• kein Heiratsantrag - traurig.

    Hallo, ich befinde mich in einer eigentlich sehr glücklichen Beziehung. Wir sind schon fast 10 Jahre zusammen, wohnen zusammen, haben ein gemeinsames Haus. Wie wohl alle haben wir unsere Höhen und Tiefen, aber grundsätzlich sind wir sehr zufrieden und haben eine harmonische Beziehung x:) Ich denke im Grunde zweifelt auch niemand von uns daran, dass das so…
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    Oder aber Du machst Dich davon frei, dass es so schlimm wäre, wenn er Dich "nur Deinetwegen" heiratet. Dann kannst Du ihn fragen. Letztendlich ist, die Partnerin glücklich machen zu wollen, ja auch gar keine so schlechte Motivation zu heiraten.

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    Oder aber Du machst Dich davon frei, dass es so schlimm wäre, wenn er Dich "nur Deinetwegen" heiratet. Dann kannst Du ihn fragen. Letztendlich ist, die Partnerin glücklich machen zu wollen, ja auch gar keine so schlechte Motivation zu heiraten.

    Das stimmt zwar, aber das Problem ist ja gerade, dass sie in Bezug auf das Heiraten aktuell nur dadurch glücklich zu machen wäre, dass ER es VON SICH AUS möchte!


    Was ich persönlich (so wenig ich auch heiraten wollen würde) sehr gut verstehen kann! :)z Eine (erbettelte) Heirat ist einfach kein Ersatz für den eigentlich gewünschten Heiratswunsch beim Partner. (Wobei Heirat hier durch beinahe jeden Wunsch ersetzbar ist. Es ist einfach nicht dasselbe, wenn man etwas bekommt, "nur weil man es sich wünscht.")

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    In der Situation würde ich da eventuell nicht soo viel drauf geben.

    Ja, das stimmt schon. In dem Kontext ist das sicher anders zu bewerten - er hat aber ja allerdings auch in anderen Situationen gesagt, dass ich "die Frau bin die er heiraten möchte".


    Oder sagen Männer das so leichtfertig, ohne es richtig zu meinen?

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    Rational gesehen ist wohl die einzige Lösung, sich von der romantischen Idee des Heiratens zu verabschieden, sich damit abzufinden, dass man sein Leben unverheiratet verbingt und sich gegebenenfalls darüber zu freuen, wenn doch ein Antrag kommt.


    Wenn ich weiß, wie man das schafft, sag ich Bescheid

    Ich ...warte! ]:D

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    Das muss dir doch dein Freund beantworten. Niemand im Forum kann dir darauf eine Antwort geben.

    Deswegen bin ich ja auch nicht zu einer Wahrsagerin gegangen, sondern habe hier einen Faden eröffnet - Hellseherei habe ich nicht erwartet, danke.

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    Noch ein Gedanke nebenbei: Kann es sein, dass du so gerne heiraten willst, weil er dich betrogen hat und du dir seiner daher nicht sicher bist?

    Nein. Es ist im Grunde auch gar nicht so, dass ich mir seiner nicht sicher bin. Ich habe im Moment an keinem Punkt das Gefühl an der Beziehung oder seinen Gefühlen für mich zweifeln zu müssen. :-)


    Das war von mir vielleicht blöd ausgedrückt an einer anderen Stelle - das ist eher so eine ätzende unnötige Stimme im Hinterkopf, die es wohl immer geben würde, auch ohne dass die Beziehung mal einen Knacks hatte. Eine Stimme, die weder Daseinsberechtigung noch einen bestimmten Ursprung hat. Sie nervt einfach.

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    Dir bleiben ja nur eine überschaubare Anzahl an Varianten: 1. Warten [...] 2. Nachfragen und gegebenenfalls ein fixe Datum absprechen bis zu dem er mal klar Position bezieht. [...] 3. Selbst einen Antrag machen.

    Mh ja, wahrscheinlich. Wirklich glücklich bin ich nur leider mit keinem - aber das ist wohl meistens so, die Ideallösung wird einem nie serviert ;-)


    3. fällt für mich tatsächlich raus. Ja, natürlich, er könnte auch so nur einen Antrag machen, weil ich das möchte - aber es wäre für mich noch immer ein Unterschied. Jaja, wie in den 50ern, schimpft nur. :-D

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    Option 4: Sie kann ihre eigene Einstellung ändern und die Ehe zumindest auf den Status "Nice to have" zurückzustufen.

