• kein Heiratsantrag - traurig.

    Hallo, ich befinde mich in einer eigentlich sehr glücklichen Beziehung. Wir sind schon fast 10 Jahre zusammen, wohnen zusammen, haben ein gemeinsames Haus. Wie wohl alle haben wir unsere Höhen und Tiefen, aber grundsätzlich sind wir sehr zufrieden und haben eine harmonische Beziehung x:) Ich denke im Grunde zweifelt auch niemand von uns daran, dass das so…
  • 312 Antworten
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    ich möchte gern heiraten, weil ich es schön finde etc. Nicht "weil man das so macht".

    Dann frage doch einfach deinen Freund, weil du gerne solche Feier haben möchtest ... wesentlich mehr ändert sich nicht.

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    Wozu braucht ihr dann noch einen Ehevertrag? Letztenendes ist die Ehe auch nur sentimentales, konservatives Geraffel. [...] Klar kann man heiraten- aber so heiß muss man darauf heute nicht mehr sein.

    Ich brauche keinen Ehevertrag, ich möchte einfach gern heiraten. Ist das wirklich so furchtbar schwer nachvollziehbar? ":/

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    Um zu sagen: "Ja, ich will mit dir zusammenbleiben", bedarf es keines großen Tam-Tams, keines Priesters und keines Standesbeamten.

    Es gibt keine zwingende Notwendigkeit dafür, nein. Ich MÖCHTE es aber gern. So schlimm? ":/

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    Dann frage doch einfach deinen Freund, weil du gerne solche Feier haben möchtest ... wesentlich mehr ändert sich nicht.

    Das möchte ich noch immer nicht, nein ;-)

    Sag mal. Du musst dann wohl die Initiative ergreifen oder stumm "leiden". Hier schreibst du "ich will, ich will, ich will!", aber Zuhause vor dem Mann, den du doch heiraten möchtest, kriegst du es nicht hin ihm deine Gefühle klar und deutlich zu sagen und zu formulieren, was deine Wünsche und Bedürfnisse sind.


    Tja, was soll man da denn noch raten?


    Da kann sich hier noch so sehr die Finger wund schreiben. Es ändert sich doch nichts, nur weil du das hier rein schreibst. Da gibt es eben nur zwei Optionen: 1. Reden 2. Schweigen und Warten.

    Tja, wenn du unbedingt auch von ihm gefragt werden willst, möglichst romantisch, wenn ich richtig liege, fürchte ich, dass dir eine Enttäuschung nicht erspart bleiben wird. Ich hab meinen Mann ja schon ganz gern, wenn auch überwiegend für ihn geheiratet, aber wenn ich da hätte so einen riesen Rummel veranstalten müssen, dann wäre mir das zuviel gewesen. Aber vielleicht ist er da ja anders, ich hoffe es für dich. ;-)

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    Könnte das Problem aus Deinem anderen Thread auch eine Rolle bei seinem Zögern spielen?

    Denke ich ehrlich gesagt nicht, ich glaube wenn überhaupt ist das für mich mehr Thema als für ihn ":/

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    Sag mal. Du musst dann wohl die Initiative ergreifen oder stumm "leiden". Hier schreibst du "ich will, ich will, ich will!", aber Zuhause vor dem Mann, den du doch heiraten möchtest, kriegst du es nicht hin ihm deine Gefühle klar und deutlich zu sagen und zu formulieren, was deine Wünsche und Bedürfnisse sind.

    Stimmt doch so gar nicht?


    Er weiß, dass ich gern heiraten will, wir haben darüber schon gesprochen, ich habe das ihm gegenüber schon klar formuliert und mache immer mal wieder Andeutungen - wobei ich darauf nun erst einmal verzichten möchte, um ihn da eben nicht unnötig unter Druck zu setzen.


    Weiß gar nicht warum mir dauernd unterstellt wird, ich würde das ihm gegenüber nicht äußern...

