Enttäuschend...

    ...das den Leuten hier scheinbar per PN das Wort verboten wird und man dann auch noch nachträglich die kritischen Beiträge löscht.


    Hätte dazu gerne mal eine Stellungnahme, wer hier löscht und warum. Ich bin wohl einer der Wenigen die bisher keine PN bekommen haben...

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    Ich bin seit über drei Jahren mit einem Moslem zusammen

    Zunächst: Es ist nicht immer ganz einfach, denn es kommt zu:


    - Konflikten mit den muslimischen Eltern


    - Konflikte mit dem Partner wegen unterschiedlicher Erziehung und damit unterschiedlicher Weltsanschauung.


    Letztendlich ist alles eine Geduldfrage. Man kann nicht erwarten, dass alles abläuft, wie bei einer "westlichen" Beziehung. Am Anfang wollte ich z. B. immer, dass mein Freund auch unter der Woche bei mir pennt. Seine Eltern haben voll den Streß geschoben, aber er hat mir nichts gesagt, weil er nicht blöd dastehen wollte. Das Ende vom Lied war, dass er schon total unglücklich war. Jetzt ist das kein Problem mehr.


    Es gibt immer wieder Punkte, über die wir uns streiten. Zum Beispiel, wenn er wieder eine sehr komische Ansicht über die Rollenverteilung hat, die er von klein auf so kennt. Er sieht es aber meistens ein und sieht, dass es so nicht geht und ich nicht seine Mutter bin, die jeden Scheiß für ihn macht.


    Insgesamt klappt es aber sehr gut. Wir streiten uns nicht oft, auf jeden Fall nicht öfters, als alle anderen Paare auch.


    [Dieser und der folgende Beitrag wurden aus einem anderen Faden hierher verschoben]

    hier noch ein artikel aus den tiefen des internet

    dies war doch einer der streitpunkte bei denen der admin auch seine meinung sagte... nun... ich denke man kann es interpretieren wie man will... ich denke aber nicht dass es wirklich was mit dem faden zu tun hatte... bzw... die aussage war zu pauschal... und dann wird nicht mehr sachlich sondern emotional diskutiert und dann geht ein faden einfach kaputt... und ich bin sicher dass wenn jemand wirklich möchte im internet 10 aussagen von verschiedensten leuten zusammen tragen kann die das gegenteil sagen... :-/


    Genitalverstümmelung


    Die Genitalverstümmelung wird immer wieder verharmlost und von manchen sogar als islamische Pflicht proklamiert. Die Beschneidung der Frauen ist im Koran (heilige Schrift der Muslime) nicht erwähnt. In der Sunna (Niederschrift der Aussprüche und Verhaltensweisen des Propheten an der sich Muslime orientieren) ist von Beschneidung flüchtig die Rede, denn es gab sie ja zu jener Zeit. Hier liegt dann auch die Quelle von Miß – Interpretationen. Sie hat ihre Wurzeln in Vorislamischer, wie auch in vorchristlicher Zeit. Diese Sitte oder Ritual, ist auch heute kein spezifisch - islamischer Brauch; man findet sie sowohl bei afrikanisch - animistischen, als auch bei afrikanisch - christlichen Volksgruppen.


    Der Begriff "Beschneidung der Frau" wirkt zudem beschönigend, da Analogien zur Beschneidung von Jungen geknüpft werden. Daher ist der Begriff "Genitalverstümmelung" zutreffender. Die "Beschneidung der Frau" wird nach dem Urteil vieler islamischer Gelehrter als Angriff gegen den Körper verurteilt.


    Schnitt in Körper und Seele: Genitale Verstümmelung


    Die Verstümmelung weiblicher Geschlechtsorgane ist eine krasse Menschenrechtsverletzung an Mädchen und Frauen. Jedes Jahr werden rund 2 Millionen Mädchen an ihren Geschlechtsorganen beschnitten. Das sind fast 6000 am Tag.


    Insgesamt betroffen sind schätzungsweise 130 Millionen Mädchen und Frauen in 28 Ländern Afrikas sowie in einigen Ländern Asiens und des Mittleren Ostens. Die meisten von Ihnen leben in Afrika, 13 Millionen davon im Sudan. In Äthiopien, Eritrea sowie Gambia müssen sich rund 90 % aller Frauen der Beschneidung unterziehen. Die meisten sind von ihnen zwischen 4 und 8 Jahren. Die Eingriffe reichen von der Abtrennung der Vorhaut bis hin zur Entfernung der Klitoris und der kleinen Schamlippen. Bei der extremen Form der Verstümmelung – Infibulation genannt – werden anschließend die Schamlippen bis auf eine maiskorngroße Öffnung mit Dornen, Nadeln oder Fäden zugenäht. Die Prozedur wird in der Regel ohne Betäubungsmitteln mit Rasierklingen, Messern oder Glasscherben durch traditionelle Geburtshelferinnen oder Beschneiderinnen vorgenommen.


