• kein Heiratsantrag - traurig.

    Hallo, ich befinde mich in einer eigentlich sehr glücklichen Beziehung. Wir sind schon fast 10 Jahre zusammen, wohnen zusammen, haben ein gemeinsames Haus. Wie wohl alle haben wir unsere Höhen und Tiefen, aber grundsätzlich sind wir sehr zufrieden und haben eine harmonische Beziehung x:) Ich denke im Grunde zweifelt auch niemand von uns daran, dass das so…
  • 312 Antworten

    Ich habe gerade mit meiner Krankenkassen telefoniert und würde pro Jahr knapp 2500 Euro sparen, wäre ich verheiratet. Da ich aber der notorische Heiratsverweigerer bin, wird mir mein Freund was Husten, wenn ich auf einmal damit um die Ecke komme ]:D


    Es gibt halt schon objektive Gründe (auch dagegen), Linala hat ja ein paar genannt, aber gerade wenn bei einem die emotionalen Gründe überwiegen, dann ist es meiner Meinung nach umso schwieriger.

    Zitat

    Ich habe gerade mit meiner Krankenkassen telefoniert und würde pro Jahr knapp 2500 Euro sparen, wäre ich verheiratet.

    Da muss dann aber irgendeine "besondere" Situation vorliegen, oder? Also Elternzeit, Arbeitslosigkeit, Studium...


    Wenn beide (wie Granatapfelkern und ihr Freund) arbeiten und normal gesetzlich versichert sind, ändert sich meines Wissens durch Hochzeit nichts.

    Zitat

    Ich hab gar nicht viel dazu gesagt, nur als jemand meinte, dass der Antrag ja nun total groß und romantisch sein müsse, habe ich eingeworfen dass ich sowas doch eh nicht brauche und mir was kleines reicht. Er hat nur verlegen gelacht.

    Einerseits finde ich die Drückebergerei von ihm total ätzend :°_ andererseits würde es mich u.U. auch nerven, wenn (oder eher, falls, ich weiß ja nicht, wie sie das gesagt haben) mich die Familie in eine Richtung drücken will.

    Zitat

    Und was sagt seine Mutter? "Eher schneits im August, als dass das noch passiert"

    Braver Sohn %-|

    LilaLina


    Yep, Elternzeit.


    Emotionale


    Bei mir wäre es auch so, würden alle auf dem Thema rumreiten, hätte ich da erst recht keinen Bock mehr drauf. War so mit Kindern. Ich habe meinen Eltern einmal eine deutliche Ansage gemacht und dann war Ruhe.

    Geht mir auch so.


    Im Freundeskreis wurde ein Paar ständig gedrängt, irgendwann kam dann der große Antrag obwohl er da überhaupt nicht der Typ für war. Aber irgendwie hat der Kerl sich durch das ständige "Wenn du sie sooo lange warten lässt, dann muss ja jetzt der Knallerantrag folgen" beeinflussen lassen.


    Ende von der Geschichte ist leider die Trennung. Lag sicher nicht am Drängen von Freunden & Verwandten vorher - ohne das Drängen hätte es aber nie diesen Antrag und danach die große Enttäschung gegeben.

    Zitat

    Bei manchen hat es bei Versicherung/Steuer noch Vorteile, scheint bei euch aber eher nicht der Fall zu sein.

    Doch, tatsächlich hätten wir wohl am Ende des Monats mehr Geld, wenn wir verheiratet wären. ;-D Das scheint aber für ihn kein Argument zu sein, wobei ich im Grunde auch gar nicht will, dass das seine Intention zum Heiraten wäre.

    Zitat

    Wenn man es auf so etwas herunterbricht, ist das Thema Heiraten (jedenfalls für mich) nicht mehr so groß, wie es für viele scheint - die Bereitschaft zu heiraten oder nicht sagt für mich nicht sonderlich viel über die Beziehung und den Bindungswillen aus.

    Wenn ich von anderen Paaren höre, die unverheiratet lange zusammen sind, habe ich auch gar nicht das Gefühl, dass das weniger Wert oder unverbindlicher wäre.


    Und auch bei uns weiß ich eigentlich genau, dass das nichts mit Unverbindlichkeit zu tun hat. Zum Einen haben wir durch das gemeinsame Haus, Versicherungen, Auto, ... auch so schon Verpflichtungen, die uns verbinden.