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    Ich hab meinen Mann ja schon ganz gern, wenn auch überwiegend für ihn geheiratet, aber wenn ich da hätte so einen riesen Rummel veranstalten müssen, dann wäre mir das zuviel gewesen.

    Ich möchte gar keinen riesen Rummel :-) (Und bevor nun wieder jemand meckert: Ja, auch das weiß er!)


    ER meinte mal zu mir, dass er wenn, an einem besonderen Ort fragen wollen würde.


    Und ich denke schon, dass es einen Unterschied macht, ob man da Mann oder Frau ist. Jaja, ich weiß, für die meisten nicht, wir sind alle emanzipiert, heutzutage, blablabla.


    Für mich schon. Und im Grunde denke ich, ja, für meinen Freund auch. ":/

    entspann Dich, Granatapfelkern :)_


    damit muss man leben, wenn man einen faden eröffnet - auch damit, dass gerade beim thema heiraten ganz viele nebendiskussionen über sinn und unsinn von hochzeiten überhauptundallgemein entstehen ;-D

    Du kannst nicht auf der einen Seite ganz romantisch erwarten, dass der Mann den Antrag stellt, auf der anderen Seite aber diejenige sein wollen, die den Zeitpunkt dafür bestimmt, nämlich jetzt. Das funktioniert nicht. Wenn er den Antrag macht, wird er das tun, wenn er soweit ist.

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    Du kannst nicht auf der einen Seite ganz romantisch erwarten, dass der Mann den Antrag stellt, auf der anderen Seite aber diejenige sein wollen, die den Zeitpunkt dafür bestimmt, nämlich jetzt. Das funktioniert nicht. Wenn er den Antrag macht, wird er das tun, wenn er soweit ist.

    Jupp. Wenn Du ihm die aktive Rolle zuweist, dann musst Du Dich halt nach ihm richten. Und wenn das nie ist, dann, naja, habt ihr es halt irgendwie doch auch beide so gewollt.

    Seh ich auch so. Finde ich total in Ordnung, wenn das so für euch beide passt, aber dann musst du die Rolle der passiven Frau auch ganz nehmen. Nur die Sahnestücke ist nicht. ;-D ;-D ;-D


    Und klar macht das für viele einen Unterschied und für viele andere auch nicht. Nur zusammenpassen müssen die Vorstellungen da. ;-)

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    Du kannst nicht auf der einen Seite ganz romantisch erwarten, dass der Mann den Antrag stellt, auf der anderen Seite aber diejenige sein wollen, die den Zeitpunkt dafür bestimmt, nämlich jetzt. Das funktioniert nicht. Wenn er den Antrag macht, wird er das tun, wenn er soweit ist.

    :)^ :)^ :)^


    Na wenn er das alles weiß und du das klar formuliert hast und auch sagtest, dass du nicht iiiirgendwann mal, sondern bald!!! mal heiraten möchtest... Tja, dann will er wohl einfach nicht :-X


    Wenn du sagst: Schatz ich will dich heiraten! Wie reagiert er denn?


    Im schlimmsten Fall solltest du darüber Gedanken machen, ob du auch ohne Heirat glücklich in wilder Ehe bleibst.

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    entspann Dich, Granatapfelkern

    Ich bin ganz entspannt ;-D Nur irgendwann dann eben doch ein wenig genervt, wenn ich mir dauernd irgendwelche Dinge anhören muss, von denen ich schon mehrmals gesagt habe, dass es so ja auch nicht ist.

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    Du kannst nicht auf der einen Seite ganz romantisch erwarten, dass der Mann den Antrag stellt, auf der anderen Seite aber diejenige sein wollen, die den Zeitpunkt dafür bestimmt, nämlich jetzt.

    Das klingt so sehr danach, als wären wir seit 6 Monaten zusammen und ich würde nun drängeln ;-)


    Ich sage auch nicht, dass es jetzt sein muss, ich will auch nicht das wie und wo und überhaupt bestimmen. Ich sage nur, dass ich gerade nicht sehr glücklich damit bin und nicht weiß, wie ich damit umgehen soll.

