wuschig

    dem kann ich jetzt ganz folgen? erkläre dich einmal näher was du mit deiner überschrift meinst


    wo ist den rache und gegenrache das hauptziel des rechtes?


    human nennt du es wenn ersten die todesstrafe ausgesprochen und 2. dann 20 jahre auf 6m² eingesperrt wird?


    auge um auge ist doch in der bibel verankert, oder irre ich mich jetzt da?

    tine *:)

    natürlich kann sie ihr buch schreiben und jeder kann es auch lesen.


    was jeder dann daraus mitnimmt,...


    sie war nicht dumm oder naiv dass sie vertraut hat,


    dass machen wir doch wohl alle wenn wir uns "binden" und ob sich der partner dann anders als entwickelt in der ehe , dass kann keiner voraussagen, dass kann dir genauso mit einem "christlichen" partner passieren


    mfg

    Ob Takken oder ohne

    macht für mich keinen Unterschied. Es gibt in Deutschland so viele Unterschiedliche Kopfbedeckungen, daß es niemanden stört, ob das 'Ding' nun Takken heißt oder anderswie.


    Ich verbinde mit dem Turban einen Mann indischer Abstammung, mit der Baskenmütze jemanden aus dem Baskenland, mit dem Bowling einen Engländer und mit dem, was Du Takken nennst, jemanden aus einem islamischen Land.


    Ein Mann unter einem Kopftuch (weiß oder buntkariert oder sonst wie) verbindet sich bei mir aber eigenartigerweise mit einer Grundeinstellung des Kopftuchträgers: Ich würde ihm nicht über den Weg trauen. Soweit hat mich meine Erfahrung von vielen Jahren in arabischen Ländern gebracht. Es ist nicht meine Einstellung aus meinem historischen Hintergrund, sondern meine Erfahrung mit solchen Leuten.


    Und wenn sich der Papst genauso mit einem Kopftuch zeigt, verbinde ich das gleiche Gefühl auch dabei. (Er macht es zu bestimmten Anlässen auch! Das kommt aus einer der traditionsgeladenen Riten)


    Genauso empfinde ich bei Kopten, die sich mit Kopftüchern bekleiden.


    Das selbe Gefühl beschleicht mich, wenn sich im Schwimmbad jemand eine Decke über den Kopf legt, um sich gegen Sonne oder Kälte zu schützen.


    Dahinter eine Religiöse Absicht zu vermuten, könnte ich aber nicht!


    Wenn sich eine Frau ein Kopftuch anlegt, kann ich solche Empfindungen auch nicht entwickeln. Das Kopftuch ist in meinen Augen neutral, was die Religionszugehörikeit angeht.


    Aber gerade das ist es ja, was die Kopftuchträgerin ausdrücken soll.


    In der Tradition des Kopftuchtragens, wären Europäer sicher sehr viel neutraler eingestellt, wenn sich dahinter nicht die Zurschaustellung der Religionszugehörigkeit verbergen würde. Schließlich haben Frauen in Europa bis in die 50-er und 60-er Jahre schicke Kopftücher getragen und es war immer ein modisches Accessoir im tägliche Leben.


    Aber eine Zurschaustellung der Religionszugehörigkeit ist in unserer Gesellschaft verpönt und wird insofern nicht gerne gesehen, im schlimmsten Fall (siehe Frankreich) nicht erlaubt.


    Eine versteckte Andeutung wird sehr wohl gutgeheißen, etwa ein Kreuz, Doppelkreuz, oder eine Fatma-Hand, oder ein Stern, oder ein .... was auch immer. Aber da geht es mehr um den Schmuck, als um eine Zurschaustellung.


    Auch wenn sich dieser Teil der Diskussion nicht so liest, als ob es zum Thema gehören würde.... es gehört trotzdem dazu, wie die ganze Diskussion für und wieder die öffentliche Meinung zum Thema Islam / Islamisten / Muslime.


    Merkwürdig ist dabei auch, daß es so unterschiedliche Begriffe überhaupt gibt.

    die todesstrafe ....

    ... gehört nicht ins Repertoir der modernen Gesetzgebung und in das Strafgesetzbuch der heutigen Auffassung von Recht.


    Sie ist aber sehr wohl in der Shariah enthalten und wird in verschiedenen Ländern ziemlich ungeniert und ausgiebig vergeben.


