Es gibt ja keine erkennbare

    Struktur in der Islamischen Glaubenswelt und auch keine ansprechbare Obrigkeit, die eine eindeutige Stellungnahme abgeben könnte.


    Jeder, der sich berufen fühlt, darf den Jihad ausrufen, jedes Familienoberhaupt darf auf die Koranauslegung hinweisen und sein eigenes Imperium in der Familie schaffen.


    Es gibt keine weltweit gültigen Kompetenzverteilungen, die die ausgeübten Verbrechen eindeutig aus dem Kreis der gültigen Koranauslegung halten könnten. Es gibt sehr wohl viele Stimmen, die das eine oder andere nicht billigend anprangern; aber eben nur aus den sicheren und gemäßigten Ländern.


    Es gibt keine wirklich ernst zu nehmende Stimme aus den typisch islamisch orientierten Ländern, die die Gewalt ausreichend verurteilt.


    Die selbst aus führenden politischen Kreisen hier Saudi Arabien geäußerten Stimmen gegen Gewalt und Terror im Namen des Islam haben keine wirkliche Aussage, weil sie immer mit dem Vorwurf an die Gegenseite verknüpft sind, daß die Provokateure in den einflussreichen Kabinetten der westlichen Welt zu finden seien. Sie übersehen dabei die Statistiken der eigenen Tageszeitungen, daß mehr als 75% der Tötungsdelikte gegen Muslime aus der Hand der eigenen Glaubensbrüder kommen (Palestina an erster Stelle, Irak an nächster, Indonesien, Phillipinen, Malaisia folgen in der Statistik direkt danach.)


    Aber die Statistiken sagen auch, daß diese 'internen' Verirrungen aufgrund unterschiedlicher Glaubensströmungen (Schiiten, Sumniten...) geschehen.


    So mehr als : ist ja nicht so schlimm, es waren nur die Andersgläubigen.


    Wer aber den wirklich wahren Glauben hat, konnte bislang keiner klären. Evtl. der einzig überlebende?


    Wir sind leider sehr weit von der Eingangsfrage abgewichen.


    Familyportrait: Mach Dir Deine Meinung aus dem hier dargebotenen.


    Ich bin nicht kompetent genug, um Dir als Nicht-Muslim eine geeignete Palette von Kriterien für Deine Entscheidung zu bieten. Aber ich kann einiges aus dem Land der hier geborenen Extremisten beitragen.


    Die glorifizierte Sicht Deiner Situation kann ich nicht ganz verstehen, noch nicht mal aus den Augen eines Mitteleuropäers.


    Tu Dir selbst den Gefallen und überleg Dir in aller Ruhe und nicht nur ein oder zwanzig mal, was Dir in Zukunft blühen kann (das heißt nicht, daß Deine Zukunft so schlimm sein muss).

    theseus

    ...der überwiegende teil der moslems tut das...


    hast du mit dem überwiegenden teil schon gesprochen?


    ich akzeptiere dass nicht und wenn damit in einer minderheit bin, dann kommt hier eine minderheit auch zu wort.


    und nur weil nach deiner ansicht die "mehrheit" dass so tut , damit wird die "minderheit" totgeredet?


    und sich ihren argumenten verschlossen


    mfg

    wuschig *:)

    family.. überlegt sicher was sie macht.


    es ist schön dass du die extremisten mal einzeln darstellt und nicht dass alle muslime extremisten sind


    was die zukunft bringt wissen wir alle nicht,


    "du kannst auch aus dem haus gehen und vom auto überfahren werden, also überlege gut ob du aus dem haus gehst"


    wir stellen hier informationen zusammen und werten sie nach eigener erfahrung, aber lass dann doch trotzdem jeden seine schlüße daraus zeihen ohne ihn/sie dann gleich wieder abzuwerten


    mfg

    "" ... und dazu braucht es einen feind!...""

    ;-D


    Wenn es den feind heute nicht gibt, wird eben einer gemacht! Nichts leichter als das!


    Wie sah es in Jugoslawien aus, bevor der Bürgerkrieg begann?