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    Finde ich total in Ordnung, wenn das so für euch beide passt, aber dann musst du die Rolle der passiven Frau auch ganz nehmen. Nur die Sahnestücke ist nicht.

    Ach ist das so? Immer ganz oder gar nicht? Wenn ich nicht die emanzipierte Soldatin bin, die in den Krieg zieht und das Holz hackt, dann darf ich nur als Haufrau und Mutti zuhause bleiben? ;-)


    Warum eigentlich, warum sollte es keine Zwischenwege geben? Warum darf ich nicht zu ihm sagen, dass ich gern heiraten möchte und das auch in näherer Zukunft, aber trotzdem möchte dass er den Antrag macht?

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    Und wenn das nie ist, dann, naja, habt ihr es halt irgendwie doch auch beide so gewollt.

    Wobei ich ja nun auch aus gutem Grund schon gesagt habe:


    Aber ich werde ihn wohl erstmal nicht so direkt darauf ansprechen. Vielleicht lasse ich es ruhen. [...]


    Und wenn es doch eine Gelegenheit gibt, bei der ich ihn ansprechen kann, dann tue ich das eben doch. Oder wenn das Jahr um ist.


    Einfach weil ich halt auch nicht ewig warten will. Und klar - wenn er mir dann sagt, dass er nicht heiraten will, dann ist das so.

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    Wenn du sagst: Schatz ich will dich heiraten! Wie reagiert er denn?

    Nur so nebenbei - hast du gelesen, was ich sonst so in dem Faden geschrieben habe? Weil, das war ja nun nicht erst einmal Thema. Aber auch gern für dich nochmal @:)


    Wir haben schon darüber gesprochen. Ich habe ihm auch demletzt gesagt, dass ich gern heiraten würde und nicht wirklich weiß, wie er nun mal ganz realistisch dazu steht - und dass er mir sagen soll, wenn er nicht heiraten möchte, auch einfach damit ich nicht ewig darauf hoffe.


    Er meinte nur, er hätte "lange nicht darüber nachgedacht."

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    Warum eigentlich, warum sollte es keine Zwischenwege geben? Warum darf ich nicht zu ihm sagen, dass ich gern heiraten möchte und das auch in näherer Zukunft, aber trotzdem möchte dass er den Antrag macht?

    Das "darfst" Du doch und das hast Du doch auch. Du bist nur mit der Position (nämlich eine Warteposition), in die Dich das gebracht hast, nicht zufrieden. Das "darfst" Du auch, ändert aber halt nix. Es ist ja ein ganz normaler Teil der human condition, dass man beizeiten gerne A, aber auf keinen Fall B sagen möchte. Das ist dann halt doof, dann sitzt man eben in der selbstgebauten Sackgasse, bis einen einer erlöst. Und wer weiß, vielleicht macht er Dir morgen ja einen Antrag.

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    Wenn ich nicht die emanzipierte Soldatin bin, die in den Krieg zieht und das Holz hackt, dann darf ich nur als Haufrau und Mutti zuhause bleiben? ;-)

    Ach bitte, was hat das denn mit Emanzipation zu tun. Ich sehe das Thema hier sowieso nur marginal mit dem Thema Emanzipation verknüpft, selbstbestimmtes Handeln ist geschlechtsunabhängig ne ganz feine, aber nicht unkomplizierte Sache, eben weil auf paradoxe Wünsche zu stoßen eine menschliche Sache ist.


    Ich hatte es so verstanden, dass Du es in der Sackgasse so unbequem findest, dass Du einen Weg raus suchst, aber sie gleichzeitig auf gar keinen Fall verlassen möchtest. Du ist - in meinen Augen - der einzige Lösungsweg: es sich dort bequem machen, indem man sich damit abfindet und seinen Frieden damit macht, dort sitzen bleiben zu müssen.