    Ja, bitte, hier! Nehm ich sofort!


    Nur wie macht man das? Das klingt so nett und einfach und wie gern wäre ich die super gechillte coole Freundin, die ganz rational denken kann und der das einfach mal gepflegt am Hintern vorbei geht. Patentrezept?

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    Wenn man z.B. Hochzeitskleider toll findet, könnte man sich ohne Probleme auch "einfach so" eines kaufen. ;-D


    Man könnte sogar eine ganze Hochzeitsfeier organisieren ohne wirklich zu heiraten.

    An sich keine schlechte Idee! Problem: Es geht mir gar nicht so um das Kleid. Oder um die Feier. Oder um Flitterwochen. Also sicher, mir ist das wichtig, aber das ist nicht, nicht DAS was nun wirklich wichtig ist.


    Ich will kein Kleid im Schrank hängen haben, das wunderwunderschön ist und mich jeden Tag daran erinnert, dass ich vermutlich ziemlich gaga bin, aber sicher keine Braut. Ich möchte auch keine Hochzeit planen, die dann nie stattfindet. Und ich will auch kein Fest einfach so feiern, ohne dass es "ernst" ist.

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    aber mir würde noch einfallen, mir bei Gelegenheit die letzte(n) verbliebene(n) Singlefreundin(nen) zu schnappen und gemeinsam 1-2 Wochen in Urlaub zu fahren - und zwar ohne ihn.

    Das klingt so nach Spielchen, und ich will keine Spielchen mit meinem Freund spielen.


    Wie gesagt, es ist ja gar nicht so dass ich zweifel, und meinen anderen Lebensbereichen geht es gut @:)

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    Und falls Du tatsächlich ohne ihn in Urlaub fährst, hat er dabei Gelegenheit zu erleben, ob Du ihm dabei dann abgehst oder nicht, und wer weiß, wie sich das auswirkt.

    Da brauch ich gar nicht für in den Urlaub fahren, wir vermissen uns auch bei weit weniger :-p Ohneeinander in den Urlaub zu fahren würde uns wohl gar nicht einfallen - da ist die Zeit für zu schade, wir haben ohnehin die gleichen Vorstellungen von Urlaub, ich glaube nicht dass solche Späße "zielführend" in irgendeiner Hinsicht wären.

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    Im Moment scheint das Thema schon ziemlich aufgeblasen zu sein, in Deinem Kopf und zwischen euch. Gib dem doch nicht noch mehr Bedeutung, wozu denn der Ärger. Just because?

    Ja, weil ...s.o. Will ich ja eigentlich gar nicht. Ich find mich ja selbst richtig blöd mit meiner Jammerei, so ist das nicht. Aber - anders ist nicht so einfach. Und wenn ich mal anfange nicht darüber nachzudenken, dann kommt ganz bestimmt jemand, der mich mit der Nase darauf stößt und fragt und wasweißich.

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    Entweder ihr redet nochmal ganz in Ruhe darüber, oder du lässt das Thema einfach mal sacken.

    Vielleicht ein bisschen beides. Ich denke es wäre wohl tatsächlich ganz gut, wenn ich erstmal die Füße stillhalte und warte. Und während ich in mir drin trotzdem total ausraste, gebe ich mir richtig Mühe stattdessen extrem entspannt zu sein und bestimmt wird mir dann ganz bald relativ egal, ob wir heiraten.


    Und wenn ich das geschafft habe, dann werde ich ihn mal darauf ansprechen - tiefenentspannt, ganz nebenbei bei morgendlichen Marmeladenbrot. Und wenn er dann "ach nö, hasi" sagt, dann ist das in Ordnung.


    Bestimmt.

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    Ja, bitte, hier! Nehm ich sofort!


    Nur wie macht man das? Das klingt so nett und einfach und wie gern wäre ich die super gechillte coole Freundin, die ganz rational denken kann und der das einfach mal gepflegt am Hintern vorbei geht. Patentrezept?

    Ich könnte mir vorstellen, dass es hilft, sich den großen Zeitbogen vorzustellen: Wenn ihr so 80-90 Jahre alt werdet: Wieviele gemeinsame Jahrzehnte wären das? 5 bis 7 Jahrzehnte! Ihr habt also - wenn ihr denn so lange zusammen sein wollt (und keine vorzeitigen Unglücke dazwischen kommen), noch mindestens 50 Jahre zusammen. Warum sollte man es da mit irgendwas eilig haben?!


