, wie es mein Freund derzeit macht. Es kann natürlich sein das er sich ändert, wer ändert sich nicht mit gerademal 21Jahren?


    Wir stehen gerade mal am Anfang, da ändert sich noch einiges.


    Ich stehe ebenso am Anfang meiner Entwicklung der Religion gegenüber. Ich informiere mich fast täglich. Manchmal schockt es mich, was einem auffallen kann, wenn man sich so sehr damit beschäftigt wie ich.


    Ich habe leider auch andere Gedanken dadurch verbannt, die genauso wichtig waren...


    Wie gesagt es ist sehr schwer mit dem Thema umzugehen geschweigedenn sich dem anzunehmen, wenn es einem nicht gerade leicht gemacht wird, indem zu erst mit negativem um sich geschmissen wird, als mit positiven.


    Ist es nicht immer so das man, wenn man sich für etwas entscheiden möchte, immer erst die Positven Punkte abwägt?


    Hier war es genau andersrum.


    Ich hätte den Thread eher nennen sollen: Bringt mich mit möglichst vielen negativen Punkten davon ab, dem Islam beizutreten!!


    Versteht ihr was ich meine? Worauf ich hinaus will? Ich kann mich nicht immer so gekonnt ausdrücken, ich hoffe immer darauf das einer versteht was ich meine, weil ich's nicht so niederschreiben kann wie ich denke!


    Wie wäre es mal etwas positives zur Abwechslung zu erzählen? Davon gab es so wenig hier!!!


    Keine Angst, ich habe keine rosarote Brille auf und akzeptiere jede Meinung. Nur ebenso müsst ihr akzeptieren, das es einen ganz schön niederschmettert nur scheiße (sorry) zu hören, wenn man versucht sich für etwas zu begeistern, oder versucht diese Begeisterung aufrechtzuerhalten!


    In diesem Sinne einen schönen Abend noch, bin todmüde


    Liebe Grüße *:)

    @familypotrait

    sehe gerade, dass es im stern gerade eine serie über die weltreligionen gibt. letzte woche (2.12) ging´s über den islam. ein recht ausgewogener artikel wie ich finde. vielleicht interessiert er dich ja!

    Den habe ich schon gelesen

    Ist zwischendurch ein wenig widersprüchlich, wie ich finde!


    Naja, habe ihn nur in der Praxis gelesen, hätte sich nicht gelohnt ihn zu kaufen. Stehen nur Dinge drin, die ich vorher auch schon wusste, die sind nicht tiefer in die Materie gegangen. Haben vor allem auch auf die momentane Lage angesprochen. Von wegen nicht jeder Moslem ist ein Terrorist, aber fast jeder Terrorist ist ein MOslem.


    Hatte etwas mehr erwartet, naja.

    WAren mehr Bilder drin

    die noch nicht einmal groß aussagend waren. Ok, schiiten machen das so sunniten so...


    Wussten wir, dank zig k1;n24;pro7...reportagen auch. Ich habe wirklich gedacht jetzt wird jeder mal vernünftig aufgeklärt...


    Pustekuchen, mein Hintergrundwissen war jedenfalls größer als das, was in dem Artikel stand. SCHADE SCHADE


    ICh gehe schlafen, muss in 1 1/2 std raus schöne NAcht


    Liebe Grüße

    @ familiyportrait:

    Ich bin gestern über eine sehr interessante Seite gestolpert:


    http://www.1001geschichte.de


    Lies da doch mal ein bissel rum, falls sie noch niemand hier genannt hat. Man muß aber dazu sagen, daß dort ausschliesslich negative Erfahrungen mit Moslems berichtet werden, da diese Seite für Opfer dieser Kulturen gedacht ist. Desweiteren sind auch viele Frauen dort einfach nur naiv und blauäugig. Die Seite ist voll von Geschichten von Frauen nach denen in Deutschland kein Hahn kräht und im Türkei-Urlaub schwor man ihnen nach einer Woche die große Liebe und schon wurden bedenkenlos tausende von Euros für die angeblich sterbende Oma überwiesen... Also laß Dich nicht schocken, aber interessant dürfte es schon sein für Dich.