    Genausogut: Gliedmassen abtrennen, öffentliche Peitschenschläge, öffentliches Steinigen, Brandmarken, zur Belustigung und zum Anspucken an den Pranger stellen, ... was noch alles... ich weiß es nicht. Ich bin nur erschüttert, daß solche Strafen heute noch, im Zeitalter von Mondbesuch und Internet, von Menschen an Menschen ausgeführt werden.


    Besonders bewegt hat mich ein Artikel aus der hiesigen Zeitung, in dem ein einflussreicher Universitätslehrer gefordert hat, statt der überholten Brandmarkung doch die Strafe auf den Oberarm zu tätowieren. Er fände solche Bestrafung für sehr viel humaner und erinnerte an die Nazis, die mit solchen Bestrafungen ja 'viel Erfolg' gehabt hätten. Er bezog sich dabei auch auf bestimmte Teile der Shariah (mir ist sie nicht bekannt, kann also nur aus zweiter Hand berichten) die sich eigentlich gegen Brandmarken ausspricht, weil es unnötig weh täte. Dieser Zusammenhang ist für mich nicht nachvollziehbar.


    Dawuud, in der Bibel ist auch von Vergebung die Rede.


    Ich glaube, daß jemand, dem vergeben wurde, mehr an seinem falschen Handeln arbeiten kann und sich um die Wiedergutmachung kümmern kann, als jemand der getötet wird.

    wuschig

    aber das ein pfarrer in seinem ornat durch die stadt läft und in der schule lehrt, ist ok?


    dass die nonnen in ihren verschiedenfarbigen habiten in der öffendlichkeit auftreten und auch in der schule (religionsfreier raum!) lehren dürfen ist ok?


    das ist auch eine zurschaustellung ihrer religionszugehörigkeit.


    oder etwas nicht? gibt es da schon wieder andere einstufungen?


    wenn dann geleiches recht für alle


    einen mann, den du als muslim erkennst, der erzeugt keine "gefühle"


    aber eine frau die ein kopftuch trägt, erzeugt bei dir unbehagen und mißtrauen?


    ???


    mfg

    wuschig

    in der schariat ist genauso von vergebung die rede!


    der/ die geschädigte kann an statt der strafe der täters auf einer ausgleichszahlung einsetzen lassen oder auch bei als wahrhaftig empfunder reue des beklagten ganz auf eine strafe verzichten.


    mfg

    wuschig

    Zitat

    Kleidungskodexe, Musikauswahl, Lebensrestriktionen, Geld-und Sach-Ausgaben sorgfältig prüfen und ihnen eine Wertung zuordnen, die angemessen ist.

    Wie meinst du das?

    Zitat

    ..Beschneidung gegen den Willen der Betroffenen (sowohl bei kleinen Jungs, wie auch bei Mädchen..

    Soweit ich weiss, trifft das nur bei Mädchen in Afrika zu und was -wie schon gesagt- unislamisch ist. Da ich ehrlich gesagt mit diesem Kulturkreis gar nichts zu tun habe (weder im Alltag, sonst noch irgendwo), weiss ich nicht, ob es Sinn macht, diesem Vorschlag zu folgen. Zumal diese Kultur in unserer Gesellschaft (fast) nicht vertreten ist (im Vergleich zur türkischen und arabischen).

    Zitat

    Die Shahria ist eine menschenverachtende Gesetzgebung, wie sie im europäischen Mittelalter schon mal vorgelebt wurde. Sie hat in unserer Zeit keinen Bestand.

    Mach mal halblang! Wieso soll die Scharia eine menschenverachtende Gesetzgebung sein? Wie es aussieht hast du überhaupt keine Ahnung, wie es im Mittelalter ausgeschaut hat!