    Was wirklich zählt, ist doch, ob man den "test of time" übersteht. Wenn ja, kann man wie gesagt auch noch nach 20 oder 30 gemeinsamen Jahren heiraten und muss es nicht eilig damit haben.


    Eile mit dem Heiraten ergibt doch eigentlich nur dann Sinn, wenn man damit rechnet, nicht allzulange zusammen zu bleiben, und somit noch schnell Heiraten will, bevor es zu spät ist, weil man sich trennt. :=o Das kann's ja wohl nicht sein. ;-)


    Je sicherer du dir bist, dass das mit deinem Partner "für immer" sein könnte, desto unwichtiger sollte eigentlich eine Hochzeit sein.


    Auch die Kinderfrage kann entscheidend sein: Dadurch bindet man sich ja viel mehr als durch eine Ehe, die (bürokratisch aber doch) auflösbar ist. Eltern bleibt man immer. Wenn ihr also Kinder wollt, ist doch eigentlich DAS die Lebensentscheidung, nicht die Ehe. Und Kinder bekommt man bekanntlich nicht vom Heiraten. ;-)

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    Nur wie macht man das? Das klingt so nett und einfach und wie gern wäre ich die super gechillte coole Freundin, die ganz rational denken kann und der das einfach mal gepflegt am Hintern vorbei geht. Patentrezept?

    Mh, ich würde wohl für mich auseinander nehmen was daran hängt an halbgaren Hoffnungen und Erwartungen oder auch konkreten Plänen. Das kann ja alles mögliche sein, wenn man erst Kinder im Kopf hat wenn schon geheiratet wurde, dann drängt es natürlich irgendwann oder man guckt ob es auch andersrum ginge. Wenn es darum geht so ein nagendes "Will er mich wirklich?" Gefühl auszuschalten wäre, dann würde ich mich fragen ob eine Ehe da wirklich das geeignete Mittel ist, ob ich einen Pin habe oder insgeheim und unbewusst irgendwelche Aufmerksamkeiten vermisse und soweiter.


    So ein richtig drängender Wunsch, der kommt ja meistens nicht aus dem nichts. Besonders nicht, wenn er an ganz feste Vorstellungen gekoppelt ist, so wie bei dir. Und solange man nicht weiß worum es wirklich geht, kann man es meist knicken, den Wunsch abzuschalten, dann kommt er bestensfalls an anderer Stelle in neuer Form wieder hoch.

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    Eile mit dem Heiraten ergibt doch eigentlich nur dann Sinn, wenn man damit rechnet, nicht allzulange zusammen zu bleiben, und somit noch schnell Heiraten will, bevor es zu spät ist, weil man sich trennt.

    Meinst du, das ist so? In der Position zu heiraten würde ich ja total widersinnig finden - weil dass eine Heirat keine Beziehung rettet, ist mir total klar.


    Und sich einen Heiratsantrag zu wünschen weil alles katastrophal schlecht läuft und man das noch schnell erledigen will, weil man sich bestimmt trennt - ne.

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    Wenn ihr so 80-90 Jahre alt werdet: Wieviele gemeinsame Jahrzehnte wären das? 5 bis 7 Jahrzehnte!

    Ja und stell dir mal vor mit 80 bin ich noch immer seine "Freundin" - oder noch besser: "Lebensabschnittsgefährtin"! Stell dir das mal vor, grauenhaft.


    ??Ich weiß, du willst mir nur helfen und ich bin überhaupt nicht kooperativ, versteh mich bitte nicht falsch. Ich würde gern so denken können.??

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    Wenn ihr also Kinder wollt, ist doch eigentlich DAS die Lebensentscheidung, nicht die Ehe.

    Ja, das stimmt natürlich eigentlich absolut. Dass wir Kinder planen ist ja im Grunde DAS Zugeständnis sozusagen. Das merk ich mir mal.

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    Mh, ich würde wohl für mich auseinander nehmen was daran hängt an halbgaren Hoffnungen und Erwartungen oder auch konkreten Plänen.

    Du meinst so ein bisschen nach dem Motto: Warum will ich heiraten und wie gut ist der Grund wirklich bzw. kann ich bei dem Grund nicht auch einen Kompromiss machen?

    Zitat

    So ein richtig drängender Wunsch, der kommt ja meistens nicht aus dem nichts. Besonders nicht, wenn er an ganz feste Vorstellungen gekoppelt ist, so wie bei dir.

