Ein Mensch der gläubig ist würde kein Mord begehen. Die Islamisten die jetzt morde begehen sind in meinen augen keine moslems das sind terroristen. Wenn ein Deutscher ein Mord begibt und dies auf den christentum schiebt, heißt es schon lange nicht das es so ist.

    Theseus

    Zitat

    Es gibt noch genug andere Religionen auf der Welt. Wieso sollte man ausgerechnet Islam an deutschen Schulen lehren? Was hätten die einheimischen Kinder davon?

    Das habe ich nicht gemeint! Ich meinte natürlich auf freiwilliger Basis, und somit vor allem für muslimische Kinder. Wenn Kinder aus christlichem Elternhaus das auch wollen - warum nicht?


    Ich finde übrigens, dass alle Kinder, die in Deutschland zur Schule gehen, einheimische Kinder sind! Ausgenomen vielleicht Diplomatenkinder, die sich für begrenzte Zeit hier aufhalten, AustauschschülerInnen sowie die Kinder auf internationalen Schulen. Ein Kind von Migranten, das bereits die dritte oder vierte Generation darstellt, IST ein einheimisches Kind!!!

    Zitat

    Das tragen von Kopftüchern in öffentlichen Gebäuden ist in der Türkei verboten. Warum sollte man hier etwas zulassen, was selbst im eigenen Land nicht erlaubt ist?

    Warum sollten wir uns nach der türkischen Gesetzgebung richten??? ;-D Dann müssten wir ja auch z.B. die Iranerinnen in Deutschland zwingen sich zu verhüllen! ;-D Dafür gibt es keinen Grund! Zudem gibt es nicht nur türkische Muslime hier, die gern ein Kopftuch tragen würden.


    Aber wie gesagt, ich finde nicht, dass wir das hier diskutieren müssen.

    Zitat

    Und das christlicher Religionsunterricht gegeben wird sollte klar sein, da Du Dich hier in einem christlichen Land befindest.

    Daran ist GAR NICHTS klar! Deutschland ist offiziell kein christliches Land, hier herrscht Religionsfreiheit. Es ist aber christlich geprägt, klar, das kann man nicht leugnen. Da es aber keine Staatsreligion gibt, ist der Religionsunterricht auch freiwillig !

    @ Theseus

    Zitat

    Das tragen von Kopftüchern in öffentlichen Gebäuden ist in der Türkei verboten. Warum sollte man hier etwas zulassen, was selbst im eigenen Land nicht erlaubt ist?

    Gleiches mit Gleichem vergelten?


    (ein Zitat von Dir)


    lg

    Immer wieder das Gleiche - gähn

    Fidelio:

    Zitat

    andererseits würde ich J E D E Form der Religionsausübung (natürlich auch Kopftücher als zahlenmäßig zunehmende und besonders wahrnehmbare Symbole der Unterdrückung) oder Lehre aus offentlichen Gebäuden verbannen.

    Hast du dich denn schon mal mit muslimischen Frauen unterhalten??? Es gibt 1001 Grund, ein Kopftuch zu tragen. Man kann es nicht pauschal als "Symbol der Unterdrückung" abwerten. Wurde das nicht schon oft genug gesagt?

    christliches deutschland?

    soweit das grundgestz, mit dem ich konform gehe. denn das gebietet der islam, die staatsmacht des landes anzuerkennen und nach den geltenden gesetzen zu leben. mit einer einschränkung: sie dürfen nicht dem islam zuwiederlaufen.


    und damit bin ich zumindest hier in deutschland verpflichtet, das grundgesetz und alle anderen daraus resultierenden gesetze anzuerkennen!


    **

    Zitat

    Und das christlicher Religionsunterricht gegeben wird sollte klar sein, da Du Dich hier in einem christlichen Land befindest

    **


    Artikel 7


    [Schulwesen]


    (1) Das gesamte Schulwesen steht unter der Aufsicht des Staates.


    (2) Die Erziehungsberechtigten haben das Recht, über die Teilnahme des Kindes am Religionsunterricht zu bestimmen.


