Fassen wir doch mal kurz zusammen. Es geht im Moment eine heiße Diskussion um Schweinefleisch, Suren, Aufhebung von Suren usw.


    Versuche ich die Dinge allgemein und von der Ferne betrachtet, ergeben sich für mich Widersprüche und überholte Dinge im Christentum und Islam.


    Alle beiden Religionen hatten Wandlungen durchmacht in der Geschichte und hatten sich auch gegenseitig bekriegt. Jetzt möchte? man gerne im neuzeitigen Denken, dass Friede und Verständnis herrscht.


    Betrachtet man die Bibel und den Koran als Grundwerk oder Basis dieser Religionen, muss ich als außenstehender sagen, dass sich die Christen mit ihren Werk intensiver im Wahrheitsgehalt auseinandergesetzt haben, als die Muslime.


    Die Muslime rühmen sich ja, das ihr Buch (der Koran) nicht verändert wurde und nicht daran herumgeschrieben wurde, im Gegensatz zur Bibel.


    Genau dies aber sehe ich als Problem, denn ohne Flexibilität, Aktualisierung, Veränderung und Anpassung an die jeweilige Gegenwart, wird es immer größere Diskrepanzen und Meinungsverschiedenheiten geben. Versuche ich den Stand des Koran aus Zeiten Mohammed's der Jetztzeit immer gleichzusetzen gibt es unweigerlich Probleme.


    Zwei Fragen zu Mohammed und den Muslimen:


    1. Mohammed bekam ja die Worte Allahs offenbart und war doch selbst des Schreibens nicht besonders mächtig. Deshalb lies er es niederschreiben. Wie kann man da sicher sein, dass es bei dieser Übertragung nicht zu Fehlern kam.


    2. Mohammed heiratete eine "Frau", die nicht Älter war als 9 Jahre. Darf dies kritisch betrachtet werden ?

    @Fabelwesen

    Du bist nicht auf meine Frage von gestern eingegangen.

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    @ Casanova

    Zitat

    Betrachtet man die Bibel und den Koran als Grundwerk oder Basis dieser Religionen, muss ich als außenstehender sagen, dass sich die Christen mit ihren Werk intensiver im Wahrheitsgehalt auseinandergesetzt haben, als die Muslime.

    kannst du das genauer erklären???

    Zitat

    Die Muslime rühmen sich ja, das ihr Buch (der Koran) nicht verändert wurde und nicht daran herumgeschrieben wurde, im Gegensatz zur Bibel.


    Genau dies aber sehe ich als Problem, denn ohne Flexibilität, Aktualisierung, Veränderung und Anpassung an die jeweilige Gegenwart, wird es immer größere Diskrepanzen und Meinungsverschiedenheiten geben. Versuche ich den Stand des Koran aus Zeiten Mohammed's der Jetztzeit immer gleichzusetzen gibt es unweigerlich Probleme.

    Naja, die Bibel wurde ja auch im Mittelalter geändert - ob man das so positiv als Anpassung an die jeweilige Gegenwart sehen kann ist fraglich. Und wenn- die Gegenwart war grausam.

    Zitat

    1. Mohammed bekam ja die Worte Allahs offenbart und war doch selbst des Schreibens nicht besonders mächtig. Deshalb lies er es niederschreiben. Wie kann man da sicher sein, dass es bei dieser Übertragung nicht zu Fehlern kam.

    Die Evagelisten haben die Evangelien auch zum Teil diktiert. Und es wird auch nicht von Theologen bestritten, dass da einiges pure Dichtung ohne den historischen Wahrheitsgehalt ist.


    Ich glaube eine religiöse Mischehe klappt nur dann, wenn die Religion für beide eine eher untergeordnete Rolle spielt. Sobald man die eigene Religion in der Familie richtig leben will und die Kinder auch religiös erziehen will, klappt es nicht mehr.

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    Zitat

    Naja, die Bibel wurde ja auch im Mittelalter geändert - ob man das so positiv als Anpassung an die jeweilige Gegenwart sehen kann ist fraglich. Und wenn- die Gegenwart war grausam.