    Die Familien waren kreuz und quer durch die Gesellschaft miteinander verwandt, unbeschadet der ursprünglichen Herkunft oder der jeweiligen Religionszugehörigkeit.


    Und dann wollte sich eine Minderheit immer mehr in die Regierungsgeschäfte einmischen. Die Religionen wurden herbeigeläutet und schon war der tollste Krieg im Gange, der dann auf die weltumfassende Ebene gehoben wurde.


    Und was ist heute draus geworden: eine latente Ruhe (Unruhe), die es jederzeit erlaubt, den selben doofen Krieg wieder aufleben zu lassen.


    Sei bitte nicht so blauäugig anzunehmen, daß der Feind zuerst dasein muss. Waffen werden bestellt, ob Krieg ist oder nicht. Und wenn gerade kein Krieg ist, wird einer angezettelt.


    Liest Du eigentlich gar keine Zeitungen?


    Siehst Du nicht, was im Irak los war mit Bush I und anschließend mit Bush II ? War da ein Feind?


    Nene, mein Lieber, da gibt es Öl, da gibt es Wasser, da gibt es eine strategisch wichtige Lage. Aber da gab sicher keinen wirklichen Feind für eine Großmacht, sogar für ein Bündnis zweier Großmächte!


    Und was geschieht im Augenblick im Iran?


    Wollen wir ein makabres Wettspiel wagen?


    Lieber Dawuud, Du scheinst wirklich nicht über den Müsliteller-Rand hinausblicken zu wollen. Sorry, wenn ich das so schnöde sage. Aber ich bin es leid, solche BILD-Parolen und platten Argumente in einer so wichtigen Diskussion, wie diese nun mal ist, zu sehen.


    Ts, ts, "und dazu braucht es einen feind!" DAS durfte nun wirklich nicht kommen.

    wuschig

    da hast du mich dann nicht richtig verstanden, die waffen sind da also müßen sie verwendet werden. ergo macht mann sich einen feind. aber bitte dazu nicht in diesem thread, da verlieren wir den zusammenhang zum thema, gerne können wir uns in einem anderen tread dazu austauschen, oder du schickst mir eine pn


    ich bin nicht blauäugig, sonder grauäugig


    ich habe 5 kinder zu ernähren! und kenne mich doch ein wenig aus in der welt.

    @ family:

    Bin leider nicht immer rechtzeitig hier, um Dir zu antworten. Ich werde mich aber hier nicht mehr beteiligen aus folgenden Gründen:


    Dies ist ein medizinisches Forum und daher ist das Thema total offtopic.


    Darüberhinaus gibt es wesentlich für dieses Thema kompetentere Foren in denen vergleichbare Diskussionen seit Monaten liefen bzw. laufen.


    Ich nenne da nur das ZDF, das im Anschluß an einen Sendebeitrag


    monatelange Diskussionen auslöste. Dort wurden alle von Dir genannten Argumente bzw. Scheinargumente genauso genannt.


    Auch die Art, wie Du ständig versuchst, meine Worte zu verdrehen und dann zu zitieren, ist mir aus diesen anderen Diskussionen bereits hinlänglich bekannt.


    Ich bin es leid, darauf explizit zu antworten und Dir die Verdrehungen nachzuweisen und mich zu rechtfertigen. Ich könnte einfach sagen, lies Dir meine Beiträge durch und dann Deine Antworten darauf.


    Ich habe Alles gesagt, was ich dazu zu sagen hatte. Deine persönlichen Anfeindungen kratzen mich nicht. Bin aus den genannten Foren Schlimmeres gewohnt.


    Nochmal: Ich messe Muslime nur an ihren Taten. Alles andere ist für mich irrelevant.


    Und damit meine ich nicht die Taten wie z.B. den 11.9. sondern die Taten hierzulande, sprich wie sie reagieren auf die Vereinnahmung durch Radikale. Eine Tat war die halbherzige Demo in Köln. Eine andere Tat ist das Tolerieren der Haßprediger.


    Das sind für mich Taten, die zählen.


    Hast Du mich jetzt verstanden?


    redbiker

    Theseus

    Zitat

    Die Zwangsheirat ist allgegenwärtig. Die muß man nicht suchen. Wenn sie so selten wäre, dann würde sich die Regierung damit auch nicht befassen und über härtere Gesetze nachdenken.