    (3) Der Religionsunterricht ist in den öffentlichen Schulen mit Ausnahme der bekenntnisfreien Schulen ordentliches Lehrfach. Unbeschadet des staatlichen Aufsichtsrechtes wird der Religionsunterricht in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften erteilt. Kein Lehrer darf gegen seinen Willen verpflichtet werden, Religionsunterricht zu erteilen.


    (4) Das Recht zur Errichtung von privaten Schulen wird gewährleistet. Private Schulen als Ersatz für öffentliche Schulen bedürfen der Genehmigung des Staates und unterstehen den Landesgesetzen.


    wo steht da jetzt, dass nur christlicher religionsunterricht gebgeben werden darf oder muß ?

    fabelwesen

    ich denke, du hast Theseus nicht richtig verstanden. Er meinte, dass, wenn sogar die Türkei als muslimisches Land das Tragen von Kopftüchern in öffentlichen Einrichtungen verbietet, dann ist es doch um so verständlicher, wenn ein historisch cristlich orientiertes Land das erst recht tut.


    Auf die Gründe für ein zwanghaft in der Öffentlichkeit getragenes Kopftuch bin ich echt gespannt. Es ist schon erstaunlich, wie verbissen hier "Rechte auf Unterdrückung" geltend gemacht werden, die dann noch öffentlich zur Schau gestellt werden sollen, z.B. von Lehrerinnen im Unterricht. Nur weil vermeintlich vor 1300 Jahren jemand in einem Buch geschrieben hat, dass auch andere Männer Haare einer Frau "interessant" finden könnten, wird alles verpackt, was nach Haar aussieht, aber es wird sich geschminkt, dass die Schwarte kracht und man stöckelt auf High Heels durch die Gegend, auf dass ja kein Mann das geil finden solle


    Das nenne ich Doppelmoral.


    Man kann argumentativ alles ins gewünschte Licht setzen, z.B. kann man bei einer Erblindung auch die postive Schärfung der Gehörs ins Felde führen, also verschone uns mit Argumenten wie bei der Beschneidung, die ja unbedingt schon ein ungefragter Säugling erdulden muss, weil er später vermeintlich "länger kann" oh weia.


    Geh bitte etwas sparsamer mit dem ;-D um, es wirkt hämisch.

    Religions-Unterricht an deutschen Schulen

    in der Jetztzeit kann durchaus diskutiert werden, was vor einigen Jahrzehnten undenkbar gewesen waere:


    Religionsunterricht mit ausschliesslich informativem und vergleichendem Charakter.


    Eine meiner sehr fruehen Vorstellungen, die ich versucht habe bei meinen Kindern zu realisieren (uebrigens auch an deren Schulen, dort aber immer abgewiesen wurde) war:


    Religionslehre zu verstehen als Informatives Unterrichtswerk in dem die Grundzuege und die Unterschiede der grossen Weltreligionen vermittelt werden.


    Sowas geht aber erst mit Schuelern, die eine gewisse Platform und Basiswissen mitbringen, wie z.B. Geschichte, Geographie, Biologie und musische Zweige. Alle diese Grundlagen sind naemlich gefordert, um gegenseitiges Verstehen und die daraus folgernde Akzeptanz / Toleranz zu erleben.


    Die Religionslehre als glaubensorientiert getrennten Unterricht zu sehen kann in einem aufgeklaerten Staat nicht mehr funktionieren.


    Gerade bei einem so wichtigen Thema, wo es um Verstaendniss und Verstaendigung geht, darf gerade in der meinungsbildenden Phase (der Schueler) keine Separation stattfinden. Das genau ist das Gift, dessen Wirkung sehr lange anhaelt.


    Wenn ich durch monotone Psalmbeterei den Gottesdienst der christlichen Kirchen nicht mehr verstehe, oder wenn ich durch unglaubwuerdiges Verhalten der Erwachsenen (anders, als die Glaubenswerte von uns erwarten) die Beziehung zu einem verantwortungsvollen Leben verliere, kann das nicht im eigentlichen Sinne der Religionen sein.


    Wer unter Strafandrohungen und mit schlechtem Gewissen die Unterweisungen in richtiges Verhalten nur eingetrichtert bekommt, kann spaeter keine wirklich richtigen Entscheidungen treffen.