    Die Gegenwart im Islam war und ist auch grausam (Christenausrottung in Armenien, Kurdenvergasung im Irak, tägliche Terroranschläge etc.). Aus der Geschichte gelernt haben sie also auch nichts.

    little rhyme

    Zum ersten:


    Sagst Du heute etwas gegen die Bibel verlierst Du nicht automatisch den Kopf. Es darf am wahrheitsgehalt im großen und ganzen gezweifelt werden.


    Wehe dem, der an den Koran zweifelt.


    Zum zweiten:


    Richtig es war grausam, aber in der heutigen Zeit hat die Kirche Fehler eingeräumt. Finde ein gleiches Zugeständnis im Islam.


    Zum dritten:


    Ein Christ fragt sich eher ob die Bibel die volle Wahrheit enthält und ich behaupte ein Muslim traut sich das erst gar nicht.


    Zu Deinen letzten Punkt - Da muss sich noch viel bewegen - im Kopf und den regierenden Oberhäuptern bzw. Mullahs, Prediger usw.

    Touch7

    Ich glaube, wir sind einfach nicht auf einer Wellenlänge. :-(


    Noch immer verstehe ich dich nicht.


    Selbstverständlich was ich, was "Einbürgerung" bedeutet. Du scheinst jedoch ein Problem damit zu haben, wenn Muslime aus anderen Regionen hier eingebürgert werden, richtig? Und jetzt sag mir bitte endlich, was so schlimm daran sein soll! Das habe ich die ganze Zeit schon gefragt.

    Zitat

    Hier muss ich dich fragen ist der Islam eine Religion, eine Nation oder eine politische Gruppierung?


    alles nach dem motto ey nigga ey brother du verstehen diese ironie?

    Zur ersten Frage. Selbstverständlich ist der Islam eine Religion , was denn sonst? Er ist aber nicht für ein bestimmtes Volk "gemacht", sondern für alle Menschen. Damit ist er auch international. Jeder Mensch kann Muslim werden. Gläubige Muslime verstehen sich als Glaubensbrüder, zudem gibt es den "arabischen Traum", also dass es mal wieder eine Einheit der arabischen Staaten gibt.


    Deine zweite Frage verstehe ich wiederum nicht. Was willst du sagen mit deinem seltsamen Motto??? Ich bat dich doch, nicht mehr ironisch zu sein, denn mit deiner Art von Ironie komme ich einfach nicht zurecht.

    Zitat

    Das gleiche erwarte ich von den Moslems, erst das GG und dann der Koran ok?<---in allen gebieteten!

    Das habe ich verstanden und auf Deutschland bezogen stimme ich dir zu. Ob andere Länder islamisches Recht haben oder ein säkulares, darf ich nicht bewerten.

    Casanova

    Meinst du mit der "Frage", auf die ich nicht eingegangen sein soll, dein Argument, dass die Muslime nichts gespendet hätten für die Flutopfer. Ich habe darin keine Frage gesehen, sondern eine Behauptung. Zudem meine ich mich zu erinnern, dass wir das schon diskutiert haben. Da wurde doch ein Link zu einem Spiegel-Artikel besprochen, nicht? (Ich hoffe, das war nicht in einem anderen Faden, habe jetzt aber nicht die Zeit nachzuschauen). Jedenfalls hatten Muslime (ich nenn sie jetzt mal Zivilisten) das saudische Königshaus kritisiert, dass sie nicht spenden wollten. Dann haben die Saudis es doch getan. Irgendwelche Extremisten erzählten solchen Schwachsinn, von wegen dass die Opfer selbst schuld seien, da sie ungläubig seien und viele Sünden begehen (Prostitution in Thailand, etc.) und somit von Gott gestraft worden. Da bin ich mir aber 100%ig sicher, dass man solchen Quatsch auch von radikalen Christen z.B. in den USA hören kann.


    Ich habe keine Lust mehr, mich weiter mit diesem Thema auseinanderzusetzen, ehrlich gesagt.


