Körperkontakt zwischen Freunden - Die Gefühle des Partners

    Hallo, ihr Lieben! @:)


    Vielleicht wird die Frage für einige von euch seltsam klingen, aber wie verhält es sich bei euch bzw. in euren Beziehungen zur körperlichen Nähe zu euren Bekannten/Freunden/bester Freund/beste Freundin?


    Seid ihr eher jemand, der viel Körperkontakt sucht oder reichen euch z.B. Umarmungen zur Begrüßung?


    Und wie geht euer jeweiliger Partner damit um, wenn ihr doch engeren Körperkontakt zu Freunden pflegt, als vielleicht angenommen? ":/


    Kurze Hintergrundinformation zu meiner Frage: Ich bin seit einigen Monaten in einer sehr glücklichen Beziehung, selbst aber auch bei Freunden zurückhaltender was den Körperkontakt angeht. Eine Umarmung zur Begrüßung und zum Abschied ist zwar Standard, aber auch mal vielleicht den Arm spielerisch berühren o.ä. mache ich nur bei meiner besten Freundin, die ich bereits ca.15Jahre kenne. :)^


    Mein Freund hingegen ist schon sehr viel offener in der Hinsicht. Seine guten Freundinnen aus Schulzeiten umarmt er auch mal innig, nimmt sie huckepack oder neckt sie durch Berührungen im Nacken o.ä. Bei seiner besten Freundin geht es sogar soweit, dass die beiden auch mal einen ganzen Tag zusammen verbringen und dann Arm in Arm einen Film schauen oder auch mal so einschlafen...


    Ich vertraue ihm da voll und ganz und seinen Freundinnen auch. Für ihn steht Treue an erster Stelle, seine eine Schulfreundin ist wie seine kleine Schwester, die andere führt mit ihm eine "Hass-Liebe-Freundschaft" und seine beste Freundin ist am männlichen Geschlecht eh nicht interessiert. :=o


    Dennoch kann ich manchmal dann in solchen Situationen nicht anders, als doch einen Funken Eifersucht zu verspüren. Warum weiß ich nicht... ???


    Geht es einigen von euch genauso bzw. wie geht ihr oder euer Partner damit um und was wäre für euch die Grenze beim Körperkontakt zwischen Freunden?


    Würde mich über männliche und weibliche Meinungen freuen.


    LG, Jule_Girl109 @:)

  • 26 Antworten
    Zitat

    Bei seiner besten Freundin geht es sogar soweit, dass die beiden auch mal einen ganzen Tag zusammen verbringen und dann Arm in Arm einen Film schauen oder auch mal so einschlafen...

    Das geht deutlich über das hinaus, was ich unter freundschaftlichen Berührungen verstehe.


    Bei mir sind es übliche Umarmungen, auch mal intensives "Herzen" bei guten Freundinnen. Spielerische Berührungen und necken kann vorkommen, aber in geringen Dosen. Vor allem so, dass es sich immer zum Flirt deutlich abgrenzt. Ist diese Abgrenzung nicht mehr gewahrt, muss ich davon ausgehen, dass zumindst eine innere Bereitschaft und Zuneigung da ist, die einem intensiveren körperlichen Kontakt nicht abgeneigt ist - und dann frage ich mich, ob es überhaupt noch eine Grenze gibt, wenn die Möglichkeit gegeben wäre? Warum nicht noch freundschaftlich vögeln?


    Ich werte das nicht. Im Gegenteil. Ich unterstelle sogar, dass man als vergebener Mann im Freundeskreis Frauen haben kann, mit denen man unter anderen Voraussetzungen vielleicht sogar gern ins Bett gehen würde (rein zum gegenseitigen Vergnügen, nicht aus tiefer Verbundenheit oder partnerschaftlicher Liebe). Aber man tut es eben nicht, weil man seine Beziehung exklusiv führt (und diese Exklusivität ist bei uns Teil der Beziehung). Andere können diese Offenheit eben in Beziehungen einbringen.


    Daher würde ich sagen, dass dein Freund durchaus eine körperliche Anziehung verspürt, die durchaus in Bereiche vordringt, die eigentlich euch beiden vorbehalten sind, wenn ich Monogamie als Vereinbarung unterstelle. Ich würde aber auch sagen, dass daran prinzipiell nichts Schlimmes ist. Die meisten Menschen haben dies mal in festen Beziehungen - schlimm wird es nur, wenn man es entgegen der Absichtserklärung irgendwann auslebt. Daher würde ich den körperlichen Kontakt eben aus Respekt so ausprägen, dass die Grenze gewahrt bleibt.