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    Wir haben schon darüber gesprochen. Ich habe ihm auch demletzt gesagt, dass ich gern heiraten würde und nicht wirklich weiß, wie er nun mal ganz realistisch dazu steht - und dass er mir sagen soll, wenn er nicht heiraten möchte, auch einfach damit ich nicht ewig darauf hoffe.//


    //Er meinte nur, er hätte "lange nicht darüber nachgedacht."

    Prinzipiell war das ja fast ein Antrag von Deiner Seite aus. Ein Antrag, den er nicht beantwortet hat. Seine prinzipielle Meinung zu dem Thema kannst Du ja durchaus noch mal einfordern, inzwischen hatte er ja Zeit zum nachdenken.


    Ist ihm klar, wie wichtig Dir das Thema ist und was eigentlich Deine Beweggründe sind, heiraten zu wollen? Mir sind die Gründe übrigens noch immer nicht klar, obwohl ich den ganzen Faden verfolgt habe. Ich habe ziemlich oft gelesen "ich möchte so gerne", aber das "Warum" klammerst Du beharrlich aus.

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    Das "darfst" Du doch und das hast Du doch auch.

    Bei manchen Antworten habe ich eben das Gefühl, dass ich das nicht darf. Dass ich entweder sofort selbst einen Antrag machen muss oder mich gefälligst nicht doof fühlen darf, wenn ich keinen bekomme.

    Zitat

    Ach bitte, was hat das denn mit Emanzipation zu tun.

    Im Grunde war das überspitzter Quatsch, natürlich. Ich wollte damit in erster Linie ausdrücken, dass ich nicht ultimativ unemanzipiert bin, nur weil ich keinen Heiratsantrag machen möchte. Und dass es eben sehr wohl Zwischenstufen gibt.


    Aber auch hier: Manche scheinen das anders zu sehen, sonst würde ich hier nicht gefragt ob ich noch 1950 lebe und warum ich meinen Hintern nicht hochkriege ;-)

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    Du ist - in meinen Augen - der einzige Lösungsweg: es sich dort bequem machen, indem man sich damit abfindet und seinen Frieden damit macht, dort sitzen bleiben zu müssen.

    Naja, dieses "seinen Frieden damit machen" ist eben leider gar nicht mal so einfach.

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    Ist ihm klar, wie wichtig Dir das Thema ist und was eigentlich Deine Beweggründe sind, heiraten zu wollen?

    Dass mir das wichtig ist, muss ihm klar sein, ja.


    Ob ihm meine Beweggründe so klar sind, weiß ich ehrlich gesagt nicht. ":/

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    Ich habe ziemlich oft gelesen "ich möchte so gerne", aber das "Warum" klammerst Du beharrlich aus.

    Findest du? ":/


    Ich weiß nicht, ich schätze zum Einen gehört das einfach in mein Weltbild, sozusagen. Verheiratet zu sein, bedeutet für mich im Grunde noch mehr zusammen zu gehören. Ich mag den Gedanken dahinter. Und ich würde gern seinen Namen annehmen und sagen können, dass das mein Mann ist. Es wäre "verbindlicher", auch wenn unsere Beziehung ja absolut nichts unverbindliches hat. Ich denke es ist mehr ein Gefühl, als dass es objektiv "nötig" wäre.


    Ausserdem wäre die Feier schön, das drumherum, einfach die Möglichkeit unsere Liebe nochmal feiern zu können.


    Ich denke in einer Ehe ist man - auf gewisse Weise - verbundener. Ich würde gern von "meinem Mann" sprechen können (und nein, ich würde den Begriff nicht einfach so verwenden, das würde ich komisch finden), ich würde das gern feiern, ich möchte seinen Nachnamen tragen und unsere Kinder als Ehepaar großziehen, mir bedeutet das Versprechen hinter eine Eheschließung viel, ich habe mir lange gewünscht zu heiraten, ...