Theseus

    Zitat

    auf manche fragen oder erlebnissberichte geht ihr in diesem faden gar nicht ein, weil es zu unangenehm wäre.


    Den ganzen Faden lang sind sie beim Thema Musliminnen und "ungläubige" Männer ausgewichen. Warum lässt der angeblich so tolerante Islam solche Ehen nicht zu?

    Ausgewichen??? Vielleicht solltest du genauer lesen. Diese Frage wurde imo mehrfach beantwortet, falls nicht mehrfach, dann schrieb zumindest ich (gestern oder so) Folgendes:

    Zitat

    Übrigens: Kinder "übernehmen" im Islam die Religion des Vaters, sie werden also automatisch als Muslime geboren. Ob sie dann später daran glauben oder nicht, ist eine andere Frage. Aber "austreten" kann man aus dem Islam nun mal nicht - für sich selbst privat eine andere Religion leben schon (abgesehen davon, dass man dann nach Ansicht der Gläubigen in die Hölle kommt).


    Das erklärt auch, weshalb eine Muslima keinen Nichtmuslim heiraten darf, z.B. einen Christen. Die aus dieser Verbindung entstehenden Kinder wären dann Christen und keine Muslime mehr, was dem "Verbreitungswillen" des Islam entgegen stünde...

    Was hat das nun mit "Toleranz" zu tun? Es ist eine Regel von vielen, in allen Religionen gibt es Regeln, im Islam zugegebenermaßen sogar noch ein paar mehr, das hat vor allem auch mit der religionsgeschichtlichen Entwicklung zu tun...

    Zitat

    Und auf "unbequeme" Dinge wird gar nicht erst eingegangen (siehe meine frage zur Toleranz, die schon den ganzen Faden durch erfolgreich von unseren Islammissionierern ignoriert wurde).

    Welche Frage zur "Toleranz" denn nun schon wieder? Falls es dieselbe sein sollte, dann erübrigt sie sich ja nun hoffentlich...

    Zitat

    Was genau vermisst du? Worauf sollen "wir" eingehen?

    Was ist daran tolerant, daß eine muslimische Frau keinen Christen heiraten darf!? Und wo bleibt die toleranz, wenn ein Moslem z.B. zum Christentum oder Judentum konvertieren möchte?


    Bitte nicht wieder irgendwelche Ausreden oder geschichtlichen Ausflüge, sondern klare Stellung zur Frage beziehen!

    Unsere Beiträge haben sich überschnitten...daher erübrigt sich mein vorheriger Beitrag.

    Zitat

    Das erklärt auch, weshalb eine Muslima keinen Nichtmuslim heiraten darf, z.B. einen Christen. Die aus dieser Verbindung entstehenden Kinder wären dann Christen und keine Muslime mehr, was dem "Verbreitungswillen" des Islam entgegen stünde...

    Und das nennst Du eine tolerante Religion? Ich finde das nicht sehr tolerant!

    Theseus

    Zitat

    Was ist daran tolerant, daß eine muslimische Frau keinen Christen heiraten darf!?

    Nichts. Geht es dir jetzt besser?

    Zitat

    Und wo bleibt die toleranz, wenn ein Moslem z.B. zum Christentum oder Judentum konvertieren möchte?

    Ich habe weiter oben schon erklärt, was ich von dem Begriff "Toleranz" halte - nichts. Warum reitest du so sehr darauf herum? In jeder Religion gibt es Regeln, und in JEDER Religion imo nicht wenige. So what? Was hat das mit "Toleranz" zu tun?


    Ich bin übrigens, wie ich schon mehrfach erwähnte, nicht besonders religiös, weil ich mit einigen Regeln für MICH halt auch nicht so viel anfangen kann. Aber warum sollte ich denn ein Problem damit haben, wenn jemand anderes, z.B. Family sich daran halten will???

    Zitat

    Das erklärt auch, weshalb eine Muslima keinen Nichtmuslim heiraten darf, z.B. einen Christen. Die aus dieser Verbindung entstehenden Kinder wären dann Christen und keine Muslime mehr, was dem "Verbreitungswillen" des Islam entgegen stünde...


    Und das nennst Du eine tolerante Religion? Ich finde das nicht sehr tolerant!

    Ich kann mich nicht erinnern, von einer "toleranten Religion" gesprochen zu haben. Im Übrigen siehe oben!

    Zitat

    In jeder Religion gibt es Regeln, und in JEDER Religion imo nicht wenige. So what? Was hat das mit "Toleranz" zu tun?

    Es kommt auf die Regeln und auf die radikalität der Religion an. Andere Religionen schreiben Dir z.B. nicht vor wen Du heiraten darfst und wen nicht. Dort wirst Du auch nicht bedroht oder ähnliches wenn Du dagegen verstößt.


    Oder hat Dich jemand wegen Sex vor der Ehe oder nach Deiner Heirat mit einem Moslem bedroht?


    Toleranz bedeutet für mich, daß man andere Menschen und Religionen respektiert und akzeptiert. Und genau das tut der Islam nicht (siehe Deine eigene Aussage zur Heirat mit Christen).