    Wenn du ihm vertraust, musst du dir keine Gedanken machen. Wenn er mit einer lesbischen besten Freundin einen Filmabend macht, dann sicher auch nicht. Für alles andere musst du deinen Partner einfach noch besser kennenlernen - dazu reichen ein paar Monate sicherlich nicht. Aber ich würde deine Empfindungen dabei zumindest mal ansprechen.

    Hallo allerseits,


    in nehme erst mal Zitate her, welche in meinen Augen für sich sprechen:


    > "... seine eine Schulfreundin ist wie seine kleine Schwester ... , ... ( ich selbst ) kann ... manchmal ... nicht anders, als doch einen Funken Eifersucht zu verspüren. Warum weiß ich nicht."


    Er erlebt den Kontakt zu Freunden menschlich offen, Du Deinerseits hast das Gefühl, er müsse ein bestimmtes Maß an Kontakten exklusiv mit Dir haben. Du erlebst dann Deine Menschlichkeit restringierend und einhegend, Deine gefühlten Interessen beschützend.


    Wenn es damit um die Frage geht, ob man also Zwischenmenschlichkeit durch Restriktionen einzäunen kann, dan solltest Du m.E. herausfinden, ob eine solche Exklusivität für Deine Gefühle deshalb so wichtig ist, weil sie gesellschaftlich tradiert ist oder ob Du Angst vor Verlust hast - oder ob Ihr stattdessen Menschen sein wollt, die einander so sehr mögen und schätzen, daß Ihr Euch wechselseitig alles gönnt, was der Andere als menschlich schön erlebt.


    Sprich doch mit Deinem Partner - er sollte etwas sagen können zu der Frage, was er empfinden würde, käme er seinerseits in Deine Situation. Ausweichen darf er in diesem Gespräch dann nicht. Und weiter: würde er denn einen Verlust erleiden, wenn Du selbst Freunden gegenüber entspannter wärst und Deinen Gefühlen folgtest ?


    Ich käme nicht auf den Gedanken, meiner Frau irgendwelche Restriktionen aufzuerlegen. Ich will, daß sie glücklich ist - und wenn sie es will, daß sie ihre Gefühle auch mit anderen Menschen erlebt.


    Nette Grüße ! Thomas.

    Dein Freund ist nicht dein Pudel. Und er gehört dir nicht im Sinne von Besitz. Er ist offen und ehrlich. Was willst du denn mehr? Verdirb seinen offenen Charakter nicht durch dein schräges Denken und durch deine Eifersucht.

    Zitat

    Aber ich würde deine Empfindungen dabei zumindest mal ansprechen.

    Diesen Rat von Comran würde ich auch geben. Ansprechen und darüber reden. Über deine Gefühle und deine Ansichten und die Möglichkeit auch ihm einräumen, seine Sichtweise wiederzugeben.


    Wobei du da darauf achten solltest, dass ein Ansprechen nicht zu sehr nach Vorwurf klingt, da das Gegenüber sich sonst - je nach Persönlichkeit - sehr schnell in die Ecke gedrängt fühlt und eine "Verteidigungshaltung" einnimmt, bei der eine konstruktive Diskussion nicht mehr so einfach möglich ist.

    Zitat

    Mein Freund hingegen ist schon sehr viel offener in der Hinsicht. Seine guten Freundinnen aus Schulzeiten umarmt er auch mal innig, nimmt sie huckepack oder neckt sie durch Berührungen im Nacken o.ä. Bei seiner besten Freundin geht es sogar soweit, dass die beiden auch mal einen ganzen Tag zusammen verbringen und dann Arm in Arm einen Film schauen oder auch mal so einschlafen...


    Ich vertraue ihm da voll und ganz

    Du vertraust ihm? Vertrauen auf was? Vertraust Du darauf, dass er nicht noch weiter geht, keinen Sex mit ihr hat? Oder vertraust Du darauf, dass er Deine Grenzen nicht überschreitet? Die wären bei mir längst überschritten, mit dem, was Du da beschreibst, im Arm eines Freundes einschlafen, das wäre ein no-go und wenn das trotzdem passiert ein heftiger Vertrauensbruch. Selbst wenn sie lesbisch ist, Dein Freund steht auf Frauen, sie ist eine Frau.


    Aber: Prinzipiell einigt man sich innerhalb einer Beziehung auf Regeln und darauf, wie weit die Toleranz geht. Das ist individuell sehr unterschiedlich. In einer offenen Beziehung ist sogar Sex mit andern erlaubt, andere Paare wiederum kriegen schon die Kriese, wenn man sich mal auf ein Glas Wein mit einem anderen Menschen trifft. Deine Gefühle sind der Maßstab, an den er sich zu halten hat. Deine Toleranz bestimmt seine Grenzen. Nicht seine eigenen Ideen davon, wo er halt machen könnte.