    Viele sterben bei dem Eingriff durch Verblutungen oder an einer Blutvergiftung, andere leiden unter schweren Blutungen und Infektionen. Chronische Entzündungen und lebensgefährliche Komplikationen bei Geburten sind oft die Folge. Hinzu kommt der Verlust der sexuellen Empfindungsfähigkeit.


    Genitalverstümmelung der Frauen nicht nur im Islam


    Zum Beispiel in diesen islamischen Ländern wird die Genitalverstümmelung nicht praktiziert: Fundamentalistische Golfstaaten bis auf einige Gruppen am Südrand der arabischen Halbinsel Im Irak, Iran, in Lybien, den Maghrebstaaten (zum Beispiel: Tunesien, Marokko, Algerien) oder Afghanistan Auch im Sudan beschneiden nicht alle Gruppen die Mädchen / Frauen, zum Beispiel die muslimischen Rashaida im Osten des Landes In Senegal z.B. interpretieren die Toucouleur (= eine muslimische Bevölkerungsgruppe) die Beschneidung als religiöse Erfordernisse, während dort die Wolof, die ebenfalls dem Islam angehören, die Praxis nicht ausüben.


    In Ägypten wird sie sowohl bei Muslimen als auch bei koptischen Christinnen vorgenommen Sie kommt bei den Falascha, (den äthiopischen Juden) von Gondar, vor, in Sierra Leone bei der Mehrzahl der katholischen und protestantischen Frauen sowie bei Animistinnen in vielen afrikanischen Ländern Vereinzelt taucht dieser Brauch auch in Asien auf.


    Jetzt stellen sich sicher viele die Frage, warum wird denn dann die Beschneidung durchgeführt:


    Der genaue Ursprung der Praxis ist nicht mehr festzustellen. Hinweise gibt es, das sie sich in verschiedenen Zivilisationen unabhängig voneinander entwickelte. Man berichtet von Beschneidungen im alten Ägypten, man meinte die Praxis sei über transsaharische Sklavenhandelswege aus Schwarzafrika dorthin gekommen.


    Andere Quellen weisen nach Äthiopien. Zu klären ist das nicht mehr, doch es steht fest dass Beschneidung mindestens anderthalb Jahrhunderte vor Lebzeiten des Propheten Mohammed ausgeübt wurde.


    Früher kam Genitalverstümmelung auch in Europa und Amerika vor, im alten Rom wurden Ringe durch die Schamlippen von Sklavinnen gezogen, um sie am Kinderkriegen zu hintern. Zur Zeit der Kreuzzüge bekamen die zurückgebliebenen Frauen aus dem gleichen Grund einen Keuchheitsgürtel verpasst – mit teilweise schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen.


    Ein englischer Chirurg verordnete Mitte des 19. Jahrhundert die Entfernung der Klitoris gegen Epilepsie und "emotionale Störungen". Noch Anfang des 20. Jahrhunderts galt einigen amerikanischen Ärzten diese Behandlung als angemessen gegen weibliche "Hysterie" und Masturbation.


    Sinn und Zweck dürfte bei allen Gesellschaften das Begehren der Männer gewesen sein, die Kontrolle über die Sexualität der Frauen zu sichern. Fest steht, dass weibliche Genitalien auch in nicht – islamischen und nicht – afrikanischen Gesellschaften verstümmelt wurden und werden.


    Buchtip zum Thema: Die Wüstenblume von Waris Dirie.


    Claudia Poser


    UNICEF Gera


    Beirätin UNICEF Deutschland

    Ich gebe diesen Faden hiermit wieder frei

    Ich habe weiter vorne in Fidelios Beitrag eine Anmerkung hinterlassen und wiederhole es hier noch einmal: Ich verbiete niemandem das Wort, bitte jedoch darum (und fordere es auch ein), dass man sich gegenseitig respektiert und nicht einander Dinge unterschiebt, die eine bewusste Verdrehung darstellen.


    Den Islam gibt es nicht, und wenn family portrait überlegt, zum Islam zu konvertieren, dann kann man sie nicht indirekt für alles verantwortlich machen, was irgendwo in der Welt (oder von mir aus auch in manchen Familien in Deutschland) im Namen des Islam an Verbrechen begangen wird. Weibliche Verstümmelung hat mit family portraits Überlegungen nicht das Geringste zu tun.


    In diesem Zusammenhang gefiel mir der o.g. Link von Casanova1 sehr gut: http://www.ahmadiyya.de/ahmadi…eschneidung_der_frau.html. Ich bitte alle, diesen auch mal wirklich zu lesen.

    Zitat

    Weibliche Verstümmelung hat mit family portraits Überlegungen nicht das Geringste zu tun.

    Ich hatte es in dem "Ersatzthread" bereits geschrieben, aber hier gerne auch nochmal:


    Da es nur den einen Thread zum Thema Islam gab/gibt, wurde er im Laufe der Diskussion mit beidseitigem Einverständnis zu einem "allgemeinen" Islamfaden "umfunktioniert".


    Es ging hier immer zum einen um die Sache von FamilyPortrait und zum anderen um das generelle Verständnis bzw. die Auslebung des Islams mit all seinen Facetten.


