Eine Frage @ family *:)

    Hmm?! Nachdem ich den obigen Beitrag gelesen habe, ist mir sofort eine Frage eingefallen, die ich dir gerne stellen möchte; und zwar:


    Willst du jetzt den Islam aus reiner Überzeugung annehmen oder nur weil er euch beiden im Eheleben von Vorteil wäre?


    Und was machst du im Falle einer Scheidung (hoffentlich kommt es nie soweit!)? Willst du dann wieder zum Christentum zurück konvertieren?


    Nur so eine Frage halt! ;-)


    Liebe Grüsse

    Hmmm...

    ... also, es gibt keinen modernen Islam oder unmodernen Islam.


    Der Islam ist der Islam und er läßt keinerlei Änderungen und Modernisierungen zu.

    Mir wird schlecht

    Also wenn ich mir hier Eure Kommentare durchlesen wird mir nur schlecht ... und das obwohl ich kein Moslem bin, wie soll es da den Forumsbesuchern gehen, die Moslems sind :-o


    Zunächst möchte ich hier mal klarstellen, dass die Pauschalisierung von Glaubensgemeinschaften und das Stigmatisieren von Minderheiten eine intollerante und undemokratische Haltung ist, die (mal so nebenbei erwähnt) in Deutschland vor Allem wärend des 3. Reiches ihre "Hochzeit" hatte.


    Ich bin weder Christ, noch Moslem. Ich habe hier auch keine pauschale Pro - Haltung zu Moslems, oder eine Contra - Haltung gegenüber Christen, aber Leute, warum habt Ihr so eine Angst vor fremden Kulturen? Der Amerikanische Präsident betet mit seiner Mannschaft im Weissen Haus und lässt anschließend ganze Dörfer bombardieren, christliche Pastoren ahben Deutsche Panzer geweiht, diese sind dann in fremde Länder gerollt und haben alles platt gemacht, Kreuzzüge, und so weiter und dergleichen mehr.


    Jeder Mensch, der sich auf einen anderen Menschen einlässt sollte für sich entscheiden, ob er die Religion des Partners annehmen möchte oder nicht. Er sollte sich fragen, ob er dieses nur der Beziehung zu Liebe tut, oder ob es ein innerer Wunsch, eine Überzeugung ist ... Und hört mir auf mit dem Scheiss von Storrys a la "Nicht ohne meine Tochter" ... alles Amipropaganda *:)


    Warum gibt es denn so wenig Literatur über Christen, die zum Islam übergetreten sind und mit Ihren Partnern glücklich leben ???


    Nein, nicht weil es die nicht gibt, sondern weil es nicht zur Aufrechterhaltung des Feindbildes passt ...


    Ich will nur sagen, dass Christen nicht pauschal (im Gegensatz zu Moslems) die besseren Menschen sind. Genausowenig wie irgendeine andere Glaubensrichtung.


    in diesem Sinne ... ach ja ... jetzt wollen einige sicherlich wissen, an was oder wen ich glaube *grins*.


    C U Asmen

    DAnke Asmen

    ich habe schon die ganze Zeit überlegt wie ich das formulieren soll, was ich im Kopf habe.


    Dein Statement ist genau das was ich bei vorigen Kommentaren empfunden habe und wohl weiterhin empfinden werden.


    Mir kommt es wirklich so vor als ob es wirklich nur die Angst vor dieser Religion ist. Die, wie ich schon erwähnte, durch die Medien geprägt und verstärkt wurde. Ich denke das es noch ein paar Jahrzehnte dauern wird um mit dem Thema etwas lockerer umzugehen. Momentan gibt es halt noch die älteren GEnerationen die ein kaputtes Verhalten an den Tag legen, aber dort gibt es ebenso Menschen die leben wie du und ich.


    In unserer Generation (80er) wird es nach und nach lockerer werden, die Angst wird abnehmen und die Toleranz sowie Akzeptanz sich vergrößern.


    Das ist aber ein Prozess der viel Zeit, Geduld und vor allem POSITIVE Beispiele verlangen wird.


    Wie gesagt es ist einfacher auf negativbeispielen rumzureiten, es nicht besser zu machen, und somit die positiven Beispiele zu ignorieren!