    Frauen sind biologisch einfach so - solches vertrauliches Verhalten des Partner erzeugt in ihrem Gehirn einen "Stich" - es gibt auch Männers, die sünn' so "gestrickt" (im Hirn verdrahtet) - andere würden söch nen Deuwel darümm scheren, wie z.B ich - wenn, bzw falls die Bilanz stimmt. Und die wird in der eigenen Bettstatt erzeugt ]:D :_D

    Zitat

    Daher würde ich sagen, dass dein Freund durchaus eine körperliche Anziehung verspürt, die durchaus in Bereiche vordringt, die eigentlich euch beiden vorbehalten sind, wenn ich Monogamie als Vereinbarung unterstelle.

    Ich muss gestehen, dass er mir am Anfang der Beziehung "gebeichtet" hat, dass er sich eine Beziehung mit seiner besten Freundin hätte vorstellen können, er zu diesem Zeitpunkt jedoch auch noch nicht von ihrer sexuellen Orientierung gewusst habe. Sie kennen sich schon seit Jahren, andererseits halten sie es auch nie zu lange miteinander aus, bevor sie sich auch in die Haare kriegen...


    Anfangs war ich trotz allem auch noch sehr eifersüchtig und nur der Fakt, dass sie lesbisch ist, hat mich den Körperkontakt mittlerweile hinnehmen lassen. Wäre dies nicht so, wäre es wahrscheinlich auch jetzt noch viel schwerer für mich, vor allem, da die beiden ab und zu auch mal Kurzurlaub miteinander machen.


    Und ja, damit habe ich dennoch zu kämpfen aber da über all die Jahre zwischen ihnen nichts lief, habe ich den Fakt akzeptiert. X-

    Zitat

    Aber ich würde deine Empfindungen dabei zumindest mal ansprechen.

    Er weiß darüber Bescheid, da ich generell auch mal zur Eifersucht neige, auch wenn ich mich schon oft zurück halte. Für ihn sind es eben lange Freundschaften, bei denen der Körperkontakt dazugehört. Da ich kaum bzw. keine richtigen männlichen Freunde habe, kann er es wahrscheinlich auch kaum nachvollziehen, aber ein wenig hat er es schon eingestellt. Nur eben bei diesen drei besagten Freundinnen scheint das aufgrund der langen Freundschaft nicht so einfach für ihn zu sein... ":/ :_D

    Zitat

    Deine Gefühle sind der Maßstab, an den er sich zu halten hat. Deine Toleranz bestimmt seine Grenzen. Nicht seine eigenen Ideen davon, wo er halt machen könnte.

    Zumindest solange die Beziehung bestand haben soll. Allerdings ist es auch dann nicht unbedingt zielführend nur auf der eigenen Ansicht zu beharren, denn das Recht seinen Maßstab zu setzen, hat er ja irgendwie auch.


    Irgendwie muss man da in jeder Beziehung einen Kompromiss finden, der für beide Partner in Ordnung ist. Wenn die Ansichten nicht eh zu 100% komplett identisch sind.

    hm, ich wäre in dem beispiel wohl die beste freundin.


    mit meinem besten freund pflege ich einen ähnlich innigen umgang. anlehnen, aneinandergerückt filme gucken und auch mal zusammen auf der couch einpennen.


    und solche sachen wie huckepack und toben sind auch üblich im umgang mit den männlichen freunden, dafür hab ich sie ja. häten die mädels die kraft und die lust auf raufen, würde ich das mit denen genauso machen. ;-D


    allerdings stelle ich schon bevor etwas zu einer beziehung wird immer klar, dass ich so bin, dass ich enge männliche freunde habe, dass ich diese nähe brauche und dass ich daran nichts ändern werde, weil es für mich fürsorgliche gesten und schenken von wohlbefinden und freude ist. und wenn jemand damit nicht umgehen kann, kann ich es nachvollziehen, dann ist er als partner nur eben nicht für mich geeignet.


    schade, dass ihr das nicht von anfang an besprochen habt. nun solltest du dennoch deine gefühle ansprechen, einfach, damit er dir da vielleicht das schlechte gefühl nehmen kann.


    aber so, ja, kann ich ihn verstehen.