    Melde mich abends wieder, muss jetzt erst einmal lernen. *:)

    fabelwesen

    nun ich denke, dass heute das Christentum erkannt hat, dass es nur für das Seelenheil im Jenseits zuständig ist, der Islam will aber den Gottesstaat!!!


    Außer in der Türkei, wo das Militär den Daumen "noch" drauf hat, sind doch alle muslimischen Länder Staaten, bei denen die Religion in meist diktatorischer Form mitmischt oder darum kämpft. Am Ende steht dann der Totalitarismus des Islam, da sind sie den Kommunsisten durchaus ähnlich, was die rücksichtslose Konsequenz der Zielsetzung anbelangt.


    Und gegen Diktatur und Totalitarismus hab ich echt was.

    Zitat

    Da bin ich mir aber 100%ig sicher, dass man solchen Quatsch auch von radikalen Christen z.B. in den USA hören kann.

    Wieso werden im Islam eigentlich nie eigene Fehler eingestanden? Auf jeden Vorwurf kommt ein Gegenvorwurf. Von Einsicht keine Spur.


    Alles was irgendwie islamisch ist kann wohl nur fehlerfrei und richtig sein, oder?


    Eine eigene Meinung haben, Dinge kritisch hinterfragen und evtl. mal etwas anzweifeln, dürfen die Moslems scheinbar gar nicht erst...

    @Dawud

    Zitat

    Ps vermisch bitte nicht Juden und Christen, da habt ihr Moslems ja eigentlich sehr viel mehr gemeinsam

    Zitat

    das verstehe ich jetzt nicht. bitte erkläre dich näher.

    Da hast Du mich verwechselt. Die obige Aussage kam nicht von mir.

    @ Theseus

    Zitat

    Die Gegenwart im Islam war und ist auch grausam (Christenausrottung in Armenien, Kurdenvergasung im Irak, tägliche Terroranschläge etc.).

    Naja, ich weiss nicht ob das so in dierkter Relaiton zur religion steht, oder ob es eher den politischen Interessen bestimmter Gruppierungen oder Regierungen enspricht.

    Zitat

    Wieso werden im Islam eigentlich nie eigene Fehler eingestanden? Auf jeden Vorwurf kommt ein Gegenvorwurf. Von Einsicht keine Spur.

    Stimmt leider. ich habe noch nie von einem offiziellen Vertreter einer islamischen Einrichtung in Deutschland irgendwas kritisches über Selbstmordattentate gehört. Würden sie sich klar und deutlich von der Gewalt distanzieren, hätten es die Muslime in Deutschland vielleicht einfacher.

    Zitat

    Naja, ich weiss nicht ob das so in dierkter Relaiton zur religion steht, oder ob es eher den politischen Interessen bestimmter Gruppierungen oder Regierungen enspricht.

    Das sind/waren reine Religionsdelikte:


    In Armenien wurden nur die Christen von den türkischen Soldaten verfolgt und getötet. Das war ein reiner Völkermord. Auch wenn die Türken es bis heute abstreiten bzw. verleugnen wollen. In der Türkei darf man darüber nichtmal berichten. Das steht dort unter Strafe:


    http://www.spiegel.de/politik/…and/0,1518,343957,00.html


    Bei den Kurden ist es ähnlich. Die Kurden haben eine eigene Religion (Yezidentum) und werden deshalb von den Moslems als "Menschen die sich vom Glauben abgewandt haben" angesehen.


    Ihr glaube wird vom Islam nicht anerkannt/akzeptiert und außerdem wirft man ihnen vor das sie "Ali" getötet haben. Darum werden sie von den Moslems weltweit Unterdrückt und verfolgt.


    In der Türkei bekommen die Kurden im Ausweis drei Kreuze um sie zu Kennzeichnen. Das finde ich ehrlich gesagt geschmacklos und es erinnert mich an den Judenstern der damals die Juden kennzeichnen sollte.


    Die derzeitigen Terroranschläge, die täglich so passieren, geschehen auch aus religiösen Ansichten heraus. Sie werden oftmals sogar mit Koransuren gerechtfertigt, wie es Al Sarkawi und die Hamas etc. immer machen.