    Zitat

    Und hört mir auf mit dem Scheiss von Storrys a la "Nicht ohne meine Tochter" ... alles Amipropaganda


    Warum gibt es denn so wenig Literatur über Christen, die zum Islam übergetreten sind und mit Ihren Partnern glücklich leben


    Nein, nicht weil es die nicht gibt, sondern weil es nicht zur Aufrechterhaltung des Feindbildes passt ...

    Das passt wie "die Faust aufs Auge".(sorry)


    Ich habe für mich entschieden einen Glauben anzunehmen. Ich habe das deshalb gemacht, weil ich denke das mein Leben dadurch schöner wird und ich bestimmte Dinge bewusster erlebe und wahrnehme.


    Ich weiß das hier viel denken das mein Freund mich unter Druck gesetzt hätte, indirekt oder wie war das (?!?), jedoch ist das eine falsche Auffassung.


    Ich habe mich schon länger mit diesem Thema auseinandergesetzt, nur eben auf theoretischer Ebene. Durch die Eskalation unseres GEspräches und der beinahe Beendigung, habe ich konkreter mit der Umsetzung dieser Gedanken beschäftigt und mir ausgemalt was wäre wenn...


    Ich habe mich mit anderen darüber unterhalten und auch hier mit einigen, die nicht so schlechte Erfahrungen gemacht haben.


    Mein Meinung wurde nur stärker im Bezug auf meine Entscheidung. Ich weiß vom Bauchgefühl, vom Verstand und auch von den ganzen 4 JAhren meiner Beziehung das ich keine "Talkshow-Ehe" führen werde, wie sie hier so gern beschrieben wird.


    Auch die Sache mit der Auslegung. Klar stehen da sehr viele Dinge drin und wunderbare Wörter deren BEdeutung ich nicht verstehe, die hier kurz angeschnitten wurden, jedoch verstehe ich nicht warum es Leute gibt die den Koran schärfer kritisieren als die Bibel.


    (JEtzt nicht falsch verstehen)


    Ich meine damit das in der Bibel auch solche Dinge stehen, im Endeffekt unterscheiden sich die Bücher in Kleinigkeiten, aber sinngemäß meinen sie dasselbe.


    Ich kenne wenige Christen die streng nach "Vorschrift" leben, habe aber schon von ihnen gehört oder habe Geschichten gelesen/im Fernsehen gesehen. Entwickel ich deshalb ein Schubladendenken?? NEIN!!!


    (Meine eigene Meinung zum Christentum tut nix zur Sache, die Negativmeinung hat sich im Grundschulalter durch "Falscherziehung" väterlicherseits ereignet


    Ich toleriere jegliche Arten von Religionen, solange dabei niemand zu schaden kommt )


    Ebenso kenne ich wenige Moslems die streng nach "Vorschrift" leben, habe aber schon .... s.o.


    Was ich damit sagen will ist das ich ebenso auf die Negativpropaganda reingefallen bin. Als ich meinen Freund kennengelernt habe, wusste ich nach 2 Jahren schon das er anders ist, und nicht wie sein Vater, anderen das LEben zur Hölle machen wird.


    Meine Einstellung hat sich grundlegend geändert, zumal ich davor von einem anderen Spinner unterdrückt worden bin ohne Ende und dachte das kein Mann anders sein wird.


    Mein Freund hat mir gezeigt das es anders sein kann. DAs man geliebt wird, egal wie man ist, was man sagt, wie man handelt. Das er hinter mir steht egal welche Vorhaben ich habe. Das er mir die Geborgenheit gibt die ich brauche und ebenso den Abstand wenn mir was zuviel wird. Er respektiert meine Einstellung, meine Meinung und vor allem mich. Ebenso tolleriert er dasselbe, auch wenn manche hier meinen mehr darüber aussagen zu können als ich.


    Da ich schon in einem negativbeispiel gelebt habe, denke ich das meine "Alarmglocken" schneller läuten würden, als bei manch anderem der diese Erniedrigung nicht mitmachen musste (zum Glück)


    Von anderen zu erzählen ist immer als als die Tatsache es selbst durchgemacht zu haben. Damit will ich nicht sagen das es andere erst erleben müssen, nein, nur das ich weiß was ich nicht will weil ich wirklich durch die Hölle gegangen bin!