    Und zum Anderen - und ja auch viel wichtiger - weiß ich auch so, dass niemand von uns die Beziehung leichtfertig beenden würde. Und bei wirklich großen und "unüberbrückbaren" Problemen hilft einem die Ehe ja am Ende auch nicht.


    Dennoch... komm ich nicht von dem Thema los und es nimmt eben mehr Raum ein, als es sollte. Weil ich doch immer das Gefühl habe, verheiratet wäre es anders, verbundener (obwohl ich eben nicht das Gefühl habe, dass es daran mangelt), auch nach außen hin. Die Ehe ist eben irgendwie eine Entscheidung für die Beziehung. Ich kann das nicht so ganz erklären...

    Zitat

    andererseits würde es mich u.U. auch nerven, wenn (oder eher, falls, ich weiß ja nicht, wie sie das gesagt haben

    Dass er da nicht viel zu gesagt hat, verstehe ich total. Was soll er schon sagen? ":/ Wir sind nun letztendlich auch beide nicht diejenigen, die vor anderen zu großen Bekundungen oder Gefühlsausbrüchen neigen oder Reden halten würde, wie sehr wir den anderen lieben.


    Dass er nun nicht ausschweifend erklärt hat, wie vernarrt er in mich ist und dass es bald einen Antrag machen wird, überrascht mich nicht ;-D


    Seine Familie würde sich sehr freuen, das Ansprechen war auch eher scherzhaft - aber trotzdem eben ätzend, dass das Thema so auf den Tisch kommt, ich glaube er hat sich genauso unwohl gefühlt wie ich.

    Zitat

    Aber irgendwie hat der Kerl sich durch das ständige "Wenn du sie sooo lange warten lässt, dann muss ja jetzt der Knallerantrag folgen" beeinflussen lassen.

    Ja, sowas will ich eben auch nicht. Also weder möchte ich selbst in drängen, noch soll er sich nur wegen anderer in Zugzwang sehen.

    Zitat

    Die Ehe ist eben irgendwie eine Entscheidung für die Beziehung. Ich kann das nicht so ganz erklären...

    ich verstehe dich sehr gut: bei mir war es dies verbindlichkeit ;-)

    Zitat

    Die Ehe ist eben irgendwie eine Entscheidung für die Beziehung. Ich kann das nicht so ganz erklären...

    Ich versteh das auch.

    Danke euch :)_


    Nun kamen wir übrigens nochmal so am Rande auf das Thema - wir haben so hin und her überlegt, was wir in der nächsten Zeit für Sonderausgaben haben werden (Renovierung am Haus und sowas) und wie viel Geld wir wofür ausgeben möchten.


    Meine Eltern haben damals Geld für mich angelegt, das ich bekommen soll wenn ich "25 bin oder heirate" (haha, die haben wohl gedacht, wenn ich bis 25 keinen Kerl habe, wird das auch nichts mehr ]:D ). Nunja, das Geld haben wir bisher bei unserer Planung auch immer außen vor gelassen.


    Nun meinte er - naja, zur Not haben wir ja auch noch das Geld, dann nehmen wir das eben. >:(


    Ich finde es mistig, dass er das Geld verplant. Was soll das denn? Ich hab zu ihm gesagt, dass er das vergessen kann, wenn er mich nicht heiraten will - und dafür müssten wir ja gar nicht das ganze Geld ausgeben - werde ich aus Prinzip alles allein ausgeben, für irgendetwas, was er furchtbar findet. >:( ]:D


    (Also, das ganze war schon im Spaß, ich war gar nicht wirklich böse und wir haben beide gelacht, aber ..ein bisschen mein Ernst war es schon. Mah.)

    Warum hast du nicht konkret nachgefragt, ob ihr das Geld, was deine Eltern ja auch für so etwas wie eine Hochzeit angelegt haben, nicht auch dann (u.a.) für die Hochzeit nutzen könnt?


    Es ist irgendwie schwierig, dass ihr überhaupt nicht offen über das Thema Hochzeit reden könnt - du willst ihn nicht drängen, er lässt sich nicht in die Karten gucken.


    Wie sieht's denn aus beim Thema Kinderplanung (da könnt ihr ja offensichtlich deutlich rationaler drüber sprechen) - wurde da nicht mal von einem von beiden drüber gesprochen, dass es für verheiratete Eltern unkomplizierter ist?