    Wir sind dagegen und billigen so etwas als Muslime nicht! Was könnten wir deiner Meinung nach jetzt gegen solche Menschen unternehmen und wie könnten wir ihnen weismachen, dass da nichts Menschliches dran ist?


    Dann lasst uns gemeinsam gegen sie was unternehmen!! Wir sind genauso dagegen wie ihr!!!


    Bitte um konstruktive Vorschläge!!

    Hallo Da-Gangsta,


    sehr gute Einstellung von Dir. So eine Frage nach Mitarbeit habe ich noch nie irgendwo von einem Muslim vernommen.


    Vorschläge?


    Bitte sehr:


    Die Gesamtheit der Muslime braucht ein Sprachrohr mit absoluter richtungweisender Kompetenz.


    Bin kein praktizierender Katholik, aber in der kath. Kirche ist das sehr viel besser geregelt.


    Der Papst ist der sogenannte Stellvertreter Christi auf Erden.


    Was der Papst sagt, hat Richtlinienkompetenz. Und wenn es die Mehrheit der Christen nicht einsieht - es ist zu befolgen.


    Die Hoheit der Interpretation der heiligen Schrift (Bibel) liegt beim Papst.


    Die Hoheit über das gesamte Glaubensleben liegt beim Papst, bis in die kleinsten Kleinigkeiten ist das kirchliche Leben (z.B. die Abhaltung von Gottesdiensten) durch den Vatikan geregelt.


    Eigenmächtige (falsche) Interpretationen der Bibel werden vom Vatikan erst gar nicht erlaubtl bzw. verboten und verfolgt mit kirchlichen Mitteln.


    Vergleiche dazu die Behandlung von kircheninternen Kritikern wie Drewermann, Küng, Heinemann. Sie wurden aus ihren kirchlichen Ämtern verjagt.


    Solch ein religiöses Oberhaupt brauchte der Islam auch. Dann wären falsche Interpretationen des Koran schnell verboten und es gäbe deshalb und darüber keine Irrtümer.


    nächster Vorschlag:


    Demonstrationen im Kleinen und im Großen.


    Damit meine ich, daß ihr die Haßprediger zur Rede stellen sollt. Widersprecht ihnen, jagt sie aus der Moschee. Sucht dabei die Öffentlichkeit und die Presse. Sie wird gerne berichten, glaube mir.


    Großdemonstrationen um dem Terror abzusagen. Die einzige Großdemo bisher in Köln galt türkisch-nationalen politischen Interessen. War also keine Muslim-Demo.


    Also: Demo anmelden - und einfach machen!!!!!!!!!!!! Nicht dasitzen und grübeln!


    Und nächsten Monat wieder eine.


    Was glaubst Du, wie sehr das wirken würde!


    Ihr wißt doch wie das geht. Schließlich wurde ich mal in einer Kurdendemo einen Tag lang auf der Autobahn gefangen gehalten.


    Ihr habt nur einfach kein Interesse.


    Wenn Interesse da ist, wißt ihr auch wie es geht.


    Nächster Vorschlag:


    Bittet uns um Mithilfe. So wie du das nun gerade tust. Das schafft ungeheures Vertrauen und schlagartig höre ich Dir viel aufmerksamer zu!


    Und ich wette, sogar die Medien würden eure Verlautbarungen und Aufrufe abdrucken.


    Wenn ich nachdenke fällt mir bestimmt noch mehr ein. Aber dies sollte doch ein med. Forum sein, oder?


    redbiker

    Da-Gangsta

    Dagegen kannst Du was tun, wenn Du etwas DAFÜR tust!


    D a f ü r , daß die richtige, die menschliche, Einstellung auch unter Muslimen Anklang findet und allseits begrüßt wird, statt die hämische Freude über das Gelingen von Zerstörung und Elend.


    Du hast sicher die Möglichkeit, mit anderen Muslimen dieses Thema zu diskutieren. Lass Dich dabei nicht überfahren und in eine Ecke drängen, in der Du Dich nicht wohl fühlst.