    Die Gesetze in Deuschland sind eindeutig:


    " Es gibt Religionsunterricht" Aber, wie schon richtig bemerkt, ""... dann sollte jede Religion unterichtet werden, oder keine....""


    ""... Wenn keine, dann sollen einfach die Insitutionen außerhalb der Schule Religion unterrichten - aber dann auch die Katholiken.""


    Darin saehe ich eine sehr grosse Gefahr fuer unsere Kinder, weil die notwendige Kontrolle ueber die Inhalte nicht gegeben ist.


    "" Wenn christliche Kinder ihren Unterricht haben, gibt es doch kein Problem, dass in der Stunde der Islam unterrichtet wird. ""


    Moeglicherweise gibte es ein personelles (finanzielles Problem)


    ""Oder es gibt generell Religionsunterricht, in der jede Religion durchgenommen wird und das für alle. Dadurch hätten die Kinder auch die Chance, alle Religionen kennen zu lernen und keine Vorurteile aufzubauen.""


    Genau das ist es, was wir alle anstreben sollten: vergleichende Religionslehre! Das wuerde, vorrausgesetzt, dass erst gar keine Vorurteile damit aufgebaut wuerden, allen helfen die Position der jeweils 'anderen' richtig zu verstehen.


    Dann wuerde auch familyportrait einen klareren Durchblick und keine Angst vor ihrer Zukunft haben.

    dawud

    Zitat

    soweit das grundgestz, mit dem ich konform gehe. denn das gebietet der islam, die staatsmacht des landes anzuerkennen und nach den geltenden gesetzen zu leben. mit einer einschränkung: sie dürfen nicht dem islam zuwiederlaufen.

    Da haben wir den Salat. Was ist denn dann bitte? Wird der Staat dann "passend" gemacht oder wird er dann verlassen? Bei der Bedeutung die hier einige der Religion beimessen, müsste es doch bei den vielen islamischen Ländern eines geben, in dem der Islam nach deren Gusto gelebt werden kann?


    Als das Gesetz geschieben wurde, gab es die heutige Problematik noch nicht, vielleicht braucht sie eine Überarbeitung


    Da-Gangsta


    deinen Einwand gegen Theseus verstehe ich nicht (bin ich der Einzige?)

    Fidelio

    Zitat

    ich denke, du hast Theseus nicht richtig verstanden. Er meinte, dass, wenn sogar die Türkei als muslimisches Land das Tragen von Kopftüchern in öffentlichen Einrichtungen verbietet, dann ist es doch um so verständlicher, wenn ein historisch cristlich orientiertes Land das erst recht tut.

    Das hab ich schon verstanden. Allerdings ist es kein Argument zu sagen "in der Türkei machen die das doch auch", wo sonst die "rückständigen" Türken und Muslime i.a. ständig angefeindet werden, vor allem, wenn sie sich nicht so verhalten wie wir das wollen. DAS nenne ICH Doppelmoral.


    Ich wollte sagen, dass Deutschland eigene Gesetze erlassen kann, ohne sich ein "Beispiel" an anderen Ländern nehmen zu müssen bzw. diese Gesetze mit DIngen, die dort gelten, zu rechtfertigen. "Wir Deutschen" dürfen also unsere eigene Meinungen haben. ICH bin der Ansicht, dass Kopftücher überall erlaubt sein sollten, aber wie ich schon sagte, ist das nur meine persönliche Meinung.

    Zitat

    Auf die Gründe für ein zwanghaft in der Öffentlichkeit getragenes Kopftuch bin ich echt gespannt. Es ist schon erstaunlich, wie verbissen hier "Rechte auf Unterdrückung" geltend gemacht werden, die dann noch öffentlich zur Schau gestellt werden sollen, z.B. von Lehrerinnen im Unterricht. Nur weil vermeintlich vor 1300 Jahren jemand in einem Buch geschrieben hat, dass auch andere Männer Haare einer Frau "interessant" finden könnten, wird alles verpackt, was nach Haar aussieht, aber es wird sich geschminkt, dass die Schwarte kracht und man stöckelt auf High Heels durch die Gegend, auf dass ja kein Mann das geil finden solle Aber wehe, es schaut eine Locke unterm Kopftuch hervor. Hallo


    Das nenne ich Doppelmoral.