    Vielen dank für deinen Tipp, aber ich werde mir diese Seite nicht antun. Mir ging es viel mehr darum mal positive Aspekte, zur Abwechslung, zu hören.


    Die negativen kenne ich nur zu gut, aus eigenen Erfahrungen, Geschichten, Film und Fernsehen etc. die Liste ist lang.


    Aber es kann doch nicht sein das alles immer nur negativ ist, bisher habe ich keine Vorzüge gehört, um die es mir anfangs auch garnicht ging. Aber der Thread wächst mit meiner Meinung.


    Ich glaube nicht das es nur negatives zu berichten gilt. Ich weiß das es nicht gerade eine perfekte Religion ist, aber es kommt auf die Auslegung an. Wenn ein Mensch das falsch auslegt, dann ist es klar was daraus wird. Sehen wir täglich im Fernsehen.


    Aber es muss doch auch Leute geben, die mal etwas positives Berichten!!!


    Nimm das nicht persönlich, aber ich kann das alles nicht mehr hören. Mein Freund ist hier aufgewachsen, warum sollte er denselben Mist durchziehen wie einer aus den Geschichten die du oben angeschnitten hast? Er studiert, steht bald auf eigenen Beinen, warum also ist das schlecht?


    Ich will keine analyse über meinen Freund, die kann ich noch weniger erstellen als irgendwer hier!


    Ich möchte nur mal zu Abwechslung eine Positive Schilderung hören

    Zitat

    Ich weiß das es nicht gerade eine perfekte Religion ist, aber es kommt auf die Auslegung an.

    Wenn man wirklich gläubig ist und sich dementsprechend an den Koran hält, dann kann man den Islam gar nicht friedlich ausleben!


    Du solltest Dich vielleicht mal intensiver mit dem Koran befassen. Dort werden Völker namentlich genannt (Christen und Juden), als Feinde bezeichnet und es wird zur Tötung aufgerufen. Das gibt es in keinem anderen Glaubensbuch.


    Ich hatte in einem anderen Thread schonmal ein paar Auszüge zitiert:


    Sure 8, Vers 12


    "...Wahrlich in die Herzen der Ungläubigen werfe ich Schrecken. So haut ein auf ihre Hälse und haut ihnen jeden Finger ab."


    Sure 5, Vers 51


    "O die ihr glaubt! Nehmet nicht die Juden und die Christen zu Freunden. Sie sind Freunde gegeneinander. Und wer von euch sie zu Freunden nimmt, der gehört fürwahr zu ihnen. Wahrlich, Allah weist nicht dem Volk der Ungerechten den Weg."


    Sure 47, 4-5


    "Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt; dann schnüret die Bande"


    Sure 4, Vers 89


    "Sie wünschen, daß ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so daß ihr alle gleich seiet. Nehmet euch daher keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswandern auf Allahs Weg. Und wenn sie sich abkehren (vom Glauben), dann ergreifet sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmet euch keinen von ihnen zum Freunde oder zum Helfer."


    Sure 8, Vers 55


    "Siehe, schlimmer als das Vieh sind bei Allah die Ungläubigen, die nicht glauben."


    Als Zeuge vor Gericht: Das Zeugnis zweier Frauen ist nur so aussagekräftig, wie das eines Mannes:


    Sure 2, Vers 282


    Sind nicht zwei Männer da, so sei es ein Mann und zwei Frauen, die euch zu Zeugen passend erscheinen, daß wenn die eine irrt, die andere sich erinnern kann.


    Der Islam lehrt, daß Frauen unrein sind. Berührt ein moslemischer Mann seine Frau vor dem Beten, ist er als unrein für das Gebet zu betrachten:


    Sure 4, Vers 43


    Oh ihr, die ihr glaubet, nähert euch nicht betrunken dem Gebet, bis ihr wisset, was ihr sprechet und auch nicht von Samen befleckt, es sei denn, ihr zöget des Weges, bis ihr euch gewaschen habt. Seid ihr krank oder auf einer Reise, oder einer von euch kommt vom Abort, oder ihr habt die Frauen berührt und ihr findet kein Wasser, so nehmt dafür guten Sand und reibet euer Gesicht und die Hände ab; siehe Allah ist nachsichtig und verzeihend.