    Ehrlichkeit ist das beste Argument und wird Gesprächspartner zu Ehrlichkeit überreden.


    D a f ü r , daß der tolerante Umgang miteinander gepflegt wird, statt sich in platten Sprüchen zu flüchten. Verständnis für die Gegenseite (Mann <=> Frau, Kind <=>Erwachsener, Muslim <=>Nichtmuslim, Gläubiger <=> Nichtgläubiger, Terrorist<=>Mensch, ....) aufbringen und dieses Verständnis unbeirrt an andere weitergeben.


    Verbote nur dann zulassen, wenn sie Sinn machen, nicht wenn sie nur dem Machtgehabe einzelner Machos dienen sollen.


    Kleidungskodexe, Musikauswahl, Lebensrestriktionen, Geld-und Sach-Ausgaben sorgfältig prüfen und ihnen eine Wertung zuordnen, die angemessen ist.


    Toleranz muss auch den kleinsten Kindern vorgelebt werden. Sie muss konsequent eingehalten werden und sich an Werten orientieren.


    D a f ü r , daß die jeweiligen Landesgesetze respektiert werden, so wie die Islamisch geprägten Länder auch wollen, daß ihre Traditionen und Gesetze respektiert werden.


    Es kann nicht angehen, daß Traditionen aus den "Heimatländern" von Zugereisten die bestehenden Gesetze im "Gast"-Land aushebeln


    => Heiratsbestimmung, Einschränkungen der täglichen Aktivitäten aufgrund des Geschlechts, Einschränkungen bei der Schulbildung und der Berufswahl, Beschneidung gegen den Willen der Betroffenen (sowohl bei kleinen Jungs, wie auch bei Mädchen), Einschränkungen der Entscheidungsfähigkeit von Frauen bezüglich der Schul-und Berufswahl und bezüglich der Kindererziehung, ....


    Es gilt für eine Änderung der Einstellung zu kämpfen, bei denen, die sich gegen die Einhaltung der Landesgesetze stellen, bevor es zu einem juristischen Disput kommt.


    D a f ü r , daß der Koran mit seiner ganz sicher richtigen, menschlichen, Grundeinstellung auch bei Muslimen richtig interpretiert wird, und nicht nur dem Machtgehabe von irrgeleiteten Ignoranten dient. Du hast bestimmt eher Zugang zu entsprechenden Interessentenkreisen als ein Nicht-Muslim.


    D a f ü r , daß aus der Geschichte gelernt wird (auch aus der unrühmlichen christlichen Geschichte des Mittelalters) und nicht das muslemische Mittelalter heraufbeschworen wird. Der islamische Kalender zeigt die Jahreszahlen des Mittelalters, was aber nicht heißt, daß wir uns wieder ins Mittelalter begeben müssen. Die Shahria ist eine menschenverachtende Gesetzgebung, wie sie im europäischen Mittelalter schon mal vorgelebt wurde. Sie hat in unserer Zeit keinen Bestand.


    D a f ü r , daß Frauen und Kinder als Menschen betrachtet werden, so, wie es in allen Religionsgemeinschaften gepredigt wird, also auch im Islam. Die Gleichheit von Frauen gegenüber den Männern muss auch im häuslichen Umgang mit den kleinen Kindern vorgelebt werden. Das bedingt aber, daß sich Vater und Mutter in der gleichen Weise und mit der gleichen Intensität um Söhne und Töchter gleichermassen beschäftigen.


    D a f ü r , daß bereits im Kindesalter die Vorstellung von Verantwortung gegenüber sich selbst und gegenüber anderen gepflegt wird. Das bedeutet auch, daß Söhne und Töchter gleiche Rechte und vor allem >Pflichten< im Haushalt zugewiesen bekommen, und zwar konsequent und gleich(-berechtigt)


    Und das bedeutet auch, daß Vater und Mutter und alle, die sonst noch im gleichen Haushalt wohnen, in der gleichen Weise eingespannt werden, wie es jedem anderen auch zusteht.