    Er hat mir wieder hoch geholfen und gezeigt was ich wert bin, was eine eigene Meinung wert ist, das man nicht den Kopf einziehen muss sollte man sich mal streiten, sondern sich auch zoffen kann, ohne handgreiflich oder verletztend zu sein.


    DAs es gute und schlechte Zeiten gibt in denen man füreinander da ist und den anderen bestärkt wenn er die Hilfe des anderen braucht.


    Das es wichtig ist selbstbewusst zu sein und sich und sein eigenes Leben zu schätzen, weil man sich sonst selbst aufgibt.


    Er hat mir zig Werte wiedergegeben und "neue gezeigt" von deren Existenz ich keine Ahnung hatte.


    Hört sich schon an als hätte er mich erleuchtet ;-D


    Er hat mir viel mehr den Sinn des Lebens wiedergegeben den ich verloren hatte, weil ein Mensch, ein Mann mich physisch und psychisch kaputt gemacht hat.


    Ich habe gelernt jeden Moment in meinem Leben zu schätzen und mein Bewusstsein geändert. Ich gehe viel offener an neue Dinge heran, und kann mit gesundem Menschenverstand abwägen ob es eine Bereicherung oder ein Verlust für MEIN Leben ist!


    ICh bin selbstständiger den je und lasse mir das von keinem nehmen, noch nicht einmal von meinem Freund!


    ICh verstehe nur immer noch nicht warum ihr denkt das ein Mensch der mir so geholfen hat, so sehr für mich da war, jetzt auf einmal durch ein einfaches "JA" oder "Naam" zu einem Monster vegetieren sollte?!?!?!?!?!?!?!?!?????????


    Der Gedanke der würde mich interessieren. Mir ist klar das ihr ihn nicht kennt, aber ich denke das ich genug erzählt habe um sich zumindest ein kleines-klitzekleines Bild davon zu machen, das er gar nicht so böse ist wie manch einer annimmt.

    Hoffe das einige Fragen geklärt sind.


    Danke vor allem an Asmen für das Statement das erklärt hat was ich denke, weil ich mich nicht immer so gut ausdrücken kann wie ich möchte.


    Liebe Grüße

    Halloooo?

    "Da-Gangsta" hat gefragt, was ich auch schon gefragt habe:

    Zitat

    Willst du jetzt den Islam aus reiner Überzeugung annehmen oder nur weil er euch beiden im Eheleben von Vorteil wäre?

    DARUM geht es hier!!


    Nicht darum, welche Religion die "beste" ist, welche Religion die "falscheste" ist, welche Kultur etc.....


    Es geht einzig und alleine darum, was passiert, bzw. oder besser gesagt, was für Konsequenzen eine Konvertierung für Dich, Familyportrait, hat.


    Mehr hast Du nicht gefragt, oder???


    LG

    @ Alinchen

    "Unsere Kultur ist kurz vor dem Aussterben" - Da liegt auch die Angst, die rassistische und anti multikulturell denkende Menschen in sich tragen. Welche Kultur ist denn im Zeitalter von McKotz und Levi´s, Helloween und dem ganzen Dreck nicht "vom Aussterben bedroht" ??? Sie kann mit einem Deutschen oder Christen genauso auf die Fresse fallen wie mit einem Moslem, dann ist aber eben nicht der "Kulturelle Unterschied" in Betracht zu ziehen, sonder dann war der Typ möglicherweise der Falsche ...


    Nicht jeder Moslem läuft mit einem Granatengurt und Zeitzünder durch die Gegend, und nicht jeder Moslem versucht seinen Glauben zur Weltherrschaft zu etablieren.

    womit

    ich dir, Asem recht geben muß.


    Auch wenn ich hier mehr die Exteme beschrieben habe, ging es mir nur darum, die Möglichkeiten zu erklären, was sein könnte, wenn es sich hier um einen Mann handelt, der sich sehr stark nach dem was im Koran steht richtet.


    Ich selber bin auch Moslem und liebe die Menschen des Orients.


    Doch die Frage von Familyportät lautete, wer kann mir etwas über die Probleme die auftauchen können, wenn 2 verschiedene Kulturen sich zusammentun. Eben eine Mischehe.


    Es ist nur normal, dass wenn eine Beziehung kaputt geht, beide Kulturen sich extrem verhalten. Kann man bei jedem Verhaltensforscher nachfragen.


