Zitat

    Hatte wahrscheinlich bei der Stellungnahme zu deinen Argumenten wieder im Hinterkopf deine vorurteilbeladene Haltung wohl wieder gehabt.

    Der Satz beweist doch vorbildlich, daß Du selbst auch nicht vorurteilsfrei bist.

    Zitat

    Ansonsten verstehe ich immer noch nicht, warum du es für nötig gehalten hast, diese Geschichte zu erzählen.

    Was bezweckst Du damit Deine Geschichte(n) zu erzählen? Die Frage könnten wir uns alle Gegenseitig stellen...

    Zitat

    Verstehe immer noch nicht, warum Theseus hier rumjammert, obwohl überwiegend Kinder mit Migrationshintergrund von dieser Problematik betroffen waren/sind. Wenn hier jemand jammern muss, dann wohl ich. Bin immer noch traumatisiert, weil ich die "sauberen, duftenden" Händchen von diesen wertvolleren Kindern nicht halten durfte

    Nach solchen Aussagen solltest Du den anderen hier nicht vorwerfen sie würden jemanden beleidigen oder intolerant sein!


    Zumal ich Dich nie direkt mit Name angesprochen habe. Du fühlst Dich bloß jedesmal angesprochen. Und getroffene Hunde bellen ja bekanntlich...

    Dürfen muslimische Frauen Nicht-Muslime heiraten ?

    Zitat

    Die allgemeine Regel ist diese: Ein muslimischer Mann darf eine christliche oder eine jüdische Frau heiraten. Der umgekehrte Fall, also daß eine muslimische Frau einen Christen oder eine Jüdin heiratet, ist nicht erlaubt. Was passiert, wenn es trotzdem zu solch einer Heirat kommt? Die Heirat ist trotzdem gültig. Der Grund, weswegen es eine muslimische Frau nicht machen darf, ist folgender: Im allgemeinen beobachtet man, wenn ein muslimischer Mann eine Jüdin oder eine Christin heiratet, folgendes: Die Frau zieht in die Wohnung oder in die Umgebung des Mannes ein. Umgekehrt würde eine muslimische Frau in die Umgebung des jüdischen bzw. christlichen Mannes einziehen. Der Grundsatz im Islam aber besagt: Man sollte in dieser Welt alle Voraussetzungen schaffen, damit alle Menschen Muslime werden. Wenn eine Jüdin oder eine Christin in eine islamische Umgebung einzieht, wird sie auf keinen Fall gezwungen, eine Muslimin zu werden, es darf kein Druck ausgeübt werden; das ist islamische Pflicht, aber die Grundlage oder der Boden ist da, um ihr einen Beitritt zum Islam zu ermöglichen. Wenn jedoch eine Muslima in eine jüdische oder christliche Umgebung einzieht, wird ihr dieser Boden entzogen, das heißt, die Wahrscheinlichkeit, eine Jüdin oder eine Christin zu werden, nimmt zu und das widerspricht dem islamischen Grundgedanken, diese schöne Religion allen Menschen anzubieten. Denn das einzige Wohl liegt im Islam. Das heißt nicht, daß alle Christen und Juden verloren sind, aber nach dem Islam haben Muslime eine hundertprozentige Errettung erreicht, wenn sie ihre Religion aufrichtig praktizieren. Außer Juden und Christen darf auch ein muslimischer Mann keine Atheisten, Feueranbeter und so weiter heiraten.

    Hier gibt es auch weitere Stellungnahmen zu anderen Fragen. Falls es euch interessiert.


    http://www.enfal.de/63fr2.htm

    theseus

    lieber th..


    es hat einiges mit der zuordnung und abstammung der kinder zu tun.


    ganz kurz nur erstmal: die kinder sind dem vater zugeordnet und erhalten seine religionszugehörigkeit..


    im gegensatz zum judentum, wo die zuordnung über die mutter erfolgt.


    später mehr.


    8-)

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    Der Satz beweist doch vorbildlich, daß Du selbst auch nicht vorurteilsfrei bist.

    Ist doch wohl kein Wunder, oder. Jedes Mal kriegt man immer was Negatives von dir zu hören. Ich unterstelle auch niemandem etwas. Es sind lediglich Tatsachen, die ich festgestellt habe.

    Zitat

    Was bezweckst Du damit Deine Geschichte (n) zu erzählen? Die Frage könnten wir uns alle Gegenseitig stellen...