    Verantwortung hat jeder auch gegenüber Pflanzen, Tieren und allen Lebewesen. Verantwortung aber auch gegenüber Sach- und Idealwerten. Verantwortung auch gegenüber dem eigenen Eigentum und dem von anderen. Ja sogar Verantwortung gegenüber der richtigen Einteilung der Zeit, dem gegenseitigen Absprechen bei Verabredungen und die Einaltung von Terminen.


    Bitte frag Dich mal selbst, ob Du da nicht genug d a f ü r zu tun hast, bevor Du gegen irgend etwas sein willst.

    redbiker

    **Bin kein praktizierender Katholik, aber in der kath. Kirche ist das sehr viel besser geregelt.


    Der Papst ist der sogenannte Stellvertreter Christi auf Erden.


    Was der Papst sagt, hat Richtlinienkompetenz. Und wenn es die Mehrheit der Christen nicht einsieht - es ist zu befolgen.


    Die Hoheit der Interpretation der heiligen Schrift (Bibel) liegt beim Papst.


    Die Hoheit über das gesamte Glaubensleben liegt beim Papst, bis in die kleinsten Kleinigkeiten ist das kirchliche Leben (z.B. die Abhaltung von Gottesdiensten) durch den Vatikan geregelt.


    Eigenmächtige (falsche) Interpretationen der Bibel werden vom Vatikan erst gar nicht erlaubtl bzw. verboten und verfolgt mit kirchlichen Mitteln.


    Vergleiche dazu die Behandlung von kircheninternen Kritikern wie Drewermann, Küng, Heinemann. Sie wurden aus ihren kirchlichen Ämtern verjagt.


    Solch ein religiöses Oberhaupt brauchte der Islam auch. Dann wären falsche Interpretationen des Koran schnell verboten und es gäbe deshalb und darüber keine Irrtümer.**


    und da ist dann sicher das die religion auch "sauber" bleibt?


    im islam gibt es die schura (die beratung) und den mehrheitsentscheid.


    die kirche höhrt sich bei dir mehr nach einer diktatur an! ein einzelner entscheidet über mio.


    bitte um korrektur , wenn es jetzt falsch rüberkommt

    Ein kleines Denkspiel:

    Was wäre wenn....


    In der Diskussion um das Tragen von Kopftüchern fällt mir eine, bestimmt lustige, Variante ein:


    Was wäre, wenn für eine Woche einmal alle (> ALLE (!), einschließlich Jungs, Lehrer und Lehrerin, Hausmeister, Putzfrau ... ) ein Kopftuch tragen würden? ???


    Da dürfte dann anschließend keiner sagen können, er wüsste nicht, worüber diskutiert wird.


    Da würden sich aber auch manche Religionsfanatiker in die Ecke gestellt fühlen und sich bestimmt auch gegen soooooo etwas stemmen.


    Damit müssten sie aber auch einräumen, daß es mehr als nur eine Tradition ist.


    Ich muss ganz ehrlich zugeben, daß mich der Gedanke daran belustigt.

    wuschig *:)

    ich bin dafür und pratikziere:


    das das gesetz des landes respektiert wird bitte lies mein posting zu islamischen charta ich schicke dir auch gern eine mail dazu. denn diese beinhaltet das das grundgesetz des landes eingehalten werden muß.


    in meinem haushalt werden alle nach ihren möglichkeiten zur"hausarbeit" herangezogen und entscheidungen besprochen.


    warum mittelalter? nur weil die jahreszahl 1426 nh steht. nach jüdischen kalender leben wir im 5657(?) oder so änlich, die schariat ist keine mittelalterliche gestzgebung, bitte gebe ein kontretes beispiel wo du mittelalter siehst, pauschal ist dass einfach zu behaupten.


    ich habe 5 kinder 3m+2j und alle werden nach ihren möglichekeiten und dem alter entsprechend zur "hausarbeit" herangezogen!


    mfg

    Dawuud, hast Du wirklich keinen Bezug zum

    Leben in einer christlich orientierten Welt?


    Du weißt doch sicher, wenn Du Deine Augen in Berlin offen hälst, daß die Dogmen des Vatikans tatsächlich Richtlinien sind. Inwieweit sich die Leute dran halten, ist ja toleranterweise ihnen selbst überlassen.