    @ Freimütigkeit

    Ich finde es persönlich einfach schöner, wenn man den engen Körperkontakt hauptsächlich zum Partner pflegt. Ich möchte ihm nicht das Gefühl geben, dass er wegen der Norm anderer oder aufgrund von Verlustängsten dazu verpflichtet ist, denn so ist es für mich nicht. Wie gesagt vertraue ich ihm, dass er weiß, ab wann die Grenze für mich überschritten wäre, was den Kontakt zu anderen angeht... Und ich bin auch froh darüber, dass er so eine offene Person ist. Nur eben hätte ich solche intimen Dinge wie lange Umarmungen etc. gerne nur auf mich bezogen, da sie mir in der Beziehung eben einen Hauch von Geborgenheit geben und mir somit eben zeigen würden, dass ich einen anderen Stellenwert als andere Graue innen habe.


    Aber wie gesagt, würde ich ihm dennoch nicht jeglichen Körperkontakt zu anderen verbieten. Für ihn gehört es dazu, die Grenzen kennt er und respektiert meine Meinung dazu, so wie ich eben seine. :)z

    Wenn Menschen arg unterschiedlich ticken in ihren Maßstäben, dann wird das langfristig nichts. Der eine ist eifersüchtig, der andere untreu... Wie soll das gehen? Kompromisse kann man auch nur dann schließen, wenn es nicht zu weit auseinander liegt.


    Ich bin der letzte, der ein Problem damit hat, wenn meine Partnerin Freunde hat, auch männliche. Aber ein Partner, der mir gleich zu Beginn der Beziehung signalisiert, dass ihm meine Gefühle ein Stück weit egal sind und der nicht bereit ist, der Tatsache Rechnung zu tragen, dass man in einer Beziehung auch gewisse Dinge einfach mal lässt, der wäre als Partner ziemlich schnell Geschichte. Wäre meine Frau als wir uns kennengelernt haben als junge Frau Arm in Arm mit einem anderen Mann eingeschlafen, hätte sie gleich da bleiben können. Ganz egal, ob der Typ schwul wäre.

    @ parazellnuss

    Zitat

    Dein Freund ist nicht dein Pudel. Und er gehört dir nicht im Sinne von Besitz. Er ist offen und ehrlich. Was willst du denn mehr? Verdirb seinen offenen Charakter nicht durch dein schräges Denken und durch deine Eifersucht.

    Entschuldige bitte, aber wann habe ich jemals behauptet, dass er mir gehören würde oder ich ihm diesen Kontakt zu anderen Menschen verbieten möchte? Ich kenne seinen Charakter nun mittlerweile sehr gut und weiß, dass er vor allem bei guten Freunden und Freundinnen eben den Körperkontakt sucht. Das habe ich wie gesagt auch akzeptiert.


    Natürlich kann da auch mal ein Funken Eifersucht auftreten, vor allem, wenn man besagte Freundinnen im Gegensatz zu sich selbst als sehr attraktiv empfindet aber da ich ihm weder etwas verbiete, noch meine Eifersucht ins unermessliche steigen lasse und dadurch Diskussionen o.ä. provoziere, denke ich nicht, dass ich allzu schräg denke.


    Mir ging es lediglich darum, Meinungen zu hören und zu wissen, ob es andere Personen ebenfalls so mit dem Körperkontakt halten, nicht meinen Freund als mein "Besitz" zu deklarieren oder gar seine freundschaftlichen Kontakte zu verbieten bzw. seinen Charakter zu ändern. ???

    Zitat

    Für ihn gehört es dazu, die Grenzen kennt er und respektiert meine Meinung dazu, so wie ich eben seine.

    Du respektierst sie, aber es hat dich doch dazu gebracht hier ein Beitrag zu eröffnen. Das heißt, dass es dich doch schon beschäftigt.


    Du sprichst von Eifersucht... kannst du das so auch langfristig hinnehmen und ertragen, ohne dass es dir zu sehr weh tut? Denn ich nehme an das Ziel der Beziehung ist eine längerfristige.

    @ Sozey

    Er kennt meine Ansichten bereits und hat sie auch so hingenommen. Ich weiß auch, dass er im umgekehrten Fall auch nicht gerade erfreut wäre, jedoch gestehen wir uns zu, zumindest zu sehr guten Freunden den Körperkontakt (eventuell in abgeschwächter Form) aufrecht zu erhalten, wenn es für einen dazu gehört zur Freundschaft, dies schon immer so war und man die Grenzen des anderen nicht überschreitet. :)z

    @ hag-tysja

    Zitat

    schade, dass ihr das nicht von anfang an besprochen habt. nun solltest du dennoch deine gefühle ansprechen, einfach, damit er dir da vielleicht das schlechte gefühl nehmen kann