    Während Frauen in Europa für Hexen gehalten und auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden und während man im mittelalterlichen Europa mit seinem eigenen Dreck noch zu kämpfen hatte und die Pest ausbrach sah es in den muslimischen Ländern schon weitaus blumiger und toleranter aus. Viele muslimischen Reiche erfuhren zu dieser Zeit ihre Blüte. Die Muslime waren weitaus toleranter als ihre europäischen "counterparts", die wie bekannt damit beschäftigt waren, ihre religiösen Minderheiten entweder zur Konversion zu zwingen, zu vertreiben oder ebenfalls auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen. Während man im christlichen Europa des 15. Jahrhunderts den Kampf mit ihren religiösen Minoritäten aufnahm, waren es die "engstirnigen und intoleranten" Muslime, die sie mit offenen Armen empfangen hatten. Die Juden, die 1470 aus dem Königreich Bayern, Frankreich, Italien und 1492 aus Spanien (auch als Granada unter muslimischer Herrschaft stand, wurden sie nicht verfolgt) vertrieben wurden, fanden interessanterweise in muslimischen Reichen Zuflucht, um vor dem Tod zu entkommen. Viele iberische Juden (die Sephardim), die zum Christentum zwangskonvertieren mussten (viele sie zeigten sich nach aussen hin als Christen, obwohl sie heimlich ihre jüdische Religion praktizierten), durften erst in diesen "zurückgebliebenen" muslimischen Reichen ihre Religion frei ausleben, welche sich nach dem islamischen Recht, der Scharia orientierte. Demnach gelang es z.B. dem Osmanischen Reich, das verschiedene religiöse Minderheiten und Völker in seinen Grenzen beherbergte, im Laufe seines 600 jährigen Bestehens in Südosteuropa und im Nahen Osten sich zu einem multikonfessionellen Gemeinwesen zu entwickeln.


    Jede Minderheit durfte ihre Kirchen, Synagogen, Schulen, Einrichtungen jeder Art (Krankenhäuser, Schulen, Stiftungen) bauen und sich zu einer autonomen Gemeinde mit ihren eigenen Gerichten etc. bilden.


    Und das alles geschah in muslimischen Ländern, mit denen ihr dauernd nur negative Ereignisse asoziieren wollt.


    Ich, an deiner Stelle, würde auf meine Formulierungen aufpassen, und das erst recht, wenn ich mich mit einem Thema nicht auskenne! Sehr menschenverachtend, diese Scharia und wie brutal sie im Mittelalter ausgelebt wurde!! *wie gewagt!?*


    Wenn das brutal sein soll, wie würdest du dann die Haltung der Christen im Mittelalter bezeichnen??

    Zitat

    Bitte frag Dich mal selbst, ob Du da nicht genug d a f ü r zu tun hast, bevor Du gegen irgend etwas sein willst.

    Gegen wen bin ich denn jetzt schon wieder? Ich glaube, du hörst mir nicht zu! Wie es aussieht reden wir nur aneinander vorbei!

    wuschig

    aber die usa sind doch wohl ein moderner staat und praktizieren sehr wohl die todesstrafe. Nach einem Bericht der New York Times [1] (http://www.nytimes.com/2004/11/16/politics/16scotus.html) wurden in den USA von 1976 bis November 2004 insgesamt 943 Todesurteile vollstreckt. Aktuelle Informationen zur Todesstrafe in den USA sind beim Death Penalty Information Center (http:www.deathpenaltyinfo.org/executions.php) abrufbar. Im Juli 2004 gab es landesweit 3.490 Todeskandidaten.


    mfg

    wuschig *:)

    zusatz zu posting von da gansta,


    wie ich einmal schrieb haben die muslimischen oberhäupter im mittelalter (!) junge christen dadurch von der bestrafung bewart dass diese für vorübergehen unzurechnungsfähig erklärt wurden, da die christen es mit aller macht darauf anlegten als märtarer vom muslim hand zu sterben. ich such dir ern das buch und die seite heraus wenn du es möchtset


    mfg

    Bitte richtig und ganz lesen

    Ja, auch das ist eine Zurschaustellung, die ich für mich selbst ablehne, weil ziemlich heuchlerisch.


    "" gibt es da schon wieder andere einstufungen""


    Wer spricht von Einstufungen?


    ""wenn dann geleiches recht für alle""


    Jawoll, aber auf der Basis der Gesetzgebung, die sich in der Europäischen Gesellschaft über Jahrhunderte entwickelt hat.


    Wie bereits in einem anderen Beitrag dieses Threads von mir bemerkt, sollten wir aus der Geschichte, und auch aus der geschichte des europäischen Mittelalters(!), lernen.


    So was soll sich nicht wiederholen dürfen.


    ""einen mann, den du als muslim erkennst, der erzeugt keine "gefühle"


    aber eine frau die ein kopftuch trägt, erzeugt bei dir unbehagen und mißtrauen?""