    Die Androhung von Fegefeuer und Verdammnis haben ihre Wirkung in der christlichen Welt längst verloren, weil sie zu oft in schändlicher Weise missbraucht wurde, in der gleichen Weise, wie es heute in anderen Religionen immer noch versucht wird.


    Die Christen von heute haben zu >75% gelernt, verantwortungsvoll damit umzugehen und auch ein gewisses Mass an persönlichen Rechten sogar gegen die Kirchengesetze zu interpretieren. Diese Toleranz wäre auch in den islamischen Gemeinden angebracht.


    Das Oberhaupt der katholischen Kirche, in enger Verbindung mit den Verantwortlichen der reformierten, der orthodoxen, der apostolischen .... Kirchen haben sich auf Grundeinstellungen der Glaubens-Toleranz zu einigen versucht und sind bereits mehrfach an der jeweils eigenen unflexiblen Standpunkte und auch der eigenen Bürokratie gescheitert.


    Die Gläubigen der einzelnen Religionsströmungen haben aber in Eigentoleranz eine Entscheidung vorweggenommen und leben (mehr oder weniger erfolgreich) ihr eigenes Verständnis der menschlichen Grundrechte. Unsere Rechtgebung stützt sich ja auch weitgehend auf diese vereinbarten (sich über Jahrhunderte entwickelten) Werte.


    Das ist auch ein Grund, warum in europäischen Ländern das Verständnis über Recht und Unrecht eindeutiger und vor allem menschlicher (humaner) geregelt ist, als in den Ländern, die sich an der Shahria orientieren. Das ist ein Grund dafür, warum in einer Bestrafung für falsches Verhalten nicht Rache und Gegengewalt eine zentrale Rolle spielen soll, sondern die Aufforderung, sich mit dem Fehlverhalten zu beschäftigen.


    Gewaltstrafen und Folter sind daher in der christlichen Gesellschaften nicht toleriert. Daß es sie dennoch gibt, ist leider nur zu oft berichtet worden; aber auch genauso vehement öffentlich verurteilt und entsprechend kommentiert worden. Sowohl von politischen, wie auch kirchlichen Oberhäuptern.


    Die Menschen unserer Gesellschaft haben im Allgemeinen auch kein Verständnis für Gewalt als Hintergrund für die Regeln des Zusammenlebens.


    Dieses Verständnis fußt aber immer auf dem in früher Kindheit erlernten Verhaltensmuster der Umgebung. Jemand, der in einem Umfeld aus Intoleranz und Gewalt aufwächst, wird kaum ein Versändnis für Recht und Ordnung entwickeln können.


    Ein Kind, das in einem Umfeld aus diktatorischer Beherrschung der Familie aufwächst, wird sich im späteren Leben kaum von diesem Muster verabschieden können. Diese Situation kann zu Trotzreaktionen führen, hinterlässt aber immer tiefsitzende Wurzeln.

    Geht ja heiß her hier.

    Fiel mir gerade ein:


    Betty Mahmoody, jo mei, man traut sich ja fast nicht, den Namen zu nennen, denn schließlich war auch DAS nur ein Einzelfall (komisch, kenne allerdings auch eine Deutsche, die mit ihrem türkischen Mann in die Türkei ging und er wandelte sich UNTER DEM EINFLUSS DER FAMILIE ähnlich, wenn auch vielleicht nicht ganz so extrem) und manche Leute halten ihr Buch gar für übelstes Machtwerk.


    Interessant daran ist allerdings: Was ist daran so übel? Dass sie so dumm war, ihrem Mann zu vertrauen; dass sie so naiv war mit ihm zu gehen, aus Liebe? Dass sie nicht hat kommen sehen, was passieren könnte? Dass sie es hinterher anderen mitteilen wollte?


    Und es wird noch interessanter: Wenn man ihr Buch als übertrieben und als Einzelfall abtut, ist man dann nicht noch naiver und dümmer? Will man trotz dieses Buches so blind sein und nicht kommen sehen, was passieren könnte? Will man einfach überhören, was sie hat mitteilen wollen?


    JEDER sucht sich doch sowieso immer das raus, was er hören will und was in sein Weltbild paßt. Obs richtig war, wissen wir immer erst hinterher. *:)