    Frauen im Islam:


    Sure 4, Vers 34


    "Die Männer sind den Weibern überlegen wegen dessen, was Allah den einen vor den anderen gegeben hat... Diejenigen (Weiber) aber, für deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet - warnet sie, verbannet sie in die Schlafgemächer und schlagt sie..."


    Außerdem verfügt der Islam über ein sektenartiges Geflecht, was einen Ausstieg aus der Religion fast unmöglich macht. Darum gibt es auch nur sehr wenige "Aussteiger". Und die wenigen die es geschafft haben, werden bedroht, aus der Familie ausgeschlossen und von den Gläubigen als Feinde des Islams verachtet.


    Du erwähntest mal, daß Dein Mann eure zukünftigen Kinder islamisch erziehen möchte.


    Eigentlich möchten Eltern für ihre Kinder immer nur das Beste und wollen das sie es leichter haben als man es selbst vielleicht hatte.


    Findest Du es dann gut, daß sie auf Dinge verzichten müßten bzw. sie nie kennenlernen werden, die Du in Deiner Jugend erlebt hast und als völlig normal empfandest?


    Schwimmen gehen, Disko, länger wegbleiben, bei Freundinnen schlafen, Klassenfahrten, Jungs, die erste Liebe, der erste Kuß, der erste Sex, freie Partnerwahl (unabhängig welche Religion der Mann angehört) etc...


    Irgendwie bringst nur Du Opfer! Was tut Dein Freund/Mann denn für Dich? Wieso mußt Du zum Islam übertreten? Würde er Dich wirklich lieben und Dich respektieren, wieso tritt er dann nicht zum Christentum über oder wendet sich von seiner strengen Religion ab?

    habe jetzt alle beitrage nicht Gelesen .


    Dem was der Kurt222 schreibt stimme ich total zu.


    "


    Wenn ich einfach so HALLO zu seinem Vater sage da bin ich, dann wird dieser Vater meinem Freund den Arschtritt geben.


    Er gehört dann nicht mehr zur Familie, ganz einfach.


    Das sind Dinge, die können wir als nichtmoslemisch, nicht verstehen."


    Dein freund muss sich entweder für dich oder für seinen Vater entscheiden und auch die Konsequenzen daraus tragen wenn er nicht feige ist, ist meine Meinung noch.


    Das können manche verstehen obwohl sie nichtmoslemisch sind.


    In meine Familie gälten auch die ähnliche regeln(komme aus einen Christlichen Land) ,ich sollte mit Orthodoxen oder Moslems bloß nicht anfangen geschweige die heiraten ,da ich sonst nicht mehr zu Familie gehören wurde , wie auch enterbt wurde.


    ich habe mich aber für meinen damaligen Freund entschieden der Moslem (nicht gläubig) war.


    Meine Onkel schrieb mir Brief ich darf nicht mehr deren Haus betreten.


    Meine Mutter , wurde krank , mein Vater redete nicht mehr mit mir , und so weiter ,und so weiter.


    Nach eine Zeit (paar Monate) haben sie sich wieder beruhigt.


    Mir war es nicht so egal aber ich dachte mir und denke immer noch ,ich mache das was ich will und lebe so wie ich es will .


    Ich akzeptiere deren Lebensweiße und deren Interesse obwohl die nicht mit meinen überein stimmen ,aber ich lebe weiter so wie ich es möchte.


    Man kann Kompromisse machen ,aber du muss wirklich wissen was du willst ,


    willst du wirklich moslemisch werden oder tust du das nur wegen deinem freund???


    Wie ich es verstanden habe er ist auch gläubig ,und du nicht ...


    Also wenn du dich aus liebe ummodelirren lasst damit du der Familie passt finde ich es traurig !!!!


    Viel gluck auf jeden fall!!!!!!!!!!!!!!!!