    Selbstverständlich ist es genauso wenn man den falschen Deutschen, Spanier, Schweden, Amerikaner, oder was auch immer heiratet.


    Es fasse bitte keiner meine Beiträge so auf, daß ich etwas gegen Moslems und den Orient habe. Ich liebe den Orient, beherrsche die Sprache fast perfekt und verbringe meinen Urlaub dort.

    @asmen. Mir gehts darum das wir Deutschen nicht mehr deutsch sind, wir verkörpern nicht mehr Deutschland. Wir haben alles aufgegeben was unsere Traditionen angeht grössten teils. Und egal in welches Land du schaust, überall gibt es bestimmte Traditionen oder Dinge an denen man festmacht das macht einen sagen wir jetzt mal Japaner aus das er Japaner ist. Als Beispiel. Und das finde ich traurig. Ich sage auch gar nicht das ich was gegen Moslems habe, überhaupt nicht. Und generell habe ich nichts gegen Ausländische Menschen aller Art. Nur für eine Mischehe passt es meistens nicht wenn Christen und Moslems aufeinander treffen, weil sie zu unterschiedlich sind finde ich.

    Selten solchen Blödsinn gehört!

    @ Alinchen:

    Das ist doch nicht dein Ernst

    ! %-| Hast du dir schon mal Gedanken gemacht, warum "die Deutschen" Probleme mit ihrem Patriotismus haben? Rhetorische Frage, aber wenn du darauf bestehst, erklär ich's dir...


    Noch mehr rhetorische Fragen: Was ist schlimmer, wenn Familyproject ihr "Projekt" durchzieht und ihren Freund heiratet und hoffentlich glücklich mit ihm wird - oder wenn unsere Regierung bekannt gibt, sie arbeite (Zitat) "mit jeder amerikanischen Regierung" zusammen? Oder - lol - wenn beschlossen wird, den deutschen Nationalfeiertag (denn nichts anderes ist der 3.10.) abzuschaffen???? ;-D


    Ich hoffe nun, du gehst mit gutem Beispiel voran und "verkörperst Deutschland". Klär mich auf, wie du das machst. Und bitte keine Steine werfen, dass ich auch so eine bin, die nicht mehr "deutsch" ist, weil sie nen Araber geheiratet hat. Keine Sorge, obwohl ich dieses Land eigentlich (das mag jetzt überraschend kommen) sehr mag, habe ich ohnehin vor, auf lange Sicht im Ausland zu leben. :-p


    In diesem Sinne: Deutschland den "wahren Deutschen"! So wird das Land aber den Bevölkerungsschwund nie in den Griff kriegen ;-)

    Alinchen

    Zitat

    Mir gehts darum das wir Deutschen nicht mehr deutsch sind, wir verkörpern nicht mehr Deutschland. Wir haben alles aufgegeben was unsere Traditionen angeht grössten teils. Und egal in welches Land du schaust, überall gibt es bestimmte Traditionen oder Dinge an denen man festmacht das macht einen sagen wir jetzt mal Japaner aus das er Japaner ist....

    familyportrait ist und bleibt Deutsche und ihre Tradition, die sie sich aussucht, wird somit auch eine Deutsche Tradition sein.

    Isabell*:)

    Zitat

    Willst du jetzt den Islam aus reiner Überzeugung annehmen oder nur weil er euch beiden im Eheleben von Vorteil wäre?...

    Die Frage hat familyportrait schon auf den ersten Seiten beantwortet - nämlich mir. ;-) Sie interessiert sich von sich aus für die Religion - auch wenn es mit ihrem Freund aus gewesen wäre, hätte sie sich weiterhin mit dem Islam beschäftigt.

    @ Kleio

    Entschuldige bitte, aber das ist ähnlicher Blödsinn! Ich will im Gegensatz zu dir nicht für Family sprechen - wie kannst du nur so etwas behaupten?! %-|


    Ich zumindest bin auch deutsche, habe mir allerdings bisher keine deutsche Tradition "ausgesucht", aus dem einfachen Grund, weil ich ganz persönlich Traditionen und Bräuche nicht besonders mag. Mit meiner Einstellung zur BRD hat das jedoch gar nichts zu tun...


    Fragen wir doch einfach Family selbst: Was sagst du dazu?