    Wäre der Islam tolerant, dann könnten FamilyPortrait und ihr Mann jeder ihre eigene Religion behalten, heiraten und glücklich werden. Das wäre problemlos und fair für beide.


    Zum Islam konvertieren kann man und es wird auch verlangt, aber vom Islam weg kommt man nicht mehr. Erinnert mich irgendwie an eine Sekte und das finde ich eher fragwürdig...

    Zitat

    wenn Ihr eine tolerante Religion wollt... dann müßt Ihr Buddisten werden. Ansonsten ist an KEINER Religion etwas tolerantes zu finden...

    Das ist Blödsinn. Wenn es so wäre, warum hattest Du dann schon Sex vor der Ehe und warum hattest Du bereits einen muslimischen Freund? Hat Deine Religion es Dir verboten?

    @ Theseus

    Zitat

    "Wenn es so wäre, warum hattest Du dann schon Sex vor der Ehe und warum hattest Du bereits einen muslimischen Freund? Hat Deine Religion es Dir verboten?"

    Richtig, meine Religion (ich bin katholisch) verbietet Sex vor der Ehe und läßt mich auch keinen muslimischen Freund vor den Traualtar schleppen, wenn er kein Christ wird.


    ABER:


    ich habe ein Hirn, um entscheiden zu können, was ich mir von meiner Religion verbieten lasse und was nicht :-)


    Liebe Grüße


    die Spanierin

    @ fabelwesen

    meinen ton habe ich eigentlich dem in deinem vorletzten beitrag angepasst. entschuldige mich hiermit und weiter im text.


    du nanntest mir mal auf mein beispiel mit frauen-beschneidungen, einige vereinzelte länder in afrika, wo es praktiziert wird (wobei is in saudi arabien und iran ebenfallst noch der fall ist) und fragtest, was das mit family zu tun hat. darauf hin, hatte ich gesagt, dass man nicht nur von der europäischen region ausgehen soll, wenn man ein problem betrachtet.


    desweiteren sagtest du, dass die religion den menschen ähnlich wie die säkulären staaten, gesetze gibt um sie zu lenken.


    mag sein, sagte ich. aber wir leben in einem rechtsstaat, wo nur gesetze zählen, wo wir uns für den ausschließlichen vorrang und vorbehalt des gesetzes entschieden haben und ich finde nicht, dass man diese entscheidung nicht versuchen sollte auch den anderen menschen anzutragen, weil religiöse gesetze, wie du sie nennst, oft mit willkür und zwang zu tun haben, da sie traditionell bedingt sind und nicht rational dem allgemeinwohl dienen.


    hoffentlich war das präzisiert genug.


    es ist auch zwecklos zu diskutieren, wenn alle erlebnisberichte, die unsere position stützen, von dir (von anderen...das weiß ich jetzt nicht) als gekaufte ausnahme abgetan werden.


    das ist natürlich die leichteste verteidigungsart, denn was nie so geschah, damit muss man sich auch nicht außeinandersetzen und eventuell seinen eigenen standpunkt sogar revidieren.


    du sagst stereotypen. nun ja. leider bilden diese stereotypen im moment noch die mehrheit der islamischen realität. und ich meine wiederrum nicht nur deutschland, sondern das weltgebilde allumfassend.


    natürlich zahlen diese verläge dafür. ich denke, dass jeder für seine arbeit geld will, aber zu sagen, damit setze ich mich nicht auseinander, weil eh die unwahrheit, ist reines ausweichen.


    gruß

    @ spanierin

    das problem ist doch, dass die christliche mehrheit (wie gesagt, die bierbäuchigen usa-väter mit einem kreuz an jeder wand verurteile ich auch) sich derart gewandelt hat, dass zum beispiel mein streng gläubiger katholischer vater meinem freund ganz normal die hand gab, als ich ihn mit 14 nach hause brachte und es für ihn klar war, dass ich schon seit einem jahr die pille nahm. er ist zwar gläubig, ich (wir) sagen ja nichts gegen die religionen an sich, aber mittlerweile tauchen nur bei der christlichen minderheit diese zwangsprobleme auf. und wenn sie mal da sind (zum beispiel wird das kind zur kirche gezwungen), so kann man als jugendlicher oder erwachsener sich leicht davon lösen.


    die kirche fürchtet sich auch die menschen zu verlieren und macht zugeständnisse an die geistige säkularisation wo sie nur kann. der islam (betone noch mal, so wie er praktiziert wird) ist aber immernoch dogmatisch. dass es im judentum genauso ist, dass man als jude geboren wird, streite ich ja gar nicht ab, finde ich auch nicht gut. könnte mit dir auch jederzeit einen faden aufmachen, wo wir das dann kritisieren, aber im mom ist das thema einfach islam.


    natürlich kannst du als christin entscheiden, die frage ist, ob du deinen kindern zumuten möchtest sich irgendwann gegen eine, in islamischen traditionsvorstellungen erstarrte familie aufzulehnen um das zu tun, was sie wollen.


    lg