    Hach, ganz ehrlich? Ich weiß es auch nicht so richtig. ":/


    Vielleicht denken wir auch beide bei dem Thema zu sehr, dass der andere schon weiß wie man das meint - ich denk mir, so oft wie ich was sag, weiß er doch dass ich heiraten will und alles.


    Und vielleicht denkt er sich, na wenn er mir schon sagt, dass wir das angelegte Geld ja anders nutzen können, wird mir schon klar sein, dass er keine Hochzeit will. Keine Ahnung.


    Wobei ne, denn auch das Thema hatten wir ja schon, er meinte mal dass seine Mutter wohl mal gesagt hat, dass sie eine Hochzeit finanzieren würde. (Ich weiß aber nicht wann und in welchem Kontext sie das gesagt hat, und ob das wirklich so wäre, und ob ich das überhaupt will..)

    Zitat

    wurde da nicht mal von einem von beiden drüber gesprochen, dass es für verheiratete Eltern unkomplizierter ist?

    Ja, er meinte mal, dass wir davon schon noch heiraten müssen.


    Andererseits ist nun die Freundin eines Arbeitskollegen schwanger und sie hat ihn auf eine Hochzeit angesprochen - der Kerl meinte, dass er das nun nicht möchte, und mein Freund ist da wohl ganz bei ihm. %-|


    An dem Punkt hab ich aber schon gesagt, dass ich sehr wohl heiraten will, bevor ein Kind da ist. Und ich zum Beispiel auch nie wollen würde, dass das Kind einen anderen Nachnamen hat als ich usw.


    Von ihm kommt dann aber halt nicht viel ":/

    Zitat

    du willst ihn nicht drängen, er lässt sich nicht in die Karten gucken.

    Und ja, das ist schon so. Ich weiß nur nicht warum - meine Sorge ist eben schon, dass er sich so wenig äußert, weil er im Grunde doch nicht heiraten will. :°(


    Zumindest wenn ich gerade mal wieder so ein Tief hab, bin ich schon sehr bei dem Gedanken.


    Ich versuche letztendlich die Karten auf den Tisch zu legen, sprich wenn das Thema irgendwie aufkommt, sage ich schon recht klar, dass ich heiraten möchte. Und versuch das eben möglichst ohne Vorwürfe, Gejammer und sonstwas, sondern sags eben in er Situation und gut ist.


    Vor allem will ich eben nicht drängeln, ich versuch also auch nicht mehr drüber zu reden, als nötig. Oder eben nicht ohne Anlass, ich geb mir Mühe das Thema nicht von mir aus auf den Tisch zu bringen.

    Mein momentaner Rat: lies Dir diesen Faden nochmal gründlich von der ersten bis zur letzten Seite durch. Stelle Dir vor, die TE ist eine Unbekannte. Wie nimmst Du das Ganze aus dieser distanzierten Sicht wahr?

    Zitat

    Stelle Dir vor, die TE ist eine Unbekannte. Wie nimmst Du das Ganze aus dieser distanzierten Sicht wahr?

    Wäre die TE eine Fremde, würde ich wohl denken sie misst dem ganzen zu viel Bedeutung bei. Sie sagt, dass sie eine glückliche Beziehung hat und denkt sich ständig Probleme, die gar nicht so da sind.


    Und ja, vielleicht sollte sie nochmal ein offenes Gespräch mit ihrem Freund führen und einfach sagen, wie es ist.


    Aber: Mir ist bewusst, dass es besser wäre, wäre es weniger wichtig. Aber das kann ich leider nicht ändern, ich weiß zumindest nicht wie.


    Und ich habe die Sorge, dass ich ihn mit noch mehr Gesprächen darüber nerve, ich finde keine richtige Gelegenheit, bei der ich das Gefühl hätte es passt gerade.

    Zitat

    Und ich habe die Sorge, dass ich ihn mit noch mehr Gesprächen darüber nerve...

    du fängst ja schon an, mich leicht zu nerven ;-) aber weißt du warum? weil du ständig erzählst, du hättest ja dieses oder jenes gesagt und er hätte dieses und jenes drauf geantwortet und eigentlich glaubst du ja, dass er weiß, was du meinst...


    ... vor gefühlten zwölfzig seiten, habe ich mal (in anderen worten) angeregt, dass du klar sagst: kerl, ich möchte heiraten - nicht irgendwann irgendwen, sondern dich und das am liebsten morgen!


    vor was hast du denn angst? vor einem korb?