    Lies das mal genau durch in meinem Beitrag!


    Da-Gangsta:


    ich lese die hiesigen Zeitungen und bin ersatunt, was ich da über die Ausbreitungs-Vorhaben des Islam lesen muss. Auch, was ich über die Shariah und deren "Vorzüge" lesen muss.


    Aus der Sicht eines Muslim oder einer Muslima in Deutschland könnt Ihr das alles toll und vergnüglich finden.


    Aber wenn Du Dich am Freitag nicht auf die Straße traust, weil Du zum Zuschauen beim öffentlichen Auspeitschen gezwungen werden könntest, oder wenn Du bestimmte Bezirke der Stadt meidest, um nicht von der Polizei zum Zuschauen beim Enthaupten gezwungen zu werden; dann bekommt der Begriff Shariah ein anderes Gesicht.


    Wenn Dir jede Woche die Statistik der Hinrichtungen und Verstümmelungen in der Zeitung präsentiert wird, und erstaunlicherweise die Hinrichtungsmethoden bei Männern ausgiebig beschrieben werden, hingegen die Hinrichtungsmethoden von Frauen verschwiegen werden; dann bekommst Du auch eine andere Einstellung dazu. Die Gerüchte halten sich hartnäckig, daß Frauen einfach verschnürt ins Meer geworfen werden. Ein Dementi gibt es nicht dazu.


    Wenn Du auch noch davon hörst, daß bei einem Feuer in einer Mädchenschule mindestens 7 Mädchen verbrannten, weil sie von Gebetspolizisten mit Schlagstöcken ins brennende Schulgebäude zurückgetrieben wurden, weil sie nicht "ordendliche" Straßenkleidung an hatten, als sie sich vor den Flammen retten wollten; dann bekommt der gelebte Islam ein anderes Gesicht.


    Diese Begebenheit wurde im April 2002 in mindestens einem deutschen Radiosender bekanntgegeben aber danach nicht weiter von der Presse aufgegriffen.


    Im letzten November wurde gerade dieser Vorfall in den hiesigen Zeitungen im Zusammenhang mit einem ähnlichen Fall in einer anderen Stadt genannt; aber auch die Stellungnahme der Stadtväter, daß die Gebetspolizisten völlig richtig gehandelt hätten! Bei dem erneuten Vorfall sollen wiederum 4 Mädchen verbrannt sein.


    Kann das eine Vorbildfunktion für den gelebten Islam sein?

    Beschneidungen ...

    Noch bevor ich nach Saudi Arabien kam, hatte ich von einer Stationsschwester eines deutschen Krankenhauses gehört, daß dort versucht würde, Beschneidungen an Frauen und Mädchen rückgängig zu machen, die in arabischen Ländern, wie Saudi Arabien, Irak und Kuwait vorgenommen wurden.


    In dem Zusammenhang wurden auch afrikanische Länder, wie Sudan, Äthiopien und Eritrea genannt. Dieses Krankenhaus hatte sich auf die Rückoperationen spezialisiert.


    Die entsprechenden Ländervertretungen kennen sicher die Adresse, weil sie:


    a) vielversprechende Erfolgszahlen hat und


    b) frühzeitig vor erbosten Verwandten gewarnt werden muss, die solche Rückoperationen verhindern wollen.


    Wir reden bei "familyportrait" auch nicht über türkische Zuordnung, sondern über ein Land, in dem solche Dinge durchaus noch vorkommen.


    Wehe, wenn sie in eine solche Familie hineinheiratet und solche Informationen nicht vorher überdenken kann.

    wuschig

    wenn ich jetzt richtig liege dann lebst du in "i". da kann ich es schon verstehen dass du eine solche einstellung bekommst.


    ich schätze ein dass du einige mehr quellen als der "normalbürger" hast aus denen du den wissen schöpfst, den sonnst würdest du nicht mit uns komunizieren. da möchte ich doch davon ausgehen könne, dass du einschätzen kannst , was unter dem "deckmantel" des islam alles an unislamischen getan wird.


    du greifst uns an was wir hier in eurpa nicht tun oder tun, was tust du oder nicht.


    nur eins , ich bin zb vom zmd über die kcid bis zur uri in einigen internationalen org. eingebunden und wir tun dort viels. auch wenn es leider noch nicht überall angekommen ist


    mfg