    Es wurde nie behauptet das FamilyPortrait oder ihr Freund nun sofort ein Flugzeug kapern und damit in das nächste Hochhaus fliegen. Da sollte man klar differenzieren. Es wurden aber Dinge angesprochen die im Islam täglich noch vorkommen etc...


    Da die weibliche Beschneidung auch heutzutage überwiegend von Moslems praktiziert wird, war es eigentlich durchaus legitim sie im Rahmen des Themas "Islam" anzusprechen. Dabei ist es egal ob es wortwörtlich von der Religion vorgeschrieben wird oder nicht, solange es von den Moslems umgesetzt wird.


    In der Bibel steht auch nichts von Adolf Hitler und trotzdem müßen sich die Deutschen mit dem Thema befassen bzw. wird er immer sofort mit dem Thema Deutschland asoziiert.


    Anstatt sofort zu löschen, hätte man doch auch einfach seine eigene Ansicht dazu aufschreiben können oder es anhand von Daten/Fakten etc. widerlegen können.


    Das hätte ich für die bessere Lösung gehalten...

    @ Theseus

    Zitat

    Anstatt sofort zu löschen, hätte man doch auch einfach seine eigene Ansicht dazu aufschreiben können oder es anhand von Daten/Fakten etc. widerlegen können.

    Glauben Sie ernsthaft, das hätte jemanden interessiert? Gehen Sie doch mal in sich und reflektieren Sie, wie sehr Sie ein solcher Appell davon abgehalten hätte, weiterhin den Islam als Religion für die in seinem Namen verübten Verbrechen verantwortlich zu machen.


    Den Islam gibt es nicht, es gibt wie im Christentum lediglich einige ziemlich alte Bücher, zum großen Teil ziemlich widersprüchliche, die für unsere heutigen Verhältnisse interpretiert werden müssen. Im Christentum gibt es dafür Kirchen, im Islam sind es Rechtsschulen. Verfehlungen und verbrecherische Auslegungen gibt es bei beiden Religionen, aber diese der Religion an sich anzulasten, halte ich für wenig hilfreich.


    Im Gegenteil, es ist jedem Gläubigen freigestellt, selber die heiligen Schriften zu studieren und sich sein eigenes Urteil zu erlauben, auch wenn das den großen Kirchen und auch einigen Rechtsschulen noch so gegen den Strich gehen mag. Sie selbst haben doch den Link auf den Artikel in der Welt gebracht (http://www.welt.de/data/2005/03/21/614308.html), wollen Sie der Imamin absprechen, dass sie den Islam predigt?

    Zitat

    In der Bibel steht auch nichts von Adolf Hitler und trotzdem müßen sich die Deutschen mit dem Thema befassen bzw. wird er immer sofort mit dem Thema Deutschland asoziiert.

    Auch hierzu habe ich eine andere Meinung. Die Verbrechen Hitlers verpflichten jeden Menschen, der um die Zusammenhänge weiß, zu verhindern, dass so etwas wieder passiert. Hieraus eine besondere Schlechtigkeit der Deutschen oder der Christen ableiten zu wollen, nur weil der größte Teil der Anhänger Hitlers seinerzeit auch gläubige Christen waren, halte ich für wenig hilfreich.

    Zitat

    Glauben Sie ernsthaft, das hätte jemanden interessiert?

    Wenn man so denkt, dann könnte man sich eigentlich jegliche Diskussion hier im Forum sparen. Denn sicher sein das es jemanden interessiert kann man sich nie. Egal in welchem Thread.

    Zitat

    ...wollen Sie der Imamin absprechen, dass sie den Islam predigt?

    Im Gegenteil. Ich würde es sehr begrüßen wenn es mehr Frauen wie sie, Necla Kelek und Seyran Ates geben würde.

    @ Theseus

    Zitat

    Im Gegenteil. Ich würde es sehr begrüßen wenn es mehr Frauen wie sie, Necla Kelek und Seyran Ates geben würde.

    Dann sind wir uns ja doch in einem einig.


    Aber soweit mir bekannt ist, haben diese beiden Frauen sich nicht grundsätzlich vom Islam abgewandt, sondern wenden sich nur gegen religiös kaschierte patriarchalische Strukturen. Auch im christlichen Abendland mussten sich Frauen erst mühsam einen Teil der Chancengleichheit erkämpfen (abgeschlossen ist dieser Prozess natürlich noch nicht), warum sollte man solches islamischen Frauen nicht zutrauen? Dass sie unsere Unterstützung gebrauchen können, steht wohl außer Frage.

    DEN Islam ...

    ... gibt es bestimmt nicht!


    Aber, und die zeigen die Ereignisse der letzten Jahre, die meisten menschenverachtenden Taten und Statements stammen von Gruppen, die sich auf den Islam berufen.


    Es mag Menschen geben, die den Islam human auslegen oder so handeln, es täuscht jedoch nicht darüber hinweg, daß DER Koran, wenn schon nicht der Islam, ein potentiell gefährliches Büchlein ist.