    Vielleicht habe ich das leider nicht erwähnt oder falsch ausgedrückt: Ich wusste bereits von Anfang an, wie er zu seinen Freunden und Freundinnen steht. Er hatte es mir bereits am Anfang gesagt und ich habe gesagt, dass es für mich in Ordnung sei, solange ich eben nichts befürchten müsste, was meine Grenzen im Bezug auf die "Treue" überschreiten würde. Ich muss dazu auch sagen, dass ich mich gut mit seinen weiblichen Bekannten verstehe und alle sehr nett und lustig sind. Er kann eben nur mit ihnen so herumalbern, wenn er mich neckt etc. ist es doch eben nochmal etwas anderes. :-)


    Nur ab und zu (nicht immer), wenn ich mal einen schlechten Tag habe oder seine Freundinnen dann an dem Tag persönlich als sehr attraktiv empfinde, kommt dann eben mal ein kleiner Hauch von Eifersucht hervor. :=o


    Das weiß er auch aber sobald er dann auch nur kurz meine Hand nimmt oder mich küsst, ist die Eifersucht eh verflogen. :)^

    Zitat

    Das heißt, dass es dich doch schon beschäftigt.


    Du sprichst von Eifersucht... kannst du das so auch langfristig hinnehmen und ertragen, ohne dass es dir zu sehr weh tut? Denn ich nehme an das Ziel der Beziehung ist eine längerfristige.

    Ja, es beschäftigt mich. Jedoch eher in der Hinsicht, ob es in anderen Beziehungen auch vorkommt, dass der Partner/die Partnerin so offen mit anderen Leuten umgeht. Ich bin nun mal persönlich jemand, der nicht zu viel Körperkontakt zu anderen pflegt. Ich weiß jedoch auch, dass manche eben genau das Gegenteil vertreten. Und solange die Grenzen des Partners bekannt sind und nicht überschritten werden, kann ich dies auch gut akzeptieren.


    Mit der Eifersucht verhält es sich wie folgt bei mir: Ich finde seine besagten drei Freundinnen sehr hübsch, niedlich, nett und lustig. Dadurch werde ich dann auch, vor allem wenn ich mal einen schlechten Tag von der Gefühlslage her habe oder mich an dem Tag eben mal nicht ganz zurecht gemacht habe, unsicher. Heißt, er umarmt eine für mich attraktiv wirkende Frau, zu welcher ich mich im Vergleich dann gerade benachteiligt fühle. Aber dieser "Stich" ist ja dann auch schnell wieder verflogen, sobald er dann auch die Nähe zu mir sucht oder auf meine Kontaktversuche eingeht.


    Also daher kann ich mit diesen kleinen Eifersuchtsmomenten schon umgehen, solange eben alles auch im jeweiligen besprochenen Rahmen bleibt. :-)


    Und sollte es dennoch mal Probleme geben, reden wir sofort darüber. Wir sagen immer, was uns stört, was wir uns wünschen oder vorstellen, eben damit wir den anderen besser einschätzen können und die Beziehung so lange wie möglich hält. :)z

    Zitat

    Aber ein Partner, der mir gleich zu Beginn der Beziehung signalisiert, dass ihm meine Gefühle ein Stück weit egal sind und der nicht bereit ist, der Tatsache Rechnung zu tragen, dass man in einer Beziehung auch gewisse Dinge einfach mal lässt, der wäre als Partner ziemlich schnell Geschichte. Wäre meine Frau als wir uns kennengelernt haben als junge Frau Arm in Arm mit einem anderen Mann eingeschlafen, hätte sie gleich da bleiben können. Ganz egal, ob der Typ schwul wäre.

    ich sehe das nicht als gefühle egal. und noch weniger sehe ich umarmen oder nebeneinander pennen als untreue. untreue wäre nicht nebeneinander, sondern auf- oder ineinander.


    es gibt ja eine kennenlernphase, in der man eben schaut, ob man ähnlich tickt. und wenn ich eine beziehung eingehe, dann mit jemandem, mit dem es so passt, wie er ist und nicht mit jemandem, der mir in teilen gefällt und die anderen teile soll er halt zu meinem gefallen hin ändern.


    passt dann halt nicht, ist so. aber da werten, was dem einen der andere wert oder nicht wert ist, finde ich da befremdlich.

    Zitat

    dann ist wohl heute nur so ein tag.

    Das ist schon möglich. Momentan liege ich mit Grippe im Bett und kuriere mich aus... Da wir eine Fernbeziehung führen und uns nur am Wochenende sehen, steigt da natürlich die Sehnsucht und man vermisst den Kontakt zueinander. :)_


    Da kann sich schon mal der ein oder andere Gedanke einfach einschleichen und das Interesse wecken, wie es bei anderen Leuten so läuft. ;-)