    Oh, findest du die so fest? Also im Sinne von - zu verfahren oder so? Die Frage mag doof klingen, prinzipiell dachte ich aber nicht, dass "ich möchte heiraten und er soll bitte den Antrag machen" so ein überzogener (?) Wunsch ist. Ist es doch?

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    Du meinst so ein bisschen nach dem Motto: Warum will ich heiraten und wie gut ist der Grund wirklich bzw. kann ich bei dem Grund nicht auch einen Kompromiss machen?

    Ich meine eher: wieso ist das so wichtig, dass es genauso läuft, was genau will ich von der Situation, kann die das überhaupt leisten oder nicht? Kann ich das Bedürfnis irgendwie anders erfüllen?

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    Oh, findest du die so fest? Also im Sinne von - zu verfahren oder so? Die Frage mag doof klingen, prinzipiell dachte ich aber nicht, dass "ich möchte heiraten und er soll bitte den Antrag machen" so ein überzogener (?) Wunsch ist. Ist es doch?

    Das alleine nicht, aber du weißt auch genau weshalb er ihn dir machen soll, wie er dabei fühlen soll. Zusammen damit, dass du schreibst, dass der Gedanke dich schon sehr beherrscht, wäre es für mich bei mir ein grund genauer hinzusehen worum es geht. Nicht um zwangsläufig einen Kompromis zu finden, sondern um es einordnen zu können und zu gucken ob es andere Wege gibt um das was ich eigentlich will zu erreichen.


    Ich hab letztes Jahr geheiratet, nach vielen Wirrungen und acht Jahren insgesamt und soweiter. Es war nicht so das ich das nicht gerne wollte, dass ich mich nicht gefreut habe, aber es war nie so unfassbar super bedeutend, weil ich im Grunde auch vorher schon alles hatte, was ich wollte. Den Mann an meiner Seite, unsere Kinder, das tägliche Chaos. Auch wenn ich ihn hin und wieder am liebsten aus dem Fenster schmeißen will, grundsätzlich war die Hochzeit nur der Ausdruck dieser unfassbaren Freude, dass wir als Paar noch da sind und soviel Spaß zusammen haben.


    Wie ein Jauchzen vor Freude das der Frühling da ist. Wenn sich die Gelegenheit nicht ergibt ist bisschen Schade, aber nicht schlimm.

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    Ja und stell dir mal vor mit 80 bin ich noch immer seine "Freundin" - oder noch besser: "Lebensabschnittsgefährtin"! Stell dir das mal vor, grauenhaft.

    Wenn ihr eurer ganzes Leben miteinander verbracht hast, bist du logischerweise NICHT seine "Lebensabschnitssgefährtin"! ;-) Du bist dann die Frau mit der er sein Leben verbracht hat und verbringt. Seine Partnerin, seine Lebensgefährtin. Vermutlich die Mutter seiner Kinder und die Großmutter eurer Enkelkinder. Und ja: Hoffentlich bist du dann auch immer noch seine Freundin. :-)


    Wie kannst du angesichts eines gemeinsam verbrachten Leben selbiges "grauenhaft" finden, nur wegen einem Begriff?! :-o :-o :-o


    "Mein Mann" und "Meine Frau" kann man sich übrigens auch ohne Ehe nennen. Ich sehe nicht, warum Eheleute ein Exklusivrecht auf diese Bezeichnung haben sollten, es handelt sich schließlich um die allgemeinen Geschlechtsbezeichnungen, die ja nun nicht vom Personenstand abhängen...

    Zitat

    Ja und stell dir mal vor mit 80 bin ich noch immer seine "Freundin" - oder noch besser: "Lebensabschnittsgefährtin"! Stell dir das mal vor, grauenhaft.

    Wenn du mit einem Menschen gemeinsame, fröhliche, liebevolle Jahrzehnte verbracht hast, dann bezeichnest du es als "grauenhaft" nur weil du kein kirchliches oder staatliches Pamphlet in den Händen halten kannst, das sich Heiratsurkunde nennt? Was genau ändert sich in und an einer Beziehung durch so einen gestempelten Zettel und eventuell noch goldene Ringe (außer eventuellen steuerlichen Begünstigungen)? Klar- tolle Party für einen oder zwei Tage (einen Grund zum Feiern kann man aber immer finden) ...


    Verstehe das "grauenhaft" wer will, ich nicht.