    Meine "Geschichten" beziehen sich hauptsächlich auf die Fragestellungen von Family, die ja, wie wir alle wissen, von einem Muslim/einer Muslima wissen wollte, was auf sie zukommt. Wenn Leute wie du mit Fragen/Unterstellungen, die mit unserem Hauptthema nichts zu tun haben nicht immer ständig dazwischenfunken würden und wir beim Thema geblieben wären, müssten wir uns überhaupt nicht auf Fragen, wie diese, einlassen.


    Wie es aussieht gibt es noch immensen Nachholbedarf, was den Islam angeht.

    Zitat

    Zumal ich Dich nie direkt mit Name angesprochen habe. Du fühlst Dich bloß jedesmal angesprochen. Und getroffene Hunde bellen ja bekanntlich...

    Falls du es immer noch nicht geschnallt hast, rate ich dir zu gucken, an wen dieser Beitrag gerichtet war (an Fidelio). Sorry, dass ich mich angesprochen gefühlt hatte, als du über "türkische Familien" hier was verzapfen wolltest. Mit "ich" hatte ich in erster Linie an alle (muslimischen) Kinder mit Migrationshintergrund gedacht (weil ich ja auch von "denen" bin).


    Wie es aussieht, hast du die ganze Diskussion wieder zerfasert.

    Zitat

    es hat einiges mit der zuordnung und abstammung der kinder zu tun.


    ganz kurz nur erstmal: die kinder sind dem vater zugeordnet und erhalten seine religionszugehörigkeit..

    Die Offenlegung der Gründe macht die Sache dadurch nicht tolerant. Warum das praktiziert wird ist mir schon klar. Nur finde ich es intolerant.


    Was wäre zum Beispiel, wenn FamilyPortrait's Familie von ihrem zukünftigen Mann verlangen würde das er konvertiert?


    Würde er es tun? Würde er sich für seine große Liebe oder für die Religion entscheiden? Würde seine Familie damit klar kommen?

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    Wie es aussieht, hast du die ganze Diskussion wieder zerfasert.

    Wie immer sind die anderen Schuld...

    Da-Gangsta

    mittlerweile gibt es z.B. in Kreuzberg eine Hauptschule, bei der der Direktor deutsche Kinder abweist, weil er nicht mehr weiß, wie er sie integrieren soll. Die Situation ist bei vielen Kindergärten und Grundschulen ähnlich. Auch an Gesamtschulen in Kreuzberg und Neukölln ist die Quote von 50% Illusion, auch hier unterrichten noch meist Lehrer deutscher Abstammung ca. 90% Schüler nichtdeutscher Muttersprache, es kommen jetzt immer mehr Lehrer mit türkischem Hintergrund dazu und es entstehen bilinguale Klassen. Im Jahr 2010 wird jeder Zweite unter 20 Jahren nichtdeutscher Herkunft sein. Es gibt seit einiger Zeit Probleme mit Schülern, die Tendenzen von fanatischem Islam an den Tag legen, wie es sie all die Jahre nie gegeben hat, so dass wegen Bedrohung des Direktors die Polizei eingeschaltet werden musste, er hatte einer Gruppe einen Raum verwehrt, in dem sie mit Teppichen zu "ihren" Zeiten beten wollten. (Dazu kommen regelmäßig Meldungen von Ehremorden an Mädchen, Selbstmordattentätern, Abu Sayyaf, Al kayda, Irak usw.usw. )


    In einer Zeit, in der in Deuschland der "Terror" durch Religionen überwunden war, wo Religion eine relative Privatsache wurde, so dass man auch nach längerer Zeit Bekanntschaft mit einem Arbeitskollegen nicht wußte, ob er kath. oder evang. ist oder an garnichts glaubt, einfach, weil es niemanden interessierte oder anging und es für das Miteinander keine Rolle spielte, da kommt immer mehr eine Religion auf Tablett, die fordert und nervt, ihren Koran über das Grundgesetz stellt und durch immer häufiger werdende Äußerlichkeiten jedem aufdringlich zeigt, dass sie mehr als nur da ist und sich anschickt, sich immer mehr auszubreiten und Kontrolle zu übernehmen, weil der Koran eben auch weltlichen Belange regeln und sich eben nicht aus der Politik raushalten will.


    Da wirst du doch verstehen, dass einige "Deutsche mit deutschem soziokulturellen Hintergrund und Muttersprache" etwas ängstlich reagieren. Stelle dir die Situation mal ander herum vor, 2 Mio deutsche Gastarbeiter, die meisten überzeugte Christen mit ihren Ritualen in der Türkei.....