    Ich fürchte, jetzt hast DU mich nicht richtig verstanden. Im Gegensatz zu dir sprach ich nämlich nicht von Zwang und Unterdrückung.


    Warum lässt du die Frauen nicht einfach herumlaufen wie sie es für richtig halten??? Doppelmoral oder nicht - du musst ja nicht hinschauen...

    Zitat

    Man kann argumentativ alles ins gewünschte Licht setzen, z.B. kann man bei einer Erblindung auch die postive Schärfung der Gehörs ins Felde führen, also verschone uns mit Argumenten wie bei der Beschneidung, die ja unbedingt schon ein ungefragter Säugling erdulden muss, weil er später vermeintlich "länger kann" oh weia.

    Bitte zeig mir die Stelle, an der ich solche Argumente gebracht habe. Ich kann mich nicht daran erinnern. :-/

    Zitat

    es wirkt hämisch.

    Ich weiß. ;-)

    Ich meine es

    muesste einiges geändert werden.


    Es muss ohne Ausnahme für jeden Menschen erlaubt sein, selbst seine Religionszugehörigkeit zu entscheiden. Keine Obrigkeit sollte das Recht haben, dies zu beschneiden. Ich kenne im Moment nur den Islam, der dies nicht macht. Egal aber dies könnte vielleicht auf Dauer etwas Frieden sichern.


    Deutschland: In allen öffentlichen Gebäuden (Ämter, Schule usw.) gilt es, alle Zeichen, die auf eine Religion hinweisen zu entfernen. Es sollten religionsfreie Orte sein. Kruzifix sollte genauso entfernt werden, wie das Tragen eines Kopftuchs oder anderer Zeichen.

    http://www.taz.de/pt/2004/12/01/a0217.nf/text

    usw. auch das Folgende ist interessant zu lesen

    siehe oben

    Zitat

    Damals klagte sich die Föderation, die inzwischen mit richterlichem Segen als Tarnorganisation der fundamentalistischen Milli Görüs bezeichnet werden darf, durch alle Instanzen. Seitdem darf sie in Berlin islamischen Religionsunterricht anbieten - und macht das nach eigenen Angaben an 37 Grundschulen mit mehr als 4.000 SchülerInnen. Und die Nachfrage bleibt: Über die Hälfte der türkischstämmigen Eltern würde ihre schulpflichtigen Kinder in den Unterricht der Föderation schicken, ergab 2002 eine Umfrage im Auftrag der damaligen Ausländerbeauftragten Barbara John. Trotz aller Vorwürfe, die es da schon gab. Das dürfte vor allem an den mangelnden Alternativen liegen. Andere Türken wollten damals vor der Anmeldung längst wissen, ob es an der Schule viele sehr religiöse Familien gibt - um ihr Kind dann woanders hinzuschicken. ... Busse spricht von einer "schleichenden Islamisierung" der Kinder, die von der Föderation gefördert werde: "Der Lehrer agitiert ungemein." Zunehmend würden sich Eltern beschweren, dass sie bei Hausbesuchen unter Druck gesetzt würden, ihr Kind zum Unterricht zu schicken. Dass den Kindern erzählt würde, wer im Ramadan esse, lande in der Hölle. Dass anständige Mädchen keinen Nagellack benutzen, sondern Kopftuch tragen. "Das läuft unserer Erziehung genau entgegen", sagt Busse.

    fidelio

    bei einhaltung des grundgesetzes gibt es kein gesetz (zumindest fällt mir im moment keines ein) in deutschland dazu bringen würde den staat "hinzubiegen oder verlassen zu müßen. bei einhaltung auch durch den staat.


    wie du sinngemäß richtig schreibst "wie einige , (auch viele) die religion auffassen" muüsste es doch... einen islamische staat geben, ind em sie... nach ihere gusto leben können.


    was ist aber mit den deutschen staatsbürgern, die in "ihrem" land leben wollen um es mit zu bauen.


    mfg