    Ich weiß schon, was sie meint. Ich finde das auch nach wie vor seltsam, wenn Leute Ü 40 von ihrem "Freund" oder "Freundin" erzählen, das ist irgendwie so teenie....


    ist halt eine Einstellungs- bzw. Gefühlssache.


    Und ich bin sicher, sie meinte auch die Bezeichnung, nicht den Umstand an sich. Wenn sie mit unverheiratet Unverbindlichkeit assoziiert, dann ist diese Vorstellung für sie in der Tat grauenhaft.

    Zitat

    Ich weiß schon, was sie meint. Ich finde das auch nach wie vor seltsam, wenn Leute Ü 40 von ihrem "Freund" oder "Freundin" erzählen, das ist irgendwie so teenie....

    Warum soll man sich danach richten, was andere Leute über einen reden. Da sollte man drauf pupsen, wenn es kein ernsthaftes Argument gibt.

    Zitat

    Geh deinen Weg und laß die Leute reden.


    Dante Alighieri

    Ich kann dich so verstehen.


    Ich denke jeder hat seinen Anteil an der Situation.


    Das ist so eine Auffassung von mir für alle Situationen im Leben.


    Du sagtest:


    "Eigentlich ist es Unsinn, deswegen so traurig zu sein. Macht eine Heirat wirklich einen Unterschied?"


    Da sehe ich das du einen eigenen Anteil hast, aber keine Schuld. Das ist "etwas" das dir nicht klar ist, was da los ist.


    Diesen Satz von dir kannst do auflösen und umwandeln, transformieren.


    Dann ist er weg und steht nicht mehr im Weg und das Leben kann neue Runden einleiten, die ganz anders sind plötzlich.


    Ich weis aus Erfahrung, das wenn man bei sich etwas wandelt, danach plötzlich ganz andere Dinge passieren als vorher, auch von Personen mit denen man lange nicht drüber reden konnte oder sogar keinen Kontakt hat.


    Diese Methode ist sehr stark.


    Und was ich auch noch sagen wollte, Paarcoaching, Paarberatung ist heute recht gut und annehmbar und auch interessant und spannend und macht auch Spaß.


    Das ist so das wir bestimmte Dinge von unseren Eltern nicht gelernt haben, weil die das auch nicht wussten oder konnten. Das ist normal.


    Heute gibt es aber annehmbare Angebote, die einen unterstützen.


    Da geht es auch viel um dinge im Unterbewusstein, das ja viel größer ist als das Bewusstsein.


    Also da sind viel mehr dinge drin , die auch wirken, die wir aber nicht kennen.


    Das find ich interessant. Jochen Meyer aus Berlin hatte ich mal in Interview gesehen, fand ich gut.


    Es kann sogar folgendes sein: wenn er seine Hemmung hat, dich zu fragen, dann kann das sein das du da eine unbewusste Blockade hast, zum Beispiel Angst.


    Unbewusst will er dich nicht fragen, weil er unbewusst weis, das du da unbewusst Angst hast usw.


    Nur als Beispiel.


    Um schuld geht es bei dieser Beschreibung aber in keinem Fall, nur um "Muster" (dysfunktionale unbewusste Denkmuster, die er wahrscheinlich auch hat, weil jeder solche ihm unbewussten denk und Handlungs Muster hat).


    Mir macht das Spaß.

    Zitat

    Wie gesagt, es ist ja gar nicht so dass ich zweifel, und meinen anderen Lebensbereichen geht es gut

    Na dann ist ja gut. Solange Deine Lebensführung nicht ausschließlich um ihn kreist und Du deshalb was verpasst, was Du nicht verpassen solltest, ist es ja in Ordnung.


    Was ich halt nicht leiden kann, weil ich das schon hatte, ist, wenn mich einer nur unter "ganz nett zu haben, aber nicht extrem wichtig" verbucht. (Das wäre eben die Sorte Mann, für die man nichts aufgeben sollte.)

    Den Begriff "Lebensabschnittsgefährtin" nach gemeinsam verbrachten Jahrzehnten fände ich übrigens auch grauenhaft. Warum? Weil "Lebensabschnitts-Gefährte/In" impliziert, dass man damit rechnet, dass noch etwas anderes kommt. Und wenn man, sagen wir, 40 Jahre zusammen ist, klingt das nach "jetzt warte ich schon so lange und es ist immer noch nichts Besseres dahergekommen - aber ich warte immer noch drauf ]:D ". Ja, genauso klingt das. Bitter, bitter, wenn ihr mich fragt.