    Je wichtiger man seine Religion nimmt, desto mehr eckt man mit anderen Religionen an. Mein Ideal "Keine Religion" ist leider nicht realisierbar, aber ich möchte von niemandem aus religiösen Gründen irgendetwas vorgeschrieben bekommen, belästigt werden oder schief angesehen werden.


    Ich bin froh, dass ich dem Glockenläuten entgehen konnte, aber ich möchte auch von keinem Muezin in der Nachbarschaft geweckt werden.

    Zitat

    Zumal ich Dich nie direkt mit Name angesprochen habe. Du fühlst Dich bloß jedesmal angesprochen. Und getroffene Hunde bellen ja bekanntlich...

    Genau so ist es!!

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    Die Offenlegung der Gründe macht die Sache dadurch nicht tolerant. Warum das praktiziert wird ist mir schon klar. Nur finde ich es intolerant.

    Es ist nunmal so. (Darf ich mich angesprochen fühlen?: -o)


    Wie ich es oben schon gesagt hatte: Religionen sind nunmal dogmatisch. Wenn ein Mensch, seine Religion praktizieren möchte, muss er das einfach so hinnehmen und auf eine "interreligiöse" Ehe verzichten. Manche tun's, manche nicht...

    theseus

    [Was wäre zum Beispiel, wenn FamilyPortrait's Familie von ihrem zukünftigen Mann verlangen würde das er konvertiert?


    Würde er es tun? Würde er sich für seine große Liebe oder für die Religion entscheiden? Würde seine Familie damit klar kommen?]


    diese fragen kann ich dir nicht beantworten, da müßtest du dich an family wenden.


    nur soviel: meine familie ist mit meiner konversion klar gekommen. ob es andere familien können weiß nicht, und es steht mir nicht zu darüber zu spekulieren.


    mfg

    interreligös

    das es mit interreligiösen familie funktioniert, sehe immer wieder in meinem umfeld und weiß es aus meiner eigenen erfahrung. und da ist die immerwieder verleugnete toleranz der religionen im spiel.


    mfg

    Zitat

    nur soviel: meine familie ist mit meiner konversion klar gekommen.

    Erzähl mal kurz Deine Geschichte. Also Herkunft, Religion und wieso Du konvertiert bist etc.


    Natürlich nur wenn Du magst und es nicht zu persönlich ist.

    @ Fidelio

    Ich kann dich voll und ganz verstehen, was du meinst.


    Was ich aber nicht verstanden habe,

    Zitat

    ...da kommt immer mehr eine Religion auf Tablett, die fordert und nervt, ihren Koran über das Grundgesetz stellt und durch immer häufiger werdende Äußerlichkeiten jedem aufdringlich zeigt, dass sie mehr als nur da ist und sich anschickt, sich immer mehr auszubreiten und Kontrolle zu übernehmen, weil der Koran eben auch weltlichen Belange regeln und sich eben nicht aus der Politik raushalten will.

    Inwiefern? Kannst du da vielleicht ein paar konkrete Beispiele nennen?


    Wenn ich mich nicht täusche gibt es doch seit ungefähr mehr als 40 Jahren, vermehrt durch die Präsenz der Gastarbeiter, Muslime in Deutschland. Allerdings nahm die deutsche Gesellschaft sie fast überhaupt nie wahr, was sich aber -seien wir mal ehrlich- nach dem 11. September schlagartig geändert hat. Von heute auf morgen wurde man auf sie aufmerksam. Ansonsten interessierte es doch bis zu diesem Zeitpunkt keinen Menschen, ob es da in der Nachbarscha

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    Inwiefern? Kannst du da vielleicht ein paar konkrete Beispiele nennen?

    Vielleicht liegt es daran, daß die Türkei immer demokratischer wird und die dortigen Menschen gar nicht mehr so gläubig sind. Die Türken die nach Deutschland kommen, denen fehlt scheinbar eine wirkliche Identität. In der Türkei werden sie "Deutsche" genannt und hier sind sie "Ausländer". Also klammern sie sich umso mehr an ihre Religion und ihren Traditionen um sich mit etwas zu identifizieren.


    Sex vor der Ehe ist z.B. in vielen Städten der Türkei schon gar kein Thema mehr. Man praktiziert es, aber man spricht nicht offen vor anderen drüber. Oder Kopftücher sind in der Türkei in öffentlichen Gebäuden gesetzlich verboten. Während man hier versucht hat es gerichtlich einzuklagen.